AufstiegsSymptome=PsychoSomatik? PsychoSomatik VS physische Krankheit? Die ewige Suche nach dem Und


Die Worte AufstiegsSymptome/AscensionSymptoms kommen aus vieler Munde der spirituellen Szene. Für manche ist es ein regelrechter Kult geworden; fast schon peinlich, wenn man keine hat (frei nach dem Motto: "Also, du weißt wirklich erst, was "Aufsteigen" tatsächlich heißt, wenn es dir körperlich so scheiße geht wie mir...").

In viele KörperSymptome wird "AscensionSyndrome" hineingedeutet bzw. alles, was man körperlich-psychisch so hat, ist plötzlich Teil dieses umfangreichen (und mysteriösen) AscensionSyndromes. Dabei gilt: Je heftiger es einen erwischt, umso besser: heißt schließlich, dass man so richtig dolle aufsteigt (und hoffentlich dann irgendwann erleuchtet).

Du merkst schon an der Energie, mit der ich das beschreibe: hier sind natürlich SchutzAspekte am Werke, wenn jemand das so hält. Hier geht es um irgendeine verborgene Agenda und Strategien. Symptome und die dazugehörige eigene Deutung, dass es sich dabei um das AscensionSyndrome handle, werden gern benutzt & vorgeschoben, um sich nicht genauer anschauen zu müssen, was denn nun wirklich psychisch/emotional, energetisch und physisch bei einem so los ist. Symptome und Wahrnehmungen, Gefühle und Zustände werden stattdessen mystifiziert und in AscensionSyndrome verallgemeinert und nebenbei wertet man sich dadurch dann gleich noch künstlich auf, dass man schon wieder dies und das und jenes hat und auch wirklich heftig mit solchem zu kämpfen hat (und es würdevoll trägt, im Namen des Aufstiegs (was immer das eigentlich genau bedeuten soll?!?)). Dass sich hinter diesen Symptomen Tonnen an unbewussten Themen samt Schmerz, Verzweiflung, Unwert und eine äußerst ungesunde, verdrehte Beziehung zu Spiritualität als solcher verborgen können, kommt dabei selten zur Sprache. KörperSymptome werden in eine spannende Story verarbeitet und zu etwas benutzt (Aufwertung/SelbstBild/falsches OpferSpiel u.ä.), statt sie als das zu fühlen/bewerten, was sie wirklich SIND und was sie vielleicht tatsächlich ausdrücken wollen.

Bedauerlicher Weise geht es vielen (wenn auch zum Glück nicht allen!) Leuten, die sich mit ihren (oft wirklich äußerst ominösen und verwirrenden) Symptomen doch auf den Weg zum Arzt/Heilpraktiker machen, so, dass sie nach (einigen wenigen, nicht arg fundierten und tendenziell eher einfallsarmen) Tests mit der "Diagnose" PsychoSomatik nach Hause geschickt werden. Selbstredend ist es so, dass sich vieles, was sich in unserem EmotionalKörper und WillensKörper abspielt, irgendwie früher oder später auch physisch manifestiert. Klar kann man dann von PsychoSomatik sprechen: im aller wahrsten Sinne des Wortes zeigt sich hier Seelisches auf KörperEbene. Aber Moment mal?! Heißt das, dass die Leute physisch keine Hilfe brauchen??! Nur weil Körper"Werte" rein schulmedizinisch mittels oft recht allgemeiner LaborUntersuchung, Sonografie & Co (oder vllt sogar in vielen Fällen sogar auch alternativmedizinisch mit entsprechenden DiagnoseVerfahren) auf den 1-3 Blick nicht vom NormStatistischen abweichen? Was ist da eigentlich auf Seiten der Behandler los? Fantasielosigkeit? Zeitmangel? DesInteresse? Mangel an Fortbildungen? Mangel an Neugierde? Mangel an Mut? ...?


mein Gefühl ergänzt durch eigene Erfahrung und zahlreiche Berichte, die ich inzwischen von Menschen erzählt bekommen habe, ist, dass sowohl die SelbstDiagnose "AscensionSyndrome" als auch die therapeutische/ärztliche Diagnose "PsychoSomatik" enorme Unschärfen in sich bergen kann und gar nicht so selten sogar recht gefährliches Übersehen von tatsächlichem, ganz irdischem, organischem Leiden beinhaltet, nur dass dieses Leiden noch zu verborgen und unterschwellig abläuft, als dass es bei herkömmlichen Medizinern auf dem behandlungsbedürftigem (oder -würdigem?) Radar auftaucht. Beide Szenarien können dazu führen, dass man das, was den Körper (subtil) belastet, fehldeutet und folglich weiterhin ignoriert bzw. nicht auf adäquat hilfreiche Weise damit umgeht.

Nun bin ich persönlich ganz grundsätzlich und Domänen-übergreifend keine Freundin von EntwederOders, in diesem thematischen Sinne: ENTWEDER PsychoSomatik ODER AscensionSyndrome ODER körperlich-manifeste Erkrankung. Für mich fühlt es sich so an, dass es auch bei dieser spezifischen Domäne ein Und gibt. Wie könnte das konkret aussehen?


Wäre es möglich, dass im Kontext unseres emotionalen Prozesses von Dekonditionierung/Dekonstruktiuon des Strategischen/KonditioniertenSelbstes; Durchfühlen unserer Kindheits/pastlifeTraumata und dem Versuch von EssenzIntegration sowie im Kontext unserer spirituellen Erwachens- und HingabeProzesse etwas in unserem EnergieFeld (Aura/Chakren/Qui/Prana) geschieht, das bereits vorhandene körperliche Herausforderungen in den Vordergrund rücken lässt? Deutlicher sichtbar werden lässt? Dass KörperSymptome als Zeichen von Problemen/Schwächen/Vergiftungen/Mangel/Entartungen unserer Zellen/Gewebe/Organe mehr/leichter/früher ans Tageslicht gelangen? Sozusagen im Verhältnis dazu, wie bei diesem emotiven HeilungsProzess auch unsere StrategieMuster, zuvor unbewussten WillensHaltungen und verdrängten Emotionen vermehrt in unser Bewusstsein gelangen?

Wäre es möglich, dass unsere emotio-energetische Veränderung uns körperlich sozusagen durchlässiger macht, so dass patho-physiologische Vorgänge, die sonst vllt erst Monate/Jahre/Jahrzehnte später ein deutliches Thema und Problem geworden wären, früher sichtbar/spürbar werden, damit wir sie (hoffentlich) rechtzeitig ganzheitlich angehen können?


ich beobachte diese Phänomene seit längerem bei vielen Menschen, die ich begleite und auch bei mir selber. Diese Überlegungen hier sind zunächst mal v.a. neugierige Frage auf Basis dieser Beobachtungen gekoppelt mit meiner HerzIntuition. ich möchte gleichzeitig durch diese öffentlichen Fragen auch dazu aufrufen, Symptome nicht einfach auf ein mysteriöses AscensionSyndrome zu schieben oder dich mit der (Verlegenheits)Diagnose "PsychoSomatik" nach Hause schicken zu lassen. Stattdessen empfehle ich dringend, dir einen ganzheitlichen, emotio-spirituell-orientierten Mediziner zu suchen, der/die dir fundiert und ebenso geduldig wie hartnäckig dabei hilft, heraufzufinden, was wirklich tiefgehend intrazellulär, extrazellulär und interzellulär; immunologisch, hormonell und nerval sowie auf Ebene deiner einzelnen Organe und deines BewegungsApparates und deren multikomplexes Zusammenwirken in deinem Körper als der physisch-manifesten Verdichtung deiner Seele vor sich geht. Eine/n MedizinerIn, die/der auf all diesen Ebenen tief, tief neugierig ist, was WIRKLICH in dir geschieht und wie er/sie dich bestmöglich unterstützen kann, damit du dich optimal ernähren, entgiften, stärken u.ä. kannst, um den Aspekten deines Körpers, die bes. Aufmerksamkeit benötigen, bestmöglich helfen zu können. Jemand, der im Zweifelsfall bereit ist, zu bekennen "Ich weiß momentan auch noch nicht, warum genau du diese und jene Symptome hast, aber ich forsche weiter mit dir", statt dich mit "Das ist seelisch/psychisch bedingt, verringere mal dein StressLevel, dann wird das schon wieder..." nach Hause zu schicken. Selbst wenn ein Symptom "Stress-bedingt" ist, bleibt die Frage, was dieser Stress alles genau in deinem Körper auslöst; was dadurch schon wie genau beschädigt/belastet wurde und was es nun (neben StressAbbau) zu tun gibt, um all diese Phänomene physisch optimal zu begleiten. Denn gerade wenn du dich auf einem ernsthaften emotio-spirituellen Pfad befindest, ist dein gesamtes System emotiv, spirituell, energetisch UND physisch enorm beansprucht und dann braucht ggf auch gerade dein Körper mehr Unterstützung als der Körper eines Menschen, der sich nicht beständig ein Mal komplett auseinander nimmt und von Innen nach Außen stülpt, bildlich gesprochen.


Mit anderen Worten: wie wäre es, wenn wir, statt auf dem Weg des Aufstiegs unseren Körper nur als ein mehr oder weniger lästiges Vehikel zu behandeln und ihn da heraus nicht ernst zu nehmen/abzuwerten oder (schlimmstenfalls) ihn sogar am liebsten loswerden würden, weil er uns eigentlich wie ein Hindernis zu wahrlich tiefer Spiritualität/Erleuchtung vorkommt, im Herzen & Verstand tief neugierig darauf wären, wie diese dichteste Version unserer SeelenManifestation im Kern, in aller Tiefe, wirklich aufgebaut ist und funktioniert? Wenn wir selber uns umfassend fortbilden, informieren und wirkliche EigenVerantwortung für unseren Körper übernehmen UND noch einen (oder mehrere verschiedene) wirklich fundierte/n Mediziner als WegBegleitung dafür ausfindig machen würden, um unsere ebenso magische wie dichte SeelenAusdrucksform bestmöglich begreifen und unterstützen zu können?


Also, ist PsychoSomatik nun letzten Endes dasselbe wie das AscensionSyndrome? Sicher nicht, wenn wir das Wort so interpretieren, wie es von den meisten "modernen Medizinern" verwendet wird. Denn hier scheint es v.a. zu beinhalten, dass entweder durch aktuellen "Stress" und/oder durch alte, unbewusste, unerlöste psychische Themen hormonell und Nervensystem-bedingte BelastungsReaktionen des Körpers ausgelöst werden, welche dann in Folge zu den entsprechenden Symptomen führen. Deuten wir den Begriff jedoch wörtlich, dann bedeutet es ja wahrlich, dass sich Seelisches im Körperlichen zeigt. Und das trifft natürlich auf das zu, was viele AscensionSyndrome nennen: dass sich seelische Veränderungen (durchlässiger, poröser werden, mehr SeelenBewusstsein ins MenschSein bringen) körperlich zeigen; es zu körperlichen StressReaktionen oder AdaptionsVersuchen kommt (die, wie oben beschrieben wirklich oft tatsächliche aktive Unterstützung benötigen).


Die wirklich spannende Frage hier liegt für mich persönlich nicht in der WortDeutung, sondern in dem, was unsere SchutzAspekte (vs unsere SeelenEssenz) jeweils für eine Beziehung zu diesen Symptomen haben, mögen sie nun PsychoSomatik od. AscensionSyndrome genannt werden. Denn hier lassen sich ganze Welten von früheren Verletzungen und daraus resultierenden ReaktionsMustern entdecken, weil unsere SchutzKnoten unsere körperlichen Symptome in aller Regel zu einer Art Autorität machen, auf die sie sich dann all ihren AbwehrStrategien entsprechend beziehen (Angst/Panik/Widerstand/Wegschauen/Aktivismus/Egalität/ in magisches Denken flüchten/VerantwortungsDelegation/Resignation/Überforderung u.v.a.). Wenn wir damit wach und fühlend in Beziehung treten, gibt es hier viel zu erkunden und es besteht die Chance, dies als Portal zur inneren Heilung zu nutzen, was selbstverständlich auch dem Körper nur helfen kann.



Alles Gute & viel Freude dabei!





Iona von der Werth Okt 2021








Hier einige SeelenGespräche,

die mit diesem Thema auf die eine oder andere Weise in Verbindung stehen: