Moving to Ireland ~ a spiritual quest 15: Hingabe, Selbstversorgung, Fasten & PranaAtmung, Neuanfang und Todesfälle
- vor 3 Tagen
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HingabePfad und Homsteading
Wer Hingabe an die eigene Essenz, das Leben und das Göttliche üben möchte - täglich sein Bestes geben, sich ganz schenken und einbringen und dann voll loslassen- für den ist Homesteading eine (von zahlreichen) Möglichkeiten, dies zu vertiefen. Heute erzähle ich dir, wie sich das in den letzten Monaten bei uns gezeigt hat.
Ich kann kaum glauben, dass es ein halbes Jahr her ist, seit ich den letztes Post veröffentlicht habe. Die Zeit ist dahingerast. Wir hatten wundervolle Zeiten. Stimmungsvoll. Still. Tief. Genussreich.
Und wir hatten Herausforderungen verschiedenster Art. Umbruch. Neuausrichtung. Sorge. Lösungsfindung. StimmigkeitsAbgleich.
Doch lass uns beginnen, wo ich aufgehört habe: Im letzten Dezember.
Hier ein paar Eindrücke von der Homestead im Winter.
Es gibt in Irland nicht viel Schnee und er bleibt nie lange liegen, aber wenn es schneit, ist die Stimmung besonders magisch. Kein Auto fährt, denn die Straßen hier sind absolut nicht für Schnee und Glätte gemacht und streuen tut hier auch keiner. Alles liegt im Tiefschlaf. Sanfter Nebel hängt über dem Tal. Die Hasen und Katzen bleiben an solchen Tagen drin. Die Hühner kuscheln sich unter dem Stall oder im Outbuilding ins Heu und Stroh. Das Feuer knistert im Ofen, der Schnee unter den Gummistiefeln.
Wintern & Neuausrichtung
Im letzten Jahr habe ich -wie im letzten TagebuchTeil ausführlich erläutert- viele Aspekte meiner Arbeit überdacht, erneuert, neu ausgerichtet. Teil dieser Neuausrichtung war es, dass ich etliche Facilitant:innen, die ich entweder schon lange begleite oder mit denen sich die Begleitung aus verschiedenen Gründen nicht mehr stimmig angefühlt hat, ermutigt habe, zu überprüfen, ob eine Pause oder ein Abschied nicht stimmig wären. Bei einigen kam dieser Schritt im Rahmen der Anregungen, die ich dazu über das ganze Jahr hinweg gegeben habe, auch ganz von selbst.
Für mich hat diese Phase des Abschieds eine richtige Erleichterung mit sich gebracht. Nicht weil ich froh bin, diese Leute nicht mehr in meinem Leben zu haben -die allermeisten von ihnen schätze und liebe ich sehr. Bei einigen würde mich richtig freuen, wenn es sich irgendwann stimmig und hilfreich für sie anfühlt, erneut von mir begleitet zu werden . Bei anderen fühlt es sich einfach sehr wahrhaftig und gut an, dass unsere gemeinsame Zeit sich vollendet hat.
Nein, meine Erleichterung kam daher, dass ich zum ersten Mal seit ca. 15 Jahren das Gefühl habe, wirklich nur so viel Menschen zu begleiten, wie ich gut und leicht tragen kann. Es sind zwar seither auch einige neu hinzugekommen, aber dennoch stimmt jetzt seit langem das Gleichgewicht für mich.
Ich hatte dadurch genug Zeit, Energie und Lust, mein Buch grundlegend zu überarbeiten und neu zu veröffentlichen und bin sehr stolz auf diese Arbeit. Besonders mit dem dritten Teil, dem Enneagramm in RomanFormat, bin ich sehr glücklich. Vielleicht hast du ja Lust, mal reinzuschauen.
Ich habe zudem viel Zeit darauf verwendet, die 4 Heiligen Pfade des EnLovenment in einer tiefgehenden YoutubeSerie zusammenzufassen. Das hat mir viel Freude bereitet.
Stimmt, damit verdiene ich kein Geld, aber die Rückmeldungen der Zuschauer:innen geben mir auf andere Weise viel.
Ich spüre, dass ich neben der direkten Begleitung in Sessions, Gruppen und Seminaren auch gern in die Supervision und ins Teaching gehen möchte. Andere SeelenBegleiter:innen begleiten. Auf Medien wie Youtube informieren, inspirieren und anregen. Und jetzt habe ich die Zeit dafür und das freut und erfüllt mich.
Hofladen, Enten, Frühling - und ein paar Todesfälle
Letztes Mal habe ich euch berichtet, dass ich meinen Hofladen gegründet habe. Das lief leider nicht ganz so gut an wie gehofft: Aus einem schönen Grund: Wir leben zu abgeschieden :) Hier kommen vielleich 10 Autos am Tag vorbei. Naja, 5 und die doppelt.
Aber die Eier haben sich rumgesprochen. Besonders seit wir Enten haben, aber dazu komme ich gleich. Meine Cremes und andere Kosmetika haben mit MundPropaganda auch ein paar Abnehmerinnen gefunden.
Aber es bleibt in sehr kleinem Rahmen. Und wenn ich da genauer hinspüre, bin ich auch darüber erleichtert: Die Zubereitung der Produkte macht viel Arbeit und ich möchte meine Energie und Zeit gleichermaßen in alles stecken können, was mich begeistert und nicht übermäßig nur in der Küche stehen.

Im März bekamen wir unsere 2 Khaki Cambell Enten. Wir haben sie von einem Unternehmen gekauft, dass die Vögel in recht großen Hallen aufzieht (aufgrund der VogelgrippeBeschränkungen dürfen sie leider im Winter nicht ins Freie) und so erreichten uns zwei reichlich verstörte Vögel, die noch nie Sonne, Himmel, Gras oder Wasser gesehen hatten. Wenn Enten und Hühner unter hunderten von anderen Vögeln aufwachsen, können sich keine Hackordnungen und individuellen Bindungen aufbauen und dementsprechend unsozialisiert sind die Tiere dann.
Tiffy und Kaya brauchten einige Wochen, um sich an ihre Freiheit und uns zu gewöhnen und zu beginnen, ihr Revier zu erkunden. Dann machten sie erste Badeversuche und watschelten durch den Garten. Vorsichtig entdeckten sie sogar, wie man Schnecken jagt. Sie quakten im Regen. Sie lernten Katzen und Hühner kennen. Sie begriffen, dass wir ihr Bestes wollen und sie versorgen.
In den letzten fast 2 Jahren haben wir unsere Vögel gänzlich frei herumlaufen lassen. Wir hatten nie irgendein Problem mit Füchsen, Mardern oder ähnlichem.
Doch dann, an einem Sonntag nach einer ASD-Gruppe, kam ich raus und sah Tiffy allein an ihrer Wasserschale stehen. Wir suchten das ganze Grundstück gründlich ab, doch Kaya war verschwunden.
2 Tage später sahen wir zum ersten Mal einen Fuchs auf dem Grundstück.
Alles klar.
Die Zeit des free rangings war damit vorbei.
Wir sperrten unsere Hühner und Tiffy sofort in ein 25m² großes eingezäuntes Gehege und begannen, zu planen, was der beste Weg ist, sie zu schützen. Manche sagen, hoher Zaun und zusätzlich Zaun einbuddeln oder eine ZaunSchürze gegen das Buddeln von Füchsen errichten, sei der einzig wahre Weg. Kleine ZaunÖffnungen, damit Marder und Wiesel nicht durchpassen. Stabil genug, damit es nicht durchgebissen werden kann. Diese Variante hätte bei angemessener Größe gut 2000€ gekostet. Wir waren schon dabei, das ganze Zeug aus UK zu bestellen, doch dann...
Zwei unserer Hühner (Alice & Marianne) und unser Hähnchen (früher Punky, dann Sir Edward) wurden krank. Alice konnte der Tierarzt gut behandeln, doch Sir Edward und Marianne leider nicht. Sir Edward kam am Sonntag dem 7.6. nicht wir üblich aus dem Häuschen und als ich ihn raus hob, kippte er um.
Wir nahmen ihn rein, gaben ihm etwas Wasser, riefen den Notdienst des Tierarztes an. Ich ging davon aus, dass er eingeschläfert werden würde. Ich hatte eine Gruppe und verabschiedete mich von ihm. Sehr innig. Und dankbar. Er war ein wunderbarer kleiner Hahn. Gütig, sanft, beschützend, tapfer, süß.
Ich erinnere mich, wie er bei Jessy im Häuschen saß, während sie auf ihr allererstes Ei wartete. Stundenlang saß er bei ihr, machte beruhigende Geräusche und schaute sie einfach an. Und als das Ei draußen war, krähte er. Bestimmt 8-10 Mal hintereinander.
Das war Sir Edward. Ein wahrer Gentlerooster.
Er musste nicht zum Tierarzt. 15 Minuten, nachdem ich mich feierlich von ihm verabschiedet hatte, starb er in Leons Händen. Seine beste Freundin Alice, die zur selben Zeit auch krank und drin war, war auch mit im Zimmer.
Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg zu einem jungen HühnerZüchter 20 Minuten von uns entfernt: Er hatte einen jungen Hahn abzugeben, der mich sehr ansprach.
Ich fragte ihn (also den jungen Mann, nicht den jungen Hahn ;)), wie er seine Tiere gegen Fuchs & Co schützte und er erklärte mir seine ElektrozaunVorrichtung und warum das so gut funktionierte. Es überzeugte mich vollends. Wir bliesen also das Projekt "Festung" ab und orderten einen Elektrozaun. Danke, Sir Edward, dass du uns diesen Weg gewiesen hast.
Und willkommen Ciarán, du süßer kleiner Fratz!
Keine Woche später entwickelte sich Mariannes Schwäche zum Notfall.
Sie hatte bereits seit 3 Monaten nicht mehr gelegt. Die erste unserer Hennen, die aus dem Legen rauskam. Ich hätte ihr gern noch ein paar Jahre Ruhestand gegönnt. Als wir sie kauften, war uns nicht klar, dass sie zu einer Rasse gehört, die sich beim Legen derart verausgabt (fast täglich für knapp 2 Jahre), dass sie eigentlich direkt nach Ende der Legefähigkeit schwere Krankheiten wir Yolk Peritonitis, Internes Legen oder Tumore in den FortpflanzungsOrganen entwickeln und daran sterben.
Sie zeigte es uns deutlich: Verschwand unter dem Häuschen und legte sich zum Sterben hin. Ich wollte trotzdem noch mal versuchen, ihr zu helfen und brachte sie zum Tierarzt. Der gab ihr Calcium, ein Schmerzmittel und Antibiotika. Ich glaube, das Schmerzmittel war das Wichtigste für sie. Ihr Bauch war sehr geschwollen und sie hatte bestimmt Schmerzen. Zuhause macht ich ihr ein warmes Dampfbad, in das sie sich auch entspannen konnte. Nach 2 Stunden wickelte ich sie in ein warmes Handtuch und legte sie in eine kuschlige Ecke in unserem Haus. Ich dankte ihr für ihre vielen Eier, für ihr süßes, freundliches Wesen und die vielen schönen Stunden, die wir zusammen im Garten verbracht haben. Und empfahl ihr dringend, dass sie nun, da sie sich mehr als Individuum erleben kann, nie wieder als ein Huhn inkarniert, das sich beim Legen so verausgabt. Am nächsten Morgen war sie tot.
Gute Reise, liebe Marianne. Du warst ein super Huhn!

Tiffy, die verbliebene Ente, hat inzwischen eine neue Freundin: Marble. Die beiden gehen nun jeden Abend auf einen betreuten SchneckenSpaziergang mit mir unten auf unser Gemüsefeld. Für etwa 1 Stunde pro Abend trotzen wir Wind und Regen, während sie schnatternd und glucksend bis zu 1kg irische MonsterSchnecken vertilgen. Ich persönlich sammle währenddessen auch selber noch Schnecken aus und um den Polytunnel herum, welche sie dann anschließend (zum Nachtisch) frei ins Haus serviert bekommen. Schau dir das an:
Bis zum nächsten Morgen haben sie dann die Schnecken in großartige, extra-cremige (nein: nicht schleimig, cremig!) Eier verwandelt - lecker!!!
Tagsüber sind sie bei den Hühnern im Gehege, wo sie einen kleinen Pool zum Rumpaddeln haben. Sie lieben ihn. Und offenbar lieben sie auch einander :)
Der Frühling war dieses Jahr mehr oder weniger schrecklich, was das Wetter anging. Und der Sommer jetzt sieht nicht besser aus. Aber solche Jahre gibt es hier in Irland eben. Das wussten wir. Damit muss man leben. Die Massen an Schnecken sind unfassbar. Ihre Größe auch. Von 300 Gemüsepflanzen haben ca. 20 überlebt und die sind auch bereits angefressen. Das ist enorm frustrierend. Aber so ist es eben.
Ich hoffe, dass wir nun, da die Enten ans Werk gegangen sind und wir sie auch durch den Winter hindurch jeden Abend das Feld ab"schnecken" lassen werden, etwas die Oberhand gewinnen, aber das wird sich zeigen. Wir bekommen im July noch 2 EntenDamen dazu; 4 Schnäbel fressen mehr als 2.
Homesteading ist ein beständiges AllesHineingeben -Liebe, Energie, Zeit, Intelligenz, Intuition, Kraft- und dann ein volles Loslassen und das Leben, die Natur, das Göttliche (und die Schnecken) machen lassen. Entweder die Pflanzen und Tiere überleben... oder nicht.
Der Frühling, den wir hatten, wurde ich vollen Zügen genossen.
Fasten, PranaAtmung, Earthing, Klangschalen...
Und apropos Frühling: Mich interessieren seit langem verschiedene FastenTechniken und ich habe kürzlich zum allerersten Mal eine mehrtägige FastenKur (5 Tage) gemacht. Das nicht Essen fiel mir relativ leicht, ich bin sowieso kein besonders hungriger Typ. Aber ein sehr "appetitlicher" Typ. Das Riechen von dem, was Leon zubereitet hat, war... schwierig. Die Schwäche, die ab Tag 2 einsetzte, auch. Fasten und Homesteading ist schwer zu vereinbaren. Zum Glück hat mir Leon für 4 Tage die Arbeiten mit den Tieren (samt Schnecken) abgenommen.
Ich habe in diesen 5 Tagen vertieft erforscht, was PranaNahrung und LichtNahrung bedeutet. Inwiefern wir Energie durch unsere Verbindung mit dem Göttlichen und der Anbindung an den UrEnergieStrom GöttlicherLiebe aufnehmen können. Wie wir uns durch SunGazing und MoonGazing ernähren können. Durch AtemTechniken/PranaAtmen. Durch Musik/Klangschalen/Singen/Tönen. Durch Grounding/Earthing.
Das sind Themen, die mich sehr berühren und faszinieren und die ich gern nächsten Sommer in einem Retreat hier vor Ort mit denjenigen von euch, die das auch berührt, vertiefen möchte (nicht zwangsläufig verbunden mit Fasten ;)).

Lass mich gern in den Kommentaren wissen, ob dich das auch anspricht und was deine Versionen von Hingabe im letzten halben Jahr waren.
Ich wünsche dir eine wunderbare SommersonnenWende: Blessed Litha! Talk soon. By for now.
Much love, Iona
21.6.26

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