Wie sich die Symptome des Shifts auf mich und mein aktuelles Leben auswirken



Ich möchte gerne in diesem Artikel auf die von Iona in ihrem Artikel genannten Symptome in der Form eingehen, wie sie sich aktuell in meinem Leben zeigen und auswirken.



Erschöpfung und Überforderung, grenzen-/schutzlos sein


Mit fortschreitender Heilung meiner Lösungsknoten, fühle ich, dass die Durchlässigkeit meiner persönlich-fühlbaren Grenze in meinem Herzen in Bezug auf alles, was ich fühlbar-energetisch in mich herein- und aus mir herauslasse, immer poröser wird. Das hat zur Folge, dass ich meinen aktuellen Job, der mit sehr viel Kundenkontakt einhergeht, manchmal kaum noch ertragen kann, weil die Kunden mich energetisch und verbal in Dauergesprächen "zumüllen" und es mir schwerfällt, das alles hereinzulassen und zu fühlen. Stattdessen entsteht eine Abwehrhaltung und dadurch in mir ein Druck, der mich tief erschöpft, wütend macht und nicht mehr schlafen lässt. In diesen Momenten wäre es wichtig für mich, zu FÜHLEN, was das Gegenüber in mir auslöst. Dies wird aber auch dadurch erschwert, dass die Menschen in meinem Umfeld mein WeltBild, nämlich primär emotional zu sein, nicht unterstützen bzw. gar nicht kennen. Somit ist es für mich undenkbar, dass ich meine eigene Reaktion auf die Menschen, mit in den BeziehungsKontakt-Raum mit ihnen bringe. Das wiederum lässt mich mitten unter Menschen total einsam sein, einsam mit mir selbst und meinen Emotionen, weil da niemand ist, mit dem ich sie in diesem Moment teilen könnte. Für mich fühlt es sich so an, als müsste ich mich verbiegen, um gesellschaftlich "passend" zu sein. Tief darunter lebt allerdings die Angst in mir, mich nicht so zeigen zu dürfen, wie ich wirklich fühle. Angst vor de Reaktionen des Gegenübers, Angst vor Ablehnung. Der nächst-reifere Schritt wäre es, mich so zu zeigen wie ich fühle und die Reaktion darauf der Mitmenschen in mein Herz zu lassen und diese zu fühlen, ohne damit etwas zu machen.

Das könnte so aussehen, dass ich es in einen stimmigen Kontext bringe und es "rahme" und für mich halten kann und es in mein inneres SeelenGefäß hinein fühle, was das alles in mir auslöst und nicht damit zu fusionieren und es nach außen hin auszuagieren. Dies tue ich z.B. indem ich mich zurückziehe, falls das im Berufsalltag möglich ist. Das bezieht sich auf alles in meinem Umfeld, ich fühle immer mehr, dass die Welt in mich eindringt. Wenn ich zum Beispiel morgens am Bahnhof stehe, fühlt es sich oftmals so an, als würden die Züge in mich hinein- und durch mich durchfahren, statt an mir vorbei. Menschen unterhalten sich neben mir oder mit mir und ich habe das Gefühl, sie brüllen in mich hinein. Alles wird lauter, greller, intensiver, stärker und damit für mich extrem ermüdend und belastend. Ein körperlicher Ausdruck hierfür war ein Hörsturz, den ich letztes Jahr erlitten habe und ein Dauergefühl von Burnout. Hier gilt es aber auch fühlend zu prüfen, ob so etwas wie eine DauerErschöpfung nicht auch von einer IP benutzt wird, um nichts zu fühlen. Denn ich kenne diese tiefe Erschöpfung auch aus meinem Prozess, wenn sich eine IP ausknockt um damit aus der "Schusslinie" zu fliehen. Diese Ermüdung, die ich hier meine, hat aber eine andere Qualität, sie fühlt sich nicht wie eine "Strategie" an, die meistens nur solange anhält, wie ich mit genau dieser IP arbeite, mit ihr fusioniert bin und sie im Fokus steht, sie betrifft mich als ganzen Menschen und ich versuche dann gut für mich zu sorgen und mich auszuruhen, mir dafür den nötigen Raum zu geben.



Das Gefühl, wahnsinnig und verrückt zu werden


Je tiefer ich mich selbst fühlen kann und sich meine rohen und puren Emotionen zeigen, umso mehr fühle ich oft den Wahnsinn in mir, das Gefühl durchzudrehen, Amok zu laufen, völlig unkontrolliert auszurasten. Auch das Gefühl von "Oh Gott, wenn das jetzt jemand mitbekommt, dass ich völlig irre bin…was sollen die denn von mir denken?"

Oder: "Kann ich das Iona zumuten, ohne dass sie mich einweist?" – je tiefer ich mich selbst fühle, umso schneller und intensiver steigen meine ungeheilten Emotionen in mir auf, wollen gefühlt werden, wollen raus. Was anfangs noch sehr viele Monate dauerte, ist inzwischen innerhalb von Wochen/Tagen fühlbar und transagierbar, herausbrüllbar. Ich habe schon oft Momente gehabt, in denen ich dem Wahnsinn nahe war und inzwischen muss ich diese zum Glück nicht mehr in dem Ausmaß betäuben, wie ich das früher mit Alkohol und Zigaretten getan habe. Ich habe aktuell immer noch diverse AblenkungsDrogen, aber in einem weniger schädlichen Ausmaß.



Gedächtnisstörung und DesOrientierung


Was ich seit einem halben Jahr sehr stark an mir beobachte und wahrnehme ist, dass ich mich oft frage, wie ich an den Ort gekommen bin, an dem ich mich in dem Moment befinde. Ich fahre mit dem Auto und weiß plötzlich nicht mehr, dass ich es bin, die fährt.

Ich vergesse Namen von nahe stehenden Menschen und habe das Gefühl, alles zu vergessen, manchmal sogar mich selbst. Dann tauchen Fragen auf wie: "Woher weiß ich eigentlich, dass ich noch da bin, woran mache ich das fest?" und "WER bin ich überhaupt?", das bringt mich oft durcheinander, macht mir Angst und lässt mich sehr unsicher werden. Ich gehe zuhause von einem Zimmer ins andere und weiß nicht mehr warum. Weiterhin fällt mir auf, dass ich mir manchmal die einfachsten Dinge anschaue und feststelle, dass ich sie nicht durch ihren Namen und ihre Bezeichnung betrachte, sondern als das, was sie einfach sind, ohne NamensLinse davor. Alles so strikt strukturierte, fest genormte, geordnete, fällt irgendwie weg. Das ist oftmals unheimlich und befremdlich. Und dennoch kann ich in mir fühlen und es so einsortieren, dass ich nicht verrückt bin oder ernsthaft unter Demenz leide, sondern dass das die Auswirkungen meine AuslöschungsAngst sind. Ich kann es umarmen und halten und mit Neugier meinen Weg weiter beschreiten.





Trägheit, Antriebsarmut, Depression


Oft fühle ich in mir die Sinnlosigkeit, etwas zu tun, was mich erfüllen könnte. Das liegt daran, dass ich vielem keinen Sinn mehr abgewinnen kann, weil mich dann die Einsamkeit erfüllt, das Getrenntsein von der Außenwelt, das nicht Gefühlt-werden von anderen und nicht zuletzt, weil ich so erzogen wurde, dass man immer etwas TUN muss um etwas zu SEIN! An manchen Punkten meines Prozesses zeigt sich auch in einigen IPs eine tiefe Ablehnung dem Leben gegenüber, die zunächst gefühlt und geheilt werden muss. Dies bestärkt meine Trägheit zusätzlich, weil es sich in dem Moment richtig anfühlt, faul, depri und bocklos zu sein. Dann versuche ich dem auch Raum zu geben, aber nicht komplett damit zu fusionieren, was allerdings oftmals sehr schwer ist.



Unechte Beziehungen beenden und den Hunger nach Echtheit bewohnen


Ich habe inzwischen schon einige ungesunde und unechte Beziehungen abgebrochen und beendet. Auch die zu meiner HerkunftsFamilie. Beziehungen in denen ich emotional verhungere und verkrüppele, möchte ich für mich nicht mehr. Dies kann auch bedeuten, dass ich im Laufe meines Prozesses immer wieder neu in Beziehungen (zu Freunden, dem Partner, Job) hineinfühle und Konsequenzen ziehen muss. Dies geschieht auf Basis von SelbstLiebe und SelbstWert, den ich aktuell immer tiefer fühlen kann und hoffentlich bald in Gänze bewohnen kann. Wenn ich fühle, dass man mich mit Krümeln abspeist, während ich mich aber nach dem Kuchen sehne. Und wenn ich soviel SelbstLiebe in mir trage, dass ich zu den Krümeln "Nein!" sage und gleichzeitig meine Sehnsucht nach dem Kuchen fühle und dieser immer mehr Raum gebe, sie durchblute und ihr damit treu bleibe und mich verletzlich damit zeige.



Rückzug, Isolation, Hypersensibilität, veränderte SinnesWahrnehmung


Um den Lärm "da draußen" nicht ertragen zu müssen, trage ich oft in der Öffentlichkeit oder im Job entweder Ohropax oder höre Musik, damit ich meine Umwelt nur noch gedämpft wahrnehme oder meide sie, wenn möglich. Ich war seit Jahren nicht mehr aus, zum Tanzen oder auf einem Konzert und beides wünsche ich mir von Herzen. Aktuell ist so etwas für mich aber unvorstellbar, weil mich alles überfluten und ausbrennen würde. Der Kontakt mit Menschen macht mich sehr müde und leer. Im Vergleich dazu fühle ich mich durch den Kontakt mit Menschen, die mich (im Kontext von HD) fühlen, oftmals genährt und energetisiert. Ich bin seit Jahren meistens lieber alleine mit mir, auch wenn ich in einer Beziehung lebe. Und ich kann fühlen, dass das von einigen meiner IPs kommt, die jedwede Beziehung und Kontakt ablehnen und verhindern. Es ist also mehr eine Flucht vor Kontakt und Nähe, als ein echtes mit mir Allein-Sein-Wollen, das selbst-nährend, schön und erfüllend sein kann.

Ich esse um nicht zu sein


Um nicht "leichter" und "lichter" zu werden, esse ich oft über meinen Hunger hinaus, besonders auch Schokolade. Ich fühle mich "sicherer", wenn ich eine gewisse "Schwere" habe, so als ob ich dadurch nicht verschwinden oder mich auflösen könnte. Gleichzeitig weiß ich, dass mir Essen (noch) als BetäubungsMittel dient, um bestimmte Dinge und meine innere Leere nicht fühlen zu müssen, quasi als SchutzStrategie.


Körperliche Schmerzen und SchlafStörungen, ohne physische Ursache


Ich leide sehr oft unter körperlichen Schmerzen, besonders Kopf- und Rückenschmerzen und SchlafStörungen, die auch ärztlich nicht erklärt werden können. In den Momenten, in denen ich diese fühle, versuche ich mir etwas Gutes zu tun und für mich zu sorgen und z.B. ein heißes Bad zu nehmen, in die Natur zu gehen, was mir dann meistens hilft. Ich fühle, dass sich mein Körper verändern möchte, ich es aber nicht zulassen kann und mich dagegen wehre, was wiederum Druck erzeugt. Auch dass etwas aus mir heraus will, zeigt sich auf diese Weise. Oft wache ich morgens gegen 4 Uhr auf und kann nicht mehr einschlafen, weil sich mein GedankenKarussell dreht und dreht und ich nicht mehr zur Ruhe kommen kann. Auch hier weiss ich, dass dies eine Auswirkung meines aktuellen Prozesses ist und verfalle deshalb nicht in Panik oder nehme Schlaftabletten ein. Ich fühle meine Schlaflosigkeit, gebe ihr Raum, umarme sie, statt gegen sie anzukämpfen. Sie gehört zu mir und darf sich zeigen.



Das Gefühl von Heimatlosigkeit/Heimweh


Wo bin ich zuhause, wo ist meine Heimat? Diese Fragen rufen immer stärker in mir nach einer Antwort. Mein ganzes Leben habe ich schon das Gefühl, nirgends wirklich zuhause zu sein, überall fühle ich mich irgendwie fremd und gleichzeitig fühle ich so ein tiefes Heimweh in mir, das mir sagen will "So sollte sich Zuhause anfühlen!". Inzwischen weiß ich, dass dies einerseits mit meiner SeelenGattung (ich bin ein LuziferEngel) zusammenhängt und sich andererseits dadurch auch meine auragetische UrSeelenAngst zeigt. Letztendlich geht es darum, IN MIR selbst meine eigene Heimat zu finden und diese nicht im Außen zu suchen. Ich bin bei mir zuhause. Ich bin meine Heimat.


In Liebe, Dana

April 2017

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