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Moving to Ireland - a spiritual quest ~ Diary 4

Happy Ostara & Equinox everyone.

Das keltische Fest des MitFrühlings. Tag-und-NachtGleiche. Das Licht nimmt nun deutlich an Fahrt auf. Die Farben der Natur leuchten mit aller Kraft. Auferstehung. Neues Leben. Fest der WiederGeburt.

Die Stille der Berge vibriert. Die Schafe haben gute Laune; ihre Babys hüpfen munter um sie herum. Das saftige Grün kehrt zurück. Alles summt und singt. AufbruchsStimmung liegt in der Luft. Manchmal scheint sogar die Sonne. ;)


A real Honeymoon includes challenges

Während ich einerseits in HoneymoonStimmung mit Irland und so viel wie möglich draußen auf Wanderschaften bin, haben wir auch bereits einige Abenteuer & kleine Herausforderungen hinter uns:

Die ersten Tage war uns wirklich kalt in dem alten Cottage, in dem wir vorübergehend wohnen. Diese unisolierten Steinmauern sind etwas sehr Spezielles. meine Füße haben ein bisschen der FußbodenHeizung hinterhergetrauert. Interessanterweise habe ich mich innerhalb weniger Tage daran gewöhnt. Also nicht an die kalten Füße, sondern irgendwie haben meine Füße ihre eigene Heizung gefunden und sind jetzt warm. Das Wunderbare an diesen alten SteinCottages ist zudem natürlich, dass sie, wenn man sie dann einige Tage geheizt hat (mit einem alten RangeCooker) die Wärme von ihren Mauern zurück reflektieren und auch erstaunlich lange halten (obwohl null isoliert in diesem Fall). Wir möchten in unserer alten/neuen CottageDame auch keine ZentralHeizung haben. Nur 2 Öfen, einer davon soll auch als Herd dienen. Und sie wird isoliert sein!

Gleich am 2. Tag fiel die Hälfte des Stroms im Cottage aus und wir hatten keinen Zugang mehr zum Internet. HandyEmpfang gibt es hier ohnehin nicht und selbstverständlich kein Festnetz. Wir konnten also nicht mal unsere Vermieter informieren. Nun gut: schöne Gelegenheit, die Nachbarn kennenzulernen.

Oh, die Iren. So freundlich und hilfsbereit und voller gutem Willen und Schabernack. Lovely people! Nosy, too. Wollen sofort alles aus deinem Leben wissen. Charmant, witzig, liebenswert.

Vor einigen Tagen war ich auf Wanderschaft und es begann sehr plötzlich wie aus Eimern zu schütten. Innerhalb der nächsten ca. halben Stunde fuhren 5 Autos an mir vorbei. 3 davon hielten an und fragten something along the lines of "Are you okay? Do you need help? Have you broken down? Will I give you a lift? Want me to take you home?"

Den Rest des nassen Weges bin ich breit grinsend nach Hause getropft. Nicht, dass es in Deutschland nicht viele freundliche, hilfsbereite Menschen gäbe (obwohl ich es durchaus bei Regen auch schon erlebt habe, dass jemand direkt neben mir durch eine Pfütze gedonnert ist, statt mir Hilfe anzubieten), aber die Wärme & Bezogenheit der Iren spricht einfach auf spezielle Weise zu meinem Herzen.


Die pinke CottageLady und ihr Land - Update & Pläne

Die Arbeiten an unserer kleinen pinken CottageLady gehen gut voran. Sie hat jetzt ein neues Dach, ihr kleiner neuer Anbau wird täglich schicker, sie selber befindet sich gerade in KernSanierung. ich habe das Gefühl, die ganze Aufmerksamkeit dieser fleißigen, starken, irischen Männer gefällt ihr sehr. (ich bin aber offen dafür, in Erwägung zu ziehen, dass das (zumindest teilweise) eine Projektion sein könnte ;))






Unsere Zeit des Gestaltens und Kreierens hat begonnen:

  • es gibt eine KompostToilette zu bauen: wir wollen so viel wie möglich mit KreislaufWirtschaft arbeiten und da wir Menschen (ebenso wie alle anderen Tiere auf diesem Planeten) sofern wir einigermaßen gesund sind, keine Medikamente nehmen und uns gut ernähren, sozusagen „Gold scheißen“ (pardon the language but it´s true), wäre es nur allzu verschwenderisch, das gute Zeug zu verplempern. Vernünftig und lang und heiß genug kompostiert wird das herrlicher Kompost. Man muss ihn ja nicht direkt auf den Salat packen, wenn man da Bedenken hat; aber es gibt wirklich keinerlei Grund, damit nicht die ObstBäume & -Sträucher zu düngen.

  • die KüchenMöbel müssen gebaut werden. Wir haben sowas noch nie zuvor gemacht und sind beide bisher nicht besonders handwerklich talentiert. Aber jeder, den wir hier treffen, sagt uns: ihr werdet es lernen müssen, sonst wissen wir nicht, wie ihr hier klarkommen wollt. Also fangen wir besser jetzt an. Vor dem nächsten Winter. Rustikal, gemütlich und einfach soll es werden. Fotos folgen (bei Erfolg UND Misserfolg, promised).

  • die TierZäune müssen installiert und die TierSchlafhäuschen gebaut werden: wir planen Hühner & Enten (zum Schnecken-in-Eier-verwandeln und natürlich für den Dünger), Kaninchen (als flauschige RasenMäher und wegen des Düngers), Ziegen (für Milch & zum selber-Butter-machen, als RasenMäher und wegen des Düngers). Katzen zum Mäusefangen und Füße warmhalten. 1-2 Hunde, um alle anderen & uns zu beschützen. Alle Tiere sollen natürlich neben ihren nützlichen Eigenschaften auch Freunde & WohnGefährten werden.

  • es gibt jede Menge Holz zu hacken und zu lagern für den nächsten Winter

  • dann werden wir noch Fliesen verlegen (wir haben MosaikMuster im Kopf: aus zerbrochenen Fliesen, die sonst eh nur weggeworfen werden würden)

  • und natürlich die ersten Beete anlegen und einen Polytunnel aufbauen. Dafür Määääähen-Määääähen-Määähen (vllt. ein paar Schafe vom Nachbarn leihen, sonst per Hand), dann das Gras drauf liegen lassen, Seetang drauf (Atlantik ist ja nur 20 Min von hier), Woodchips als OberSchicht und dann eine schwarze Folie drüber und für 9-12 Monate rotten lassen, während das ursprüngliche Gras/Unkraut abstirbt (wg LichtMangel).


Jedes Mal, wenn wir zu unserer CottageDame hoch fahren (wir wohnen aktuell 75 Min südlich von ihr) laufen wir v.a. auch das Land ab, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo was hin will. Ein essentieller Bestandteil von Permakultur ist es, dem Land nicht aufzuzwingen, was du selber gerne willst, sondern zuzuhören, wo das, was du gern möchtest, am natürlichsten hinpasst: wo das Land es haben will. Wo es in die ohnehin bestehende Ordnung der Dinge passt.

Love first. Not will or mind. Suits me just fine :)

Wohin mit den ObstBäumen und ObstSträuchern? Wohin mit den GemüseBeeten. Wo braucht es WindschutzHecken (wir wollen sie aus HaselnussBäumen pflanzen). Wo passt der Polytunnel am besten hin, so dass er viel SüdSonne abbekommt, aber er auch in der richtigen WindAusrichtung steht (die wöchentlichen StarkStürme hier sind nicht zu unterschätzen; ganz zu schweigen von der SturmSaison im Winter, die schonmal Hurrikan und ganz sicher OrkanStärke annehmen)). Wohin die RegenwasserSammelanlagen? Wohin die TierStälle? Wohin der Teich? Wohin der Kompost und die KräuterEcke, die HeilpflanzenNische usw…?

Es ist eine besondere Freude, das Land sprechen zu hören. Den ElementarWesen zuzuhören, was sie raten und bevorzugen. In Respekt und Liebe mit Land und Feen zusammenzuarbeiten und Ideen auszutauschen. Einfach nur Zeit mit dem Land zu verbringen. Dem Sonnenaufgang zuzuhören. Dem Sonnenuntergang zu lauschen. MIT dem Land zu sein. Nicht auf.





SelbstVersorgung aus Liebe, nicht aus Angst

Die Freude daran, immer mehr von meinem Essen selber anzubauen, begann 2017, aber in den letzten 3 Jahren packte mich zudem die Kreativität, immer mehr andere Dinge selber herzustellen, die ich bis dato gekauft hatte. Es fing mal damit an, dass ich genauer auf die InhaltsStoffe von Bio(!)Produkten wie Shampoo und Cremes geschaut habe. Ähm. Ja. Nicht wenige davon sind toxisch. Inhaltsstoffe der allermeisten Brote: Himmel!!!

Teuer ist das Zeug zumeist außerdem. Also begann ich, zu recherchieren und siehe da: das meiste ist wirklich schnell, einfach, relativ preiswert (wenn man die BasisProdukte erstmal im Haus hat) herzustellen. Freude macht es außerdem. Es ist kreativ und vertieft ein gesundes Gefühl von SelbstErmächtigung. (Ok, es kann selbstverständlich auch aus Prepping und Angst entspringen, aber das ist nicht das, wovon ich rede: ich meine einen Ursprung von Liebe, ErschaffensWunsch und Freude am Entdecken und Gestalten sowie den Wunsch nach einem gesunden, vollwertigen Leben).

 

Hausgemachte HaarPflege | Rezept

Einige von euch baten mich um Rezepte. Hier das erste; für ein umfassendes Haar-Spa-Programm.

Dies ist die komplette HaarpflegeRoutine. Das ist nur ca. 1x/Monat nötig. Normalerweise genügt Schritt 4) (Waschen mit HaarTaler) völlig. Aber ich dachte, ich gebe euch gleich das komplette Kurprogramm :)


1) Trage essentielle Öle auf deine Haarspitzen auf und lasse sie 2 und 4 Stunden einwirken.

Pflegende Öle können sein: Kokosnuss, Süßmandel, Jojoba, Aprikosenkern, Olive, Sonnenblume.

Wenn du sehr feines und/oder fettiges Haar hast, nimm leichtere Öle wie Mandel- oder Jojobaöl

Wenn du dickeres und/oder trockeneres Haar hast, könnte etwas wie Oliven- oder Kokosnussöl gut für dein Haar sein.

 

2) Mische Backpulver/Natron mit (selbstgemachtem, flüssigem) Shampoo.

Wähle für das Shampoo ein natürliche, ganz neutrale BioFlüssigseife (z.B. Dr Broenner) als Basis und füge einige essentielle Öle hinzu (Rosmarin ist sehr gut für Haarpflege, Zitrone oder Vanille riecht fantastisch).

Ergänze nun Backpuler/Natron in ein bisschen Shampoo: das Shampoo reinigt und entfettet dein Haar, das Backpulver verleiht ihm mehr Volumen

 

3) Spüle mit 1:1 ApfelEssig und Wasser (1-2 Tassen) dein Haar durch. Dadurch wird es leicht kämmbar, glänzend und seidig. Hat einen ähnlichen Effekt wie eine Spülung.


4) Mit festem Shampoo waschen.

So stellst du einen wunderbar nährenden HaarTaler her:

Zutaten:

50g Sheabutter

75g SCI (Sodium Cocoyl Isethionate (Pulver Form): Achtung: unbedingt SchutzBrille UND AtemschutzMaske tragen: ErstickungsGefahr!!!)

essentielle Öle (Brennnessel, Klette, Kamille sind z.B. ausgezeichnet für Haare)

1)     Fett schmelzen bis es ganz flüssig ist

2)     SCI in die flüssigen Fette rühren (SchutzBrille!!)

3)     Öle hinzufügen

4)     erneut mischen

5)     zu Talern kneten

6) ca 2 Wochen aushärten lassen

Fertig!

ich wünsche euch eine frohe HaarSpaZeit! Yummy!





Wer hat noch RezeptBedarf? Lotion? Zucker/Gluten-freie Brownies? Brot? Zahnpasta? Sauerkraut oder andere Fermentationen? Glutenfreier Sauerteig?

Schreib mir gern in die Kommentare, was dich besonders interessiert!

Außerdem interessiert mich sehr, was du gern selber gestaltest bzw. selber herstellst. Vielleicht magst du auch ein Rezept in den Kommis teilen?

Was sonst hat dich in diesem DiaryTeil besonders angesprochen und warum? Lass es mich gern wissen, wenn du magst.


ich wünsche euch eine zauberhafte FrühlingsZeit und bis bald.

With love, Iona

7 commentaires

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Invité
27 mars

Liebe Iona,

thanks for sharing ♥️ So schön, dabei zu sein aus der Ferne und euch ein bisschen darin zu erleben, wie ihr dort seid und ankommt.

Und DANKE für das Rezept. Ich bin noch etwas zögerlich in Bezug auf das SCI, werde mich aber rantrauen, sobald mein Atelier frei für solche Abenteuer ist (wir haben die letzte Nacht endlich zum ersten mal im Haus geschlafen - sooo schön, ich hoffe, ihr könnt das auch bald machen 💞). Lustigerweise geniesse ich nun gerade - nach 9 Monaten ungeheiztem Betonklotz unter den Füßen die Fußbodenheizung unter meinen nackten Füßen ganz besonders :D Meine haben ihre Heizung leider nicht gefunden, aber wir (meine Füße & ich) werden jetzt nochmal explizit danach suchen,…

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Iona von der Werth
Iona von der Werth
28 mars
En réponse à

Liebe Anjana, danke für deine lebendige Rückmeldung 😍

Bzgl SCI: das ging mir anfangs auch so, aber es ist wirklich harmlos (und nach meinen Recherchen die sanfteste und absolut untoxische HaarShampooBasis, die man verwenden kann), wenn man Maske und Brille aufsetzt. Ist nicht viel staubiger als wenn du 2 kg KakaoPulver mit einem Ruck von einem Behälter in den anderen schüttest (NICHT ausprobieren!).

Und oh wie aufregend und schön: die erste Nacht IN eurem Haus. Herzlichen Glückwunsch! ich bewundere euch immer noch dafür, wie viel ihr selber gebaut habt und stetig am Bauen seid!

Haha, ja kann ich gut verstehen mit deinen Füßen! Gleich morgens etwas Sport und dann frischen IngwerTee trinken könnte noch mit der Körper-eigenen FußHeizung helfen.

Ja,…


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Invité
24 mars

Genau, normalen Scoby und ich erzeuge mir ja quasi den Tee aus Ingwer-Ztrone. Scobys mögen wohl nicht so den Wechsel, daher hab ich zwei (einen für Hibiskus-Tee und einen für Zitrone-Ingwer, den geriebenen Ingwer siebe ich allerdings raus, weil ich nicht weiß ob der Pilz den mag oder als Konkurrenz sieht.

Liebe Grüße und Freude beim Ausprobieren

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Invité
23 mars
Noté 5 étoiles sur 5.

Liebe Iona,

ich würde auch gerne hören,, wie das Land und/ oder die Wesen, die da auch sind, mit mir sprechen. LG Anai

Ich bin gespannt auf eure Küchenmöbel! Hat dein Tag mehr als 24 Stunden? :-o HG Elena

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Iona von der Werth
Iona von der Werth
23 mars
En réponse à

Diese Erfahrung wünsche ich dir auch, liebe Anai.

Haha 😄, ich wünschte es wär so, Elena... die Tage sind immer wutsch-um!

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Invité
23 mars
Noté 5 étoiles sur 5.

Selbstversorgung aus Liebe, nicht aus aus Angst - das ist so spürbar, danke :) Diese Bodenständigkeit, beseeelte Naturverbundenheit mit dem Grundstück schätze ich so sehr genau so wie das kritische Hinschauen bzgl Gesundheit und Nahrung und Inhaltsstoffen (mich hat meine Darm-Entzündung dafür geöffnet, aber es ist manchmal auch eine gute Portion Kontrolle dabei, was gesund-ungesund ist). Essen selbst kochen oder herstellen hat eine ganz besondere erdende Beziehungsweise, wenn ich drauf achte und nicht haste oder abgelenkt bin ;)


Ich hab Interesse am Rezept für glutenfreies (Sauerteig)Brot, da ich selbst seit 5 Jahren ohne Gluten schmause.


Ich liebe Fermentiertes. Sauerkraut und Kokosjoghurt sind bisher gescheitert. Aber mit Kombucha hab ich tolle Erfolge. Hibiskus ist eine Variante aber die mit Wums mit…


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Iona von der Werth
Iona von der Werth
23 mars
En réponse à

Liebe Nathalie, vielen lieben Dank für deine schöne Rückmeldung und das Rezept. Kann man dafür einfach einen normalen KombuchaScoby nehmen? Und den mit Zitrone/Ingwer/Zucker füttern statt mit Tee? Das wär ja spannend! ich habe mir gerade einen neuen Scoby geholt, aber ich dachte immer, die leben spezifisch von Tee. Würde gern deine Variante ausprobieren, klingt super.

ich habe erstmals probiert, einen alten Scoby zu essen; einfach in die Rohkost gemischt. Yummy! Und der Süße ist auch noch voller Proteine und Ballaststoffe. ich hatte das Gefühl, es ist schöner für ihn, am Ende gegessen zu werden als im Müll zu landen. 😃

Liebste Grüße, Iona

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