Der Verlust der Unschuld, die Verzweiflung deines Inneren Teenagers &d. ewige Suche nach d. Paradies


HeiligFeminin & HeiligMaskulin

Der Verlust der Unschuld, die Verzweiflung deines Inneren Teenagers und die ewige Suche nach dem Paradies


Von mutigen Prinzen, gefährlichen Drachen und sinnlichen Prinzessinnen

Prinz und Prinzessin, Kampf mit dem Drachen, und wenn sie nicht gestorben sind, dann lieben sie noch heute... Tief verankert in unserem kollektiven unbewussten sind diese märchenhaften Visionen von der perfekten Liebe. Die Realität der meisten Menschen sieht anders aus.

Kannst du in dir fühlen, dass du dich insgeheim dafür schämst? Dich schämst, dass du dieses Märchen, diesen MärchenPrinzen oder die MärchenPrinzessin noch nicht getroffen, gefunden, geheiratest hast? Oder meintest, du hättest ihn oder sie gefunden, aber der Alltag eurer Beziehung sieht nun doch ganz anders aus? Kannst du die leise nagenden Zweifel in dir fühlen, die sich fragen, was zum Henker du nur falsch machst, dass sich dieses Märchen für dich nicht erfüllt? Dass du dich dafür unwert fühlst, dass es dir verwehrt scheint? Fühlst du die noch leisere Mischung aus Erleichterung und Schadenfreude, wenn es „anderen Paaren auch nicht besser geht als euch“? Den an Feindseligkeit grenzenden Neid, wenn es anderen Paaren märchenhaft zu gehen scheint? WAS ist da LOS in unserem menschlichen Kollektiv? Wonach suchen wir denn wirklich? Warum müssen Prinzen immer mit irgendwelchen Ungeheuern kämpfen, bevor sie die sinnlich-sehnenden Prinzessinnen kriegen?

Was (emotional gesunde) Frauen in Männern wirklich anziehend zu finden scheinen, ist Herz-basierter Mut. Das Mutigste, was ein Mann tun kann, ist sich wirklich seiner eigenen Tiefe und Dunkelheit (seinen Drachen, Ungeheuern und Dämonen) zu stellen; sich selber vollständig kennenzulernen und es zu wagen, sich selber in ALLEM, was ihn ausmacht, zu fühlen und sich selber darin zu halten. Darin zu halten, statt es in Launen und Stimmungen in den BeziehungsRaum schwappen zu lassen. Sich darin zu halten, statt sich damit schweigend in sich selbst zurückzuziehen und es mit sich selbst auszumachen (was immer das bedeutet). Sich darin zu halten, statt abends (mit oder ohne Bier) vor dem Fernseher/PC abzutauchen. Sich darin zu halten, statt flache Witze zu reißen oder sich hinter intellektuellem oder vermeintlich tiefschürfendem Gerede zu verstecken. Sich darin zu halten, statt sich in Arbeit zu vergraben; um der Sicherheit willen, um des SelbstBildes willen. Sich darin zu halten, statt sich Pornos reinzuziehen oder irgendwann zwischen 45 und 60 eine Affäre mit einer Zwanzigjährigen zu beginnen. Sich selbst und ALLES, was er fühlt, in der Größe und Weite seiner Seele zu halten UND damit durchlässig in Beziehung zu gehen; seine Frau fühlen zu lassen, was er fühlt, OHNE dass SIE dann damit irgendetwas MACHEN muss (oder soll!), geschweige denn sich irgendwie darum KÜMMERN muss. Ihr zu zeigen, wonach er sich wirklich sehnt: Seiner eigenen Tiefe, seiner eigenen Leidenschaft, seiner eigenen Freiheit, seiner eigenen Unschuld - und es niemals irgendwo anders zu suchen als IN SICH SELBST. Um es dann, wenn er es in sich gefunden und mit sich selber zelebriert hat, nach „außen“ in den BeziehungsRaum zu bringen und es mit ihr zu teilen; sich selber zum ErfüllungsGeschenk zu machen; zur ultimativen Antwort all ihrer Herz- und YoniGebete.

Was (emotional gesunde) Männer an Frauen wirklich anziehend zu finden scheinen, ist emotional verletzliche Sinnlichkeit. Die Kapazität und den Wunsch, den Mann mit seinem gesunden Yang wirklich reinzulassen. Ihn zu ersehnen. Sich nach ihm zu verzehren. Ihm zu folgen, wenn er zum (Lebens)Tanz auffordert. Den Moment zu vollenden, den er beginnt. Sich von ihm erfüllen zu lassen und ihn fühlen zu lassen, wie viel ihr diese Erfüllung bedeutet. Mit ihm. Verbindlich und bezogen. Darin verletzlich zu verweilen, dass sie ihn nicht dorthin verführen oder dazu manipulieren kann. Nicht, wenn es wahrhaftig und authentisch sein soll. Nicht, wenn es um mehr als alberne Spielchen von SelbstBestätigung, Macht und Performance geht. Wahrhaftige, pure Begegnung zweier nackter, verletzlicher Herzen kann man nicht performen. Und es braucht enorme VerletzlichkeitsKapazität im weiblichen Herzen, auszuhalten, dass sie absolut NICHTS tun kann, um den Mann dorthin zu bringen, dass er sie will. Wirklich will. Seele, Herz, Geist und Körper. Still zu bleiben, mit sehnendem Herzen; ihre Wünsche voll zu bewohnen und dann nichts zu TUN. Nicht zu locken. Nicht zu bezirzen. Nicht zu kokketieren. Nicht Mama und Sohn mit ihm spielen. Ihn nicht caretaken. Ihn nicht kleinmachen. Ihn nicht drängen. Ihm nichts abnehmen. Ihn nicht schonen. Ihn nicht schönlieben. Ihn nicht verurteilen. Ihn nicht hinnehmen, wie er ist. Ihn nicht ändern. Ihn MANN sein lassen. Ihm das Yang überlassen. Selber im Yin still verweilen, OHNE dabei auszuchecken. VOLL in der Beziehung zu bleiben und alles zu fühlen, was du dir wünschst. Besonders auch das, was aktuell (noch) unerfüllt bleibt. Und WENN er dich wirklich mit Bedeutung und Begehren claimt, ihn wirklich reinlassen. Ihn wirklich einzigartig bedeutsam für dich sein lassen. Ihn gänzlich NEHMEN, in dem, was er dir schenkt. Ihn dich erfüllen lassen. Ihn deine ganz persönliche Antwort auf deine Herz- und YoniGebete SEIN lassen und ihn verletzlich (NICHT verführend!) fühlen lassen, was und wie viel dir das als Frau bedeutet.


Patriarchen wollen eine Frau AN sich binden, ein König möchte sich MIT einer Frau VERbinden

Ein wirklich mutiger Mann wird eine Frau niemals AN sich binden wollen (das tun nur Patriarchen), sondern sich MIT ihr VERbinden wollen (das tut ein König). Um sich mit ihr verbinden zu können, ist der Mann darauf angewiesen, dass sie ihn reinlässt. Ihm eine wirklich tiefe „Stelle“ in sich anbietet, mit der er sich verbinden KANN. Einen bedeutsamen Platz in ihrer Seele, einen verbindlichen Platz in ihrem Herzen, einen kostbaren Platz in ihrem Leben und WerteSystem und tiefberührbare-sehnende Stellen ihres Körpers, mit denen er sich verbinden kann; die er in ihr berühren darf. Er ist darauf angewiesen, dass sie ihn bedeutsam für sich sein lässt. Dass sie ihn den EINEN sein lässt, von dem sie erfüllt werden möchte. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Dieses „der eine“ ist für jene (möglicherweise begrenzte) Zeit gemeint, in der diese beiden Partner sich committen, ein Paar zu sein. Wenn sich eine Beziehung vollendet oder an ihre Grenzen stößt und man sie fertig verstoffwechselt hat, gehen beide Partner als Individuen mit ihrer VerbindungsKapazität in die Welt und werden vielleicht oder wahrscheinlich eine(n) neue(n) PartnerIn anziehen. Jede Begegnung ist einzigartig. Wer die Kapazität in sich trägt, sich wirklich verletzlich und pur auf ein Gegenüber einzulassen, ist per Definition niemals beliebig. Beliebigkeit beruht immer darauf, ein Gegenüber lediglich für etwas zu instrumentalisieren; für das Füllen eigener Leere zu missbrauchen; unerfüllte eigene Wünsche und Bedürfnisse auf das Gegenüber zu projizieren und am besten noch wütend zu werden, wenn der/diejenige diese Bedürfnisse dann nicht erfüllt; eigenen (Gender)Unwert damit zu kompensieren, dass man einen besonders gutaussehenden, erfolgreichen, klugen, spirituellen, sexy, außergewöhnlichen, sportlichen, wohlhabenden, unkonventionellen (oder was auch immer!) Partner hat. DAS ist beliebig, denn es ist vollkommen austauschbar; hauptsache das Gegenüber repräsentiert das, was es repräsentieren soll, wer das dann genau ist und was er/sie für eigene Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen hat, wird dabei völlig nebensächlich; hauptsache er/sie repräsentiert und erfüllt, was er/sie soll, damit man selber irgendwas nicht fühlen muss. Auf dieser Basis binden und fesseln Patriarchen UnschuldsEngelchen/Verführerinnen/GrauseMäuse/Sklavinnen & Co an sich. Auf exakt derselben Basis binden Matriarchinnen PantoffelHelden/Casanovas/TeddyBären/ Schwächlinge & Co. Ein König/Lover und eine Königin/Venus hingegen möchten sich MITeinander VERbinden. Sie möchten einander tief berühren. Sie möchten einander wirklich kennen. Es geht ihnen um das Wahrhaftigste und TiefstMögliche zwischen ihnen; nicht um Sicherheit, SelbstBilder, Bequemlichkeit und falsche Ewigkeit. Wenn das Wahrhaftigste zwischen ihnen irgendwann bedeutet, dass sie keine LiebesPartner mehr sind, dann bedeutet es genau das und jeder von beiden wird willens und fähig sein, diese Wahrheit zu umarmen und zu verdauen. Ohne Drama, ohne Vorwürfe. In Liebe und Respekt und auf der Basis von gutem Willen.


Was wenn deine romantisch-erotischen Träume und Fantasien in Wahrheit SeelenImprints sind?

Wir alle tragen von dieser wahrhaftigkeits-basierten, wahrlich intimen Begegnung Imprints in unseren SeelenHerzen. Manche von uns aus einer Begegnung in diesem Leben, aber das ist eher die Ausnahme. Vielleicht gab es mal in einer Begegnung einen Geschmack, einen Duft davon, aber dann ist meist viel im „DrumHerum“ gleichzeitig so schräg und off, dass der wahrhaftige Geschmack verblasst und du nur umso enttäuschter zurückbleibst. Viele Menschen tragen Erinnerungen aus anderen Leben in sich, die in dem, was an einer Beziehung GUT und GESUND war, wie ein SeelenImprint wirken. Fast jeder von uns trägt diesen SeelenGeschmack von LiebesBeziehung aus Begegnungen mit anderen Seelen zwischen den irdischen Inkarnationen; in den feinstofflichen SeelenReichen in sich. Gerade wenn die emotionale Erinnerung aus anderen SeelenReichen her stammt, kann sie sich anfühlen, wie ein Märchen. Wie etwas, das es aber HIER eben einfach nicht gibt. Fantasy. Fiction. TraumWelt. Wach endlich auf, sei nicht so naiv, die Realität ist nun mal schal und man muss Kompromisse machen und sich arrangieren. Willkommen im Land der Strategien auf Basis der DesIllusioniertheit.

Erinnerst du dich daran, wie du dir Beziehung, Liebe, Sexualität, Erotik vorgestellt, erträumt, ausgemalt hast, als du ein Teenager warst? Vor der allerersten realen Erfahrung? WIE genau war das da? Wie war es in deinen Träumen und Fantasien? Wie hast du dich gefühlt? Wie WARST du da? Was brauchte es von dem/der anderen, DAMIT du so sein konntest?

Und was, wenn es keine Träume und Fantasien waren? Sondern dein SeelenImprint? Dein tiefes HerzWissen um die ursprüngliche Schablone dessen, was und wie intime Begegnung sein SOLLTE! Was genau hat dich dazu gebracht, diese SeelenErinnerung an das, wie es sein KANN, zu verraten? Aufzugeben? Dich stattdessen anzupassen? Dich kleinzumachen?

Wenn du dich traust, da mal wirklich innerlich hinzugehen, das zu fühlen – was passiert da in dir? Was kommt alles hoch?

Scham? Verzweiflung? Ohnmacht? Schuld? Unwert? SelbstZweifel? Angst? Einsamkeit?

Die Verzweiflung deines Inneres Teenagers

Ja! Das ist exakt das, was du als Teenager gefühlt hast. Dieser Innere Teenager braucht einen Erwachsenen (DICH!), der das mit ihm fühlt. Es braucht eine ZeitReise hin zu diesem inneren verzweifelten Teenager, der noch Zugang zu seinem HerzWissen und seinen SeelenImprints fühlt und allein schier nicht weiß, wie er es halten soll. Wie er entgegen allem, was er auf dieser Welt als real erfährt; entgegen allem, was ErwachsenSein zu bedeuten scheint, sich selber treu bleiben kann. GEGEN den Strom dessen, was „Norm“ zu sein scheint, MIT dem Strom seiner Seele. Dafür braucht es jemanden (DICH!), der ihn darin unterstützt und bestätigt, der ihm hilft, dass seine eigene Realität wichtiger und wahrer sein darf als die Norm des Wahnsinns da draußen.

Der NormWahnsinn beginnt als Tennager damit, wie unsere Eltern auf unser ErwachsenWerden reagiert oder nicht reagiert haben. Wie haben deine Eltern beantwortet, dass du ein pulsierendes erotisches Wesen bist? Was hast du in ihnen gefühlt, wie es ihnen damit ging, dich als Mann oder Frau erblühen zu sehen? Was hat es in ihnen als Mann oder Frau ausgelöst? Wie haben sie das dir gegenüber transagiert bzw. versucht, vor dir zu verheimlichen? Was für ausgesprochene und unbenannte Botschaften hast du von ihnen empfangen? Wie hast du dich mit diesen Botschaften gefühlt?

Wie waren deine Eltern miteinander als LiebesPaar? Wie haben sie Liebe transagiert? Wie haben sie Erotik transagiert? In sich als Individuen und als Paar? Konntest du fühlen, dass sie sich miteinander VERbinden? Oder waren sie durch was-auch-immer ANeinander GEbunden? Basierte ihre Partnerschaft auf Liebe, Leidenschaft und Freude oder auf Verpflichtung, Routine und Frust? Oder irgendetwas dazwischen? Was hat das mit DIR als Teenager gemacht, sie als Paar zu erleben?

Wodurch GENAU setzte deine ganz persönliche DesIllusionierung ein? Wann und wodurch meintest du, begreifen zu müssen, dass du offenbar ein illusionärer, romantischer, idealistischer Spinner sein musst? Dass deine Wünsche und Fantasien mit der Realität nichts gemeinsam haben? Dass die Mädchen nicht auf die Weise scharf auf dich sind, wie du es dir erträumt hast? Dass die Jungs dich nicht so tief meinen und lieben, wie du es dir ausgemalt hast? Wann hast du dich arrangiert? Welche Kompromisse bist du eingegangen? Und warum? Was war der Preis, den du gezahlt hast? Und wofür genau warst du bereit, ihn zu zahlen? Was wolltest du HABEN? Was wolltest du vermeiden?

Was ist als nächstes passiert? Bist du rebellisch geworden? Dagegen? Scheiß Erwachsene? Fuck society? Die Welt kann dich mal! Du weißt es besser! Was war deine Version davon, zu der verrückten, herzlosen, leidenschaftsarmen, leistungsorientierten, sinnbefreiten Welt der Erwachsenen „NEIN!“ zu sagen? Wie sah das aus? Wie hat sich dein Widerstand, dein Nein geäußert? Offen? Laut? Verbal? Türenknallend? Autodestruktiv (Alkohol, Zigaretten, Drogen, EssStörungen?)? Oder eher subtil: Warst du angepasst-brav? Früh-reif erwachsen? Vernünftig? Einsichtig? DA ist AUCH ein „Nein!“ drin; es zeigt sich nur nicht, es wird versteckt und getarnt. Oder hast du dich zurückgezogen? Versteckt? Eingeigelt? Isoliert? Auch DA ist ein Nein, es spricht nur nicht. Schlimmstenfalls will und erwartet es auch nichts mehr. Oder hast du Party gemacht? Die beste Zeit deines Lebens gefeiert? Scheinbar wild und was kostet die Welt? In dieser Version hast du dein Nein mit Spaß betäubt.

Wie wäre es, wenn du dir dieses „Nein!“ HEUTE mal ganz offen und ehrlich ERLAUBST? Fühle es einfach! Wozu genau schreit oder flüstert dein Nein „Nein!“? Lass es das mal fühlen und ausdrücken! Es hat nämlich Recht! Die Welt-der-Wichtigkeit-da-draußen ist komplett wahnsinnig und es ist GUT, dazu Nein zu sagen, das heißt nämlich, dass du zu DIR JA sagst!

Das Problem ist: Wenn Eltern/erwachsene BezugsPersonen keinen Raum für unser TeenagerNein halten, indem sie uns darin bestätigen, dass die Realität unseres Herzens wahrer ist als die Norm der Gesellschaft, dann beginnen wir, unser Nein zu verstecken. Es ist sehr beschämend und angsteinflößend, darin nicht bestätigt zu werden. Wir fühlen uns falsch. Unwert. Einsam. Unverstanden. Anders. Daneben. Dadurch entsteht noch mehr Leid. Noch mehr Verwirrung. Ausweglosigkeit.


Die Ursache emotionaler und erotischer Unreife

Es ist meist zu dieser Zeit, dass unsere SchattenMächte entgültig die Tür zu knallen und Rache schwören, während sie ihre AlleinHerrschaft planen. Nie mehr verletzlich sein. Diese Sinnlosigkeit und Ohnmacht nicht mehr aushalten müssen. Nicht mehr klein, dumm, naiv und beschämbar sein. IRGENDWIE (koste es, was es wolle!) einen Puffer zwischen DICH und die (Scheiß!)Welt bekommen, um all den Horror und Wahnsinn nicht mehr fühlen zu müssen. Den Wahnsinn irgendwie kontrollieren. Sich irgendwie in Sicherheit bringen. Weg mit den alten Träumen. Weg mit Romantik. Weg mit Hoffnung. Weg mit den Illusionen über Liebe und Gutheit und Erfüllung. Das ist alles was für KleinKinder, die noch nicht gecheckt haben, wie der Hase wirklich läuft und auch noch an den WeihnachtsMann glauben!!

Ja, ja. Nur: Dieses Wesen mit dem SeelenImprint und dem HerzWissen lebt immer noch in dir. Im GeheimRaum gekidnappt; tief ins Unbewusste verdrängt. Aber er/sie ist immer noch DA. Er/sie fühlt noch immer, was für ihn/sie einfach WAHR ist. Und das wirkt sich auch irgendwie aus. Vielleicht beginnst du ein heimliches ParallelLeben: FantasyRomane, LiebesFilme, geheime Fantasien? Affären, Pornos, TagTräume? Groll dem Partner gegenüber, dass er/sie dir nicht gibt, was dir zusteht (!!!)? Irgendwo lebt dieses Wesen mit dem SeelenImprint in dir und weiß weiter, was er/sie weiß.

Dieser innere Split zwischen kompensatorischem in-der-normalen-Welt-zurecht-kommen (FrontRaum der Seele), sich eben jener Realität verweigern (SchutzRaum der Seele), dem Wahnsinn jener Realität Rache schören (RegieRaum der Seele) und den Imprint über eine völlig andere Realität in der Seele tragen (GeheimRaum der Seele) sorgt für innerseelisches Chaos, Einseitigkeit, Schrägheit und jede Menge unverdaute Verwirrung - kurz und bündig gesprochen: Für ein erhebliches Maß an emotionaler und erotischer Unreife! Völlig unabhängig davon, wie viele Jahre du schon „erfolgreich“ verheiratet sein magst oder wie viele Geliebte du schon gehabt haben magst. Unabhängig von dem, was du LebensErfahrung nennst. Diese tiefe emotionale und erotische Unreife ist vorhanden, weil du nie gelernt hast, verletzlich mit ALLEM, was du BIST mit der Realität zu verweilen, wie SIE ist. Realität und Du ging nie mehr unter einen Hut, seit du als Baby, KleinKind und Teenager nicht fühlen konnten, dass deine Eltern dich in dem, was du fühlst, fühlen, während du es fühlst und dich darin halten, warum du es fühlst! DAS hätte Realität-wie-sie-ist für dein Herz verdaubar gemacht. SO hättest du lernen können, mit Realität zu verweilen, WÄHREND du GANZ DU bist. Ohne sie schönzulieben. Ohne gegen sie zu kämpfen. Ohne dich ihr zu unterwerfen. Ohne dich für sie zu verraten. Ohne dich in lieblose, leidenschaftslose, co-abhängige, missbräuchliche, tote, push-pull, LeidensSchleifen-produzierende Beziehungen zu ergeben. Ohne dich als desillusionierter Mönch oder Nonne einzuigeln. Ohne in flüchtige Kick- und SelbstbestätigungsAffären zu flüchten. Sondern nackt und verletzlich, FÜHLEND mit und in der Realität zu verweilen, WÄHREND du deinem SeelenWissen treu bleibst. Eine LiebesBeziehung mit der Realität-so-wie-sie-ist zu beginnen.



Der Verlust deiner Unschuld, die ewige Suche nach dem Paradies

Das, was du einst als Teenager aufgeben hast, um zu passen, dazuzugehören, wenigstens ein paar Krümel zu bekommen, wenn es deinen TraumKuchen schon nicht gibt, ist unter´m Strich deine Unschuld. Ist es da ein Wunder, dass so viele Erwachsene sich bewusst oder unbewusst ein Leben lang nach Jugend verzehren? Entweder, indem sie wieder jung sein wollen, ewiglich jugendlich tun oder zumindest so aussehen möchten oder indem sie sich in jüngere Partner verlieben oder sich in (sexuellen) Fantasien einen wünschen/vorstellen. Wonach Menschen da im Außen suchen und sehnen, ist IN UNS selber verloren gegangen. Und nur dort können wir es wiederfinden. Was wir suchen, ist unsere eigene Unschuld unterhalb der DesIllusioniertheit. Unsere eigene Version jener HerzensVision von unserem SeelenImprint. Unsere eigene HerzensSturheit, mit der wir Raum dafür halten, was wir in uns implizit WISSEN, dass es möglich ist, WÄHREND wir voll mit der Realität in Beziehung sind, OHNE uns dabei selber jemals zu verraten, zu verkaufen, kleinzumachen oder einen Preis zu zahlen, den wir eigentlich nicht zahlen wollen.

Wie im Himmel so auf Erden meint NICHT, dass zwei Seelen aufeinander treffen und dann alles für immer ButterKuchen mit Schlagsahne ist. Dein Imprint kann sich auf jenem Level über-romantisiert äußern, dass du ewige Harmonie und vollkommene Erfüllung auf VerhaltensEbene erwartest. Da hast du etwas ausgeblendet. „Im Himmel“ (in feinstofflichen SeelenReichen) streitet man sich wie Bolle. Es bedeutet nur niemals, dass etwas zwischen zwei Seelen steht. Nackte Seelen können es sich ERLAUBEN und LEISTEN, ständig alles zu riskieren, weil sie immer fühlend WISSEN, was ewiglich REAL ist und folglich niemals vergehen oder zerstört werden kann. Im „Himmel“ darf ALLES da sein, ohne dass es Gefahr bedeutet. Jeder darf ALLES fühlen und sein und DAMIT ist man VOLL in Beziehung. Im „Himmel“ darf AnimalischWildes mit HeiligBedeutsamem direkt und ungehindert zusammenfließen. NICHTS muss geplittet und dualisiert werden. DAS ist Paradies. Und dafür muss man NICHT tot sein! Was uns dafür auf Erden fehlt, ist emotionale Reife. Kein MärchenPrinz. Keine TraumPrinzessin. Keine ewigliche Harmonie auf Verhaltens- und/oder MeinungsEbene. Emotionale Reife! Der Mut, zu nackter Verletzlichkeit UND deiner größten Version von dir selber. Der Mut, alles von dir zu zeigen und in den BeziehungsRaum zu bringen, OHNE dass du erwartest, dass dein Partner dich rettet, caretaked oder deinem Leben endlich Sinn gibt.

Wenn DU in dir keinen LebensSinn findest, kann ihn dir NIEMAND von außen geben; auch nicht dein SoulMate. Wenn DU dich nicht erotisch erfüllst und deine Sexyness zu fühlen und zu leben wagst, wird das auch kein Partner tun können: Selbst wenn er/sie dich sexy findet, könntest du dich davon nicht berühren lassen, solange DU es nicht in und für dich fühlst! Wenn DU nicht Liebe bist und lebst, kannst du dich auch mit niemandem in Liebe verbinden.


Erwachsen werden IN dieser Welt ALS Seele

Also, liebe Prinzessinnen, gesundes Yin und FrauSein bedeutet NICHT, dass du depressiv in deinem ZauberPalast rumsitzt und darauf wartest, dass dein heldenhafter Prinz dich endlich aus deiner Einöde befreit und dein Leben zu einer Party macht! Heile dich selber dorthin, dass Erfüllung dich finden kann; mit dir selber, mit deiner Passion (Berufung) und mit dem GöttlichenWesen. Dein Herz muss geöffnet und verletzlich sein, damit das SEIN dich erfüllen KANN, oder? Wie soll dich etwas erfüllen, solange du verschlossen bist und das Leben abwehrst?!?

Liebe Prinzen, Ritter & Helden, gesundes MannSein und Yang bedeutet NICHT, ewiger, rastloser Abenteurer zu sein und dir mit x Frauen deine Unwiderstehlich zu beweisen, sondern dass du dich von deinem Abenteuer IN dir finden und erfüllen lässt. DU musst dich unwiderstehlich abenteuerlich finden, niemand anders. DU musst deine Passion in LIEBE (nicht auf Basis eines Erfolgs/LeistungsSelbstbildes oder primär wegen des Geldes) in deinem Leben manifestieren. DU musst eine Beziehung mit dir selber und dem GöttlichenWesen als deiner ultimativen Quelle beginnen und täglich vertiefen. Du musst dich selber REINlassen, erst dann kannst du es dir leisten (und rennst nicht vor Angst schreiend davon), einer Frau so nah zu kommen, dass du dich von ihr reinlassen LÄSST. Wenn du dich nicht vorher selber reingelassen hast, ist das ReingelassenWerden von einer Frau VIEL zu bedrohlich und ruft einzig (MutterProjektions-bedingte) FluchtImpulse hervor, egal wie sehr du es dir zuvor sehnlichst gewünscht haben magst.

Nur wenn BEIDE -Frau und Mann- zuerst und stets zu Beginn eines JEDEN gemeinsamen Moments nach INNEN schauen und sich selber fühlen, in dem, was sie fühlen, während sie es fühlen und warum sie es fühlen, kann man sich verletzlich und authentisch MITeinander VERbinden.

Der erste Schritt dazu ist, die TeenagerVerzweiflung über die MatrixNorm der Welt wirklich zu fühlen. Ins Land der Erwachsenen zu schauen und nur schreien zu wollen. Oder sich vor einen Zug schmeißen zu wollen. Oder die ganze Welte in die Luft sprengen zu wollen. Diese Verzweiflung VOLL zu fühlen und (bitte!!!) NICHT daraufhin zu agieren. Es nicht nach außen zu ventilieren; durch temporären, partiellen FrustAblass (Zynismus? Pöbelei? Dark Metal? LeistungsSport? Kiffen? ComputerSpiele?) nach außen zu zischen, was IN dir Raum braucht. BITTE fühle diese Verzweiflung in deinem Inneren Teenager! Er/sie braucht dich! Da war früher NIEMAND, oder? Niemand, der abends in dein Zimmer kam, dir in die Augen schaute und dich SAH! Niemand, der dich in deiner Größe und deinen SeelenTalenten erkannt hat und in den du hättest barrierelos kollabieren können, OHNE dich dabei klein fühlen zu müssen, sondern -im Gegenteil: in deiner Größe als Seele erkannt. Niemand, der einen Arm um deine Schultern legte und einfach nur „Ich weiß....!“ flüsterte, um dich dann darin zu halten, während du weinst und weinst und weinst... weil diese Welt, so wie sie ist, nicht auszuhalten ist. Jeder, der das nicht fühlt, ist ver-rückt!

Doch dass die Welt so ist, wie sie aktuell ist, heißt NICHT, dass unsere SeelenImprints Fantasy sind. Es heißt lediglich, dass wir als Menschheit bisher zu jung und unreif waren, um das, was uns als Seelen ausmacht, in unser persönliches MenschSein zu übersetzen. Es heißt, dass wir unsere IndividualitätsAngst heilen müssen, um fähig zu sein, als Seele Mensch zu sein. Um die SelbstLiebe und den SelbstWert in uns zu fühlen, um uns mit ALLEM, was wir sind und uns wünschen, zu zeigen und niemals zu erwarten, dass die Lösung für irgendetwas da draußen ist.

Es geht nicht darum, dass Beziehung „perfekt“ sein muss. Es geht darum, dass ALLES von dir und deinem/r Liebsten darin vorkommt. Darum, dass du nackt bist ist deiner Beziehung. Verletzlich. Zart. Berührbar. Groß, stark und sexy. Begehrenswert und liebend. Tanzend und weinend. Feiernd und streitend. Leidenschaftlich-wollend. Bedeutsam-liebend. Wild-wütend. Herzzerreißend-verzweifelt. Begeistert-freudvoll. Unschuldig-berührbar. NACKT. GANZ. DU.



Iona, Oktober 2017

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