Wenn Herz, Körper & Seele - Emotionen, Sinnlichkeit & Spiritualität- endlich zusammenströmen dürfen

Das Heilig Feminine

(in Frauen & Männern)


Wenn Herz, Körper und Seele - Emotionen, Sinnlichkeit und Spiritualität- endlich zusammenströmen dürfen


Das Herz ist wild und still. Sehnend und anziehend. Es wünscht sich, dass jemand es zum Tanzen auffordert. Zum Spielen: in Freiheit und Vertrauen. Zum sich-entdecken: in Neugierde und Zärtlichkeit. Zum Verlieben: in schwärmerischer Begeisterung und Verbindlichkeit. Zum Lieben: ehrlich und bedeutungsvoll. Das Herz ist offen und traut sich, sich zu zeigen. Es wünscht sich, sich zu zeigen, weil es sich selber wild begeistert und sehr neugierig liebt. Es ist verletzlich und mutig und wagt es, gebrochen zu werden. Es schenkt sich dem anderen und bleibt sich dabei immer treu. Es weiß, dass es unvernichtbar ist, deshalb kann es sich trauen, tiefen Schmerz zu fühlen. Und tiefe Sehnsucht. Ja, auch Enttäuschung. Und sogar immer wieder Hoffnungslosigkeit. Es schlägt trotzdem weiter. Liebend und sehend. Es sehnt sich nach Echtheit und Tiefe. Nach wahrer Berührung. Nach nackter Begegnung. Es liebt Licht und Schatten gleichermaßen. Es ist bereit, alles zu fühlen, was es zu fühlen gibt. Es ist bereit, zu streiten und etwas zu riskieren. Es führt mit Liebe und vertraut darauf, dass alles andere, was sein soll, da heraus erwächst. Dass es niemals etwas zu erzwingen gibt. Nicht zu locken. Nicht zu verführen. Es genügt, in Stille anzuziehen. Zu vibrieren. Das Herz hat Geduld, es kann warten, um bemerkt zu werden. Es entfaltet sich in sich selbst hinein und aus sich selbst heraus ständig weiter und tiefer. Es durchblutet jeden Moment mit voller Bedeutung. Es wagt die großen Wünsche. Es möchte sie manifestieren. Passion leben und kreieren und sich der Welt hingeben. Die Welt hineinlassen: in guten und in schlechten Zeiten. In Freude und Leid. In Ganzheit, nicht als WunschKonzert. Es wehrt sich nicht. Es verrät sich niemals selbst. Es spricht seine Wahrheit klar und mit Caring.


Der Körper, die Yoni, das 2. Chakra sind pulsierend und lebendig. Sehnsucht. Hunger. Lust. Verlangen. Begehren. Köstlichkeit. Sinnlichkeit. Ein Tanz der Sinne und des Genusses. Ein Rausch. Wenn das Herz den wahren Eingang zur femininen Lust und damit zur Yoni bildet, wird Intimität sehr verletzlich. Sowohl mit sich selbst als auch mit dem geliebten Partner. Niemals wählt man von dort aus etwas Schales oder eine Performance. Man wählt die Wahrheit. Man wählt Echtheit. Purheit. Emotionale Nacktheit. Jeder Moment, jede Begegnung startet in Unschuld. In Gutheit. Ob wild und leidenschaftlich, hemmungslos und animalisch oder sanft und zart, langsam und behutsam; es geht stets darum, die eigene Seele in aller Tiefe berühren zu lassen und die Seele des anderen wirklich zu erreichen. Es geht um Bedeutung. Es geht um die Schönheit des Körperlichen jenseits der falschen Images von Perfektion, Koketterie und Verführung. Darum, im Körper die Seele zu erkennen. So dass die Begegnung heilig und heiß in einem werden darf. Die Yoni/das 2. Chakra liebt und ehrt ihren göttlichen Wert. Sie empfindet sich selbst als heiliges Zentrum; BegeisterungsQuelle des Weiblichen, sprudelnde, nasse, vibrierende Quelle von Lebendigkeit und (Lebens)Lust. Die Yoni lädt Schöpfer/das GöttlicheYang ein, in ihr zu verweilen und sie zu Seiner Heimat im Körper der Frau zu machen. So dass die Lust und das nass-heiße Verlangen stets bedeutungsvoll und bezogen sind: Den einen (oder die eine) ganz tief meinen. Sich dem (oder der) einen voll hingeben und schenken. Sich einlassen und ergreifen lassen. Bereit sein, sich in Ekstase gänzlich zu verlieren; ohne Kontrolle und Maskerade. Sich voll den Liebkosungen und der Führung des (oder der) Liebsten zu überlassen. Deinem oder deiner Liebsten das Geschenk machen, dich so tief zu öffnen, dass er oder sie dich wahrlich erfüllen kann.


Die Seele ist frei und weit.

Ein Ozean, eine Welle, ein Tropfen.

Ein Rätsel. Die Antwort.

Ein Mysterium. Klarheit.

Voller Widersprüche. Eindeutig.

Alles auf einmal. Das Eine vollständig.

Der Kontext. Das Gefäß. Verbunden mit der Quelle. Ewiges Individuum.

Kontrastreich und bunt. Ewiglich und endlos. Tief und weit. Still und in ständiger Bewegung.

Endlos und grenzenlos neugierig. Satt und in tiefem Frieden.

Bereit, alles zu heilen, was noch an Knoten im Weg steht, um ständig zu erfahren, dass das Göttliche uns immer speist und hält. Dass wir der Fluss sind, der aus der göttlichen Quelle entspringt. Lebendig. Perlend. Wild. Nass. In stetig neuer Form und AusdrucksWeise. Ein form-gewordenes, sinnliches, göttliches Abenteuer.



Iona von der Werth, März 2017

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