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Heilige LiebesUnion ~ Heilige LeidenschaftsUnion

  • 28. Aug. 2019
  • 14 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Jan.


Unsere persönliche Reise als DualSeelen

in Heiliger Liebes- und LeidenschaftsUnion


Uns ist wichtig voranzustellen, dass die folgenden Beschreibungen unseren persönlichen ErfahrungsRaum mit Heiliger Liebes‑ & LeidenschaftsUnion widerspiegeln. Sie sind keine festen Kategorien, sondern Einblicke in das, was sich für uns stimmig anfühlt.

Dieser Text möchte weder Druck erzeugen noch Bewertungen über Beziehungen aussprechen.

Vielmehr verstehen wir ihn als Einladung, gemeinsam zu erkunden, wo du — und ihr als Paar — im Hier und Jetzt steht.


Obwohl wir beide keine Freunde davon sind, uns öffentlich mit etwas so Intimem wie unserer LiebesBeziehung zu offenbaren, spüren wir in diesem Kontext einen tiefen inneren Ruf, ein Stück unserer bisherigen Reise als DualSeelen und als Partner in einer Heiligen Liebes‑ und LeidenschaftsUnion zu teilen.

Nicht als Anspruch oder Vorlage, sondern als Inspiration und ResonanzRaum für deinen eigenen emotio‑spirituellen Lebens- und LiebesWeg.



Wir haben am 31.12.2025 unser 18-jähriges KennenlernJubiläum gefeiert.

Iona war im Jahr 2008 mit ihrem damaligen LiebesPartner gemeinsam auf einer SylvesterFeier bei ehemaligen Freunden in Hamburg und Leon war dazu ebenfalls eingeladen.

Iona erinnert, mit dem Rücken zur Tür gestanden zu haben, als Leon den Raum betrat. Sie wusste in dem Moment, dass ihr künftiger Ehemann das Zimmer betreten hat.

Den Rest des Abends konnten wir nicht aufhören, einander in die Augen zu schauen. Es war tiefes Erkennen und Erinnern, erschütternd und bewegend.

Iona teilte natürlich mit ihrem damaligen Partner, was in ihr vorging, denn auch mit ihm teilte sie bereits eine HeiligeLiebesUnion, auch wenn die beiden keine engen SoulMates sind und nicht dafür bestimmt waren, ihr Leben zusammen zu verbringen: sie haben tiefgehende Jahre des gemeinsamen Heilens und Wachsens miteinander verbracht.


Es dauerte 2 weitere Jahre umfassender eigener Entwicklung sowie der VollEndung von Ionas damaliger Beziehung bis wir im Juni 2011 ein LiebesPaar wurden.

Nach einer intensiven, berührenden und in uns beiden alles verändernden Freudes- und VereingungsPhase haben wir im September 2012 geheiratet.

Besonders in unseren ersten Jahren tauchten unzählige gemeinsame frühere Leben in unserer SeelenErinnerung auf: erfüllende, harmonische, heilsame, traumatische, trennende, verunsichernde. Wir waren schon alles mögliche füreinander und miteinander. LiebesPartner, Eltern-Kind, Geschwister, Cousins, tiefe Freunde, enge Kollegen...

Es hat unsere frühe BeziehungsZeit sehr beansprucht, uns sowohl durch all die karmischen AltLasten- und AltFreuden zu wühlen und sie zu verdauen und zu integrieren als uns auch unserer CoAbhängigkeitsMuster in diesem Leben immer tiefer bewusst zu werden und sie zu bewegen.

Wir selber haben als DualSeelen und seit Äonen gemeinsam Reisende mannigfaltige Erfahrung darin, dass unser AufeinanderTreffen beständig dazu führt, jeden HerzensStein 2x umzudrehen und jeden menschlichen Abgrund oder finstere SeelenHöhle gemeinsam zu erkunden, bis sie das Licht in direkt transagierbarer LiebesForm darin gefunden haben: Jeden Winkel unserer Seelen gegenseitig auszuleuchten, so dass kein Schatten und kein Licht unbemerkt, ungefühlt und unbelebt bleibt.

Das ist (unterwegs) wahrhaftig nicht immer ein FrühlingsWiesenSpaziergangsGefühl und wir waren schon an einigen Stellen in unserer Beziehung weit davon entfernt, das zu verkörpern/leben/direkt zu transagieren, was wir im Folgenden als Schablone für HeiligeLiebesUnion/HeiligeLeidenschaftsUnion beschreiben werden.


Recht früh in unserer Ehe haben wir uns entschieden, uns noch einmal zu trennen und auch räumlich getrennt zu leben. Wir wollten unsere vertikalen Prozesse zunächst jeweils für uns weiter vertiefen, die Ursachen unserer Trigger und die Wunden unterhalb unserer co‑abhängigen Dynamiken bewegen und integrieren — und danach erneut spüren, ob eine LiebesBeziehung weiterhin der stimmigste Ausdruck unserer gemeinsamen Reise ist.

Die Antwort darauf war ein tiefes, Seelen‑vibrierendes beidseitiges Ja.


Später gab es eine zweite, kürzere Phase der Trennung, in der wir zwar weiterhin zusammen lebten, unsere sexuelle Beziehung jedoch für eine Weile bewusst ruhen ließen. In dieser Zeit waren wir tiefe SeelenFreunde, aber kein LiebesPaar. Dieser Raum war für uns beide wichtig, um jeweils tiefere Schichten dessen zu heilen, was uns noch davon abhielt, wirklich verletzliche emotive und erotische Intimität miteinander teilen zu können.


Wir benennen das, weil Iona immer wieder auf Paare trifft, die große Furcht davor haben, den Schritt einer Trennung auch nur in Betracht zu ziehen — selbst dann, wenn sie deutlich spüren, dass dieser Schritt für ihr Wachstum hilfreich sein könnte. So tief sitzen die Konditionierungen rund um das vermeintliche Scheitern von Beziehungen.

Iona hat dazu vor Jahren mal ein SeelenGespräch veröffentlicht, das wunderschön und berührend verdeutlicht, warum das eine FehlKonditionierung ist.


Unsere eigene Erfahrung ist, dass sich unsere Beziehung durch beide Trennungen immens vertieft hat. So viel mehr Nähe, Erfüllung und Verletzlichkeit ist möglich geworden. Es ist für uns beide viel natürlicher geworden, in jedem Moment mit unserer Wahrheit aufzutauchen und — wo nötig — gesunde Grenzen miteinander zu verhandeln.

Aus diesen Erfahrungen heraus leben wir heute mit einer leidenschaftlichen Bereitschaft, unsere LiebesBeziehung entweder beständig weiter zu vertiefen oder — wenn es sich jemals stimmiger und gesünder anfühlen sollte — unsere romantische Beziehung für dieses Leben zu vollenden.

Beide Wege wären willkommen, je nachdem, was sich für unser individuelles und gemeinsames Wachstum als wahr erweist.

Unser Maßstab für eine gelebte Heilige Liebes- & LeidenschaftsUnion ist, ob sie fruchtbar und lebendig ist, ob sie sich stimmig und gesund anfühlt und ob sie uns beiden dient, weiter zu wachsen und zu heilen.

Für tote KomfortZonen und faule SicherheitsKompromisse sind wir beide nicht zu haben.

Einander zunehmend wahrhaftig, essenzhaft und mit immer ungeschützteren Herzen — ohne StrategieVerstecke und Hintertürchen — wirklich nackt zu begegnen, bringt jenes tiefe Vertrauen hervor, das eine LiebesBegegnung braucht, damit sich all unsere SeelenTeile sicher und gesehen fühlen können. Und genau das unterstützt uns als SeelenSelbste darin, uns immer tiefer wirklich einzulassen.






Die Zutaten einer Heiligen Liebes-& LeidenschaftsUnion


Eine Heilige Liebes‑ & LeidenschaftsUnion zeigt sich für uns in einer verbindlichen, monogamen Beziehung.

Wir erleben Monogamie zwischen zwei erwachsenen PartnerInnen als den Raum, in dem sich sowohl die tiefste Verletzlichkeit als auch die dunkelsten Schatten am unmittelbarsten zeigen können.

In anderen BeziehungsFormen bleibt — unserer Erfahrung nach — oft ein Gefühl von ScheinSicherheit bestehen, weil es Hintertürchen oder Plan‑B‑Räume gibt. Oder Teile von uns versuchen, bestimmte TeilBedürfnisse anderswo zu stillen, statt innerhalb einer verbindlichen Beziehung zu erforschen, warum dieser Bereich bislang hungrig oder unerfüllt geblieben ist.

Natürlich ist das tiefe Einlassen beider PartnerInnen die GrundVoraussetzung dafür, dass selbst in einer monogamen Beziehung diese tiefen Aspekte überhaupt sichtbar werden können.

Uns ist sehr bewusst, dass viele monogame Beziehungen voller Verstecke, klebriger CoAbhängigkeiten und energetisch‑strategischer Hintertürchen sind — selbst wenn beide faktisch nicht fremdgehen.

Eine solche Form von Beziehung würden wir nicht als Heilige Liebes‑ & LeidenschaftsUnion bezeichnen.



Die 4 Elemente einer Heiligen Liebes- & LeidenschaftsUnion


Im Herz‑zu‑Herz‑Kontakt im persönlich‑emotionalen Bereich entsteht ein verletzlicher Austausch über alles, was in den PartnerInnen jeweils lebt. Die Liebenden begegnen sich in HerzOffenheit und Verletzlichkeit — und zugleich in der jeweils größten Version ihres SeelenSelbst.

Hier wird das Schönste, LiebesVollste und BedeutungsVollste ebenso ehrlich geteilt wie unangenehme Wahrheiten, SchattenSeiten und SeelenGeheimnisse. Es entsteht eine KommunikationsFläche, auf der nichts Wesentliches voreinander verborgen bleibt; nicht aus Strategie, nicht aus Angst vor Konsequenzen, sondern aus dem Wunsch heraus, sich wirklich zu zeigen.

Gleichzeitig gibt es ein tiefes Caring füreinander — ein Spüren der Auswirkungen, die man auf den anderen hat.

Speziell im Streit geht es nicht um RechtHaben, Gewinnen oder sich‑durchsetzen, sondern um die verletzliche Wahrheit des Moments und um die emotionale Gesundheit beider Beteiligten.

Im Herz‑zu‑Herz‑Raum finden alle Wahrheiten beider PartnerInnen Platz. Hier geschieht TruthTelling ohne MachtAgenda oder Beschämung. Persönliche Grenzen werden klar gesetzt — ohne strategischen Rückzug oder BestrafungsEnergie — und sämtliche Wünsche und Bedürfnisse werden benannt: vollständig, ehrlich und verletzlich.

All das geschieht auf der Grundlage von gegenseitigem guten Willen, Wahrhaftigkeit, Liebe und Respekt — ein Miteinander‑Tanzen in allen LebensDomänen.

Kommunikation und Interaktion, die nicht auf diesem Boden stattfinden, gehören für uns in die SchattenBereiche der Beziehung. Diese SchattenAspekte dürfen offen und vollständig benannt werden, ohne jedoch das BeziehungsFeld zu überfluten oder zu kollabieren.

Die BeziehungsFläche wird vom SeelenSelbst gestaltet.

Die Herz‑zu‑Herz‑Basis beinhaltet Unschuld und Leidenschaft, Konzeptlosigkeit und StrategieFreiheit, emotionale Wildheit und Freiheit.

Es ist eine NacktEssenz‑Begegnung — ohne Macht‑, Kontroll‑, Manipulations‑ oder VerführungsAgenda. Keine SicherheitsAnker. Keine Hintertürchen. Kein Plan B. Kein sich‑bedeckt‑halten. Kein Trumpf im Ärmel. Keine Spielchen.

Diese Basis bietet Erdung dort, wo rein seelische Begegnung zu viel TranszendenzFloating erzeugen würde, und sie bietet BedeutungsTeppich dort, wo rein physische Begegnung zu austauschbarer LustBefriedigungsInteraktion werden könnte.

Die Herz‑zu‑Herz‑Beziehung in der Heiligen LeidenschaftsUnion ist für uns der rote HerzTeppich, auf dem der König die Königin claimt, damit der Geliebte die Geliebte erfüllen kann. In gleichgeschlechtlichen Beziehungen gilt dasselbe: Der InnereKönig der einen Person claimt die InnereKönigin der anderen — und (bestenfalls) umgekehrt.


Eine Seele‑zu‑Seele‑Beziehung im meta‑persönlich‑emotionalen Bereich bringt für uns eine Tiefe, einen Hintergrund und eine übergreifende Bedeutung in die Verbindung, die über das IrdischJetztHier hinausreicht.

In diesen Raum gehört die energetische Domäne von Chakra‑ und SeelenKörper‑Dynamik — feinstoffliche, intuitive und manchmal auch telepathische Kommunikation.

Diese BeziehungsEbene kann SeelenErinnerungen an andere gemeinsame Leben in sich tragen: eine gemeinsam gefühlte SeelenGeschichte, die sich im JetztHier bemerkbar macht und sowohl Schönheit & Magie als auch alte Herausforderungen & Unerlöstes mitbringen kann. Sie eröffnet die Möglichkeit, karmische Verstrickungen zu erkennen, zu fühlen und miteinander zu verhandeln — bis hin zu tiefer Versöhnung und Integration alter Schatten.

Gerade sehr enge SeelenPartnerschaften tragen häufig intensives TriggerPotential in sich. Nichts bleibt wirklich verborgen; alle Schatten kommen ans Licht, und man sieht sowohl die allerbesten als auch die aller „hässlichsten“ Seiten voneinander.

Das Heilsame daran ist, dass die Tiefe und der Magnetismus der SeelenPartnerschaft zugleich dafür sorgen, dass man selten lange in AbwehrGefühlen steckenbleibt. Die alte Verbundenheit und Liebe bilden den Hintergrund jedes Konflikts und bringen immer wieder Licht, Luft und Leichtigkeit in die dichten SchattenWelten.

Aus der Seele‑zu‑Seele‑Beziehung erwächst oft der beidseitige Wunsch, jener Liebe zu dienen, aus der man in der Tiefe beschaffen ist. Ebenso entsteht hier die gegenseitige Unterstützung, die jeweilige HerzensPassion auf Erden lebbar zu machen und sich darin zu verwirklichen.

Mit zunehmender Vertiefung zeigt sich in diesem Raum, wie man immer klarer das DivineYang und DivineYin im anderen fühlen, spüren, erleben und sehen kann — während sich gleichzeitig die HeiligeIndividualität jedes Einzelnen noch deutlicher offenbart. Einander als GöttlichesYin und GöttlichesYang in menschlich‑individueller Form zu begegnen, kann sich in allen LebensDomänen zeigen, besonders auch in der sexuell‑erotischen Intimität.

Dieser SeelenKontext erweckt die ChakrenDynamik zwischen den PartnerInnen auf allen Ebenen: den feinstofflichen Tanz der Energien, den lebendigen SeelenMagnetismus. Aspekte von Kundalini und WhiteTantra können hier erblühen, solange sie im Kontext primärer Emotionalität und persönlich‑individueller Begegnung gehalten sind. Die Kommunikation zwischen zwei Seelen geschieht oft emotio‑energetisch, lange bevor sie mental oder physisch wird. Die Chakren und SeelenKörper können nur so frei miteinander tanzen, wie beide PartnerInnen ihre HerzensPfade der Purifizierung beschreiten.

Ohne diese SeelenEbene in der Heiligen LeidenschaftsUnion würde der himmlisch‑göttliche Kontext fehlen; die Verbindung bliebe flacher, 3‑dimensionaler und gemindert an SeelenBedeutungsKontext. Sie würde stärker im IrdischManifesten und in den inkarnativen PersönlichkeitsIdentifizierungen transagiert werden, statt multi‑dimensional in ALLEN Dimensionen des Göttlichen und der SeelenSelbste miteinander zu tanzen.

Herz‑zu‑Herz und Seele‑zu‑Seele bilden gemeinsam den Holy‑Faktor der HolyHotness.



Die Körper‑zu‑Körper‑Beziehung transagiert für uns das Zärtliche, LiebesVollste, Warme, BedeutungsVolle, Magische, Erotische, LustVollste, Animalische und Instinkthafte, das sich in der Herz‑und‑Seele‑Beziehung zwischen den PartnerInnen zeigt — und übersetzt es pro Moment stimmig von der feinstofflichen in die physische Ebene.

Sie bildet den HotnessFaktor auf der HolyBasis der Seele‑zu‑Seele‑ und Herz‑zu‑Herz‑Beziehung. Sie ist der irdisch‑manifeste Ausdruck der emotio‑seelischen Verbindung. Hier kann sich alles ausdrücken, bewegen, umarmen, umschlingen, verschlingen und verbinden, was sich zuvor bereits zwischen den Seelen und Herzen entfalten durfte.

Jedes Mal aufs Neue. Diese Ebene wird nicht schal, flach oder routiniert, wenn die HerzSeelenEbene das Fundament bildet.

Zwischen SeelenPartnern steigt dieser HotnessFaktor — der weit über oberflächliche, rein physische Anziehung oder beliebige LustBefriedigung hinausgeht und ein SeelenHerzensBegehren, eine emotio‑energetische MagnetKraft darstellt — meist ganz natürlich auf.

Wenn das nicht geschieht, sind oft SchutzTeile am Werk, die sich vor der immensen Nähe, HerzensIntimität und BedeutungsTiefe fürchten und deshalb einfallsreich darin werden, zu flüchten, auszuweichen oder Gründe und Ausreden zu finden.


Zur Körper‑zu‑Körper‑Beziehung gehört für uns auch, dass beide PartnerInnen ein lebendiges und freudvolles Interesse daran haben, ihre physischen Körper immer weiter — und in Ausrichtung mit ihrer seelisch‑emotionalen Heilung — zu pflegen und zu gesunden, sodass der Körper immer direkterer Ausdruck der Seele wird.

Gesunde Ernährung und eine stimmige Form von Fitness/LebendigkeitsAusdruck gehören dazu. Das bedeutet weder, dass man zu HardcoreRohKostlern werden muss, noch dass man täglich joggen geht, sondern vielmehr, dass jeder durch in‑sich‑hinein‑fühlen und im Kontext von SelbstLiebe und SelbstWert eine MomentErnährung und MomentFitness findet, die zum Individuum passt.

Auch ein lebendiger Ausdruck in Stil, Kleidung, Schmuck & Co, der die verschiedenen männlichen und weiblichen Seiten in den PartnerInnen fließend ausdrückt, findet hier Raum und ist bedeutsam für eine lebendig‑erotische Beziehung — mit sich selbst UND mit dem anderen.

Dabei geht es niemals darum, „möglichst gut/sexy auszusehen“, sondern darum, dass dein Ausdruck deine Seele im jeweiligen Moment widerspiegelt. Das ist automatisch deine NaturalSexyness und SoulHotness.



Eine mind‑zu‑mind‑Beziehung ermöglicht auf der Basis resonierender WerteSysteme und kompatibler Wahrnehmungen in Bezug auf die wesentlichen Aspekte und Domänen des Lebens und der Realität‑als‑solcher einen lebendigen, tiefgehenden und beflügelnden Austausch von Gedanken, Ideen, Impulsen, Intuitionen und Einsichten.

Eine HeiligeLiebesUnion beinhaltet für uns, dass die Partner:innen einen gemeinsamen LebensWeg beschreiten, auf dem sie sich selbst immer tiefer kennenlernen und heilen — also durch sehr ähnliche WeltenBrillen in die Welt, den Kosmos, das Feinstoffliche, das Göttliche und in sich selbst schauen.

Auf dieser Grundlage kann ein reicher Austausch entstehen, in dem sich die Partner:innen gegenseitig anregen und befruchten — ein Austausch, der auf Basis der anderen drei BeziehungsEbenen weniger intellektueller Natur ist, sondern vielmehr WeisheitsEnergie zwischen zwei SeelenSelbsten.




Wichtige Merkmale einer Heiligen Liebes- & LeidenschaftsUnion


Eine Heilige Liebes‑ & LeidenschaftsUnion beinhaltet für uns eine aktive und lebendige, im JETZT transagierbare Verbindung zwischen zwei Seelen, Herzen, Körpern und minds.

Dies geschieht in einem grundsätzlichen BeziehungsGefäß aus beidseitigem guten Willen und WahrhaftigkeitsWunsch — im Gegensatz zu Geheimnissen, Strategien oder MachtSpielchen — sowie Liebe und Respekt. Dieses Gefäß bildet den Erforschungs‑, Wachstums‑ und VerhandlungsGrund der Beziehung, in guten wie in herausfordernden Zeiten.

In Heiliger LiebesUnion gibt es beidseitig das Commitment für persönliche Heilung und spirituelles Wachstum als individuelles und gemeinsames höchstes Gut. Das bedeutet, dass diese Werte im Zweifelsfall wichtiger sind als die Beziehung selbst, wenn sich zeigt, dass die Verbindung einem oder beiden PartnerInnen nicht (mehr) zu Wachstum und Heilung dient.

Auf diesem bewusst gewählten Boden findet jede Transaktion statt.

Das eigene Wachstum — basierend auf Verletzlichkeit UND der größten Version von sich Selbst — steht für jeden Partner an erster Stelle.

Das ist kein Aufruf zu Narzissmus, sondern im Gegenteil die Möglichkeit, unterschwellig altruistisch‑narzisstische Anteile auszuheilen, die die echte Tiefe und Transagierbarkeit der Begegnung hemmen, weil unbewusste Dynamiken dazu führen können, dass sich jemand kleinmacht‑um‑zu‑passen oder sich‑über‑den‑anderen‑erhöht‑um‑zu‑dominieren.

Auf SelbstLiebe und SelbstWert basierend begegnen sich die Partner im Heiligen WirRaum — jenem BeziehungsGefäß, das aus ihrer Begegnung in den vier Bereichen Herz‑Seele‑Körper‑mind pro Moment neu geboren wird und in dem beide das höchste Ziel im Herzen tragen, jener Liebe zu dienen, aus der sie gemacht sind.

Das bedeutet NICHT, in einer rosafarbenen ZuckerWattenWolke zu hängen oder Probleme schön‑zu‑lieben, sondern im Gegenteil: genug Liebe als SeelenGefäß zu halten, um auch die dunkelsten Abgründe und Schatten — in sich selbst und in der Beziehung — ans TagesLicht zu holen, dort in Liebe und Neugierde zu halten, zu erforschen und zu versuchen, das entsprechende Thema zu heilen.

Es bedeutet auch, falls sich ein Thema nicht ausreichend bewegen oder heilen lässt, die HerzensStärke aufzubringen, entsprechende Konsequenzen und/oder Grenzen zu setzen.

In einer lebendigen HeiligenLiebesUnion haben beide ein echtes Interesse daran, immer wieder neue, gesunde Grenzen zu verhandeln — Grenzen, die mal mehr Nähe und mal mehr Distanz bedeuten; die mal die Ängste vor HerzensIntimität und Abhängigkeit herausfordern und mal Raum schaffen, um immer subtilere Co‑AbhängigkeitsMuster tiefer zu beleuchten und zu fühlen.





Ungesunde Muster & Bondings

in Co-abhängigen Beziehungen


Bevor ein solcher Tanz möglich wird, enthalten Beziehungen zumeist mannigfaltige — oft unbewusste — unerlöste CoAbhängigkeitsMuster, die sich nahezu automatisch bereits in den ersten BeziehungsWochen entwickeln und sich dann verfestigen, solange SchattenArchetypen noch unbewusst und ungeheilt sind.


Hier ein paar Klassiker:

  • ElternTeil des einen mit InneremKind des anderen

  • zwei InnereKinder

  • zwei magische/spirituelle Teile (auch häufig in TierForm) auf „HeimatUrlaub“

  • Punisher des einen mit SchamTeil des anderen

  • Patriarch mit Maus/Engelchen/Sklavin

  • Matriarchin mit JaSager/Teddy/Schwächling

  • Narzisst mit einfühlsamem Empathen/Bewunderer

  • ProblemErzeuger mit LösungsFinder

  • Hoffnungsloser mit LichtLiebesHoffnungsBringer/SeelenRetter


In diesen Dynamiken ist NIEMALS einer das Opfer des anderen. Beide haben ihren Anteil daran. Beide ziehen — solange sie das Muster mitspielen — einen UNGESUNDEN Gewinn daraus.

Wir empfehlen grundlegend, aus solchen Mustern/Bondings auszusteigen, sobald einer von beiden sie bemerkt.

Diese SchattenArchetypen gehören nicht in den BeziehungsRaum, sondern in die vertikale InnenArbeit jedes Einzelnen: fühlen, vertiefen, halten — und volle Verantwortung für den eigenen Anteil der Dynamik übernehmen.

Im BeziehungsRaum sollten beide PartnerInnen mit SeelenSelbst führen, das die reife KontaktFläche bildet.

Innerhalb eines solchen, von emotionaler Essenz, Integrität und Stärke getragenen Settings ist es natürlich möglich, dass ein Partner sich für begrenzte und bewusst gewählte Zeit mit der Haltung eines noch unerlösten SeelenTeils zeigt, damit auch dieser in DirektBeziehung gehen und seine individuellen emotionalen Reaktionen bewohnen kann.

Wichtig ist lediglich, dass es nicht „einfach passiert“ und sich als AutopilotMuster breitmacht, sondern dass es eine bewusst gewählte Interaktion für eine begrenzte Zeit ist — und davor wie danach wieder mit SeelenSelbst geführt wird.



Transagierbarkeit im Jetzt versus ZukunftsHoffnung und PotentialFokus


Eine häufige Falle bei SeelenPartnern ist es, auf Basis ihrer SeelenHerzErinnerungen und der emotio‑energetischen Vertrautheit mehr im „Potential der Beziehung“ oder im „Potential des Partners“ zu leben — in der Hoffnung auf eine zukünftige Erfüllung — statt die Beziehung daran zu bemessen, was tatsächlich und ganz real HierJetzt transagierbar ist.


Daraus ergeben sich schmerzhafte und für SchutzTeile oft bedrohlich wirkende Fragen:


  • Wie lebendig und nährend ist die Beziehung für beide Hier und Jetzt?

  • Wie lebbar ist die grundsätzliche SeelenVerbindung?

  • Wie satt werde ich JETZT gerade in meiner Beziehung in den Ebenen Herz, Seele, Körper und mind?

  • Gibt es Erfüllung in Liebe UND Leidenschaft?

  • Bin ich damit ehrlich mit meinem Partner — oder verstecke ich mich hinter dem Wissen, dass es ja so viel Potential zwischen uns gibt?

  • Will ich weiter in einer Beziehung bleiben, die nicht meinem HerzensWunsch von Heiliger LiebesUnion entspricht — und in der es auch nicht so aussieht, als würde sie sich dorthin bewegen?

  • Verstecke ich mich hinter DesIllusioniertheit oder Ausreden wie „Man kann halt nicht zu viel erwarten…“, „Das, was wir haben, ist doch besser als gar nichts…“, „Das, was ich mir wünsche, kriege ich von ihm/ihr sowieso nie…“, um mich davor zu drücken, meine tiefsten Wünsche und Sehnsüchte — in mir und meinem Partner gegenüber — verletzlich und vollständig zu bewohnen, auch wenn sie vielleicht niemals erfüllt werden?

  • Falls mich meine Beziehung bisher nicht vollständig nährt: Warum wähle ich, zu bleiben? Aus SicherheitsGründen? Wegen des HeimatGefühls? Aus Angst vor Unsicherheit, SingleSein oder Neubeginn? Aus finanziellen Gründen? Wegen der Kinder? Wegen „Was sollen die Leute denken?“? Weil ich mich als Versager fühlen würde? Weil ich Angst vor mit‑mir‑allein‑sein habe?

  • Kann ich es wagen, das mögliche Ende dieser Beziehung — für dieses Leben oder für diesen Moment — zu betrauern? Unsere gemeinsame Möglichkeit zu beerdigen, um wirklich etwas Neues beginnen zu lassen? Alles, was wir nicht teilen oder entdecken konnten, von Herzen zu beweinen — und es dann ohne HoffnungsHintertürchen hinter mir zu lassen?


Es bedeutet selbstverständlich nicht, dass man eine Beziehung sofort beenden sollte, wenn die Antworten auf diese Fragen zunächst ernüchternd oder erschreckend ausfallen.

Doch man sollte sich auch nicht der Illusion hingeben, dass sich ein StatusQuo jemals vom Potential in die Realität bewegen wird, wenn nicht beide Partner ernsthaft commitet und tiefgehend an ihrer seelisch‑emotionalen Heilung arbeiten — UND das, was fehlt oder ungesund ist, immer wieder schonungslos zwischen ihnen auf den Tisch (oder die Couch oder die Matratze) gebracht und ehrlich angeschaut wird. Ohne Vorwürfe oder Forderungen, sondern in beidseitigem tiefen Bedauern und Trauern über das, was noch fehlt, hinkt, hängt, stockt, knirscht oder in Schräglage ist.

Wenn diese Art von damit‑sein nicht gegeben ist, stehen die Chancen nach unseren Erfahrungen eher schlecht, dass Beziehungen sich aus einem gefühlten Potential heraus wirklich Richtung lebbarer Realität entwickeln.

Dann bleiben sie eher in einem ständigen gleich‑geht’s‑los‑Status hängen — einem Raum, in dem einer oder beide wissen, was möglich wäre, ohne dass es jemals IST.

Und — wie zu Beginn beschrieben — können wir aus eigener Erfahrung sagen, dass Trennung, entgegen unserer gesellschaftlichen Konditionierung, durchaus heilsam und beziehungs‑vertiefend wirken kann und nicht zwangsläufig das endgültige Ende der Liebes‑ und LeidenschaftsUnion für diese Inkarnation bedeuten muss.

Voraussetzung ist jedoch, dass beide eine mögliche Trennung wirklich ehrlich so halten, dass es gut sein kann, dass sie für immer ist. Nur dann können die tieferliegenden co‑abhängigen Dynamiken, Ängste, Unwert, Scham und vieles mehr heilsam aufsteigen, gehalten, gefühlt und bewegt werden — sodass Integration möglich wird und ein völlig neues BeziehungsGefäß entstehen kann.



LiebesBeziehung als SelbstAufwertung

versus

Beziehung mit dir SELBST an allererster Stelle


In vielen Menschen lebt die Vorstellung, dass es ein persönliches Versagen sei, wenn sie keinen SeelenPartner anziehen oder eine Beziehung mit einem SeelenPartner nicht (mehr) lebbar ist.

Wie weiter oben beschrieben, geht es aus unserer Sicht jedoch immer und primär um die eigene SelbstSchaft und die individuelle Heilung der eigenen SeelenÄngste.

In manchen Leben oder LebensAbschnitten teilt man diesen Weg mit einem Partner, in anderen mit Freunden, und in wieder anderen ist man ganz allein. All das kann natürlich und gesund sein.

Entscheidend ist immer wieder deine erfüllende Beziehung mit DIR SELBST — mit dem GöttlichenVaterAspekt, dem GöttlichenMutterAspekt und der Schöpfung‑als‑solcher — und wie du deine SeelenPassion hier auf Erden in Liebe, Caring und Kompetenz zum Erblühen bringst.

Wenn du aktuell keinen Partner oder keine Partnerin hast, dann vertiefe und belebe deine Beziehung zu dir selbst ebenso intensiv und romantisch, wie du es mit einem Gegenüber tun würdest. Gestalte sie lebendig, tiefgehend, leidenschaftlich und liebesvoll.


Nutze deine Zeit mir dir und deinen Anteilen, um dein inneres Patriarchat & Matriarchat, also die SchattenSeiten der GenderArchetypen (unter dieser BlogKategorie findest du zahlreiche Anregungen dazu), hin zu einer gesunden, essenzhaften SelbstSchaft zu heilen.

Heile dich als Mann durch deine ungesunden, auf UnwertGefühl basierenden strategischen Yin/Yang‑Schatten hin zu deiner HeiligMaskulinen Essenz — und claime von dort aus all deine empfindsamen, sinnlichen, liebesvollen, lustvollen, hingebungsvollen, intuitiven, weichen weiblichen Seiten (dein InnerenFeminines) zu einem heiligen INTERNEN Tanz von HeiligerLiebesUnion & HeiligerLeidenschaftsUnion.

Schmecke mit deinem Herzen und deinem PassionsChakra, wie es ist, nicht zu dominieren, sondern auf Liebe und Respekt basierend zu FÜHREN, dich tief einzulassen und das Weibliche durch deine MännlichkeitsPräsenz zu ERFÜLLEN, statt zu penetrieren.

Heile dich als Frau durch deine ungesunden, auf UnwertGefühl basierenden strategischen Yin/Yang‑Schatten hin zu deiner HeiligFemininen Essenz — und lehne dich dort tief in dein eigenes hingebungsvolles Yin hinein, um dich von deinen INNEREN KönigsLoverHelden claimen zu LASSEN; ihre Leidenschaft, ihre Liebe, ihr Begehren, ihr Commitment, ihre Kraft, ihre Eindeutigkeit, ihre FührungsKraft und ihr Yang wirklich in dich reinzulassen. Und immer tiefer in dir selbst in Stille zuhause zu sein, sodass du dich dem Maskulinen im Außen wirklich schenken kannst und dabei voll in deinem gesunden Yin verweilen kannst, ohne die Beziehung zu kontrollieren.




Leon und Iona von der Werth, Mai 2017, geupdated April 2021 & Januar 2026

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© Iona von der Werth 2006-2026, Aclare, Co Sligo, Ireland.

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