Das Tal der Leere, die Sintflut des Schmerzes und der Aufstieg in die wilde, pure Freiheit


HeiligFeminin & HeiligMaskulin


Das Tal der Leere, die Sintflut des Schmerzes und der Aufstieg in die wilde, pure Freiheit


EndStation Deines mind- und WillensZeitalters

ich möchte dir nichts vormachen: An einem gewissen ProzessPunkt der DeKonstruktion deiner strategischen, kontrollierenden, manipulierende, verführenden, auf ungesunder Macht oder falscher Sicherheit, wertlosigkeitsbasiertem Stolz oder angstbasierter PseudoUnabhängigkeit fühlt sich dein Leben einfach nur noch grauenvoll an. Für manche geschieht das relativ am Anfang des Prozesses, für die Mehrheit aber eher erst nach einigen Jahren. JEDE/R kommt irgendwann an diesen ultimativen ShiftPunkt. An die WegGabelung, die alles entscheidet: Willst du weiter Macht/Kontroll-basiert Innerhalb der MatrixRealität leben oder wählst du Verletzlichkeit, natürliche SeelenKraft, Liebe, Wahrheit unf innere Freiheit VOR allem anderen in jeder Situation deines Seins? Wenn du letzteres wählst, wirst du sterben müssen, um wirklich zu leben. Dein StrategischesSelbst stirbt. Und das fühlt sich schrecklich für jeden SchutzKnoten an. Schwach und ausgeliefert. Unaushaltbar und nahezu nicht existenzfähig. Wie blanker Wahnsinn. Nicht gesellschaftstauglich.

Es macht rasende Angst, auf all diese Strategien, Tricks, Spielchen und AusweichManöver zu verzichten; auf die scheinbare Macht und Kontrolle; auf die trügerische Überlegenheit des mind und des Willens. All deine Strategien Schicht um Schicht abzubauen. Dich selbst aus allem herauszuschälen, was du NICHT bist; wie eine UnendlichkeitsZwiebel. Immer nackter und sichtbarer, roher und konzeptloser zu werden. Mit dem Gefühl, nichts mehr im Griff zu haben, weil all die FALSCHE Stärke, die PseudoMacht wegbricht.

In sich zusammenfällt wie ein KartenHaus, obwohl du es zuvor für deinen ganz persönlichen TrumpTower gehalten hast. Deine SelbstBilder verblassen und zunehmend hast du auch noch das Gefühl, nicht mehr wirklich zu verstehen, was da eigentlich mit dir geschieht; deine alten VernunftsSchubladen und deine analystische Überlegenheit haben ihre Grenzen erreicht.

Sackgasse. EndStation, bitte alle aussteigen.

Du drehst hohl, gehst in dir selber komplett baden, befindest dich im freien Fall, erstickst in Sinnlosigkeit, gehst unter im Treibsand von Bedeutungslosigkeit und Leere...


Gestrandet im Tal der Leere

...und dann findest du dich selber schließlich in diesem Tal wieder. In diesem kargen Tal aus unendlicher Schwere. Das Tal wirkt komplett leblos. Keine Pflanzen. Kein Fluss. Keine Tiere. Nur karges Gestein. Du bist gestrandet. Hast einfach keine Kraft mehr, um über die nächsten Berge zu steigen. Zu viel. Alles zu viel. Zu lange hast du bereits gekämpft und gerungen. Hast dich immer weiter vorwärts gequält. Dich gezwungen, stark zu sein und durchzuhalten. Nur nicht aufgeben. Du wolltest alles im Griff behalten. Drüber stehen. Unbesiegbar sein. Clever sein. Überlegen. Unangreifbar.

Du hast vielleicht versucht, dir mit Geld und Versicherungen, Haus, Garten und Kindern, Partner, schönen Urlauben, Karriere & Co Sicherheit und Sinn ins Leben zu holen. Oder du hast wieder und wieder versucht, alles zu verstehen, allem einen höheren oder tieferen Sinn abzuringen. Möglicherweise hast du sogar gebetet und meditiert, nachgedacht und auch versucht, alle Gedanken zur Ruhe zu bringen. Du hast ALLES probiert.

Nun sinkst du auf dem harten Erdboden der Realität zusammen. Unendlich müde und erschöpft. Demütig. Du gibst endlich auf. Du ergibst dich dir selber. Hörst auf, zu kämpfen und zu funktionieren. Hörst auf, so zu tun, als brächten dich deine alten Strategien noch irgendwohin. Hörst auf, dir vorzumachen, dass du die Antwort kennst. Eigentlich weißt du nicht mal mehr die Frage. Wo du herkommst, fühlt sich mittlerweile verwirrend und fremd an. Wohin du willst, ist ein verschwommenes, surreales Bild hinter dem Horizont. Du hast auch keinen Plan B oder Plan X mehr im Ärmel.

Du ergibst dich in deinem eigenen Tal des NichtWissens. Der Leere. Der Bedeutungslosigkeit. Der Hoffnungslosigkeit. Es fühlt sich demütigend, beschämend und unzulänglich an. Klein, mickrig, auswegslos und einsam. Unsichtbar und grau. Unsexy und asexuell. Durchsichtig und unscheinbar. Krank, schwach und depressiv. Sinnlos, ausgeliefert. Dysfunktional und sowohl psychologisch als auch spirituell betrachtet schwer besorgniserregend. Du bist überzeugt, dass du nie wieder aufstehen wirst. Wofür auch?

Und dann zieht auch noch Nebel auf in deinem Tal der Hoffnungslosigkeit. Ein Nebel, der deinen bisher so wachen Verstand verschleiert. Du blickst nicht mehr durch. Du vergisst den Kontext und den Sinn. Du hast keine Konzepte und Schubladen mehr für das, was hier mit dir passiert. Du hast auch keine Ahnung, wie zum Henker du hier überhaupt hin gelangt bist. Es wirkt wie blanker, irrer Wahnsinn. Völlig verrückt. Du verstehst dich selbst nicht mehr. Und der Nebel wird dichter...


Aufgeben und dich dir selber hingeben

Was tun? Wie damit SEIN? Wie kannst du sicherstellen, dass du mit diesem Zustand nicht gänzlich FUSIONIERST; nicht gänzlich zu diesen Emotionen WIRST, WÄHREND du sie VOLL FÜHLST?! Ihnen dein Herz als EntfaltungsRaum, als HeilungsGefäß zur Verfügung stellst. Sie aktiv einlädst, dich ausfüllen zu dürfen, ohne dass du zu ihnen WIRST. Du hältst und fühlst sie. Du umarmst sie und verweilst mit ihnen. Du spricht zu ihnen und versprichst, nicht wegzugehen. Für sie da zu sein. Du gibst ihnen einen Kontext mit deinem Bewusstsein darüber, dass diese schreckliche HoffnungslosigkeitsLeere und das AbsolutGarNichtsMehrVerstehen mit zu dem HeilungsWeg gehört, den deine Seele jeden Tag neu (und bestensfalls bewusst) wählt.

Du kannst dich in dieser Phase deines PurifizierungsProzesses an das DivineYin in Ihrem GöttlichenMutterAspekt wenden und Sie bitten, mit dir gemeinsam für dich Raum zu halten. Du kannst dich in SIE hineinfallen lassen. Immer tiefer und weiter, bis du fühlen kannst, wie SIE allmählich in Ihrer Göttlichen Formlosigkeit eine Schablone für deine eigene genesende, non-strategische HeiligeWeiblichkeit wird. Das gilt für Frauen und Männer. Wir alle brauchen eine innere feminine MamaFrequenz, um uns selber auf diese Weise liebesvoll, sanft und nährend zu halten. Ohne Urteile, ohne Forderungen, alles fühlend, was es zu fühlen gibt. In unendlichem Raum ohne Begrenzungen, der dennoch Halt schenkt.

Ebenso kannst du dich an den GöttlichenVater des DivineYangAspekts wenden; dich an IHN anlehnen und IHN bitten, dich anzuschauen, damit du dich in Seiner Liebe selber als Liebe erkennen kannst. Als immerwährend wert und würdig, dich an IHN zu wenden und mit IHM zu verweilen. Dafür musst du nichts TUN oder leisten, musst kein Stück anders, besser, reiner und heiler sein als du es JETZT gerade BIST. Lass dich von Ihm darin fühlen, wie kläglich und leer, hoffnungslos und einsam du dich fühlst. Auf tiefstem, härtesten Boden aufgeschlagen, in der Dunkelsten Nacht deiner Seele. Lass Ihn zu deinem persönlich-liebenden Begleiter durch deine ganz individuelle Hölle werden. Lass dir von Ihm ein Gefühl davon vermitteln, was VATERschaft wahrlich bedeutet. Wie Er dich mit Liebe, Klarheit und Mitgefühl anschaut, so wie du wirklich bist; ohne jede Maskerade, Strategie und Performance. Wie Er dich in keinem Moment schont oder dir irgendetwas erspart, sondern dich dir selber zumutet. Weil Er dir vertraut. Er vertraut deiner tiefsten, seelischen Kraft. Weil Er dich erschafffen hat. Er WEIß bereits JETZT, dass du es schaffen wirst, dich zu halten und zu heilen, um schließlich als Sein erwachsenes SeelenKind HIER auf Erden Ihn zu verkörpern. ALS Er zu leben, während du ganz DU bist – einmaliges SeelenWesen, ewiglicher KindFunke des Göttlichen.


Aus Nebel wird Regen

Wenn du auf diese Weise mit dir verweilst; im HerzGefäß deiner eigenen Gutheit und Unschuld all jene Aspekte von dir hältst und fühlst und liebst, die sich gerade unwert und hoffnungslos fühlen; nicht vor dem kargen, leeren Tal der Sinnlosigkeit fliehst, sondern ALLE Aspekte in dir einlädst, sich dir VOLL und NACKT zu zeigen, damit du sie FÜHLEN kannst; wenn du es aktiv aufgibst, VERSTEHEN zu wollen, es aktiv aufgibst, KONTROLLIEREN zu wollen, … beginnt es aus dem dichten, undurchschaubaren Nebel, in dem du dir erlaubt hast, dich zu verlieren, dich ihm zu ergeben... schließlich zu REGNEN.

Das karge, trockene, graue Tal wird sehr, sehr nass. Jahrhunderte von ungeheilten, aufgestauten Wunden schauern auf dich hinab. Reißende Flüsse und Wasserfälle voller verzweifelter Tränen tun sich auf.

Dein Herz bricht. ENDLICH brechen all jene Strukturen deines Herzen, die noch hart waren. Gepanzert. Kontrahiert. Nun brechen sie und dein Herz pulsiert und spült und pumpt SCHMERZ. Es ist weich und beweglich und es hat unendlich viel Kapazität für all diesen bisher ungefühlten Schmerz. Für Verzweiflung und Angst. Für Wertlosigkeit und jede Form innerseelischen Horrors. Natürlich auch für Wut.

Dein Herz wird immer weiter und größer und weicher. Mit jeder Emotion, die du in Liebe und aus einem Ja! heraus fühlst, wächst es. Und es hat so viel Kraft. Es hat Kraft, deinen Schmerz und deine Angst, dein Bedauern und deine Wut, deine Scham und deine Wertlosigkeit, deine Ohnmacht und dein Scheitern zu halten und zu fühlen.




Der Aufstieg in die wilde, pure Freiheit

Diese tiefen Wunden des Persönlichen Selbst und des SeelenSelbst, der Wesenhaftigkeit und des Genders zu fühlen, ist nach der angsteinflößenden Dekonstruktion der Strategien und dem kargen, toten Tal der nackten Sinnlosigkeit geradezu belebend. Das Herz erwacht wieder zum Leben. Es pulsiert mit Schmerz und allen möglichen anderen, chaotischen Emotionen.

Es pulsiert!! Es LEBT!

Es weint sich den Weg frei in ein neues Zeitalter von maskuliner und femininer Seelenhaftigkeit in MenschForm. In dem ALL unsere natürlichen, essenzhaften Gaben und Eigenschaften zart und kraftvoll, verletzlich und unzerstörbar, wild und vertrauensvoll, unschuldig und beziehungsfähig in uns aufsteigen und sich völlig neu entfalten können. Wo alles, was so schmerzhaft voneinander getrennt werden musste, endlich frei und unkontrolliert zusammenfließen darf. Wo wir keinen Aspekt von uns mehr verstecken, unterdrücken, transzendieren, strategisch verzerren, kontrollieren oder abspalten müssen. Wo wir in uns selber baden, aus uns selber trinken, mit uns selber tanzen, uns bunt mit all unseren SeelenGaben entfalten. Wo wir ALS Schöpfer und DivineYin aus unserer GöttlichenQuelle ewiglich und ständig neu hervorsprudeln, um in all unserer wilden Unschuld GANZ und vollständig menschliches Individuum -Mann und/oder Frau- zu sein. Wo wir kein Vorbild mehr brauchen, weil jede und jeder von uns einfach so sehr ihr ganz einzigartiges ICH verkörpert.



Iona von der Werth, Juni 2017 und Januar 2019

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