Lernen, beweisen, zweifeln, fühlen, wissen, verkörpern, Sein?



Ich habe einen denkenden Körper, also bin ich


Wir leben in einer kollektiven KulturMatrix, die weitestgehend davon ausgeht, dass unsere Existenz dadurch bewiesen ist, dass wir einen bio-chemisch-nerval-hormonell- funktionierenden Körper haben, der auf dieser Basis sekundär denkt und fühlt. Folglich gilt in dieser KulturMatrix, dass etwas als bewiesen angesehen werden kann, was man entweder naturwissenschaftlich nachweisen kann oder was den Regeln und Gesetzen der VerstandesLogik folgt. Ob du´s glaubst oder nicht: Dein Verstand/MentalKörper kann nicht einmal denken, wie unfassbar er darin begrenzt ist, Realität wahrzunehmen. Die Sinne deines physischen Körpers sind umso beschränkter darin, das volle Spektrum an „Sinnlichem“ zu erfassen; wie viele Töne, Farben, Frequenzen und Schwingungen entgehen deinen physischen Sinnen allein nur deshalb, weil dein ErrathKörper (dein irdisches SeelenVehikel) mit seinen errathischen (irdischen) Frequenzen nicht darauf eingestellt ist, sie aufzunehmen?

Heißt das, dass all das nicht existiert? Natürlich nicht.

Heißt das, mit deinem Körper ist irgendetwas falsch? Selbstverständlich auch nicht.

Es heißt nur, dass er nicht die gesamte Realität wahrzunehmen vermag. Er ist auf errathische Frequenzen eingestellt. Nicht mehr und nicht weniger. DAS kann er ganz ausgezeichnet. Alle anderen Dimensionen sind ihm unzugänglich.



Lernen versus VerKÖRPERn


Entsprechend ist dein MentalKörper darauf getuned, mit Vernunft und Logik innerhalb von Rastern und Strukturen zu operieren. Das kann er ausgezeichnet. Aber ein enormer GroßTeil der Realität existiert außerhalb und jenseits von VernunftsRastern. Feinstofflichere (stromaufwärtsgelegene) Realitäten, SeelenFrequenzen, Emotionen liegen außerhalb seines KompetenzSpektrums. Was bedeutet das für unser Lernen, unsere Kompetenz und unser bisheriges sogenanntes fundiertes Wissen? Ganz einfach: Dass es erheblich begrenzt ist. Hilfreich, aber begrenzt.


Kannst du in dir fühlen, wie sehr du bisher darauf ausgerichtet warst, etwas verstehen zu müssen? Beweise zu brauchen, um „an etwas zu glauben“? Zu beweisen, dass du verstehst? Zu beweisen, dass was du für wahr hältst, auch WIRKLICH, ganz echt existiert? Was versuchen wir da eigentlich die ganze Zeit zu beweisen? Das wir selber REAL sind vielleicht?


Mit wie viel Kontrolle, SelbstBestrafung, SelbstZweifel und (gegenseitiger) Beschämung geht dieses WeltBild einher! Gerade auch Menschen, die relativ jung spirituell erwachen, neigen dazu, eine gewisse geistige Arroganz darüber in ihrem Feld zu haben, dass sie „wissen“. Dass sie um die wahre Natur des Göttlichen und die Wahrheiten jenseits der Schleier der Welt wissen. Dieses „Wissen“ wird dann mitunter regelrecht zu einer Waffe. Nur leider ist es in diesen Fällen zu allermeist ein Wissen anstelle eines Seins und Verkörperns. Anstelle von emotionaler Reife. In Abwesenheit von direkter Lebbarkeit und Transagierbarkeit von Mensch zu Mensch, ganz unabhängig von äußeren Umständen.



Geistige Toleranz und Oneness sind AusweichManöver vor der IndividualitätsAngst


Wenn wir anfangen, uns über dieses Verstandes-basierte Wissen mit anderen auszutauschen, stranden wir damit, dass es um Meinungen und Ansichten geht, denen man zustimmen kann oder auch nicht. Da wird es dann ganz wichtig, dass man sehr tolerant anderen Meinungen und Ansichten gegenüber ist. Jeder HAT so seine Meinungen und Wahrheiten, aber kaum jemand scheint diese Wahrheit wirklich zu SEIN. Es bleiben polare oder sich ähnelnde MentalkörperPositionen, keine verkörperten HerzensWahrheiten. Keine innere eigene Realität. Nur Überzeugungen und Überlegungen. Theorien und Philosophien. Vielleicht sogar Intuitionen und Einsichten. Aber keine gelebte SeelenRealität. In Abwesenheit dieser suchen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Land der Meinungen und InhaltsPositionen. Wir versuchen, unser IndividualitätsProblem (unsere IndividualitätsAngst) auf ein SchlachtFeld weit stromabwärts dessen, wo es eigentlich existiert, zu verlagern.


Bei Gemeinsamkeiten und Unterschieden geht es letztendlich um die IndividualitätsFrage, oder nicht? Die Wahrheit ist: Du bist einmalig, einzigartig, niemand anderes ist so wie du. Andere können ähnliche Meinungen und Probleme haben wir du und das mag stromabwärts des eigentlichen Problems irgendwie tröstlich sein, aber es umgeht den Kern: Du bist ein Individuum. Das zeigt sich nicht auf Meinungs- oder VerhaltensEbene, auf denen man sich fast bis zur Unerkenntlichkeit anpassen kann, sondern im SEIN. Dein SeelenWesen, wenn du wirklich nackt und strategie-frei bist, ist einzigartig. Natürlich entspringen wir alle derselben GöttlichenQuelle und DAS verbindet uns, lässt uns EINS sein; SeelenGeschwister. Aber DAS ist eine völlig andere Geschichte: Das ist SeelenOneness. Das gehört in eine andere SeelenAngst. Das umgeht das Problem auch! Die Meinungs- oder VerhaltensEbene liegt stromabwärts der IndividualitätsAngst, Oneness/AllEinHeit/ChristusBewusstsein liegt stromaufwärts der IndividualitätsAngst.


Was geschieht mit deiner Seele, wenn du aufhörst, dich zu verstehen, zu tracken und zu analysieren? Wenn du dich stattdessen fühlst und mit dir BIST? Mit dem, was du fühlst, verweilst? Ohne etwas damit zu machen. Ohne es verstehen und in irgendeine Box einordnen zu wollen. Im Herzen darauf vertrauend, dass ALLES, was du fühlst, etwas GUTes sein muss, weil du aus Liebe, Unschuld und Gutheit bestehst! Dann wird es weitestgehend egal, was du gerade fühlst und warum. Dann kannst du das Einsortieren und Kontexten auf später verschieben. Ganz sicher vertagt sich jeglicher HandlungsBedarf. Du kannst mit dir SEIN und verWEILEn.

Dann kannst du auch mit anderen SEIN und verweilen, statt entweder energetisch mit ihnen zu verschmelzen oder gegen sie zu kämpfen, weil sie entweder deiner Meinung sind oder andere Ansichten haben. Wenn es um individuelle HerzensWahrheiten geht, erübrigt sich jede „offene GeistesHaltung“ und „Toleranz im Sinne von MeinungsFreiheit“. Dann fühlst du nämlich direkt und konzeptfrei, dass alles, was dein Gegenüber fühlt, genauso kostbar und wahr ist, wie alles, was du fühlst. All seine verdrehten Ansichten und Meinungen und seine daraus resultierenden schrägen Handlungen und VerhaltensWeisen liegen dann stromabwärts dessen, WAS und WER derjenige IST und was ihn oder sie im tiefsten Emotionalen seines heiligen SelbstSeins antreibt. Die tieferliegende (ihm/ihr zumeist vollständig unbewusste) Motivation seines Herzens wird in deinem Fokus bedeutend wichtiger als was er denkt, meint oder tut, je mehr du dich selber als das erlebst, was du BIST, statt als das, was du denkst, meinst und tust.



BeweisNotwendigkeit und Zweifel sind Ausdruck von Angst und Verlorenheit


meine Wahrheit ist, dass aktuell ein ZeitAlter anbricht -wir nennen es in InDivinality gern RainbowLightAge-, in dem es nicht länger darum geht, was du denkst und meinst und was du meinst, zu wissen oder beweisen zu können, sondern darum, wer und was du BIST – was, wenn das wahr wäre? Was, wenn es nicht darum geht, zu lehren, was du weißt, sondern zu vermitteln, was du BIST und verKÖRPERst?

ich schreibe das nicht leichtfertig. Gerade als Frau in der Domäne von emotional basierter Spiritualität habe ich über eine Dekade Erfahrung darin, wie herausfordernd es sein kann, in einer wissenschafts-, beweis- und mentalkörper-basierten Welt etwas vermitteln zu wollen, was wissenschaftlich nicht beweisbar, sondern lediglich SEI-bar und verKÖRPERbar ist. Natürlich resultieren daraus sekundär inhaltliche Positionen (unsere Homepage ist VOLL davon :) ) zu verschiedensten Aspekten des Seins, des Universums, des Lebens, der Welt und des Göttlichen, über die man auch sprechen kann; die man lehren kann. Aber das Primäre ist nicht das, worüber wir sprechen, sondern von WO aus in uns SELBST wir darüber sprechen und es lehren. Die Frage ist, ob wir SIND und verKÖRPERn und leben, was wir lehren und worüber wir reden. Ob wir darin berührbar und verletzlich sind. Anfassbar. Greifbar. Herz-offen. Spür- und fühlbar.


Unsere Welt legt jedoch bisher viel mehr Wert darauf, dass alles mental nachvollziehbar, verständlich, beweisbar und logisch ist, als dass es fühl- und direkt erfahrbar ist. Das sind die Folgen von über 3000 Jahren Patriarchat und einer überwiegend mental-willens-basierten HerangehensWeise an Physis und MetaPhysis. In Männern UND Frauen! Zuvor, in Matriarchaten, hatten wir eine eher intuitiv-willens-basierte HerangehensWeise. Kein Wunder, dass Männer sich dagegen aufzulehnen begannen, denn eine auf Willen basierte Kultur der Intuition schreit geradezu nach menschlich unreifer Willkür.

Warum fragt sich eigentlich bisher kaum jemand, warum wir in allen bisherigen ZeitAltern so viel Willen brauch(t)en; unabhängig von Patriarchat oder Matriarchat? Mentale BeweisNotwendigkeit, zwangshafte VernunftsAnwendung und Zweifel an „Unsichtbaren“ haben dieselbe Quelle wie willens-basierte Intuition, die anderen mit Macht und am Besten noch im Namen irgendwelcher Göttinnen übergestülpt wird: Angst.


Zum einen Angst davor, mit der eigenen gefühlten Wahrheit sichtbar und verletzlich zu sein. Mit einer Wahrheit, die unsichtbar ist, weil sie einzig IN dir existiert. Mit einer Wahrheit, die du niemals wirst beweisen können. Wie um alles in der Welt, willst du jemals beweisen, dass du und deine Wahrheit WERTvoll und REAL sind?

Zum anderen Angst davor, Realität selber nicht im Hinblick auf „wahr oder unwahr“, „real oder realer“ überprüfen zu können, solange du selber keinen HerzensZugang zu dem hast, was für DICH real ist. Solange du dich und die Welt und das Göttliche nicht direkt und nackt erleben und fühlen kannst, bist du auf Meinungen, Philosophien, Vernunft und inhaltliche Positionen angewiesen, weil dein Herz sie bislang nicht verifizieren oder widerlegen kann. Das macht sowohl Angst als auch das Gefühl von Verlorenheit zwischen so vielen ähnlichen und verschiedenen inhaltlichen Positionen, von denen du nicht selber Herz-orten kannst, ob sie für dich wahr oder falsch sind, solange du es nicht FÜHLST.


Wie wäre es also, wenn wir es mal mit einer gänzlich neuen HerangehensWeise probieren, die darauf fußt, dass Menschen primär emotionale SeelenWesen sind? Einer HerangehensWeise, die auf individuellen HerzensWahrheiten weit stromaufwärts von Willen, Ansichten und Meinungen jeden einzelnen Moment der Existenz beginnt? Einer HerangehensWeise, die es jedem ermöglicht, SELBER und letztendlich ohne Mittelsmann, Pfarrer, Guru, Imam oder Priester direkt erLEBbaren Zugang zur eigenen EssenzQuelle und zum Göttlichen zu haben und zu verkörpern, weil es jeder selber fühlen kann? Einer HerangehensWeise, die darauf basiert, dass jedes Individuum sich in jedem Moment in SelbstLiebe und SelbstRespekt fragt: Ist das, was ich hier gerade erfahre und erlebe, fühle und will, ein Ausdruck meines SeelenSelbst, der auf Liebe, Wahrheit und Verletzlichkeit beruhrt oder beruhrt das, was ich fühle und will auf Angst, Abwehr und dem Willen, das irgendetwas anders sein muss?



Dein MentalKörper ist immens hilfreich in Bezug auf den Umgang mit Realität, aber vollkommen untauglich darin, Realität zu verifizieren


Was, wenn wir überhaupt nichts von dem beweisen müssten, was wir erleben, erfahren und fühlen? Was, wenn es ExistenzBeweis genug wäre, DASS du fühlst, was du fühlst? Du fühlst es, also existiert es. Du fühlst es, also existierst DU! Du musst es nicht erst verstehen und erklären, damit es real wird. Es kann im inneren Prozess enorm helfen, für das, was du fühlst, einen Kontext zu haben. ich persönlich bin meinem MentalKörper enorm dankbar dafür, wie er immer wieder energetisch und durch übergeordnetes Verständnis davon, WAS gerade geschieht und WARUM es geschieht, Raum für meine Emotional- & SpiritualKörperProzesse hält. mein MentalKörper hat dabei eine demütig-liebende Haltung den stromaufwärts-gelegenen SeelenKörpern gegenüber, dass er sie niemals verstehen und erklären kann. Er kann nur Aspekte davon sekundär in Worte und Bilder packen, was ich primär fühle, erlebe und BIN – als das ewigliche Göttliche Mysterium, das ich einfach BIN. mein MentalKörper hat davor umfassend und letztendlich ziemlich freudvoll und erleichtert kapituliert.


Es ist sehr verwirrend für mich, dass die Welt der sogenannten Spiritualität so voll von meinungs-basierten Anweisungen ist: Sei so, sei nicht so. Denk dies, denke lieber nicht an das. Fühle nur dies, aber nicht das. Richte dein Bewusstsein da entlang aus, aber auf keinen Fall dorthin. So viele Verbote und Gebote. So viel SelbstBeherrschung, SelbstBestrafung und Härte. So viele Normen, die auf Verhalten und DenkAusrichtungen beruhen: Wie kann man aus etwas, das ALLES ist, solche harten Dualismen machen? Schöpfer/DivineYin/Schöpfung sind ALLES, was es GIBT. Wie kann man aus etwas, dass in Essenz Liebe ist (und Liebe ist immer noch eine Emotion, oder?) Paradigmen voller HandlungsWeisungen machen? Das GöttlicheWesen ist keine MeinungsFrage! ES durchschaut all deine Handlungen ohnehin stets dahingehend, WARUM du tust, was du tust und was dich tief emotional dazu antreibt: Ob das, was du tust, deinem authentischen Herzen entspringt oder lediglich strategische Performance ist. ErSie interessiert sich bedeutend mehr für das, was du BIST als für das, was du TUST. Das Göttliche ist, was ES IST. Es existiert und fühlt, verkörpert, IST Liebe, also ist ES. Exakt dasselbe gilt für DICH!



Beginnen zu SEIN, wer du bist, statt zu performen, wer du nicht bist


Können wir bitte endlich aufhören, zu performen, wer wir sind und stattdessen SEIN, wer wir sind? Können wir bitte anfangen, uns selber zu verkörpern, während wir das Göttliche verkörpern, statt unsere irdische Existenz als weniger wertvoll, dreckig und vorübergehend zu degradieren? Können wir bitte endlich anfangen, uns VOLL und mit ALLEM, zu zeigen und unser SEIN mit unserem heiligen SeelenHerzen zu durchbluten, statt in Virtualität und ewigem Gestern und Morgen und in beständigem Konjunktiv zu vegitieren? Ängste aus der Vergangenheit, Hoffnung für die Zukunft. Schöne Erinnerungen von vorgestern, Sorgen über das Morgen. JETZT! HIER! DU! Mehr gibt es nicht. Besser wird’s nicht. DAS HIER JETZT ist alles, was es gibt. Jetzt ist alles, was existiert.

Können wir bitte mit SelbstMitleid und Gejammer aufhören und stattdessen in wirklicher Verletzlichkeit und SelbstVerantwortung unsere reale emotionale Not fühlen? Können wir bitte aufhören, auf anderen herumzuhacken und über sie herzuziehen und das, was wir „da draußen“ verurteilen in unseren eigenen KellerEcken suchen, fühlen, bewohnen und heilen? Können wir bitte aufhören, uns selber dafür die Peitsche zu geben, wie lange wir performt und gelogen, geschleimt und geheuchelt haben und -egal wie unbeFRIEDigend und mitunter auch ekelerregend Performance auf der Handlungs/VerhaltensEbene auch sein mag- wirklich fühlen, dass all das in der Tiefe einfach nur auf unserem bisher unerträglichen Hunger nach Liebe und Anerkennung beruht? Danach, darin bestätigt zu werden, dass du gut und richtig bist. Je mehr du Raum für deine eigene Gutheit und Richtigkeit im Herzen und deinem Sein hältst, statt dich selber auf Handlungs- und MeinungsEbene zu bewerten, wie der Rest der Welt es bisher tut, desto weniger musst du performen. Du musst dazu allerdings Frieden damit schließen, dass du von einer Welt, die menschliche Seelen aktuell vorrangig auf Handlungs- und MeinungsEbene bewertet, niemals jene HerzensNahrung bekommen wirst, nach der du dich sehnst. Diese Welt, so wie sie bisher ist, wird dich nicht als das erKENNEN, was und wer du in aller Tiefe bist. Dafür müsste sie erst einmal beginnen, Menschen als primär emotionale individuelle SeelenWesen zu realisieren. Und es reicht nicht, das als interessante Theorie in Erwägung zu ziehen und daraus eine weitere hippe spirituelle TrendMeinung zu machen; die Welt -also: jedes Individuum- braucht eine eigene fühlbare Erfahrung davon. Das kann noch ein bisschen dauern. Aber fang DU doch ruhig schon mal an!



Was, wenn du den MatrixDeal nicht mehr länger unterschreibst?


Also, verabschiede dich davon, von der Welt Bestätigung für dein Sein haben zu wollen. Die wird nicht kommen. Das brauchst du auch gar nicht. Das einzige, was dir in der Tat im Weg steht, in deiner vollen, nackten SeelenGröße dein Leben als DEINS zu durchbluten, ist exakt jener Grad, zu dem du deine bisher unbeantworteten HerzensBedürfnisse durch Strategien von der Welt beantwortet bekommen möchtest: Die Welt durch Performance, Kontrolle, Manipulation und Verführung irgendwie dahin zu „wollen“, dass sie dir zumindest einige Krümel dessen gibt, wonach du hungerst. Oder, wenn das schon nicht geht, dann wenigstens die Sicherheit und Bestätigung, dass du noch zum Club gehörst. Manch einer macht es sich auch anders gemütlich, indem er entweder in Abwehr & Krieg oder DesIllusionierung & Rückzug flieht (gerne auch immer abwechselnd).


Solange du deine Sehnsüchte, Wünsche und Bedürfnisse entweder verleugnest, um dich ihrer Verletzlichkeit zu entziehen oder sie von Außen beantwortet haben möchtest, statt dir selber zu geben, was du brauchst, lebst du in der PerformanceMatrix:

Was werden die Leute denken? Was werden sie über mich sagen? Werden sie mich noch mögen? Werde ich noch akzeptiert, wenn ich den Deal nicht mehr unterschreibe? Wenn ich nicht mehr zustimme?

Oder: Was die Arschlöcher da draußen denken, ist mir doch sowieso scheiß-egal! Ich bin eh etwas Besseres. Wenigstens habe ich erkannt, worum´s wirklich geht. Ich bin schließlich spirituell!! Ha!!!!

Oder: Wer in dieser Welt noch irgendwas will oder wünscht, hat noch nicht kapiert, dass hier alles scheiße ist; einfach Augen zu, Kopf in den Sand und warten, bis auch diese Inkarnation endlich vorbei ist...

...so oder so oder so oder noch ganz anders: alles Verstecke, in denen DU nicht in verletzlicher Größe vorkommst.


Was, wenn du statt dieser reaktiven Beziehungen mit und zur Matrix, ganz und gar und ausschließlich DIR selber gehören würdest? Du bist keine LeihGabe. Du bist nicht geleased. Du gehörst ganz dir. Dein Leben gehört nur DIR. Du kannst damit tun und lassen, was immer du willst. Wie wäre es, wenn du deinen freien Willen anfängst darauf zu verwenden, dich nach dem zu sehnen und dir das zu wünschen, was du wirklich brauchst, um zu heilen, zu wachsen und ganz und heil zu werden? Statt ihn darauf zu verwenden, zu nicht-wollen und Nein! zum Leben zu sagen? Oder ihn darauf zu verwenden, dir Dinge zu wünschen, die es dir möglichst bequem und schmerzfrei machen? NewsFlash: Es geht überhaupt nicht darum, dass du so wenig wie möglich (Unangenehmes) fühlst; auch ALL deine Emotionen gehören dir! Es darf turbulent sein in dir! Du bestehst aus Emotionen. Der Frieden liegt IN deiner Emotionalität, nicht jenseits von ihr. Es sei denn, für dich ist wahr „Ich bin leer, also bin ich!“. Also sehne und wünsche bitte wie verrückt und mit vollem HerzBlut. Wünsche dir ALLES, was du dir vorstellen kannst und erst recht alles, was du nicht nicht vorstellen kannst. Wünsche dir das, was überhaupt keinen Sinn macht und was du nicht beweisen kannst. Du gehörst dir! All deine Emotionen und Wünsche gehören dir! Deine Seele bist DU! Und nur, wenn du dir GANZ gehörst, wenn du dich selber voll belebst, kannst du dich letztendlich mit anderen teilen. Du kannst nichts teilen, was dir nicht gehört.



Der realste Boden aller Tatsachen ist Liebe


ich weiß, weil ich es selber erfahre, fühle und verkörpere, wie viel Mut und SelbstLiebe diese SeelenSchritte brauchen. Die härtesten, dunkelsten Prozesse; jene, bei denen du keinerlei Sinn mehr siehst und dich fühlst, als würden sie dich vernichten oder als würdest du am liebsten sterben, sind in Wahrheit die, die dich direkt auf den Boden der realsten Tatsachen schleudern – denn rate mal, wo du dich da wiederfindest? Der realste Boden aller Tatsache sind die GöttlichenArme vom VaterSchöpferAspekt und GöttlicheMutterAspekt in jener Liebe, die ErSie SIND. Nackter und demütiger als zuvor, findest du dich in Liebe wieder. Purer und echter als zuvor, tauchst du aus Schöpfer als jene individualisierte Liebe wieder auf, die du BIST. Schöpfer will dich pur und nackt. Und du kannst IhnSie nur haben, fühlen und sein, wenn du pur und nackt BIST. Wenn du DU bist. Jenseits von Beweisbarkeit und Logik. All deine TarnUmhänge schaffen Distanz zwischen dir und DIR und zwischen DIR und dem GöttlichenSein.


Also, lass die Welt an dir und deinem Verstand zweifeln. Lass sie dich hinterfragen und zweifelhaft finden. Lass sie dich für verrückt halten, weil du dich und deine Wahrheiten nicht beweisen kannst. Es ist nicht egal! Es tut weh! Fühle den Schmerz, den das auslöst mit vollem Herzen. Der StatusQuo lässt deine eigentlich geliebten SeelenBrüderSchwestern weit entfernt erscheinen. Das schmerzt. Es lässt dich einsam und verloren fühlen. Doch das ändert überhaupt gar nichts an deiner individuellen REALität. Du musst niemandem ähnlich sein, um real zu sein. Du brauchst von niemandem Anerkennung oder Bestätigung, um zu erleben und zu fühlen, dass du aus Liebe besteht.




Iona von der Werth, Sommer 2017

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