Kinder brauchen keine Märchen und WeihnachtsMänner, sondern real gelebte LebensMagie in Erwachsenen



„Kinder brauchen Mythen und Märchen... irgendwas, woran sie noch glauben können“ proklamieren alle möglichen ZeitungsArtikel, ElternRatgeber und BlogBetreiber gerade zu Weihnachten und ähnlichen Events gern lautstark. Aber stimmt das so wirklich? Was daran ist es genau, das Kinder brauchen? Und was passiert in Kindern, wenn die Eltern sie schließlich darüber aufklären, dass das alles nur erfunden war?


Wenn ich in diese Thematik tiefer hineinfühle, sagt mein Herz, dass so ziemlich das Letzte, was Kinder brauchen, Geschichten über WeihnachtsMänner, OsterHasen und ähnlich Albernes, von Menschen völlig frei und relativ Kontext-los erfundenes, mitunter erschreckend seelenloses Zeug sind. Was Kinder brauchen, ist die gelebte und ständig erfahrbare Realität, dass ihre BezugsPersonen selber in der Magie des Lebens tief verwurzelt sind. Dass sie ihre eigene Quelle als magisch-mystisch und nicht von dieser Welt erleben und diese Quelle auch direkt in ihnen berührbar und fühlbar ist. Dass sie selber von dieser meta-physischen, magischen, seelenhaften, auragetischen, feinstofflichen, ewiglichen SeelenEssenz aus LEBEN; VON dort aus IN der Welt sind, während sie bewohnen, dass sie nicht VON der Welt sind. Dass sie ihren Kindern vorleben und ganz natürlich vermitteln, dass nicht lediglich das mit den physischen Augen Sichtbare real ist, sondern auch das Unsichtbare, Feinstoffliche, rein Seelische, Unmanifestierte; das Magische und Mystische. All das ist kein Synonym für Märchen und frei erfundene Geschichten, die möglicherweise wertvolle SymbolWerte für Kinder beinhalten mögen, aber auch recht tragische NebenWirkungen haben. Denn an der Stelle im Leben, wenn Kindern gesagt wird, dass Märchen und Fantasy ebenso wenig wirklich real sind wie der WeihnachtsMann, stirbt irgendetwas in Kindern. Das Verwirrende und Tragische hier ist, dass etliches aus Märchen, Fantasy und Co sehr wohl real ist, lediglich nicht in dieser irdischen Dimension, aber durchaus für hellfühlige Menschen wahrnehmbar (Einhörner, Drachen, ParallelUniversen, Leben auf anderen Sternen, Zwerge, Elfen, Avalon...), während anderes wirklich einfach frei erfunden und gelogen ist und auch immer mit direkten Lügen einhergeht: WeihnachtsMann, Nikolaus, OsterHase... KinderHerzen sagt die Aufklärung darüber, dass "das alles nur erfunden und etwas für kleine Kinder" ist, dass auch alles andere, was lediglich IN ihnen wahrnehmbar, aber nicht für die Welt sichtbar ist, nicht wirklich real ist. Dass auch ihre feinstofflichen Freunde nicht real sind. Auch ihre eigenen GottesErfahrungen und Beziehungen zur magischen Welt nicht real sind. Auch ihre HerzensErinnerungen an ihre SeelenHeimat nicht real ist. Dass all das nur was für Kinder ist. Dass man da heraus wächst. Dass Erwachsene nicht mehr an diese Märchen (diesen Unfug) glauben. Dass ErwachsenSein u.a. bedeutet, nicht länger „mit dem Kopf in den Wolken“ und „in deiner TraumWelt“ zu leben, sondern dich „mit den Tatsachen des Lebens auseinander zu setzen“, „deine Füße fest auf dem Boden der Wirklichkeit zu haben“, „keine Flausen im Kopf zu haben“, „kein Träumer und Spinner zu sein“ u.v.ä..


Mit anderen Worten: WeihnachtsmannLügen, die zwangsläufig irgendwann als nicht real aufgeklärt werden müssen, erzeugen in Kindern einen Split zwischen Seele und MenschSein, zwischen feinstofflich-auragetischen Welten und der physischen Dimension. Einen völlig überflüssigen Split, wenn du mich fragst.


„Ich möchte, dass mein Sohn noch einen Moment Kind sein kann, ganz unschuldig an all das glauben darf, bevor er sich dem Ernst des Lebens stellen muss“, sagte neulich jemand wort-wörtlich zu mir, als wir über dieses Thema sprachen.

ich finde das eine tieftraurige Aussage, die genau jenen Split in der betreffenden Mutter überdeutlich fühlbar macht. Sie spricht hier selber (wie so viele Ratgeber auch) von "an etwas glauben", weil ihr eigenes Erleben eben nicht ist, dass Magie etwas ganz real Erfahrbares ist, ganz natürlich wirklich, ohne großes TammTamm und HhuiBuh und Ooohhhaaaa - ganz natürliche Wunder. Wir müssen an das glauben, was wir nicht direkt kennen, oder? Glaube geschieht immer in Abwesenheit der DirektErfahrung.


Warum um alles in der Welt können wir nicht ganz geerdet und bedeutungsvoll unser irdisches Leben durchbluten, während wir tief in unserer SeelenEssenz verwurzelt sind? Warum sollten wir uns nicht um sämtliche weltlichen Belange verantwortungsvoll und ernsthaft kümmern, während wir tief in der Magie des Lebens zuhause sind? Warum nicht jeden Moment im Seelenhaften starten, um ihn im Irdischen manifest erblühen zu lassen und ihn schließlich im Seelischen zu vollenden? Warum uns nicht aufmachen, all das in uns aus dem Weg zu heilen, was uns bislang davon abhält, sowohl das MagischAuragetische als auch das Göttliche direkt und natürlich erfahren zu können, so dass wir an überhaupt gar nichts mehr glauben müssen? Warum nicht dorthin heilen, wo die Existenz-als-solche direkt und ständig als jenes Wunder wahrgenommen wird, das sie einfach IST, statt uns auf 1-4 super-spezielle Tage im Jahr zu fixieren, an denen dann endlich mal was Außergewöhnliches passiert, während der Rest des Jahres trister, schaler, flacher, öder, bedeutungsloser Alltag (Normalität) ist?

Dies ist mein Plädoyer dafür, Kinder in ganz realer Seelenhaftigkeit und Magie zu konditionieren, indem wir ihnen unseren eigenen Zugang dazu und unser Leben da heraus vorleben, statt ihnen Geschichten zu erzählen, die ihre natürliche HerzIntelligenz beleidigt und verwirrt. Es ist mein Plädoyer für Mut in Erwachsenen, sich nicht dem kollektiven Irrsinn diesbzgl. zu unterwerfen, sondern Kindern vorzuleben, dass wirklich REALE Magie keine Märchen und freien Erfindungen braucht. Es gibt einen riesigen emotio-energetischen Unterschied zwischen freier Erfindung (Märchen, Geschichten über WeihnachtsMänner…) und auragetischer Wahrnehmung der Realität. Letzteres ist es, was Kinder brauchen, um selber in dem Gefühl angebunden bleiben zu können, nicht VON dieser Welt zu sein, während sie versuchen, IN dieser Welt anzukommen. Es ist dementsprechend vollständig unnötig, ihnen mit 7-9 Jahren schließlich zu gestehen, dass das alles Mumpitz war und „Du jetzt ein großer Junge bist, der nicht mehr an das Zeug glaubt…“: Diese Verankerung im Seelenhaften; dieses Leben aus der eigenen ewiglich-magischen Essenz; diese Angebundenheit an das Seelische und Göttliche ist etwas für Babys, Kinder, Jugendliche und ganz sicher für Erwachsene.

Was sagt uns das über Erwachsene, wenn sie „Unschuld“ damit gleichsetzen, dass „man noch an all das glaubt (was einem Erwachsene an Lügen auftischen)“? Ist Unschuld Dummheit? Unreife? Unerfahrenheit? Ein noch nicht fertig ausgeprägter MentalKörper? Naivität? Und deshalb nur etwas für Kinder?!?? Autsch!!

Falls das für dich in irgendeiner Form zutrifft, dann ist dies hier die beherzte Einladung, dich umzukonditionieren:


Unschuld ist nichts rein Kindliches,

sondern auch unser seelisch gereifter und geheilter NaturZustand;

ganz erwachsen und reif, weise und verstehend ganz offen zu sein und sich tief berühren zu lassen, ohne sich zu verteidigen.

Unschuld ist nicht naiv und kein Opfer;

vielmehr ist sie Herz-weise darin,

zu fühl-wissen, dass das, was du wirklich bist, unvernichtbar ist.

Da heraus startet Unschuld ganz natürlich jeden Moment

in Liebe und Gutheit und begegnet der Welt, dem Leben &

den Menschen wahrhaftig und in Ganzheit.

Sie umarmt alles und schließt absolut nichts aus

(aus „Ionas Daily HeartTemplations Dezember“)



Wenn ich "frei Erfundenes" kritisch hinterfrage, dann meine ich in diesem Kontext etwas, das auf keiner Ebene der Realität wahr ist. ich habe absolut nichts gegen gut gechannelte (oder direkt aus der EmokashaChronik gedownloadete) Erzählungen aus anderen Welten/Dimensionen/Galaxien einzuwenden. Eine Erzählung ist eine Wiedergabe von etwas, das so oder sehr ähnlich tatsächlich "irgendwo" wahr ist. Das erweitert den SeelenHorizont und hält die Neugierde wach. Es ermöglicht einem, sich selber in Charakteren der Erzählung wieder zu erkennen; Aspekte von sich tiefer zu verstehen und zu fühlen; sich selber genauer oder neu kennen zu lernen; aus unseren Reaktionen auf die Geschichte bislang Unbewusstes zu entdecken. Eine freie Erfindung hingegen ist nirgends wahr. Vielleicht ist sie mit Symbolhaftigkeit beladen, um darüber hinweg zu täuschen. Aber es MACHT etwas mit Herzen und Seelen, etwas in sich aufzunehmen, was nicht real und wahr ist... gerade WENN es mit wahrhaftigen Symbolen geschmückt wird. Ein gesundes Herz weiß tief in sich und jenseits von Worten, was irgendwie, irgendwo real ist und was nicht. Es erkennt Lügen. Lügen, die zu irgendeiner Art von Manipulation beitragen oder irgendeinen kompensatorischen Zweck erfüllen. Die versteckte ErziehungsMaßnahmen und moralische VerhaltensVorschläge in einen hinein schleichen wollen ("Die Moral von der Geschichte" in Märchen/Fabeln oder der WeihnachtsMann, der über die Abwesenheit von LebensMagie der Eltern hinweg trösten soll...). Dass Kinder lieber in der Welt ihrer FantasyRomane leben würden und Teenager sich in ComputerSpielen realer fühlen als in der "wirklichen Welt" sind tragische Zeugen davon, wie wenig erlebbare Magie es für sie im Alltag gibt. Dann wollen sie lieber Hexen und Zauberer, Vampire und Elfen, SternenKämpfer und LichtKrieger sein, statt in ihrem trostlosen, schalen, langweiligen, bedeutungslosen Leben zu verhungern und zu vertrocknen. Total nachvollziehbar und schrecklich traurig. Und das ist kein reiner Fluch der Moderne. RealitätsFlucht gab es immer und überall in unterschiedlichsten Formen. Scharen von Seelen sehnen sich ihr gesamtes Leben nach dem Jenseits, wo endlich alles gut wird, um ein sehr berühmtes Beispiel zu nennen. Können wir, als jene Generation, die diesen aktuellen Kindern und Jugendlichen Vorbilder/BezugsPersonen sind, bitte in uns selber beginnen, aus dem Weg zu heilen, was uns selber davon abhält, Leben als Wunder und Magie zu fühlen, statt unseren Kindern Lügen zu erzählen, die darüber hinwegtäuschen sollen, dass wir unser Leben als anstrengend, leer und bedeutungslos empfinden und dass wir eigentlich nicht viel zu geben haben? Es braucht den Mut und SelbstRespekt, die Integrität und WahrheitsLiebe, das zunächst mal ehrlich vor sich selber zuzugeben, bevor sich jemals real irgendetwas IN uns ändern kann.


Also, falls du bislang (deinen Kindern gegenüber) dem WeihnachsMann verfallen warst und damit selber nicht ganz glücklich bist, dann fühle doch vor allem für dich hinein, wie du den WeihnachtsMann als den Mumpitz, der er wahrlich ist, sterben lassen kannst, während du das ganz real Magische der Realität für dein Kind lebendig hältst, weil du als Erwachsene/r darin zuhause bist. Falls du es noch nicht bist, was hält dich alles davon ab?

Was steht im Weg, als Seele Mensch zu sein? Die Magie des Lebens direkt zu erfahren?

Das Wunder eines jeden Moments, ob er nun „schön“ oder „schrecklich“ ist, direkt zu erleben? Das Feinstoffliche direkt um dich herum zu fühl-spüren, während du mit deinen Füßen ganz geerdet auf Gaias Boden stehst? Mitten IN der Welt bist? Dein HerzBlut VOLL ins Leben einbringst? Je VOLLER du lebst, je mehr du DICH ganz einbringst mit allem, was zu dir gehört und dich ganz berühren lässt, an allen inneren Stellen deines Seins, desto mehr bringst du dein SeeleSein ins MenschSein.

Wie kannst du deine Flügel, deinen unmanifestierten SeelenKörper spüren, in deiner SeelenHeimat verankert sein, deine individuelle Ewiglichkeit fühlen, während du ganz Mensch bist? Wie kannst du VON dort aus jeden Moment starten und ihn dort zum Abschluss bringen? Und mehr noch: Wie kannst du Magie nicht lediglich als etwas Auragetisches, sondern auch direkt im Irdischen selber erfahren? Nicht durch Mantras und Affirmationen, sondern direkt ständig erfahren? Dass es das Irdische überhaupt gibt, ist komplett Phänomenal!! Dass du existierst, ist ein absolutes Wunder! Dass du darüber auch noch reflektieren kannst, ist schier unvorstellbar. Stell dir vor, was es KinderHerzen sagt, wenn man ihnen morgens zum Aufwecken ins Ohr flüstert: "Du glaubst nicht, was passiert ist!!! Es ist ein neuer Tag! Und es fällt Regen vom Himmel. Das musst du dir anschauen!!!" Vorausgesetzt natürlich, das lebt wirklich so in dir; dass dir ein neuer Tag (oder Regen, Schnee, Sonne, AbendDämmerung, Gewitter, Sturm, Nebel, Bäume im Wind, Wolken am Himmel und vieles, vieles andere) Tränen der Berührtheit in die Augen treiben und dein Herz mit Freude, Staunen und Dankbarkeit fluten - darf das Leben/das Sein dich derart tief berühren? Denn sonst wären es natürlich nur leere, vermutlich sogar eher peinlich anmutende Worte. Aber stell dir vor, ein Kind kann das direkt in seinen Eltern erleben und fühlen, dass sie eine derartige Beziehung zum Leben, Sein, der Welt, zum Göttlichen haben. Jeden Tag. Immer. Umstands-unabhängig. Zu allem, was passiert; grobstofflich und feinstofflich Wahrnehmbares; Inneres und Äußeres. Dann müssten sie diesen ganz natürlichen SeinsZustand in sich selber niemals verschließen; könnten ihn ganz natürlich und gereift mit ins ErwachsenenSein nehmen, ohne jemals etwas vom WeihnachtsMann gehört zu haben.


DAS ist es, was Kinder dringlichst brauchen: Vorbilder, wie man als Seele Mensch ist, während man ans Göttliche angebunden ist! Wie man in allen Welten gleichzeitig zuhause ist. Beflügelt, beseelt, geerdet, verwurzelt, beherzt, durchblutet, unschuldig, Herz-offen, göttlich, menschlich, ganz, ungesplittet, echt, real, wunderhaft, verkörpert. In Abwesenheit solcher erwachsener Vorbilder sind die Mythen, Märchen und erfundene Geschichten überhaupt erst entstanden. Sie waren ein Krückstock. Ein ÜberbrückungsHilfsmittel. Können wir bitte anfangen, sie zur Seite zu legen und ohne sie laufen zu lernen, während wir nun mehr und mehr in uns selber nach Hause kommen und aus unserer seelischen Ganzheit heraus leben, während wir direkt erfahrbar zu fühlen beginnen, dass wir ständig direkt aus dem Göttlichen aufsteigen, um als jene individualisierte Form von Liebe neu zu erblühen? In jedem Jetzt der Ewigkeit. Amen.

Iona von der Werth, Dezember 2019

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