HeartTemplations von Iona 2021

Aktualisiert: Mai 31



Statt auf etwas oder jemanden Perfektion zu projizieren

und dies als strategischen RettungsAnker "anzubeten"

und auf diese Weise persönliche Veranwortung abzugeben ODER alles und jeden "verständnisvoll" (arrogant) lächelnd zu dismissen, weil ja eh nichts/niemand perfekt ist und du dich deshalb weiter strategisch desillusioniert auf sichere Distanz halten kannst, ohne dich jemals wirklich tief einzulassen wage es doch mal, dich der radikalen Unbeständigkeit und Unsicherheit des Seins vollständig anzuvertrauen und hinzugeben; dich in die Perfektion des Imperfekten fallen zu lassen, während du volle Verantwortung für dich in jedem Moment übernimmst und offen und zärtlich alles fühlst, was in dir auftaucht, ohne es reparieren/kontrollieren/verbessern oder verstehen zu wollen.




What would Love do?

In den Stürmen des Lebens;

dem Chaos des Alltags;

den Schrägheiten der StrategischenSelbste dieser Welt;

bei Ungerechtigkeit und Willkür eines Gegenübers;

in der eigenen Verwirrung, Gebrochenheit und Zerrissenheit...

...frage dich: was würde Liebe tun?​

Nicht: was würde der-und-der erleuchtete Lehrer/Guru

oder dein idealisiertes Idol tun! - was würde die Liebe tun?

Was würde Wahrhaftigkeit tun?

Was würde Mut tun?

Was würde Ganzheit/Vollständigkeit tun?

Was würde Unschuld tun?

Was würde Mitgefühl tun?

Was würde Geduld tun?

Was würde Essenz tun?​

Was steht dir innerlich im Weg, dass die Antworten,

die darauf in dir auftauchen, bisher nicht ganz natürlich das sind, was du tust? Was muss gefühlt/gehalten/geheilt werden, damit es ganz natürlich wird? Nicht, damit du ein besserer Mensch wirst, sondern damit du aus Liebe, Essenz und Vollständigkeit lebst! Für dich!




Es ist höchste Zeit, dass das HeiligFeminine NEIN! sagt

zum ungesund/kompensatorisch/strategischen Männlichen.

Es ist höchste Zeit, dass das HeiligMaskuline NEIN! sagt

zum ungesund/kompensatorisch/strategischen Weiblichen.


Kein NEIN! als BeziehungsAbbruch, Bestrafung, Beschämung, Rache...,

sondern als ein Akt der Liebe

der eigenen Unschuld, Essenz und Heilung gegenüber;

ein Akt der liebevollen Abgrenzung

zur Unterstützung der BewusstWerdungung

der ungeheilten Aspekte des Gegenübers.

Ein Nein! von Moment zu Moment,

keines, das die BeziehungsTür endgültig zuknallt.


Für diese Form von Grenze ist es unumgänglich,

dass jede/r bereit ist, im Zweifelsfall AllEIN zu bleiben.

Bereit, Wertlosigkeit, Unwert, UngewolltSein u.ä.

zu fühlen und zu tragen.

Bereit, den Preis zu zahlen,

den die eigene gesunde HerzensWahrheit

vllt. in der StrategischenWelt kostet.





Uns über unsere VerhaltensMuster, BeziehungsDynamiken, GlaubensSätze,

WillensHaltungen & Emotionen bewusst zu werden,

ist ein immens wichtiger Schritt auf dem Weg der Heilung,

weil er Kontext schafft und uns hilft, Luft um unsere Themen zu halten.

Aber er genügt nicht, um unsere SeelenÄngste zu heilen.

SeelenÄngste leben im EmotionalKörper.

Wir kommen nicht drum herum, unsere Emotionen wirklich zu fühlen.

Nicht lediglich um sie zu wissen,

sie zu erahnen,

sie energetisch nachzuspielen,

sie heraus zu venten,

vielleicht in manchen Momenten komplett mit ihnen zu fusionieren

(und dann dazu meistens Opfer zu spielen);

wir müssen sie wirklich FÜHLEN, damit sie heilen können.

Bei diesem Fühlen darf es keine faule, versteckte Agenda geben,

wie: `Okay, dann fühle ich den Mist jetzt halt, dann ist er endlich weg.´

Unsere WillensHaltungen samt dahinter verborgenen Traumata

brauchen unsere dauerhafte Bereitschaft, mit ihnen zu verweilen;

sie brauchen unsere Liebe, unser Interesse & Caring,

keine "um... zu"-Agenda, um sie los zu werden.

Dass sie einst unwillkommen waren und niemand sie fühlen wollte,

ist tatsächlich die Ursache dafür,

dass sie überhaupt unverstoffwechselt in dir existieren.

Es hilft auch nur sehr bedingt,

wenn du Emotionen lediglich unbeteiligt beobachtest

und durch dich hindurchziehen lässt:

Die SeelenQuelle in dir, in der der/die entsprechende Wille/Emotion lebt,

braucht Beziehung/Bezogenheit INNERHALB deiner Seele;

eine EssenzQuelle, die für sie da ist; sich auf sie bezieht; für sie Raum hält;

ihr ggf auch gesunde Grenzen setzt;

für sie verlässliche Eltern/Geschwister/Freund ist.




Elternschaft bedeutet,

eine andere Seele für ca. 20 Jahre darin zu fühlen & halten,

dass sie selber lernt, sich zu fühlen & halten,

so dass sie immer tiefer erfahren und wissen kann,

wer sie ist, woher sie kommt,

was ihre ExistenzBestimmung ist

und wie sie all das in diesem aktuellen Zyklus von Wahrheit

im inkarnativen Leben auf Gaia ausdrücken möchte,

während sie in der Lage und Willens ist,

alles, was sie fühlt, zu fühlen, während sie es fühlt und warum,

so dass keine neuen TraumaKnoten/SchutzHaltungen entstehen müssen,

sondern alles direkt verdaut werden kann, was auftaucht.




Was ändert es für dich, wenn du hineinfühlst,

was es von Moment zu Moment bedeuten könnte,

dass nicht du durch dein Leben gehst,

sondern die einzelnen inkarnativen, irdischen Kapitel

deiner GesamtSeelenExistenz sich durch dich und in dir bewegen?

Wenn du es bist, der/die deinem Leben erlaubt, in dir als gefühlte Erfahrung zu existieren? Wenn du es bist, der/die deinem Leben Raum gibt, sich in dir zu entfalten? Wenn du größer bist als dein Leben!?





Beobachte und fühl-spüre doch mal von Moment zu Moment

in deinem ganz alltäglichen Leben,

aus welchem WerteSystem heraus du JETZT gerade

dich selber, deine Mitmenschen & die Welt

wahrnimmst, fühlst, bewertest:​

Aus einem WeltBild, das sich so anfühlt,

dass wir Menschen primär/ausschließlich Körper sind;

dass unsere tiefste Realität

unsere CharakterStruktur aus diesem Leben ist;

dass unser Verhalten uns definiert?

Aus einem WeltBild, das sich so anfühlt,

dass wir primär Bewusstsein/mind sind;

dass unsere Meinungen & Ansichten uns definieren

und die tiefste Realität NonDualität ist?​

Aus einem WeltBild, das sich so anfühlt,

dass vorrangig unser Wille uns definiert;

wenn ich gewinne/kontrolliere, beweist das meinen Wert?​

Aus einem WeltBild, das sich so anfühlt,

als bestünden wir in Essenz aus Energie,

was uns dazu verleitet, unser Verhalten/unsere Reaktionen

an subtiler Schwingung/Atmosphäre auszurichten?​

Aus einem WeltBild, das weiß,

dass wir primär emotive Seelen sind

und in Essenz aus Liebe und Gutheit bestehen?

Woran kannst du das jeweils festmachen?

Wie unterschieden sich diese WeltBilder in dir?

Was löst es aus, dass die eine oder andere WeltenBrille aktiv ist?

Wie fühlst du dich selber,

wenn du durch die eine und durch die andere Linse schaust?




Die Antwort auf all deine inneren Fragen

ist kein Inhalt, keine Lehre, keine Weisheit, kein Wort, kein Satz, keine Metapher. Sie basiert nicht auf Logik. Sie existiert nicht einmal im Bereich von Bewusstsein. Bewusstsein ist ein Aspekt des minds.

Doch jener Platz-des-Seins, an dem die tiefste Antwort-aller-Antworten auf deine allertiefsten HerzNöte und SeelenFragen auftaucht, existiert prä-mind (oder auch meta-mind).

Die Antwort ist etwas, was du BIST, nicht etwas, was du hast. Am Ende des ProzessWeges hast du überhaupt nichts bekommen oder gefunden; du WURDEST vielmehr gefunden

und bist geworden, was du bist, bevor du dich denken kannst.


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Liebe kann dir niemals weggenommen werden;

lediglich jene äußeren Objekte in Mensch/Tier/DingForm,

aus denen dein mind LiebesProjektionen macht,

können kommen und gehen,

erblühen und sterben.


Aber Liebe-als-solche ist kein Objekt.

Liebe ist DAS Subjekt.

Du BIST dieses Subjekt.

Du bist Liebe.

Liebe in individueller, inkarnierter, einzigartiger Form.

Dein tiefes Innerstes ist DAS, was du suchst.​

Dort bist du du

und du bist Alles

und du bist nicht

und du bist das Göttliche.​

Damit diese Worte gelebte Wahrheit werden können,

ist es einerseits natürlich unumgänglich,

alle persönlich-seelischen Masken, AbwehrMechanismen

und emotiven Wunden aus dem Weg zu heilen,

die dies bislang überdecken.​

Auf dem Weg dorthin kann es hilfreich sein, in gefühlter Erfahrung

zwischen "Verbundenheit" und "EinsHeit" zu unterscheiden:

Aus innerer Abgespaltenheit zu unserer tiefsten WesensWahrheit

suchen wir verzweifelt nach Verbundenheit ZU anderen,

um unsere innere Leere &

unser Gefühl von Einsamkeit & Schlechtigkeit zu kompensieren,

statt in EinsHeit mit uns selbst und dem Göttlichen zu fallen.

Erst aus dieser vollkommen offenen, unverteidigten EinsHeit jedoch

ist letztendlich wahre Intimität MIT anderen möglich,

in welcher Liebe sich selbst als Liebe begegnet.



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Wenn du deinen Freien Willen benutzt,

tust du dies im Kontext von LeidenVermeidung

oder im Dienste von SeelenSelbstHeilung

oder wählst du, dir im Kontext von NonDualität einzureden,

du hättest gar keinen FreienWillen?​

Wählst du, was Leiden, Schmerz, Angst, Risiko, Ablehnung mindert

und das, was Sicherheit, Kontrolle, Anerkennung vermehrt

oder wählst du, was dich in deine eigene Tiefe und Wahrheit bringt oder folgst du blind lächelnd jedem aufsteigenden Impuls und schiebst das Geschehen auf das NonDuale, das sich ohne dein Zutun durch dich auszudrücken scheint?

Jede Version ist legitim. Es kann sehr hilfreich sein, damit radikal ehrlich zu sich selbst zu sein, was der Kontext und die Priorisierung der Nutzung des Freien Willen ist.



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Voll und ganz, zu einhundert Prozent in deinem eigenen Leben aufzutauchen, ist der einzige Weg, Leben wirklich zu leben;

es voll zu kosten, ganz zu durchbluten; in Liebe, Freude, Schmerz und Angst; im Lernen, Heilen, Irren und Scheitern.

Gib dich gänzlich, vollständig und vorbehaltlos der Reise-als-solcher hin; kümmere dich nicht um das Ergebnis oder Ziel;

nicht darum, was die Leute denken und wie du unterwegs wirkst und ausschaust. Das einzig wesentliche Ziel ist, dass du GANZ auf Reisen bist. Jetzt.

Ein Weg, dich aus jedem LebensUmstand in diese Ausrichtung zu bringen, ist, dich zu fragen, wofür du jetzt gerade dankbar bist. Egal, was alle schwierig, ärgerlich, beängstigend, unbefriedigend oder verwirrend sein mag; worum bist du in deinem Leben, in deinem Körper, mit deinen Liebsten, in deiner Wohnung, deiner unmittelbaren Umgebung; mit deiner Arbeit [...] JETZT gerade froh? Was berührt dich? Worüber freust du dich?

Egal, wie klein und unbedeutend es dir vorkommen mag; erfreue dich GANZ daran. An der zarten BlütenPracht einer kleinen PflanzenInsel inmitten von VerkehrsChaos und Lärm. Am Lächeln eines Fremden auf der Straße. An einem Vogel vor deinem Fenster. An einem leckeren Essen. An deinem gemütlichen Bett. An dem, was an deinem Körper alles gesund und wohlauf ist. An den Wolken am Himmel...


Und andersherum: Fühle jene Aspekte von dir, die in Verweigerung sind, VOLL: Fühl, wie sie Bedeutung, Freude, Liebe, Fülle sabotieren WOLLEN; fühl ihr NEIN! und ihre Dunkelheit.

Und zu guter Letzt: Fühl jene Versionen von dir, die überzeugt sind, Liebe/Freude/Gutheit nicht verdient zu haben; die meinen, das Leben sei nicht für sie; die sich unwert, klein, hässlich, eklig, unliebenswert fühlen, GANZ; lass ihre Kleinheit/Verlorenheit dich vollständig berühren; dich zu Boden bringen; geh GANZ zu Boden... ...und dann steh VOLLSTÄNDIG wieder auf.


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GedankenKarusselle, GefühlsWallungen, Leben im virtuellen Konjunktiv:

Hätte, wenn, sollte, falls, aber, warum nur, wie denn bloß...;

SelbstBestrafung, SelbstBeschämung, sich innerlich fertigmachen, SelbstHass;

anderen die Schuld geben, in ewiger Anklage gegen das Vorgestern leben, Rache;

die Zukunft jetzt schon schwarz malen; BefürchtungsSpiralen in die innere Hölle;

Weigerung, Angst & Ohnmacht zu fühlen, Flucht ins Drama;

noch mehr mind-Schleifen;

innerer Terror.

Stop.

VergangenheitsSchuldReue, ZukunftsHoffnungsPläne;

hätte ich doch nur gestern (nicht);

wenn doch nur erst endlich...;

Stop!

Halt inne.

Jetzt.

Genau jetzt.

Atme.

Fühle.

Halte dich nicht an den inneren Schleifen, Zweifeln, Überzeugungen fest.

Löse dich nur für diesen Moment von deiner bekannten Persona.

Lass deine MickrigkeitsÜberzeugung genauso fallen wie deinen GrößenWahn.

Zieh die Identifizierung aus, dass du eine/r bist, die/der immer/nie [...]

Gib all dem für einen Augenblick keine Energie mehr.


Hör auf, den inneren mind-Terror zu erdulden und ertragen.

Hör auf, gegen die Dramen zu kämpfen, sie wegzustoßen und zu verurteilen.

Versuche auch nicht, sie zu reparieren, zu verbessern, zu verstehen.

Ja, versuche nicht mal, sie zu heilen. Nur ein weiterer Zwang. Eine weitere Aufgabe, die es zu bewältigen gibt,

BEVOR du dann endlich mal einfach nur direkt leben kannst.

Stop.

Innehalten.

Jetzt.

Atme.

Fühle.

Was ist wahrer & tiefer als all das TammTamm?

Es gibt nichts herauszufinden.

Kein Rätsel zu lösen.

Nichts MagischMysteriöses zu verstehen, damit endlich etwas Sinn macht.

Du brauchst nicht noch ein weiteres PuzzleStück im SeelenSpiel.

Lass den ganzen Quatsch ruhen.

Jetzt.


Es ist ganz einfach.

Du, die Wahrheit, das Leben, die Liebe... sind ganz einfach.

Lass all das Komplizierte fallen.

Lass die Dramen, Stories, Analysen, Rätsel, den Terror los.

Und verweile damit, es loszulassen.

Den ganzen Tag lang...

...immer ein Stück tiefer und mehr.

Wer bist du ohne all deine Stories und Dramen?


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Dich selber als ewigliches, leeres Bewusstsein zu erkennen,

ist nicht das Ende der spirituellen Reise. Ja, es kann sogar eine KomfortZone werden, in dieser Stillheits/LeereZone dauerhaft/ständig verweilen zu wollen. Es kann eine Flucht vor Turbulenzen und Emotionen sein. Eine Flucht von Berührbarkeit, Verletzlichkeit und Menschlichkeit. Eine Flucht in Taubheit und Unantastbarkeit.

Tiefer noch als pures Bewusstsein/Stillheit/NonDualität liegt jener Sitz des Seins, der sich selbst als Liebe-in-tiefster-Essenz realisiert. Und Liebe-als-Essenz meidet niemals "dunkle", traurige, leidvolle, heftige, menschliche, peinliche, beängstigende, beschämende [...] Emotionen.

Liebe meidet überhaupt gar keinen Aspekt des Seins: Nicht den Menschlichen, nicht den Individuellen, nicht den Seelischen, nicht den Göttlichen; nicht die "höheren" und auch nicht die "niederen" Dimensionen der Existenz; nicht die Größe und Sichtbarkeit und auch nicht die Kleinheit und Verlorenheit.

Liebe liebt. Liebe inkludiert. Liebe umarmt. Liebe heilt. Liebe lädt ein. Liebe "mag" nicht alles, aber Liebe liebt-no-matter-what.


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Hier noch eines von Ionas SeelenGesprächen im Kontext von Liebe & Stille

als Ergänzung/Vertiefung der HeartTemplation: