Heilige LiebesUnion ~ Heilige LeidenschaftsUnion



Die Zutaten einer Heiligen LiebesUnion

In einer Heiligen LiebesUnion fließen natürlicherweise vier Elemente zusammen und ineinander:

In der Herz-zu-Herz-Beziehung im persönlich-emotionalen Bereich findet verletzlicher Austausch über ALLES statt, was in den PartnerInnen jeweils lebt. Dabei begegnen sich die Liebenden in tiefster HerzOffenheit und Verletzlichkeit und gleichzeitig in ihrer jeweils größten Version von sich selber. Hier wird das Schönste, Liebesvollste, Bedeutungsvolle ebenso direkt und ehrlich kommuniziert wie unangenehme Wahrheiten, SchattenSeiten und SeelenGeheimnisse. Es entsteht eine KommunikationsFläche, auf der niemals einer den anderen schont oder ihm/ihr etwas vorenthält; man hat keine Geheimnisse voreinander und hält nichts strategisch aus dem Kontakt raus, weil es unangenehme oder unsichere Konsequenzen haben könnte. Gleichzeitig gibt es stets ein Caring dem anderen gegenüber, auf welchem basierend man ins eigene Herz hineinlässt, was eine ausgesprochene Wahrheit möglichweise im anderen an Schmerz oder Angst auslöst.

Im Herz-zu-Herz-Raum finden alle Wahrheiten von beiden PartnerInnen Platz; hier findet TruthTellling ohne MachtAgenda und Beschämung statt; es werden persönliche Grenzen ohne strategischen Rückzug oder BestrafungsEnergie gesetzt und sämtliche Wünsche und Bedürfnisse benannt: Vollständig, ehrlich und verletzlich.

Hier gibt es den beidseitigen Wunsch, stets ohne Strategien und Kontrolle, ohne ungesunde Macht und Manipulation miteinander zu kommunizieren. Auf der Grundlage von gegenseitigem guten Willen, Wahrhaftigkeit, Liebe und Respekt miteinander in allen LebensDomänen zu tanzen.

Jegliche Kommunikation und Interaktion, die nicht auf dem Boden von gegenseitigem guten Willen, Wahrhaftigkeit, Liebe und Respekt stattfindet, gehört in die SchattenBereiche der Beziehung. Diese SchattenAspekte beider PartnerInnen sollten stets offen und vollständig benannt und angesprochen werden, um dann einzeln von demjenigen, dessen Schatten gerade aktiv ist, vertieft und bearbeitet werden zu können.

Eine Seele-zu-Seele-Beziehung im meta-persönlich-emotionalen Bereich bringt über das IrdischeJetztHier hinaus Tiefe, Hintergrund und übergreifende Bedeutung in die Verbindung. Hier gehört die energetische Domäne von Chakra- und SeelenKörper-Dynamik hinein, also feinstoffliche und auch telepathische Kommunikation. Darüber hinaus kann diese BeziehungsEbene SeelenErinnerungen an andere gemeinsame Leben in sich birgen, eine gemeinsam gefühlte SeelenGeschichte, die sich auch im JetztHier auswirkt und sowohl Schönheit & Magie als auch alte Herausforderungen & Unerlöstes mit sich bringen kann. Gerade sehr enge SeelenPartnerschaften tragen häufig heftigstes TriggerPotential in sich: Nichts bleibt voreinander verborgen, alle Schatten kommen ans Licht, man sieht wahrlich die allerbesten und die aller "hässlichsten" Seiten voneinander. Das Gute daran ist, dass die Tiefe und der Magnetismus der SeelenPartnerschaft gleichzeitig dafür sorgt, dass man selten allzu lang mit AbwehrGefühlen dem anderen gegenüber fusioniert bleiben kann, weil die tiefe, alte Verbundenheit und Liebe doch stets den Kontext eines Konflikts bildet und wieder Licht, Luft und Leichtigkeit in die dichte SchattenWelt bringt.

Aus der Seele-zu-Seele-Beziehung erwächst zum einen der beiseitige Wunsch, dass jeder von beiden stets jener Liebe dient, aus der er/sie in der Tiefe beschaffen ist. Zum anderen erblüht in diesem Raum die gegenseitige Unterstützung, die jeweilige HerzensPassion auf Erden lebbar zu machen und sich darin zu verwirklichen.

Die Körper-zu-Körper-Beziehung transagiert das Zärtliche, Liebesvolle, Warme, Bedeutungsvolle, Magische, Erotische, Lustvolle, Animalische, Instinkthafte, das sich in der Herz-und-Seele-Beziehung zwischen den PartnerInnen zeigt und übersetzt es pro Moment stimmig von der feinstofflichen in die physische Ebene.

Zu der Körper-zu-Körper-Beziehung gehört auch, dass beide PartnerInnen lebendiges und freudvolles Interesse daran haben, ihre physischen Körper immer weiter und in Ausrichtung mit ihrer seelisch-emotionalen Heilung zu gesunden und zu pflegen; so dass der Körper immer direkterer Ausdruck der Seele wird.

Gesunde Ernährung und eine angemessene Form von Fitness/LebendigkeitsAusdruck gehören dazu. Das bedeutet weder, dass man zu HardcoreRohkostlern werden muss, noch dass man jeden Tag joggen geht, sondern vielmehr, dass jeder durch in-sich-hinein-fühlen und im Kontext von SelbstLiebe und SelbstWert eine stimmige MomentErnährung und MomentFitness findet, die zum Individuum passt.

Auch einen lebendigen Ausdruck in Stil, Kleidung, Schmuck & Co zu finden, der die verschiedenen männlichen und weiblichen Seiten in den PartnerInnen fließend ausdrückt, findet hier Raum und ist bedeutsam für eine lebendig-erotische Beziehung (mit sich selbst UND dem anderen). Dabei geht es niemals darum, dass es "möglichst gut/sexy aussieht", sondern dass es DEINE Seele IN DIESEM MOMENT ausdrückt! Das ist automatisch DEINE NaturalSexyness und SoulHotness.

Eine mind-zu-mind-Beziehung ermöglicht auf der Basis resonierender Wertesysteme und kompatibler Wahrnehmungen in Bezug auf alle wesentlichen Aspekte und Domänen des Lebens und der Realität-als-solcher einen lebendigen, tiefgehenden, beflügelnden Austausch von Gedanken, Ideen, Impulsen, Intuitionen und Einsichten.


Eine Heilige LiebesUnion beinhaltet eine aktive und lebendige, im JETZT transagierbare Verbindung zwischen zwei Seelen, Herzen, Körpern und minds. Dies geschieht ständig in einem grundsätzlichen BeziehungsGefäß aus BEIDseitigem guten Willen & WahrhaftigkeitsWunsch (im Gegensatz zu Geheimnissen, Strategien, MachtSpielchen), Liebe & Respekt, welches den Erforschungs-, Wachstums- und VerhandlungsGrund der Beziehung bildet - in guten wie in schlechten Tagen; mit anderen Worten: Speziell im Streit geht es NIEMALS um RechtHaben, Gewinnen oder sich-durchsetzen, sondern es geht um die tiefste, verletzliche Wahrheit des Moments und um die emotionale Gesundheit beider Beteiligten.

In Heiliger LiebesUnion gibt es BEIDseitig das Commitment für persönliche Heilung und spirituelles Wachstum als individuelles und gemeinsames höchstes Gut. Das bedeutet, dass diese Werte im Zweifelsfall wichtiger sind als die Beziehung selbst, wenn sich herausstellen sollte, dass die Beziehung einem oder beiden PartnerInnen nicht (mehr) zu Wachstum und Heilung dient! Auf diesem bewusst gewählten Boden findet jegliche Transaktion statt. Das eigene Wachstum, basierend auf Verletzlichkeit UND der größten Version von sich Selbst steht für jeden Partner an erster Stelle. Auf diesem gemeinsamen bewusst gewähltem Wert fußend heilen die PartnerInnen stetig weiter darin, sich weder jemals klein-zu-machen-um-zu-passen, noch sich-über-den-anderen-zu-erheben-um-zu-dominieren.

Auf SelbstLiebe und SelbstWert basierend begegnen sich die Partner in ihrem Heiligen WirRaum, jenem BeziehungsGefäß, das aus ihrer Begegnung in den vier Bereichen Herz-Seele-Körper-mind pro Moment neu geboren wird, wo sie stets das höchste Ziel im Herzen tragen, jener Liebe zu dienen, aus der beide gemacht sind. Das bedeutet NICHT, dass man zusammen in einer rosafarbenen ZuckerWattenWolke hängt und sich mit glasigen Augen alle Probleme schön-liebt, sondern im Gegenteil, dass jeder in sich SO VIEL Liebe als SeelenGefäß hält, auch die dunkelsten Abgründe und Schatten innerhalb der eigenen Seele und innerhalb der Beziehung wirklich ans TagesLicht zu holen, dort in Liebe zu halten und zu versuchen, das entsprechende Thema zu heilen. Es bedeutet auch, falls sich ein Thema nicht ausreichend bewegen und heilen lässt, die HerzensStärke aufzubringen, entsprechende Konsequenzen und/oder Grenzen zu ziehen. Wirkliche, persönliche Liebe ist stabil und tragfähig und sie hat niemals Angst vor Dunkelheit, Schatten oder gesunden Risiken.

In einer lebendigen Heiligen LiebesUnion haben beide stets ein Interesse daran, ständig neue, gesunde Grenzen zu verhandeln, die mal mehr Nähe und mal mehr Distanz und Abstand bedeuten; mal die Ängste vor HerzensIntimität und Abhängigkeit mehr herausfordern und mal auf Abstand gehen, um immer subtilere Co-AbhängigkeitsMuster tiefer zu beleuchten und zu fühlen.



Heilige LeidenschaftsUnion

Eine Heilige LeidenschaftsUnion ist die sexuell-erotische Komponente innerhalber einer verbindlichen, monogamen Heiligen LiebesUnion. Wir plädieren deshalb für Monogamie zwischen zwei erwachsenen PartnerInnen, weil sich in jeder anderen BeziehungsForm zumeist weder die tiefste Verletzlichkeit noch die dunkelsten Schatten voll zeigen, weil man immer noch ScheinSicherheit daraus zieht, ein Hintertürchen zu haben, einen Plan B. Selbstverständlich ist das tiefe Einlassen BEIDER PartnerInnen die Grundvoraussetzung dafür, dass selbst in einer monogamen Beziehung diese tiefen Aspekte zum Vorschein kommen können. Viele monogame Beziehungen sind voller Verstecke und energetisch-strategischer Hintertürchen, selbst wenn beide faktisch nicht fremdgehen.


In einer Heiligen LeidenschaftsUnion fließen drei Elemente ineinander und zusammen:

Die Herz-zu-Herz-Basis beinhaltet die tiefe, bewusst gewählte Offenheit und Verletzlichkeit, welche nur dann möglich ist, wenn beide ihre Herzen und besonders die SchattenMachtAspekte fühlen und heilen. Sie beinhaltet Unschuld und Purheit. Konzeptlosigkeit und StrategieFreiheit. Emotionale Wildheit und Freiheit. Non-Performance. Nackte EssenzBegegnung ohne Macht/Kontrolle/Manipulations/VerführungsAgenda in irgendeiner Form. Keine SicherheitsAnker. Keine Hintertürchen. Kein Plan B. Kein sich-bedeckt-halten. Kein Trumph im Ärmel. Keine Spielchen.

Diese Basis bietet sowohl Erdung, wo zu viel beliebiges TranszendenzFloating wäre, wenn man sich rein seelisch begegnete, als auch BedeutungsTeppich, wo zu viel austauschbare LustBefriedigungsInteraktion wäre, wenn man sich rein physisch begegnete.

Die Herz-zu-Herz-Beziehung in der Heiligen LeidenschaftsUnion ist der rote HerzTeppich, auf dem der König die Königin claimt, damit dann der Lover die Venus erfüllen kann. In gleichgeschlechtlichen Beziehungen gilt exakt dasselbe: Der InnereKönig der einen Person claimt die InnereKönigin der anderen Person und (bestenfalls) umgekehrt.

Die Seele-zu-Seele-Begegnung bedeutet bewusst gewählte Heilungs- & Wachstums-ErwachensArbeit von beiden PartnerInnen. Das gemeinsame höchste Gut ist die jeweilige individuelle Heilung der SeelenÄngste. Emotionale Heilung alter Wunden aus diesem Leben. Die Integration und Heilung anderer Leben. Wie im Himmel so auf Erden. Als GöttlichesYin und als GöttlichesYang in menschlich-individueller Form. Dies sollte sich BESONDERS in der sexuell-erotischen Intimität zeigen!

Dieser SeelenKontext erweckt die ChakrenDynamik zwischen den PartnerInnen auf allen Ebenen. Der feinstoffliche Tanz der Energien. Der lebendige SeelenMagnetismus. Aspekte von Kundalini und WhiteTantra können hier erblühen, solange sie im Kontext primärer Emotionalität und individuell-persönlicher Begegnung stattfinden. Hier entfaltet sich, dass die Kommunikation zwischen zwei Seelen primär emotio-energetisch stattfindet, lange bevor sie mental oder physisch wird. Die Chakren und SeelenKörper können natürlich nur insoweit frei miteinander interagieren und tanzen, wie beide PartnerInnen ihre HerzensPfade zur Purifizierung beschreiten.

Ohne diese SeelenEbene in der Heiligen LeidenschaftsUnion bliebe die Verbindung ohne himmlisch-göttlichen Kontext; flacher, 3-dimensional und gemindert an SeelenBedeutungsKontext: Sie würde rein im IrdischManifesten und den jeweilig inkarnativen PersönlichkeitsIdentifizierungen der PartnerInnen transagiert werden, statt multi-dimensional in ALLEN Dimensionen des Göttlichen und der SeelenSelbste miteinander zu tanzen.

Herz-zu-Herz und Seele-zu-Seele bilden den Holy-Faktor der HolyHotness.

Die Körper-zu-Körper-Beziehung bildet den Hotness-Faktor auf der HolyBasis der Seele-zu-Seele- & Herz-zu-Herz-Beziehung. Sie beinhaltet den irdisch-manifesten Ausdruck der emotio-seelischen Beziehung. Hier kann sich ALLES ausdrücken, transagieren, bewegen, umarmen, umschlingen, verschlingen und verbinden, was sich ZUVOR bereits zwischen den Seelen und Herzen entfalten durfte. Jedes Mal aufs Neue. Diese Ebene wird niemals schal oder flach oder routiniert, wenn die HerzSeelenEbene das Fundament dafür bildet. Zwischen SeelenPartnern sollte dieser HotnessFaktor, der weit über oberflächliche, rein physische Anziehung und beliebige körperliche Lust oder sexuelle Befriedigung hinaus ein SeelenHerzensBegehren, eine emotio-energetische MagnetKraft und Anziehung darstellt, ganz natürlich aufsteigen. Wenn das nicht geschieht, sind nahezu immer SchutzTeile am Werk, die sich vor der immensen Nähe und HerzensIntimität sowie vor der BedeutungsTiefe fürchten und deshalb enorm einfallsreich werden, um zu flüchten, auszuweichen oder Gründe und Ausreden zu erfinden.


Um eine Heilige Liebes/LeidenschaftsUnion leben und teilen zu können, ist es nötig, dass Männer und Frauen sowohl ihre inneren männlichen Aspekte ALS AUCH ihre inneren weiblichen Aspekte vom Patriarchat/Matriarchat, also von den SchattenSeiten der GenderArchetypen, hin zu einer gesunden, essenzhaften SelbstSchaft heilen, so dass der Mann schließlich seine gesunde Maskulinität UND Feminität und die Frau ihre gesunde Feminität UND Maskulinität leben und verkörpern kann und sich da heraus ein Moment-stimmiger Tanz zwischen Yang und Yin entwickeln kann.



Ungesunde Muster und Bondings in Co-abhängigen Beziehungen

Bevor so ein Tanz möglich ist, beinhalten Beziehungen zumeist mannigfaltige (unbewusste) unerlöste CoAbhängigkeitsMuster, die sich ganz unumgänglich bereits innerhalb der ersten BeziehungsWochen entwickeln und dann meist stetig verfestigen, solange SchattenArchetypen noch unbewusst und ungeheilt sind.

Hier ein paar Klassiker:

  • ElternTeil des einen mit InneremKind des anderen

  • zwei InnereKinder

  • zwei magische/spirituelle Teile auf „HeimatUrlaub“

  • Punisher des einen mit SchamTeil des anderen

  • Patriarch mit Maus/Engelchen/Sklavin

  • Matriarchin mit JaSager/Teddy/Schwächling

  • Narzist mit einfühlsamem Empathen/Bewunderer

  • ProblemErzeuger mit LösungsFinder

  • Hoffnungsloser mit LichtLiebesHoffnungsBringer/SeelenRetter


In diesen Dynamiken ist NIEMALS der eine das Opfer des anderen! Beide haben ihren Anteil daran. Beide haben einen UNGESUNDEN Gewinn davon, solange sie es mitspielen. Wir empfehlen grundlegend, aus Mustern/Bondings dieser Art IMMER auszusteigen, sobald einer von beiden sie bemerkt. Diese SchattenArchetypen sollten nicht in den BeziehungsRaum schwappen, sondern jeder sollte für sich vertikal damit arbeiten, sie fühlen, vertiefen und halten und volle Verantwortung für seinen Anteil der Dynamik übernehmen. Im BeziehungsRaum sollten beide PartnerInnen stets mit ihren Essenzen, ihren gesunden Seiten, führen und interagieren; jenen, die nicht an Strategien, Kontrolle und Manipulation und den daraus entstehenden Bondings interessiert sind, sondern an Wahrhaftigkeit und der emotio-seelischen Gesundheit von beiden Beteiligten auf dem Boden von gutem Willen, Liebe und Respekt.

Innerhalb eines solchen grundsätzlich von emotionaler Essenz geführten Settings ist es natürlich jederzeit möglich, dass ein Partner sich für begrenzte und bewusst gewählte Zeit mit der Haltung eines noch unerlösten Teils seiner Seele zeigt, damit auch dieser in DirektBeziehung gehen und seine ganz individuellen emotionalen Reaktionen bewohnen kann. Wichtig ist nur, dass es nicht „einfach passiert“ und sich auf Autopilot als Muster breitmacht, sondern dass es eine bewusst gewählte Interaktion für eine begrenzte Zeit ist und davor und danach wieder mit Essenz geführt und interagiert wird.



Potential versus Wirklichkeit

Eine häufige Falle bei SeelenPartnern ist es, auf Basis ihrer SeelenHerzErinnerungen und der emotio-energetischen Vertrautheit mehr im "Potential des Beziehung" oder im "Potential des Partners", in der „Hoffnung auf Erfüllung in der Zukunft“ zu leben, als die Beziehung daran zu bemessen, was tatsächlich und ganz real HierJetzt TRANSAGIERBAR ist.

Daraus ergeben sich schmerzhafte und bedrohliche Fragen:

  • Wie lebendig und nährend ist die Beziehung für beide Hier und Jetzt? Wie lebbar ist die grundsätzliche SeelenVerbindung?

  • Wie satt werde ich JETZT gerade in meiner Beziehung in den Ebenen Herz, Seele, Körper und mind? Gibt es Erfüllung in Liebe UND Leidenschaft? Bin ich damit ehrlich mit meinem Partner oder verstecke ich mich dahinter, dass es ja so viel grundsätzliches Potential zwischen uns gibt?

  • Will ich weiter in einer Beziehung bleiben, die nicht meinem HerzensWunsch von Heiliger LiebesUnion entspricht und in der es zwischen mir und meinem Partner auch wirklich nicht so aussieht, als würde sie sich dorthin bewegen?

  • Verstecke ich mich irgendwo in mir hinter DesIllusioniertheit und Ausreden wie „Man kann halt auch nicht zu viel erwarten...!“, „Das, was wir haben, ist doch besser als gar nichts...!“ oder „Das, was ich mir wünsche, kriege ich von ihm/ihr sowieso nie, aber er/sie hat ja durchaus andere schöne Seiten...“, um mich davor zu drücken, meine tiefsten Wünsche/Sehnsüchte sowohl IN mir als auch meinem Partner gegenüber verletzlich und vollständig zu bewohnen, auf die Gefahr hin, dass sie niemals (von ihm/ihr oder jemand anderem) erfüllt werden?

  • Falls mich meine Beziehung bisher nicht vollständig nährt, warum wähle ich, zu bleiben? Aus SicherheitsGründen? Weil es mit ihm/ihr so nach "Heimat" schmeckt? Weil ich die Unsicherheit scheue, die eine neue Beziehung oder SingleSein bedeuten könnte? Aus finanziellen Gründen? Wegen der Kinder? Wegen "Was sollen die Leute denken?"? Weil ich mich als Versager fühlen würde? Weil ich Angst vor mit-mir-allein-sein habe?

  • Kann ich es wagen, das mögliche Ende dieser Beziehung für dieses Leben oder für diesen Moment, zu betrauern? Unsere gemeinsame Möglichkeit zu beerdigen, um wirklich etwas Neues beginnen zu lassen? Alles, was wir nicht teilen und gemeinsam entdecken konnten, von Herzen beweinen, um es dann wirklich und ohne HoffnungsHintertürchen hinter mir zu lassen?


Es bedeutet selbstverständlich nicht, dass man eine Beziehung sofort beenden sollte, wenn die Antworten auf diese Fragen erstmal eher ernüchternd und erschreckend ausfallen. Nur sollte man sich auch nicht die Illusion machen, dass sich der StatusQuo jemals vom Potential in die Realität bewegen wird, wenn nicht beide Partner ernsthaft commitet und tiefgehend an ihrer seelisch-emotionalen Heilung arbeiten UND das, was fehlt, ungesund ist, im Schatten bleibt, immer und immer wieder schonungslos zwischen den PartnerInnen auf den Tisch (oder die Couch oder die Matratze) gebracht und ehrlich angeschaut wird: Ohne Vorwürfe und Forderungen, sondern vielmehr in beidseitigem tiefen Bedauern und Trauern über das, was noch fehlt, hinkt, hängt, stockt, knirscht oder sonstige Schräglage hat.

Wenn diese Art von damit-sein nicht gegeben ist, stehen die Chancen nach unseren Erfahrungen eher schlecht, dass Beziehungen sich aus einem gefühlten Potential heraus wirklich und tatsächlich Richtung lebbarer Realität entwickeln. Dann bleiben sie eher in einem ständigen gleich-geht´s-los-Status hängen, in dem einer oder beide wissen, was möglich wäre, ohne dass es jemals IST.



LiebesBeziehung als SelbstAufwertung VS Beziehung mit dir SELBST an allererster Stelle

In vielen Menschen lebt es so, dass sie es als persönliches Versagen deuten, wenn sie entweder keinen SeelenPartner anziehen oder eine Beziehung mit einem SeelenPartner nicht (länger) lebbar ist. Wie schon weiter oben beschrieben, geht es auch unserer Sicht jedoch immer und primär um die eigene SelbstSchaft und die individuelle Heilung der eigenen SeelenÄngste. In manchen Leben oder LebensAbschnitten teilt man das mit einem Partner, in anderen mit Freunden und in wieder anderen ist man ganz allein. All das kann natürlich und gesund sein. Entscheidend ist immer wieder vor allem deine erfüllende Beziehung mit DIR SELBST, mit dem SchöpferWesen, dem DivineYin und der Schöpfung als solcher und wie du deine SeelenPassion hier auf Erden in Liebe, Caring und mit Kompetenz zum Erblühen bringen kannst...

Wenn du (aktuell) also keinen Partner/keine Partnerin hast, dann vertiefe und belebe deine Beziehung zu dir selbst ebenso intensiv und romantisch, wie du es mit einem Gegenüber tun würdest, gestalte sie ebenso lebendig und tiefgehend, leidenschaftlich und liebesvoll.

Heile dich als Mann durch deine ungesunden, auf UnwertGefühl basierenden strategischen Yin/Yang-Schatten hin zu deiner HeiligMaskulinen Essenz und claime von dort aus all deine empfindsamen, sinnlichen, liebesvollen und lustvollen, hingebungsvollen, intuitiven, weichen weiblichen Seiten (Inneren Frauen) zu einem heiligen INTERNEN Tanz von HeiligerLiebesUnion & HeiligerLeidenschaftsUnion. Schmecke mit deinem Herzen und deinem PassionsChakra, wie es ist, niemals in einer Beziehung zu dominieren, sondern stattdessen auf Liebe und Respekt basierend zu FÜHREN, dich tiefstmöglich einzulassen und das Weibliche durch deine MännlichkeitsPräsenz tief zu ERFÜLLEN, statt zu penetrieren.

Heile dich als Frau durch deine ungesunden, auf UnwertGefühl basierenden strategischen Yin/Yang-Schatten hin zu deiner HeiligFemininen Essenz und lehne dich dort tiefstmöglich in dein eigenes hingebungsvolles Yin hinein, um dich von deinen INNEREN KönigsLoverHelden claimen zu LASSEN; ihre Liedenschaft, ihre Liebe, ihr Begehren für dich, ihr Commitment, ihre Kraft, ihre Eindeutigkeit, ihre FührungsKraft und ihr Yang wirklich in dich reinzulassen und immer tiefer in dir selber in Stille zuhause zu sein, so dass du dich einem Mann wirklich schenken kannst und dabei voll in deinem gesundem Yin zu verweilen vermagst, ohne die Beziehung zu kontrollieren.


Jan (Leon) und Iona von der Werth, Mai 2017

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