Es gibt keinen Mangel an Liebe auf der Welt, sondern einen Mangel an Transagierbarkeit von Liebe




Willkommen im Love-in-service-Land des StrategischenSelbst


Überall vernimmt man die Klage darüber, es gäbe zu wenig Liebe auf der Welt und deshalb sei die Welt so kalt und grausam. Wie aber kann das sein, wenn jeder Mensch ultimativ aus Liebe besteht? Und dass dem wirklich so ist, kannst du selber zunehmend fühlen, je mehr du dorthin heilst, dass DU aus Liebe bestehst - es ist unbestreitbar: Wir alle sind aus Liebe gemacht. Zudem haben offenbar viele Menschen von sich selber innerlich das subjetive Erleben, zu lieben: Ihre Kinder, ihren Partner/Partnerin, ihre Arbeit oder ein bestimmtes Hobby, ihr Haustier, ein bestimmtes Land, vielleicht sogar Gott... Es scheint also jede Menge Liebe auf der Welt und in Menschen zu geben. Trotzdem ist die Welt oft kalt und grausam und kaum jemand bekommt jemals die Liebe, die er sich wünscht; was ist los?

Könnte es sein, dass das Problem nicht darin begründet liegt, dass ein Mangel an Liebe herrscht, sondern darin, dass die Welt der Strategischen Selbste per Definition unfähig ist, Liebe zu transagieren?


In der Welt der Strategischen Selbste werden alle möglichen Frequenzen von Sympathie & energetischer Wärme, Verführung & erotisch nuancierter Unwiderstehlichkeit, Bewunderung & Anerkennung, spirituell getönten LiebesValenzen und energetisch erzeugtem LiebesErsatz regelrecht als Handels- und TauschWare zwischen Menschen bewegt, um zu... (befördert zu werden, gemocht zu werden, dazu zu gehören, nicht kritisiert zu werden, Macht zu erlangen, jemanden zu kontrollieren oder manipulieren, nicht hinterfragt zu werden, Konflikte zu vermeiden, jemanden dahin zu bringen, wo man ihn haben will, in Ruhe gelassen zu werden [...] und ultimativ, um den eigenen Unwert oder die eigene Angst im Griff zu behalten...)

„Love“-in-service/“Liebe“-im-Dienste-von: Von den SchutzKnoten unserer SeelenQuellen auf WillensBasis selbst-erzeugter energetischer LiebesErsatz, um etwas Bestimmtes zu erreichen oder zu vermeiden. DAVON ist die Welt der Strategischen Selbste VOLL!



Liebe bedeutet, alles ungeschützt in dich hineinzulassen


Zu jener Liebe, aus der wir gemacht sind, haben wir in ihrer reinen, unstragischen Form nur von unseren SeelenEssenzen aus direkt verkörperbaren Zugang: Wenn wir ungeschützte, verletzliche Herzen SIND. Wenn wir das Land der Stratgien und Kontrolle und des „um-zu´s“ aus uns herausgeheilt haben und stattdessen unser Natürliches Selbst sind. Wenn es keine SelbstBilder und WillensKonstrukte von uns selber, anderen Menschen, Beziehung-als-solcher, der Welt und dem Göttlichen mehr zwischen DIR und dir und DIR und der Welt und dir und dem Göttlichen mehr gibt. Wenn dein Herz nicht mehr von KlarsichtFolie, Mauern, NebelWänden und StacheldrahtZäunen aus energetischer Abwehr umgeben ist. Wenn du nicht mehr (und nicht weniger!) mit einem anderen willst, als gänzlich real und wahrhaftig mit ihm zu sein und dann zu fühlen, was zwischen euch entsteht, sich entfaltet, blüht und sich zeigt. Ohne etwas zu erzeugen, zu forcieren oder zu vermeiden. SeelenEssenzen lieben die tiefste und vollständigste Wahrheit wie nichts anderes. Selbst wenn sie schmerzt.


Wenn unser SeelenHerz derart geheilt ist, ist es stets mutig dafür geöffnet, ALLES zu fühlen, was es in Reaktion auf die Menschen und die Welt zu fühlen gibt und nackt und zugänglich genug, Liebe direkt HINEIN strömen zu lassen. Dann können wir ein Gegenüber oder das Göttliche oder die Welt in uns selbst hinein einladen. Sie dort verweilen lassen. Gänzlich ohne uns zu schützen. Ohne das Gegenüber (oder Gott) dazu bringen zu wollen, uns etwas zu geben, was wir von ihm WOLLEN oder meinen zu brauchen. Wir lassen uns stattdessen von dem-was-wirklich-IST fluten, ohne es abzuwehren. WÄHREND wir voll anwesend, verletzlich und bezogen sind! Es wäre schließlich seelisch ziemlich feige und unreif, just in diesem Moment in deinem NonSelf (sofern du dazu bereits Zugang hast) innerlich aus dem Weg zu gehen, wenn es wehtut und persönlich unangenehm wird, so dass kein DU mehr da ist, welches von irgendetwas Menschlichem tangiert werden könnte, oder nicht? So viele nonduale Lehrer tun exakt das! Könnte das bedeuten, dass viele spirituelle Lehrer emotional unreif und folglich nicht in der Lage sind, Liebe direkt und auf gesunde Weise zu transagieren? Für mich macht das Sinn, denn auf diese Art und Weise der Welt, den Menschen, dem Göttlichen gegenüber OFFEN zu sein und sie REIN zu lassen, ist nur dann möglich, wenn du zuvor und stetig weiter DICH wirklich in dich hineinlässt: dich in allem fühlst, was du fühlst, während du es fühlst und warum du es fühlst. Dich auf dich einlässt. Dich ernst nimmst. Nicht in deinen OpferStorys und poor-little-me-Dramen und Scheiß-Welt-KriegsAnfällen, sondern in deinen echten, verletzlichen Emotionen. Du musst dich dir selber öffnen und dich in dein Herz lassen, bevor du authentisch für irgendjemand anderen offen sein kannst und ihn/sie reinlassen kannst. Du musst voll DA sein und für dich Verantwortung übernehmen, mit dir selber real sein, bevor du in der Welt und mit der Welt real sein kannst. Du musst Liebe als deine tiefste, echteste, unhinterfragbare Essenz realisiert haben und sie direkt in die als Quelle von allem anderen, was jemals auftaucht, erfahren können, bevor du jemals wirklich verletzliche Liebe mit jemandem teilen kannst. Nicht FÜR jemanden fühlen kannst, sondern MIT jemandem transagieren kannst. Ungeschützt, unverteidigt, ohne Strategie, ohne Ergebnis-orientierte Manipulation, ohne Kontrolle, ohne Hintertürchen, ohne in universelle, sogenannte bedingungslose Liebe auszuweichen, ohne wann immer es dir passt, doch wieder dicht zu machen und den anderen „rauszuschmeißen“.


Um erwachsene, persönliche Liebe transagieren zu können, musst du andere und das GöttlicheWesen ungeschützt ist dich hineinlassen. Liebe ist keine Yang (nach-außen) –Bewegung, sondern eine Yin (nach-innen) –Bewegung (in Männern UND Frauen). Natürlich bedeutet das, dass du ebenso in der Lage sein musst, dich bei jemand anderem in sein ungeschütztes Herz hineinfallen zu lassen, um dich lieben zu lassen. Und DAS ist leichter gesagt als getan. Tonnen an eigenem Unwert und Ängste davor, ohnmächtig verschlungen zu werden, stehen dieser BewegungsRichtung von Transagierbarkeit im Weg. Letztendlich ist das der Grund, warum so wenig Menschen eine emotional reife Beziehung mit dem GöttlichenWesen haben: Dabei geht es nämlich nicht darum, dass DU Gott wie verrückt liebst, anbetest, verehrst..., sondern es geht darum, das GöttlicheWesen erstens IN dein Herz hineinzulassen und DICH zweitens vom GöttlichenWesen lieben zu LASSEN. Es ist unmöglich, sich lieben zu lassen, solange man selber nicht seine UrWertlosigkeit geheilt hat.

Beginnst du, im IrrGarten dieser Komplexizität eine Ahnung davon zu bekommen, warum es in der Welt so aussieht, wie es aussieht? Du UND dein Gegenüber müssten ihre Herzen so weit heilen, dass jeder von euch den anderen erstens nackt und ungeschützt reinlassen kann und zweitens sich nackt und ungeschützt vom anderen lieben lassen kann.



„Ich glaube, meine Eltern haben mich geliebt, aber ich konnte es nie direkt fühlen...“


Dass fast alle Eltern der Meinung sind, ihre Kinder zu lieben, während kaum ein Kind jemals die Erfahrung gemacht hat, diese Liebe direkt fühlen und erleben zu können, liegt daran, dass natürlich auch Eltern ihre Kinder hinter den Schutz/AbwehrMechanismen ihres StrategischenSelbst „lieben“. Diese verborgene, nicht-direkt-erfahrbare Liebe wird dann von vielen Eltern mit Worten versichert und in Taten verdeutlicht oder in bestimmten Domänen und über symbolische Gesten und Werte (Essen, Versorgung, Spielzeug, Geld, Bildung, Lob, Förderung, gemeinsame Unternehmungen, Spielen, Vorlesen, Kuscheln) ausgedrückt.


Ist ein ElternTeil vom BezogenheitsTyp eher ein Fühler (schützt sein nacktes Herz also durch energetischen Rückzug und Abwesenheit von bzw. Mangel an greifbarer Präsenz), so gibt es vielleicht ein subtiles, grundwarmes Empfinden mit ihm/ihr, aber es bleibt energetisch ungreifbar, unerreichbar und das ElternTeil zeigt sich niemals direkt und konstant mit der persönlichen Bedeutung, welche das Kind und die Liebe zwischen ElternTeil und Kind für das ElternTeil hat. Man kann es vage erahnen, aber es wird sich nie direkt, verbindlich und eindeutig damit gezeigt; es bleibt eine geheime, unausgesprochene, wabernde Liebe; eine Art von LiebesNebel, bei der man das LiebesObjekt nie wirklich „haben“ kann, weil es sich in Luft auflöst, wenn man danach greifen will. Das ElternTeil ist immer ein Stück „zu weit weg“, zu unerreichbar und das Kind wird nie satt, weil die Liebe nie konkret-bezogen ist; das Kind bleibt innerlich einsam. Stattdessen wird es in NebelWolken eingelullt, mit verwirrender Atmosphäre und DoppelBotschaft manipuliert, energetisch stehen und allein gelassen, mit subtilen, nie ausgesprochenen Botschaften vergiftet und verzaubert, ausgetrickst und in emotionale Irren geführt.


Ist ein ElternTeil ein Energetiker (schützt also sein Herz durch zu harte, undurchlässige, kämpferische, energetische Mauern, welche undurchdringliche IchGrenzen bilden), so ist es energetisch zwar präsent (und vermutlich auch zu einem gewissen Maß invasiv); es ist greifbar und sichtbar und zeigt sich klar mit seinen Positionen und Einstellungen. Aber was immer es fühlt, ist hinter energetischen WillensSchutzMauern verborgen, welche es selber vielleicht nicht einmal bewusst als Hindernis erlebt, weil es innerlich überzeugt ist, zu lieben. Liebe wird vielleicht sogar klar (und regelmäßig) benannt, aber das Kind kann sie nicht fühlen. Oft sind EnergetikerEltern auch überzeugt, ihr Kind zu fühlen. Da ihr eigenes Herz aber durch ihre AbwehrMechanismen geschützt ist, ist das, was sie als Fühlen erleben, in Wahrheit Empathie oder EinfühlungsVermögen, Wahrnehmung oder Intuition; das Kind hat hierbei vielleicht das Erleben, verstanden und gesehen zu werden, aber nicht die Erfahrung davon, gefühlt zu werden.

Zudem neigen EnergetikerEltern durchaus zu massiven eigenen EmotionsAusbrüchen im Spektrum von Schmerz bis Zorn und sind damit energetisch sehr raumfüllend und invasiv: alles dreht sich dann nur noch um die Gefühle und Bedürfnisse, Wahrheiten und Ansprüche des EnergetikerElternteils, welches förmlich in das kindliche EmotionalFeld hinein explodiert und damit die natürlichen Grenzen des Kindes verletzt und penetriert.


Streng genommen sind also sowohl die manipulati-nebulösen FühlerDynamiken als auch die invadierend-undurchlässigen EnergetikerDynamiken bereits emotionaler Missbrauch am kindlichen Herzen. Zudem ist die (bestenfalls) innerlich subjektiv empfundende Liebe der emotional ungeheilten Eltern einfach nicht direkt und verletzlich transagierbar und deshalb haben Kinder keine unmittelbare Erfahrung davon, nackte Liebe zu teilen. Somit bleiben kindliche Herzen erstens ungenährt und hungrig und zweitend verletzt, missbraucht und verwirrt. Folglich müssen Kinder früher oder später selber SchutzMauern oder NebelDunst als energetische Abwehr entwickeln, weil sie kein Erleben davon haben, selber nackt und pur als das WESEN, das sie einfach sind, im elterlichen ungeschützten Herzen landen zu können und auf diese eine Weise sicher in der Welt sein zu können.


Was für ein Drama, oder? Der Stoff von Romeo und Julia -all diesen tragischen Liebenden, die einander lieben und sich niemals erreichen und bekommen können– beginnt nicht, wenn wir uns zum ersten Mal verlieben; das ist kein Drama, was sich vor allem oder ausschließlich in romantisch-erotischer Liebe zeigt; es beginnt direkt in unserer GeburtsStunde (oder früher) und durchzieht unsere gesamte Kindheit und Jugend. Selbstredend setzt sie sich dann im ErwachsenenAlter in unseren LiebesBeziehungen und Freundschaften, in unserer Bindung zu unseren eigenen Kindern, in unserem Erleben vom Göttlichen und unserer Beziehung zu unserer Passion/Berufung fort. Kein Wunder, dass so viele Menschen (unbewusst) daran zweifeln, ob es Liebe wirklich gibt oder sie nicht stets nur als Mittel zum Zweck benutzt und eingesetzt wird...



Wenn wir keinen Zugang mehr zur Liebe haben, werden wir nett und freundlich


Was einst HerzVolligkeit und SeelenLeidenschaft war, wird durch die Erfahrung nicht-direkt-transagierbarer Liebe im Kinde schließlich zu Nettigkeit und Höflichkeit. Das wilde Herz und die nackte Seele werden von dem, WAS transagierbar erscheint -Manieren, Worte, Mimiken und Gesten, KörperSprache und Symbole, materielle Geschenke und inhaltliche Übereinstimmungen- überschattet. Nun ist man freundlich, statt herzlich. Vielleicht reicht´s einem irgendwann und Freundlichkeit schlägt in Feindseligkeit um. Wenn man auch damit scheitert, bleibt desillusionierte Gleichgültigkeit. Der machtvollste Einsatz des eigenen freien Willens ist jener, zum Leben und der Liebe NEIN! zu sagen und GAR NICHTS mehr zu WOLLEN.


Viele Menschen, die einen radikalen HerzErforschungsPfad beginnen, sind schockiert, in sich zu entdecken, dass das, was sie bisher Liebe nannten, vielleicht gar keine Liebe ist. Dass sie vielleicht seit ihrer frühen Kindheit gar nicht mehr geliebt haben, weil sie ihre Essenzen (und nur dort existiert nackte Liebe) so früh verbergen und schützen mussten. Das, was sich im ErwachsenenAlter wie Liebe anfühlt, ist oft eine Mischung aus gemeinsamen Werten, Hobbies & Zielen sowie Hoffnung, RetterPhantasien und Projektionen mit einer guten Dosis erotisch-physischer Anziehung und SeelenVertrautheit gepaart und komplex verwoben mit den co-abhängigen Deals zwischen SeelenQuellen „Ich gebe dir dies (Sicherheit? Anerkennung? Sex? Geld?) und du gibst mir dafür das (Bewunderung? Geborgenheit? Intellektuellen Austausch? KuschelEinheiten?)...okay?!“. Das, was erwachsene Paare (oder Freunde) Liebe nennen, ist zu einem hohen ProzentSatz der Klebstoff ihrer CoAbhängigkeit, welche darauf beruht, dass ihre kindlichen und jugendlichen AbhängigkeitsBedürfnisse nie zum Abschluss gebracht wurden und nun in manipulierender und kontrollierender Art ihre Beziehungen bestimmen.


ich würde mir für Paare so sehr wünschen, dass sie miteinander den Mut aufbringen, aus ihrer DesIllusioniertheit i.B.a. Liebe aufzuwachen, indem sie damit zu beginnen, einander anzuschauen und zu bekennen: „Ich habe keine Ahnung, ob ich dich liebe. Und das ist so traurig! Aber es ist für diesen Moment leider wahr: Ich kann Liebe nicht direkt erfahren, also kann ich es nicht mit Sicherheit sagen. Das wäre nicht ehrlich. Aber ich würde es SO gerne herausfinden, ob das, was uns verbindet, Liebe ist! Ob es eine gesunde Basis zwischen uns gibt, jenseits aller KlebstoffDeals – möchtest du das bitte mit mir erkunden?“

ich würde mir für Freunde, Kollegen und Familien so sehr wünschen, dass sie einen grundlegend neuen Deal miteinander finden, der darauf fußt, so REAL wie möglich miteinander zu sein, statt so nett und harmonisch oder so effizient und kompetent oder so höflich und wohlerzogen wie möglich miteinander zu sein. Ein gemeinsames Wertesystem finden, das Raum für jede verletzliche Wahrheit hat und darauf vertraut, das innewohnende Gutheit und Liebe SO real sind, das sie IMMER realer sind als alle davon stromabwärtsgelegenen Wahrheiten, Urteile und AbwehrReaktionen.


Wahrhaftige, transagierbare, emotional reife Liebe hat stets an der EingangsTür zu stehen: „Bitte keine gewaltfreie Kommunikation; Nettigkeit, Höflichkeit und Angepasstheit sind hier explizit unwillkommen! Warum? Ganz einfach: Weil DU hier sehr willkommen bist!“ Da nett und höflich stets bereits eine stromabwärtsgelegene Kompensation der Abwesenheit von direkt erfahr- und transagierbarer Liebe darstellen, ist es automatisch etwas, was NICHT du bist. Sondern Eigenschaften, die etwas vermeiden und kaschieren, was echt und real ist. Etwas, das ein SchutzSelbstbild aufrecht erhalten soll. Eine KomfortZone. Eine gesellschaftliche AdaptionsZone.

Ein Mensch, der fähig ist, wahrhaftige, emotional reife Liebe zu transagieren, ist stets mitfühlend und offen für ALLES, was er selber fühlt UND was sein Gegenüber fühlt. Auf dieser Basis kann Liebe manchmal sanft und zärtlich und manchmal konfrontativ und kraftvoll transagiert werden. Wenn du Liebe daran bewertest, wie sanft und geborgen sie sich anfühlt, suchst du in Wahrheit nicht nach Liebe, sondern nach einer KuschelZone, die dir versichert, dass alles in Ordnung ist und in der du auf keinen Fall mit deiner Angst und deinem WertlosigkeitsGefühl konfrontiert wirst. Wahrhaftige, transagierbare, emotional reife Liebe hält diese Schatten der Seele mit Treue und Leichtigkeit aus. Sie lässt dich weiter REIN.



Universelle Liebe nährt keine menschlich-hungrigen Herzen


Faulen KlebstoffDeal gibt es nicht nur zwischen Partnern und Freunden, sondern auch in spirituell-esoterischen Kreisen, die sich dem Aufwachen und dem Aufstieg verschrieben haben. Grundsätzlich gute Vorhaben! Nur, wann immer ich in diesen Kreisen höre, man solle dafür sorgen, ein bestimmes hohes EnergieLevel zu halten, sich stets an die Liebe andocken, sich EMPOR liften, negative Schwingungen und schlechte Emotionen vermeiden, weil sie einen sonst wieder RUNTER ziehen; man müsse sich vor der Dunkelheit schützen und in weißes Licht hüllen... möchte ich einfach nur weinen! Ausrichtungen wie diese besiegeln tagtäglich aufs Neue SelbstVerleugnung und SelbstBelügung, SelbstÜberwindung und SelbstBeschämung/Bestrafung im Namen von SelbstRealisation. DAS ist eine ähnliche Tragödie wie Julia und Romeo: Die Liebenden, die sich hier nie bekommen können, sind DU und DU, DU und deine tiefste Realität, DU und das GöttlicheWesen.


Simple FaustRegel: Solange du deinen WILLEN darauf verwenden musst, irgendetwas zu „sein“ oder in irgendeinem (spirituellen) Zustand zu bleiben oder solange du dein Bewusstsein aktiv auf irgendetwas ausrichten musst, um es zu erleben, BIST du es nicht; verkörperst es noch nicht. Denn sonst WÄRST du es einfach, ohne jemals wieder darüber nachzudenken oder dich dafür anstrengen zu müssen!

Je mehr du versuchst, „positiv“ und „hoch-frequentiv“ zu bleiben, desto mehr verleugnest und beschämst du all jene Seiten in dir, die noch LEIDEN und allein ihrer Dunkelheit des Unbewussten sind! Die dein durchlässiges Herz brauchen, in dem sie landen können, um endlich transagierbare Liebe zu erfahren, die sie nährt und heilt! BITTE, schick sie nicht weg. Fürchte sie nicht. Sie sind nicht böse. Nur hungrig!

„Spirituelle“ Liebe hilft ihnen überhaupt nicht, solange diese universell bleibt. Wie spirituell kann diese Liebe sein, wenn sie nicht in der Lage ist, ein menschliches Herz zu nähren?!? Universelle Liebe ist nicht dafür gedacht, kindlich-hungrige Herzen zu nähren. Universelle Liebe ist etwas für bereits erwachsene Seelen, die keine Liebe mehr VON jemandem brauchen oder wollen, sondern Liebe MIT anderen und dem GöttlichenWesen wünschen und leben.



Kindliche Herzen brauchen Liebe VON jemandem, erwachsene Seelen wünschen sich Liebe MIT anderen


Erst erwachsene, vollständig genährte und geheilte Seelen sind in der Lage MIT Menschen und dem Göttlichen zu lieben, statt VON ihnen Liebe zu brauchen. Solange es noch kindlich-jugendliche NachNährung für dein Herz braucht, suche sie bitte in einer Ersatz-elterlichen BezugsPerson innerhalb eines therapeutischen Settings, in dem du Geld für die Zeit bezahlst, die du dort verbringst. Das Geld, das du bezahlst, ist das Symbol für deine eigene SelbstVerantwortung in dem Setting. Du bezahlst kein Geld für die Liebe. Liebe ist nicht käuflich. Du bezahlst Geld für die Zeit. Deshalb wird eine Session auch dann teurer, wenn sie länger DAUERT, nicht je mehr Liebe transagiert wird. Sorge du selber dafür, jemanden zu finden, von dem du das Gefühl hast, ihr oder sein Herz sind tief genug geheilt, um sich mit dir ungeschützt und pur verbinden zu können und dich wirklich REIN zu lassen und dann bitte ihn oder sie, in bezahlten Sessions für dich LiebesRaum zu halten, damit du dich heilen kannst. Damit du Liebe, die früher nicht zwischen deinen Eltern und dir transagierbar war, heute VON einer Ersatz-elterlichen BezugsPerson bekommen kannst, indem er/sie dich REINlässt (nicht indem er/sie dich mit energetischer Wärme und Nettigkeit und gutem Zuspruch überschüttet). So lange und so viel, wie DU es brauchst, um SATT zu sein. Um dann Liebe MIT dir, MIT deinem Partner, MIT deinen Freunden und MIT dem GöttlichenWesen leben und transagieren zu können, weil du dann keine Liebe mehr VON jemandem brauchst.


Wahrhaftige, transagierbare, emotional reife Liebe ist deshalb so beständig und beziehungsfähig, weil sie nichts mehr VON jemandem braucht, aber sich ALLES MIT Menschen, dem Leben, dem Sein, dem Göttlichen wünscht, WÄHREND sie die Kapazität hat, ALLES zu fühlen, was es zu fühlen gibt, wenn sich dieser Wunsch nicht erfüllen sollte. Deshalb macht sich ein Mensch dann weder jemals kleiner als er ist noch größer als er ist, sondern verkörpert ganz natürlich, WER er einfach IST.






Iona von der Werth, August 2017

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