DivineMeta-NonSelf - Das Dharma zum Ultimatven LiebeSein

Aktualisiert: 3. Okt 2019


Der Unterschied zwischen nondualer Erleuchtung und Divine Meta-NonSelf



Antwort auf eure Fragen

ich möchte in diesem Artikel auf einige eurer Fragen eingehen, die nach meiner geupdateten Version von „Wenn die Welt plötzlich nackt ist“ an mich herangetragen wurden.

  • Bei welcher „Stufe von Erleuchtung“ löst sich das Ego auf und wann das Selbst?

  • Was ist der genaue Unterschied zwischen NonDualErleuchtung/MentalkörperErleuchtung und WillensKörperErleuchtung?

  • Falls es „etwas“ prior von /meta zu NonDualität/pure consciousness gibt, was ist das genau?

  • Ist WillenskörperErleuchtung dasselbe, was andere spirituelle Lehren mit GottesRealisation oder „EinsWerden mit Gott“ beschreiben?

  • Beinhaltet Oneness, also ChristusBewusstsein, auch GottesRealisation bzw. EinsSein mit Gott?

  • Was muss ich „tun“, um auf diese verschiedenen Weisen zu erleuchten? Gibt es verschiedene „Techniken“ für die verschiedenen ErleuchtungsFormen?




Reife Spiritualität ist kein WellnessProgramm

Zu allererst und immer wieder aufs Neue möchte ich betonen, dass derart existentielle und fundamentale Form von Spiritualität absolut kein WellnessProgramm ist. Sie ist nicht dazu da, dass du dich besser oder erleichtert oder nicht so schuldig und weniger schlecht oder wertlos fühlst oder endlich einen Sinn im Leben findest oder dass jemand kommt und dich rettet/erlöst. Ganz sicher vermittelt sie kein Gefühl von Allmacht, Unantastbarkeit oder irgendeine Form von (spiritueller) Überlegenheit. Sie ist vielmehr die radikale Frage nach der Ultimativen Wahrheit; nach dem Absoluten, dem Unhinterfragbaren. Somit ist sie gleichzeitig die Frage nach dem absolut Unkennbaren.

Solange das nicht erreicht ist, ist die Reise nicht zuende. Und nur, wenn diese Frage deine tiefste und höchste Priorität im Leben/auf deiner SeelenReise darstellt, wirst du auf der Reise wirklich irgendwo hin kommen. Mit dem Göttlichen kommst du mit all den hidden Agendas deines StrategischenSelbst keinen Meter weit: alles „um zu...“ und alles „vermeiden von...“ lässt dich nur immer wieder in denselben Kreisen und Krisen herumirren und zack! bist du zurück am Startpunkt.

Versteh das bitte nicht falsch: Das Göttliche hat absolut nichts dagegen, dass du das tust, solange du möchtest. ES ist dir nicht böse, ES findet dich nicht weniger wertvoll, ES lacht dich nicht aus, ES schüttelt nicht frustriert Seinen/Ihren Kopf, den ES nicht hat, ist bestraft dich niemals für irgendetwas. Du darfst diese Schleifen drehen, solange du möchtest. ES hat dir nicht umsonst einen freien Willen geschenkt. Wenn du diesen Text liest und dich die oben stehenden Fragen interessieren, ist es sehr wahrscheinlich, dass du HIER bist, um zu heilen und nach Wahrheit zu suchen. Auch wenn Aspekte von dir ihren freien Willen dafür nutzen, sich selbst zu verstecken und zu verarschen und Spielchen mit der Realität zu spielen. Wenn der GroßTeil von dir jedoch für Heilung und Wahrheit HIER ist, dann ist das Göttliche dir liebend gern behilflich, diesen Willen zu unterstützen UND dir deinen Widerstand gegen diesen Willen bewusst zu machen; dir deinen eigenen inneren PriotitätenKampf und Konflikt bewusst zu machen. Der SchöpferYangVaterAspekt ist dabei nicht zimperlich und verschont dich in keinerlei Hinsicht. Nicht weil ER brutal ist, sondern weil ER an dich glaubt und für deine Größe Raum hält, bis du sie selber fühlen und verkörpern kannst. Hier geht es um DICH: Möchtest du weiter am Leiden leiden, Geschichten ÜBER dein Leben erzählen und in fundamentalem Zweifel leben? Denn solange noch Fragen oder Zweifel zu dir selber oder in Bezug auf das Göttliche und die Beschaffenheit der Realität sowie die Bedeutung von Existenz als-solcher offen oder übrig bleiben, ist die letztendliche Wahrheit noch nicht gefunden worden und die Reise folglich noch nicht zum Abschluss gekommen. Was willst du? Was willst du wirklich-wirklich am allertiefsten? Welche Bedeutung hat dein Leben/deine Existenz? Wofür bist du HIER? Wofür stehst du? Wofür steht dein Leben?

Bevor wir tiefer darin einsteigen, wie Heart Dialogue auf die EingangsFragen antwortet, möchte ich erneut betonen, dass ich es stets hilfreich finde, in den verschiedenen spirituellen Richtungen, die dich bereits interessiert und berührt haben, nicht nach Gemeinsamkeiten zu suchen, um dann deinen eigenen WellnessBrei daraus zu machen, sondern stattdessen derart tief in EIN Dharma zu EINER Zeit einzutauchen, dass dir die fundamentalen Unterschiede verschiedener Paradigmen (Christentum, Buddhismus, Taoismus, Yoga, Tantra, Reiki, unterschiedlichste spirituelle Lehrer, Heart Dialogue...) wirklich erlebbar bewusst werden. Dass du selber erfährst, was die fühlbaren Verschiedenheiten hinter den ähnlich klingenden Worten und FingerZeigen zu dem hin sind, was dort jeweils als das Absolute angesehen wird.

Dies immer wieder zu betonen, geschieht nicht aus Gründen der Diskriminierung, des SchlechtMachens oder irgendeiner Form von albernem spirituellem Wettbewerb, wie sie im Strategischen Land Gang und Gäbe sind. Vielmehr ist es der Versuch, die Frage nach dem ultimativen Weltbild, das sich hinter Texten und Worten und Predigten und Satsangs verbirgt und die Untersuchung, auf welchen Prämissen ein Paradigma WIRKLICH fußt, in dein Bewusstsein zu bringen.

Viele westlich konditionierte Menschen haben auf Unreife basierend ihr eigenes prägendes Weltbild (für die meisten ist es das Christentum) zu wenig tief untersucht, nur um dann -ebenso unreif und oberflächlich- östliche Traditionen in angenehmen Häppchen zu inhalieren und zu naschen, ohne jemals in deren Tiefen und Fundamente vorzudringen. Sie bedienen sich stattdessen eher in einer Art Lifestyle verschiedenster WeltbilderFragmente und Techniken, um sich wohler und entspannter zu fühlen, statt in EIN Weltbild jemals tief einzutauchen und es bis zum Boden zu ergründen. Nicht philosophisch-intellektuell analysieren, sondern es direkt, voll verletzlich experimentell erfahren. Es nicht benutzen, um sich nicht mehr so schlecht/sinnlos/schuldig/allein zu fühlen, sondern um die tiefste Wahrheit zu erforschen, WER du wirklich BIST.

Es ist komplett sinnlos, aufgrund ähnlich klingender Worte (Liebe, Gott, Oneness, Selbstlosigkeit, Erleuchtung, Erwachen, Frieden ectpp...) davon auszugehen, dass verschiedene Traditionen damit auch nur annährend dasselbe meinen! Das ist auf ungesunde Weise naiv und vor allem ist es auch ignorant und oberflächlich. Das sind lediglich Worte! Solange man das Weltbild samt Praktiken/Dharma nicht tief durchdrungen hat und die Prozesse in diesem speziellen Kontext gefühlt und erfahren hat, wird sich einem nicht erschließen, wie diese Worte genau gemeint sind und man aalt sich genüsslich-illusorisch in dem naiven (und manchmal auch parallel arrogantem, bzw. in der Tiefe auf Wertlosigkeit fußendem) Glauben, dass es schon irgendwie gut gemeint sein wird, weil es so schön klingt. Sich wirklich einzulassen und unverteidigt voll hinzugeben und dabei radikal auf mental-intellektuelle Überlegenheit/Überheblichkeit zu verzichten, ist eine enorm hohe Kunst und erfordert tiefen Mut und umfassende SelbstVerantwortung. Hingabe an das ultimativ UnWissbare, UnKennbare, UnVorhersehbare. Dich darauf einlassen, alles zu fühlen, was das in dir auslöst. Die nackte Erfahrung als solche.

Spirituelle und emotio-psychologische Reife sind absolut nicht dasselbe und sollten nicht verwechselt werden. Eins kann das andere niemals ersetzen und isolierte spirituelle Errungenschaften auf Basis emotionaler UnReife können fatale, co-abhängige, missbräuchliche, verlogene Folgen nach sich ziehen. ich finde es als zeitgenössische, moderne spirituelle Lehrerin unumgänglich wichtig, wieder und wieder darauf zu verweisen, dass es in unserem Zeitalter nicht darum geht, uns für Spiritualität von der Welt zurückzuziehen, um in Wäldern und auf Bergen zu verschwinden und dort allem Menschlichen zu entsagen, sondern vielmehr darum, unsere Spiritualität IN unserer Menschlichkeit sowohl zu fühlen und zu realisieren als auch, sie direkt dort, in unserem Alltag, in unseren Beziehungen, in unserer Berufung oder unserem Job zu leben und zu verkörpern.

Die psychologische und spirituelle SucherBewegung scheint voll von Menschen zu sein, die entweder Spiritualität benutzen, um ihrer Menschlichkeit, ihren persönlichen Abgründen und ihren schmerzlichen Emotionen zu entkommen oder aber die ihre persönlichen Dramen Schleife um Schleife als Versteck davor benutzen, wahrlich verletzlich in aller SeelenGröße ins Göttliche hinein zu erwachen und diese GöttlicheNatur dann ebenso verletzlich und authentisch als Mensch zu verkörpern. Einige wenige Individuen scheinen jedoch bereit zu sein, sich wirklich damit zu konfrontieren, wer sie sind und was ihre tiefste Natur ist, wenn sie keines von beidem als Versteck missbrauchen, sondern sich der Realität radikal ehrlich und tief fühlend hingeben, genau so, wie sie IST. Sich einerseits ALLEM fühlend zu stellen, was in ihnen als Seele lebt und andererseits bereit zu sein, dem Unkennbaren zu begegnen, das auf sie wartet, wenn sie sich ehrlich fragen, was sie sind, wenn sie all das nicht sind, was sie bislang inner-seelisch entdeckt haben.

Wohin ich immer wieder auf verschiedenste Weise deuten möchte, ist, all diese schmerzlichen Splits zwischen Göttlichkeit und Menschlichkeit, Selbst und Non-Self, Seele und Schöpfer sowie Seele und MenschSein endlich zu heilen, so dass jede/r von uns das Göttliche/die Liebe, aus dem/der wir in der Tiefe bestehen, direkt als Menschen und mitten in den Stürmen des Lebens mehr und mehr und immer direkter verKÖRPERn kann.


Natürliches Selbst, SeelenSelbst, Ego & SelbstRealisation

Als Selbst definieren wir in HD die Gesamtheit aller SeelenQuellen. Zum ungeheilten (strategischen/verknotenen/verteidigten) oder unreifen (unbewussten/blinden/unrealisierten) Selbst gehören Unterbewusstsein und Bewusstsein. Nach radikaler SelbstErforschung, Dekonstruktion des StrategischenSelbst und Heilung der einzelnen emotionalen Traumata aus diesem und anderen Leben sind sämtliche Quellen an ihrer Essenz sich dieser Essenz bewusst und verkörpern sich selbst von dort aus, unabhängig von äußeren Umständen. Diesen Zustand beschreiben wir als NatürlichesSelbst. Du hast hier eine beständige und direkte emotive Erfahrung deiner ganz persönlich-individuellen Liebe und Gutheit und die grundsätzliche Bereitschaft, alles zu fühlen, was du fühlst, während du es fühlst und warum du es fühlst; dich selber zu halten und das scheinbar Unerträgliche in Größe, Würde und Verletzlichkeit zu tragen. Es ist die Verkörperung von „ich fühle, also bin ich“ - ein Leben in radikaler heart-first-Orientierung.

Gleichzeitig ist dieses geheilte, realisierte, bewusste Selbst ein Synonym für die Seele: Wenn es während des HeilungsProzesses der IndividualitätsAngst oder im Anschluss daran zu einem Erwachen kommt, nicht VON dieser Welt zu sein, während du IN dieser Welt bist, dann realisierst du dein SeelenSelbst. Diese Form von Erwachen hat nichts mit nondualer Erleuchtung oder GottesRealisierung zu tun, sondern mit dem Erwachen dort hinein, nicht lediglich ein sterblicher MolekülHaufen zu sein, sondern eine Seele. Nicht primär Mensch zu sein, sondern ewigliches, emotives SeelenWesen. Direkt zu erfahren, dass deine Emotionen NICHT Folge von TransmitterAusschüttungen und nervalen Impulsen sind, sondern aus der Tiefe deiner Seele aufsteigen und dann in Folge physische/physikalische/nervale/chemische/elektrische KörperAntworten als manifestierten Ausdruck des Seelischen hervorrufen. Es ist das Lüften des Schleiers der Illusion, dass Materie/Körper das ist, was Existenz in Essenz ausmacht. Dies bedeutet das Aufwachen aus der 3D-Welt/der Matrix hinein in dein ewiges IndividuumSein als Seele. Es ist weder das Ende allen Leidens, noch das Abschütteln aller Konditionierungen. Es schafft jedoch enorm Luft, Raum und Kontext um das Menschliche/Irdische und lässt dich deine wahre individuelle Tiefe vollständig erfahren.

Wir haben es hier also mit zwei verschiedenen SeelenHeilungsBewegungen zu tun: Du kannst dir all deiner Essenzen bewusst sein, diese aber lediglich im errathischen Kontext erkennen und fühlen; innerhalb des menschlichen, gesellschaftlichen Kontexts oder du erlebst sie bewusst als die ewigen SeelenTeile, die sie immer schon waren und immer sein werden. Andersherum kannst du deine Seele realisieren, während du noch strategische SchutzKnoten und unerlöste MachtThemen am Laufen hast; vielleicht sogar noch tief im SchattenmachtLand unterwegs bist, aber bereits bewusst fühlst, dass dies ein SEELENThema ist, nichts rein MenschlichIrdisches. Du kannst den Prozess durch das Land des StrategischenSelbst ALS Seele gehen, was immens hilfreich ist, weil es einfach mehr Luft, Weite und Kontext um die Themen gibt und sie in größerer Dimension erlebbar macht. Jedes Warum wird dadurch 4-5-dimensional, statt lediglich 3-dimensional zu sein.

Dabei ist das Ego keine StrukturInstanz des Selbst, sondern eine BeziehungsDynamik IM Selbst: Ein Fluss von Liebe, Wille und Bewusstsein innerhalb der Seele zwischen den einzelnen Quellen bzw. zwischen ihren einzelnen Schichten. Je mehr Abweichung zwischen essenzhafter GesamtSeele und aktuell bewusstem, verkörpertem Selbst besteht, desto ungeheilter, stagnativer, über-identifizierter, verdrehter und einseitiger wirkt sich das aus. Je "flüssiger" und weicher hingegen der BeziehungsStrom, die seelische Vielfalt, die Vollständigkeit in allen Essenzen, desto geheilter und freier ist das Ego. Je „enger“ die BeziehungsMöglichkeiten, je unbeweglicher das Ego, desto narzisstischer, identifizierter, fusionierter, schräger, unfreier, ungesünder beziehen wir uns auf uns selbst, andere Menschen, das Leben und das Göttliche.

Ego ist die Beziehung, die das Selbst mit sich Selbst hat. Diese Beziehung kann gesund oder ungesund, einseitig oder allumfassend/vollständig sein. Mit vollständig ist gemeint, dass ALLE SeelenQuellen darin vorkommen und ALLE essenzhaft vorkommen und man sich über diese Beziehungen auch bewusst ist. Diese Beziehung des Selbst mit sich selbst kann man einmal auf irdisch-menschlicher Ebene definieren und einmal auf SeelenSelbstEbene. In beiden Formen spielt Ego eine Rolle. Mit anderen Worten: Ego fällt nicht weg, wenn wir sterben. Es hat nichts damit zu tun, ob unser Bewusstsein aktuell in MenschForm unterwegs ist oder rein feinstofflich. Es hat mit dem StatusQuo der Heilung von SchutzKnoten und der Bewusstheit über Esenzen zu tun. SchutzKnoten bzw. EssenzBlindheit wirken sowohl im StrategischenSelbst während einer Inkarnation als auch im unerlösten SeelenSelbst eines Exkarnierten. Konditionierungen, Strategien, Verdrehungen, alte Wunden, unerlöste Themen sind bei Exkarnierten lediglich „lockerer“, aber nicht verschwunden. Sie „zurren“ sich erneut „fest“ (verdichten sich), wenn man das nächste Mal inkarniert.

Wenn das Ego geheilt ist, ist vollständige und barrierefreie innerseelische und interseelische Bewegung und Kommunikation möglich; die SeelenKraft ist direkt an die Liebe angebunden, statt als isolierte Macht zu wirken. EgoHeilung bringt uns also an einen Fleck des non-strategischen, egal ob NatürlichesSelbst oder SeelenSelbst. Du kannst dich selbst als persönliche-Liebe-in-Essenz realisieren, ohne dich als Seele zu realisieren. Du kannst non-strategisch werden, ohne dich als ewiglich-individuelle Seele zu erfahren. EgoHeilung bedeutet SchutzKnotenHeilung; eine zunehmende Bewegung hin zu deinen Essenzen und letztendlich eine vollständige SelbstRealisation.

Das Erwachen vom IrdischenSelbst (strategisch oder natürlich) ins SeelenSelbst bedeutet hingegen, dass du dich selbst vollständig als Seele realisierst (deine past lifes kennst/fühlst; dich prä-mental erinnerst, was du seit deiner SeelenGeburt so alles getrieben hast; welchen SeelenFöderationen du angehörst und warum; wer deine SoulMates sind; was du für SeelenVerträge mit anderen Seelen hast; in welche SeelenGattung du hineingeboren wurdest und wie sich das anfühlt und auswirkt). Diese Realisation bedeutet einen veränderten Sitz des Seins dahingehend, dass du dich viel vollständiger und Gaia/Körper/Matrix-unabhängig als ewigliches SeelenWesen erfährst, mit oder ohne SchutzKnoten samt deren dazugehörigen „Macken“, Mustern und Begrenzungen. Du bekommst viel mehr Kontext um deine Muster und Begrenzungen. Erfährst sie als Seele, nicht lediglich als Mensch innerhalb einer bestimmten Zeit und GesellschaftsForm. Erfährst das Ewigliche, Unveränderliche, das dich als Individuum ausmacht. Das Unhinterfragbare an dir-als-Indivduum. Deine tiefste Seelenhaftigkeit ist das Tiefste, was du auf Basis der Individualität erfahren kannst. DAS ist das SeelenSelbst. Es beantwortet dir die Frage danach, woher du kommst und wer du in tiefster Individualität ewiglich bist.


Oneness, GottesErfahrung und spirituelle Ekstase

ich beschreibe Oneness als einen im GöttlichenYin liegenden Aspekt; sowohl stromabwärts Ihrer ultimativen NonDualität als auch Ihres GöttlicheMutterAspekts. ich definiere Oneness als einen Zustand meta bzw. stromaufwärts vom eigenen ultimativen indiviudellen SeelenBoden. In diesem Sitz des Seins gibt es kein Gefühl mehr für lokale IchHeit im Sinne von „hier hört meine Seele auf und der Rest der Schöpfung fängt an“, sondern es geschieht ein sich-Auflösen-in-allem-was-ist: Der Tropfen, der in den Ozean eingeht und sich schließlich ALS Ozean erLEBT und nicht mehr als Tropfen. Man könnte auch sagen, das SelbstEmpfinden expandiert hierbei ins Grenzenlose; dein Du weitet sich auf ALLES aus. Du-als-die-Schöpfung. Es gibt nach wie vor IchErleben, nur kein lokales Ich mehr. Nun ist Ich = Alles. Ich = Schöpfung. Ich = der gesamte KindAspekt des Göttlichen.

Dies ist ein so tief friedvolles, erfülltes und beglückendes Erleben, dass in vielen spirituellen Traditionen die Verwechslung aufkommt, man erlebe hier eine Einheit mit Gott und dies sei das Ende der Reise. Das ist jedoch umfassend unzutreffend, denn es ist ein Erleben des AllesSeins des KINDAspekt des Göttlichen, kein EinsWerden MIT bzw. Aufgehen IM SchöpferGott. Da es natürlich nichts gibt, was NICHT göttlich ist, erlebst du selbstverständlich IMMER das Göttliche, völlig unabhängig davon, WAS du gerade erlebst. Auch deine SchutzKnoten sind göttlich. Auch mitten im Krieg zu sein und ermordet zu werden bzw. zu töten, ist göttlich. Auch in einer nächtlichen GossenGasse voller Junkies, Prostituierten und Schlägern ist es göttlich. Auch deine finstersten EgoAbgründe sind göttlich. Woraus sollen sie sonst bestehen, wenn nicht aus dem, was dich geschaffen hat? Aber in Oneness erfährst du nicht das Göttliche-als-Göttliches, sondern du erfährst dich als den Kind-/Alles-was-ist-/SchöpfungsAspekt des Göttlichen.

Oneness geht für die meisten Erfahrenden mit Glücksseligkeit und Ekstase und FreiheitsEmpfinden einher. Gerade deshalb bleiben viele auf diesem Abschnitt der spirituellen Reise „stecken“ und meinen (oder hoffen), dies sei das Ende der spirituellen Reise. Bliss wird zur neuen Droge des ungeheilten Selbst. Ob nun als SeelenSelbst oder IrdischesSelbst: Oneness kann als Droge benutzt werden. Als Droge, um die IndividualitätsAngst, die AuslöschungsAngst und die HingabeAngst nicht mehr spüren zu müssen. Gerade auch nach irdischen Inkarnationen wird sich „im Jenseits“ häufig in OnenessBliss ausgeruht. Viele NahTodErfahrungen erzählen von diesem Zustand. Oneness ist aber nicht das Ende der spirituellen Reise und nicht die tiefste Wahrheit des Seins. Es ist keine nonduale Erleuchtung und kein Erwachen ins Divine Meta-NonSelf. Ganz sicher ist es kein Ersatz für persönlich-seelische Heilung.

Ein weiteres weit verbreitetes Missverständnis in der spirituellen Landschaft ist, dass Oneness dasselbe sei wie NonDualität. Ein wichtiges Merkmal von Oneness ist jedoch, dass es hier noch immer ein DU gibt, welches sich zu Allem ausweitet. Ich-als-Alles beinhaltet ein „Ich“-Empfinden. Es beinhaltet ebenso die selbst-reflektive Wahrnehmung davon, dass dein ehemals lokales, personalisiertes Ich nun ein non-lokales, trans-persönliches Ich ist. Das Selbst hat die Erkenntnis über sich Selbst, dass es expandiert ist. Dass es universell geworden ist. In Oneness gibt es noch jemanden, der sich mit Allem eins fühlt (in manchen hinduistischen/tibetanischen Traditionen interpretiert man es wie gesagt auch als „eins mit Gott“) bzw. es gibt noch jemanden, der „sich selbst“ als Alles erfährt. Der einstige Tropfen erlebt sich als Ozean. Aber es gibt nach wie vor das IchErleben von „Ich bin ein Ozean“ bzw. „Ich bin Alles“. OnenessErleuchtung ist also eine gigantische Erweiterung, eine Ausdehnung des SeelenBewusstsein auf Alles-was-IST, während es beim Erwachen ins NonDuale zu einer Auslöschung des Bewusstseins über jegliches Selbst kommt. SelbstExpansion versus SelbstAnnihilation.

Oneness ist jener Zustand, den man auch als ChristusBewusstsein beschreiben kann. EinsSein mit dem KindAspekt des Göttlichen. Christus ist das Kind des Göttlichen. Kein einzelner Mensch. Das GANZE Kind. ALLES-was-existiert. Diesen Zustand haben bis zum heutigen Tage bedeutend mehr Menschen verwirklicht als emotionale Reife. Einer davon ist besonders berühmt geworden, aber realisiert wurde dieser Zustand von Tausenden. Wenig überraschender Weise entstammen die wenigsten davon der Religion des Christentum (wenig überraschend, weil es eine Religion ist, die ihre Anhänger so klein und „Guru“-abhängig wie möglich hält). Besonders Yogis und Tantristen der hinduistischen und tibetanisch-buddhistischen Traditionen erlangen durchaus zahlreich Oneness, ohne auch nur ein Minimum an emotionaler Reife zu haben.

Viele spirituelle Sucher oder auch Meister, die von GottesRealisation oder NonDualität reden, haben also eigentlich OnenessErfahrungen. Innerhalb der OnenessErfahrung sieht man Gott-IN-allen-Dingen und man sieht IN-allen-Dingen-Gott. Man erhascht also ständig einen „Blick“ auf das Göttliche durch alles-was-existiert, indem man es als Kind-des-Göttlichen und somit als GÖTTlich realisiert. So erhascht man das Göttliche, indem man es in allem und überall immanent erspäht. Den wirklichen SchöpferYangVaterAspekt des GöttlichenWesens kann man jedoch erst wirklich als DAS fühlen, was ER ist, wenn der EmotionalKörper von persönlichem UnwertGefühl geheilt ist. Schöpfers Liebe ist extrem heiß und ultimativ bezogen und intim. Erst auf der gesundeten Basis von SelbstSeelenLiebe ist es überhaupt möglich, diese unfassbar tiefe, pure, intime, individuelle Liebe reinzulassen, die VaterSchöpfer für uns hält. Zuvor ist diese Liebe schier unerträglich, sie würde dich „verbrennen“. Du wehrst dich deshalb dagegen. Die ganze Zeit. Unbewusst. Egal, wie sehr du dich bewusst genau danach zu verzehren scheinst.

Zusätzlich zu ungeheiltem UnwertEmpfinden steht dem DirektFühlen/Erleben des SchöpferYangVaterGottAspekts der unerleuchtete/undurchlässige MentalKörper (MK) im Weg. Vor der MentalkörperErleuchtung ist es unmöglich, Schöpfer ohne Konzepte, mind-Filter, Vorstellungen und Konditionierungen als das zu fühlen, was ER ist; wir erfahren stattdessen, was unser mind aus IHM macht. Wir „glauben“ an Gott. Dass man sich „keine Abbilder von Gott machen soll“, bedeutet genau das: keine mind-Interpretationen und Vorstellungen ÜBER Gott mehr zu haben, sondern ein nacktes, unschuldiges, un-wissendes DirektErleben VON und MIT dem Göttlichen. Man muss also genug persönliche Wunden samt tiefem UnwertEmpfinden und Angst geheilt haben, um Seine Liebe reinlassen zu können und der mind muss konzeptfrei sein, um IHN als das zu erfahren, was ER wirklich ist, jenseits aller Abbilder, die wir uns zuvor von IHM machen.

Wenn jemand von GottesRealisation spricht, sollte man also stets genau erforschen, was damit in dem Paradigma, innerhalb dessen er seine Erfahrungen gemacht UND gedeutet (!!) hat, gemeint ist. „Realisation“ kann vollkommen verschiedene Dinge bedeuten. In den meisten Fällen, von denen ich gelesen oder gehört habe, fühlt sich die Erfahrung derjenigen für mich so an, dass VOM SeelenSelbst aus erfahren wird, dass es „da draußen“ einen Gott gibt, der sich so-und-so anfühlt. Es ist also ein Gefühl FÜR das Göttliche VOM Selbst aus: auf dem WahrnehmungsBoden des Selbst. Durch die Linsen des Selbst. Es ist weder das WegFallen des persönlichen/lokalen Ich hin zur OnenessErfahrung, noch die SelbstAuflösung der NonDualErleuchtung, in Folge derer es nackte DirektExistenz gibt, ohne jemanden, der sie erfährt. Man realisiert/erkennt stattdessen Gott VOM Selbst AUS. Mit irdisch-menschlichen WahrnehmungsInstrumenten. Oder mit den WahrnehmungsInstrumenten des SeelenSelbst. Es bleibt dennoch eine Erfahrung VON Gott VOM Selbst aus. Dies ist ein enorm wichtiger und sehr erfüllender Aspekt und Schritt auf der spirituellen Reise. ich würde es nur nicht mit GottesRealisation betiteln, weil es irreführend ist. Oder wir definieren GottesRealisation als genau das: Die Erfahrung VON Gott VOM Selbst aus – und wissen gleichzeitig, dass es darüber hinaus noch viel mehr zu entdecken gibt.

Die tiefste Essenz des Seins IST Gott (der YangLiebesGeliebterSchöpferVaterAspekt), jenseits/meta/prior der individuellen Seele; also auch stromAUFwärts der Essenzen deiner SeelenQuellen, die Gott VON sich aus erfahren und fühlen können. Das macht die Seele oder das Selbst oder das Individuelle nicht illusorisch. Es bedeutet nur, dass die Seele nicht die tiefste SeinsEssenz ist. Sie ist lediglich das, was dich ewiglich individuell macht. Deine individuelle SelbstWahrnehmung reicht definitionsgemäß bis zum EssenzBoden deiner Seele. Von dieser SeelenWahrnehmung aus betrachtest du Gott/fühlst du Schöpfer und hast eine ich-und-du/Subjekt-Objekt-Beziehung MIT IHM. Vom Selbst aus erleben wir Schöpfer in uns, aber nicht das Göttliche-in-sich-selbst – das ist „jenseits“ unseres Selbst, aber nicht jenseits von Erfahrbarkeit. Es ist lediglich stromaufwärts der Seele. Prior zur Seelen. Prior zu Individualität. Wenn die Wahrnehmung von dir als Selbst/Identität „wegfällt“ und zusätzlich deine WillensGrenzen „schmelzen“, gibt es keine Wahrnehmung mehr von dir ALS Selbst. Auch nicht von dir als Gott. Auch nicht von Gott als du. Es gibt nur nackte Realität des SoSeins VOM Göttlichen aus.

Das Selbst bzw. die Seele wird dabei niemals transformiert, sondern graduell geheilt. Denn es sind vier SeelenÄngste, die uns davon abhalten, diese verschiedenen BewusstseinsEbenen/SeinsPlätze überhaupt und dann auch noch gleichzeitig bzw. wechselnd erfahren zu können. Anders ausgedrückt: es sind SeelenÄngste (AuslöschungsAngst und HingabeAngst, in diesem aktuell besprochenen Fall), die dich davon abhalten, deinen mind zu „verlieren“ und deine energetisch-willensbasierten SeelenGrenzen zu „öffnen“ und „verlieren“, so dass du nicht mehr vom SeelenSelbst aus Realität erfährst, sondern vom NonDualen bzw. vom SchöpferLiebesAspekt des Göttlichen aus. Dieser BewusstseinsShift bzw. der veränderte Sitz des Seins, die den neuen „Platz“, von dem aus du Realität wahrnimmst (von der Seele aus vs vom NonDualen aus vs vom SchöpferLiebesAspekt aus), begründen, kann solange nicht stattfinden, wie entscheidende SeelenÄngste ungeheilt sind.

Insofern sind die allermeisten Zustände, die man bei Meditation, Trance, Gebet, Ekstase, Sex, Hypnose bzw. auch unter DrogenEinfluss u.ä. erleben kann (Frieden, Stille, Samadhi, Satori, Oneness, universelle Liebe, spirituelle Ekstase...) in aller Regel einmalige oder auch wiederholbare Erfahrungen, die man „oben auf sein normales AlltagsErleben drauf packt“. Meistens sind sie dazu gedacht, sich besser oder entspannter oder friedvoller oder großartiger oder intensiver zu fühlen oder besser mit sich selbst und anderen Menschen klar zu kommen. Innere Haltungen oder Mantras/Affirmationen von „Ich bestehe aus Liebe!“ oder „Ich beziehe mich auf alle Menschen in Liebe und Respekt“ oder „Ich handle stets auf Liebe basierend!“ sind lediglich Einstellungen und WillensFormationen, Intentionen und mind-Positionen, schlimmstenfalls SelbstüberzeugungsVersuche, während einiges in dir (unbewusst) vom Gegenteil überzeugt ist und sich das auch wieder und wieder auswirkt und zu weiterem innerem Krieg führt. DESHALB ist es kein dauerhafter, wirklich tief veränderter, transmutierter Sitz des Seins, sondern lediglich eine wiederholbare oder einmalige Erfahrung bzw. eine RealitätsWahrnehmung, die an bestimmte, günstige äußere Umstände gebunden ist (Natur, Nähe eines Gurus, Drogen, Sex...). Solange es irgendeine Stelle in deiner Seele gibt, die an VerstandesSicherheitsNetzen festhält, Macht/Kontrolle vor Liebe/Wahrheit wählt bzw. in qualvollen unerlösten emotionalen TraumaZuständen festhängt, wird es kein dauerhaft veränderter Sitz des Seins werden und du wirst äußere Umstände, Mantras, Trance, Meditation, Drogen u.ä. brauchen, um „in diesen Zustand“ zu kommen. Diese ZustandsSuche ist letztendlich IMMER eine Droge des StrategischenSelbst, um sich selber in seiner gefühlten (!) Dunkelheit und Schlechtigkeit zu entkommen.

Bei bzw. nach der MentalkörperErleuchtung denkst du an so etwas (Mantras, positive Einstellung, Affirmationen, Meditation) nie wieder. Alle mind-Positionen und Einstellungen, SelbstBilder und Überzeugungen davon, was „gut“ oder „besser“ wäre, fallen weg. Es gibt kein „Die Realität/ich/meine Mitmenschen sollte/n anders sein als sie/ich ist/bin/sind“ mehr. Das ist der riesige Unterschied: Während du durch Meditation, Trance & ähnlichem etwas „oben drauf“ ergänzt, um dich anders zu fühlen als vorher/sonst, fällt bei Erleuchtung etwas Entscheidendes weg, was bislang im Weg stand und dieses WegFallen verändert den BewusstseinsZustand ein für allemal dahingehend, dass alles nun nackt einfach so ist wie es ist. Erleuchtung ist somit keine Erfahrung, sondern das Ende aller Erfahrungen und der Beginn der Existenz, in welcher es weder einen Erfahrenden, noch eine Erfahrung, noch etwas gibt, das man erfährt.


Das scheinbare Verschwinden des Selbst bei nondualer Erleuchtung

Vom Natürlichen Selbst aus beginnen wir also eine Beziehung MIT dem Göttlichen. Im SeelenSelbst erfahren wir uns direkt ALS Kind des Göttlichen; als aus dem Göttlichen stammend und auf ewig mit IhmIhr verbunden, IhnSie als Individuum auf Erden persönlich verkörpernd. Das, was bei OnenessErleuchtung als ich-bin-ALLES /“der Tropfen fühlt sich als Ozean“ beschreibbar ist, wird mit der Nondualen Erleuchtung im Erleben ausgelöscht. Das Selbst, welches sich in der Oneness/AllEinsSein endlos ausgedehnt und auf Alles erstreckt hat, verschwindet nun gänzlich vom WahrnehmungsBoden des Bewusstseins. Im NonSelf verlieren wir alle Bilder VON uns Selbst und Konzepte ÜBER das Göttliche. Mit der MentalkörperErleuchtung verlagert sich unser Sitz des Bewusstseins (also: von WO aus wir Realität erfahren) IN den NonDualen Aspekt des Göttlichen, ohne dass wir ein Bewusstsein VOM Göttlichen ODER einem Selbst haben. Man kann diesen Zustand als pures Bewusstsein (pure consciousness) bezeichnen: Bewusstsein ohne Inhalt. Sein ohne Zentrum und ReferenzPunkt. Leere. Stillheit. Was bleibt, ist absolute Abwesenheit von allem, welche AllemWasIst Raum gibt, zu sein. AllesWasIst beINhaltet deine ewiglich-individuelle Seele. Der ultimative Kontext allen Kontexts, ohne Inhalte oder Konzepte. Auch OHNE Konzept über oder Idee VON NonDualität als solcher. Alles ist einfach nur nackt, was es ist. Ohne jegliche Geschichte drumherum oder Bedeutung über das hinaus, was es einfach ist.

Das Göttliche hat kein sich in sich selbst „biegendes“, ergo zurückspiegelndes BewusstSein. Das bedeutet, ErSie kann niemals aus Sich heraustreten, um Sich Selber anzuschauen. ErSie ist niemals Objekt zu Sich Selbst. Unser MentalKörper hat prä-erleuchtet eine zurückspiegelnde und selbstreflektive Fähigkeit. Dies beruht auf seiner Kapazität, sich quasi zu biegen, so dass er sich selber von außen betrachten kann. Er ist -bildlich gesprochen- ein unsichtbarer/durchsichtiger WahrnehmungsApparat mit StielAuge, das sowohl geradeaus (nach außen) schauen, als auch sich so nach „hinten“ verbiegen kann, dass er in sich selber hinein schauen kann (nach innen). Wie gesagt: Der MK selber ist sozusagen durchsichtig/unsichtbar; was es also beim nach-innen-Schauen zu sehen gibt, sind alle Inhalte, Konzepte, gesammelte Erfahrungen, Erinnerungen, Gedanken, Wahrheiten, Meinungen, Schlussfolgerungen und alles, was du jemals gelernt und verstanden hast. Diese Summe aller Inhalte interpretiert der MK als „Das bin ich“. Er führt also mit sich selbst (bzw. mit allem, was „in ihm drin ist) eine Subjekt-Objekt-Beziehung; er macht sich selbst zum Objekt, das er betrachtet. Jegliche vermeintliche SelbstErkenntnis und Überlegungen über sich selbst entstammen diesem reflexiven Mechanismus des MentalKörpers. Das ist der berühmte Beobachter. Der Erfahrende, der aus sich, der Erfahrung (also dem direkten Erleben) und dem, was er erfährt (also dem Inhalt der Erfahrung) eine DreiEcksGeschichte macht.

Genau diese Dynamik fällt mit der Erleuchtung permanent und unwiderruflich weg. Die ReflektivitätsFunktion des MentalKörpers erlischt ein für allemal. Es ist nicht mehr möglich, „nach innen zu schauen“; sich selber anzugucken, sich selber als Objekt zu erfassen. Warum? Nun, der MentalKörper kann sich noch immer „biegen“, aber da er während der Erleuchtung „blank“ (also: komplett leer und durchlässig) wird, ist da nichts bzw. niemand „mehr“, was bzw. den es anzuschauen gibt. Alle Konzepte und Ideen über sich, Gott und die Welt sind weggefallen und ausgelöscht. Keine Vorstellungen davon, wie etwas zu sein hätte oder nicht sein sollte; kein KonjuntivErleben mehr. Keine ErinnerungsInhalte, die ein kontinuierliches Ich-und-mein-Leben-Erleben zu bieten hätten. Radikales Jetzt. Ohne diese Konzepte, Boxen, Vorstellungen, virtuellen ZeitReisen und KonjunktivAbstraktionen von der Realität und sich selber kann sich der mind nicht mehr selber als Objekt finden. Denn er selber ist unsichtbar. Ein unsichtbares WahrnehmungsTool, das sich zuvor über all das als Ich definiert hat, was IN ihm „gespeichert“ war. All die SchnappSchüsse der Realität, die er all die „Jahre“ über gesammelt hatte, um dies „Ich und mein Leben“ zu nennen. Meine Wahrheiten. Meine Meinungen. Meine Wahrnehmungen. Nun IST er Wahrnehmung. Und er ist EINS mit was-auch-immer-er-wahrnimmt. Das macht es im Anschluss an die Erleuchtung des MentalKörpers schier unmöglich, Worte dafür zu finden, was „innen“ vor sich geht, weil der Erfahrende, die Erfahrung (also das, was direkt erlebt wird) und das, was erfahren wird (also der Inhalt), EINS geworden sind. Wenn du nun einen Baum anschaust, ist es so, wie früher, wenn du in den Spiegel geschaut hast. Alles ist Ich. Und du bist Nicht(s). Dieser ehemalige Jemand ist (vom MentalKörper aus betrachtet) „gestorben“.

Oder anders: Du hast mit der Erleuchtung die Illusion verloren, dich mittels deines MentalKörpers finden zu können. Du hattest davor Vorstellungen von dir selber und bedeutungsgeschwängerte Geschichten ÜBER deine Emotionen (bzw. zur Rechtfertigung deiner Emotionen, statt sie einfach nur nackt zu fühlen), von denen du dachtest, sie sagen Wesentliches über dich und das, was du fühlst, aus. Die sind nun verschwunden. Alle SelbstBilder, Konzepte und Geschichten/Dramen sind verschwunden. Das, was du durch deinen MentalKörper über dich erfahren konntest, ist weggefallen. Zu dem Maß, wie du vor der Erleuchtung noch nicht in einer ich-fühle-also-bin-ich-Ausrichtung jeden Moment des Seins erfahren hast, war dein MentalKörper bis dahin der normale Sitz deines Seins. Von dort aus hast du Realität prozessiert und die Informationen, die der MK dir über dich und die Realität gegeben hat, waren das Fundament deiner Wahrnehmung, deines Bewusstseins und deines (Ich-)Erlebens. Zu dem Maß, wie das der Fall war, fühlt es sich an, als würde das Selbst selber wegfallen, wenn der MK erleuchtet. Weil das Selbst sich selbst bis dahin als das definiert hat, was der MK es über sich reflektiert hat. Nun tut er das nicht mehr, also gibt es das Erleben, kein Selbst mehr zu haben/sein.

Nach der Nondualen Erleuchtung erfährst du, was immer du erfährst, als Frieden. Je nach zuvorigem HeilungsGrad bist du also im Zweifelsfall in Frieden mit deinen SchutzKnoten und „Macken“, mit deinen physischen Krankheiten, mit körperlichem Leiden oder Sterben, mit materieller Armut, mit deinem BeziehungsStatusquo, mit dem Krieg der Welt... Du bist in Frieden. Punkt. Du bist Frieden. Die Suche nach dem, wonach du zuvor ständig gesucht hast (Seeker Energy) kommt mit dem nondualen Erwachen rigoros und endgültig zum Abschluss. Die Frage ist beantwortet: Die Antwort bist „du“. In der Abwesenheit dessen, was du bisher für dich gehalten hast, bist du zur Antwort auf all deine Fragen und Suchen geworden. Es ist aber keine Antwort im Sinne von Inhalten. Es ist eine „leere“ Antwort. Man könnte auch sagen: Die Fragen sind weggefallen und du LEBST jetzt die Antwort, ohne sie als Inhalt zu verstehen/denken.

Was bleibt, ist Abwesenheit und Stillheit: Ein leerer Spiegel, der allem erlaubt, sich in ihm zu zeigen, während er absolut still hält und das, was vor ihm auftaucht und sich zeigt, unverzerrt wiedergibt, ohne selber etwas zu machen oder zu wollen. Das Ende aller Geschichten und Deutungen. Alles ist nur noch blankes, nacktes, ungeschminktes, unverstelltes, unmaskiertes, pures SoSein. Nichts und niemandem wird jemals wieder eine „Bedeutung“ beigemessen, in dem Sinne von: „Das Universum spricht hier zu mir, es bedeutet das und das für mich, das und das soll mir dadurch gesagt werden...“; die ganzen (dramatischen) Stories unseres minds und wie er Realität interpretiert und alles auf sich bezieht, fallen rigoros weg. Alles ist einfach nur, was es ist. Ohne persönliche BedeutungsZulage/persönliche Interpretation, was es in Bezug auf MICH alles bedeuten und aussagen könnte. Kein Ich, keine persönliche Deutung. Oder anders: wenn es keinen Dualismus mehr zwischen „mir“ und „dem Leben“ gibt, dann kann mir das Leben auch nichts sagen. ich BIN das Leben. Das bedeutet nicht, dass nichts als bedeutungsvoll erfahren wird. Im Gegenteil. Es hat nur keine Bedeutung „für mich“. Es ist als es selbst bedeutungsvoll einfach so, WIE es ist und WEIL es ist. Es wird nichts damit gemacht. Nichts interpretiert. An nichts festgehalten. Keine Geschichten oder Dramen kreiert. Nichts mit Deutung oder Bedeutung pseudo-gefüllt/aufgeblasen. Realität ist und bleibt nackt. Sie darf genau das sein, was sie IST. Das ist blanke NonDualität/pure consciousness. Das ist der NichtZustand jenseits aller Zustände, den man NonSelf nennen kann.

Sofern man kein (ungesundes) Interesse daran hat, mit diesem NonSelf permanent zu fusionieren, weil man darin so „erfrischend wenig vorkommt“ und „aus der Nummer persönlich-menschlichen Leidens endlich raus ist“, so ist es mit etwas Übung möglich, zwischen dem Sitz im NonDualen (NonSelf) und dem SeelenSelbst hin und her zu switchen. Zu dem Maß, wie du dich zuvor über mentale Konzepte und SelbstBilder als das definiert hast, was du Du genannt hast, erfährst du umfassenden IdentitätsVerlust und das Gefühl, zu verschwinden und nicht mehr zu existieren. Du schaust dann von weit „weg“ (aus dem NonDualen) auf deine verbliebenden PersönlichkeitsKnoten und CharakterMuster und bist damit radikal ent-identifiziert. Das bist nicht länger du. du bist jetzt reines Bewusstsein. Dein altes Ich hat nichts mit „dir“ (im NonSelf) zu tun. Das „da vorne“ (im Charakter deines alten Selbst) ist nur ein albernes Spiel.

Von dort, wo ich „schaue“, ist dies eine Sicht von „jemandem“ ist, der zwar erleuchtet ist, aber im „hinterlassenen“ persönlich-seelischen Selbst einen Haufen ungeheilten Unwert weiter mit sich herumschleppt, wenn er/sie es auch nicht mehr als „seinen/ihren“ Unwert empfindet und definiert. Nur von persönlichem Unwert aus gibt es 1) überhaupt das Bestreben, das, was deine Seele erfährt, als Spiel zu degradieren/beschämen und 2) die (weit verbreitete) Tendenz, aus Seele-VERSUS-NonDualität einen weiterhin bestehenden, subtilen Dualismus zu leben. Zu dem Maß, wie dein EmotionalKörper nämlich bereits befreit und geheilt ist, bevor du Mentalkörper-erleuchtest, FÜHLST du dich hernach umso mehr als ewiges Individuum und als Seele in MenschForm und es gibt keinerlei Impuls, das jemals irgendwie zu negieren ODER als Dualismus zum Absoluten zu erfahren. Es gibt lediglich keinerlei Begriffe und Konzepte mehr davon, was Seele oder MenschForm oder Individuum bedeutet. Es gibt hier also einen immensen Unterschied zwischen MentalKörper-basiertem IdentitätsVerlust und emotiv-basiertem IndividualitätsGefühl! Jegliche Begriffe und damit assoziierte Eigenschaften, Gefühle oder Konsequenzen von „Leben“, „Individualität“, „Seele“, „Erfolg“, „Glück“, „Liebe“, „Gott“ u.v.a. sind alles Inhalte des minds und fallen mit dem NonDualen Erwachen weg. Du hast an diesem Fleck des Seins keinerlei Beziehung mehr zu diesen Worten. Sie haben keine Bedeutung und es hängt keine Geschichte dran. Aber du BIST es umso nackter, purer und unmittelbarer. Die Worte und Vorstellungen davon werden gänzlich leer und vollkommen bedeutungslos. Es gibt nur noch DirektFühlenSein DESSEN. Es gibt keine ReflektionsFähigkeit davon, keine Idee davon, keinen Gedanken daran, Seele zu sein oder Mensch oder Mann oder Frau. Das alles spielt überhaupt keine Rolle mehr. Die Fragen und Zweifel, Rätsel und KopfKarusselle zu alledem sind weggefallen. Sie existierten einzig im mind. Jetzt BIST du, was du bist. Nackt und ohne Geschichte dazu. Du erfährst von „hier“ aus das Permanente/Ewigliche an dir wesentlich deutlicher als alles, was sich wandelt und vergeht: dein tiefstes SeeleSein, das Unhinterfragbare an dir; das, was ewiglich immer dasselbe an dir bleibt, während die inkarnativen Kapitel durch dich hindurch ziehen, Themen, Muster, Konflikte kommen und gehen und die Erfahrungen dich haben, ist dein tiefstes SeinsEmpfinden ALS Individuum. Du erfährst deinen eigenen, unwandelbaren, ewigen StillPunkt aus Liebe, Gutheit, Unschuld und Freude als AusgangsPunkt aller Aktivitäten und InterAktionen, während sich das Impermanente bewegt und wandelt, tanzt, aufsteigt, blüht und vergeht.

Man kann so gesehen keine NonSelf-Erfahrung „machen“, weil die Definition von NonSelf eben gerade ist, dass es keine SelbstErfahrung mehr gibt, welche Erfahrungen machen könnte. Vielmehr ist es so, dass dann die Erfahrung „dich“ hat. Bei der MentalkörperErleuchtung fallen sämtliche Abstraktion der eigenen Individualität weg: Das heißt nicht, dass die Individualität verloren geht, sondern dass ich keine Beziehung mehr zu meiner Individualität habe; sie nicht mehr abstrahieren kann. Dieses ehemalige Ich nicht mehr selber anschauen kann, meinen Spiegel zwar nach Innen richten kann, aber „dort“ nichts mehr finde, weil alles weiß/blank/leer ist. Die SelbstReflektivitätsFunktion des MentalKörpers verschwindet, die Individualität selbstverständlich nicht.

Das SelbstBewusstsein kann sich nicht vorstellen, wie Existenz ohne „es“ selbst sein könnte; es ist eine Unmöglichkeit des Bewusstseins; mind hin, pure consciousness her. Es kann nicht denken, nicht zu existieren. Es kann sich nicht vorstellen, wie Realität prozessierbar wäre, wenn nicht durch es. Deshalb ist der SeinsZustand schier unbeschreibbar, weil das SeelenBewusstsein immer wieder durch seine eigenen Linsen daraus machen wird, was in seine Linsen passt. Der Shift bei der MK-Erleuchtung bedeutet zweierlei: Seelen-intern bedeutet er, dass wir uns selbst und das Göttliche nicht mehr länger durch mind-Filter und mentale Konzepte erfahren, sondern direkt-nackt-pur seelisch-fühlend nackt-erlebend-in-EchtZeit. Außerdem bedeutet es einen BewusstseinsShift (mit etwas Übung switch-bar) vom SeelenSelbst (wo wir das Göttliche nun fühlend erfahren, ohne mind) ins NonDuale (was unsere Seele beINhaltet).

Unsere Erfahrung VOM Göttlichen fand bisher natürlicherweise auf unserem eigenen ErfahrungsGrund-und Boden statt. Wir erfuhren das Göttliche stets von uns aus betrachtet. So ist es für das von MentalKörper transmittierte Selbst ganz selbstverständlich. Anders kann sich das SelbstBewusstsein das gar nicht vorstellen. Nach der Erleuchtung des MK erfahren wir das Göttliche nicht mehr durch Bewusstsein, sondern emotiv und das Erleben von Allem-was-existiert geschieht nun (switch-bar) vom NonDualen aus, nicht mehr (vorrangig/immer) vom WahrnehmungsBoden unserer individuellen Seele aus. Es gibt nun also eine Erfahrung von dir vom GöttlichenYinBoden aus. Pure Consciousness erfährt IndividuelleSeele.

Bei der Nondualen Erleuchtung fällt das in uns, was das Göttliche zuvor abstrahiert hat, permanent weg. Das bedeutet, dass NACH der Erleuchtung die Erfahrung und das direkte Erleben ist, dass das Göttliche verschwunden ist. Das, was da vorher „außen“ als Gott existiert hat oder tief im Inneren als Göttlich erfasst wurde, fällt in der Erfahrung weg. Oder anders: Gott ist vom MentalKörper aus nicht mehr erfahrbar. Alles, was zuvor über Gott angenommen worden war, ist ausgelöscht. Dadurch ist es so, als sei Gott im außen (als Objekt) verschwunden. Jeglicher „Glaube an Gott“ ist nichts weiter als ein Produkt des MentalKörpers, so schockierend und desillusionierend das für sämtliche devotiv orientierten WeltReligionen auch sein mag. Er fällt mit der Erleuchtung komplett weg. Es gibt keinen Gott mehr als Gegenüber. Der äußere Gott ist weggefallen. ER war eine Erfahrung, die mit dem Erfahrenden zusammen weggefallen ist. Die Erfahrung HAT nun dich und du bist weder Subjekt NOCH Objekt dazu, also ist da kein Erleben von Jemandem, der darüber reflektieren könnte.

Das bedeutet jedoch nicht, dass das Göttliche tatsächlich verschwindet, sondern lediglich jener Platz in uns, der ES zuvor durch mind-Filter oder auf der Ebene persönlicher Gefühle des Selbst erlebt hat. Das fühlt sich erstmal an, als wäre alles (vor allem wir selbst bzw. das, von wo wir nun schauen) gänzlich leer; es gibt nur noch grenzenlose Abwesenheit von allem: Von dir und Gott. Leere. Bewegungslosigkeit. Impulslosigkeit. Ein bewegungsloses, leeres, kernloses Sein. Absolute Stillheit. Die Probleme und Themen sind verstummt. Die Suche ist zuende. Jegliches sich-als-Selbst-Wahrnehmen ist erloschen; kein Ich-Empfinden und auch keine mind-abstrahierte Wahrnehmung davon, eine Seele zu haben... Dies ist der Blick vom Sitz des Seins IM NonDualen.

Was hier wegfällt, ist aber weder die Seele noch das Selbst, sondern das mind-abstrahierte Bewusstsein davon, ein Selbst zu haben oder eine Seele zu sein. Der Sitz des Bewusstseins verschiebt sich an einen RealitätsFilter“Platz“, an dem es keine Erfahrung mehr davon gibt, Seele und/oder Selbst zu haben oder zu sein, sondern stattdessen SeeleSelbstSein Raum gibt, um zu sein. Das, was du bisher für dein Du hielst, ist nun abwesend, so dass deine Seele umso mehr Raum hat, ganz frei zu sein, was immer sie ist, ohne ein Bewusstsein darüber zu haben, Seele zu sein. Ohne den reflexiven Mechanismus des mind gibt es keine Bewusstheit über irgendein Selbst oder eine Seele oder Individualität. Alles, was auftaucht, ist spontanes „Wissen“/Kennen auf der Basis dessen, was FÜHLbar wahr ist. Emotives SeelenWissen aus dem Göttlichen. Mit Wissen ist hier nichts Erlerntes, Wissenschaftliches gemeint; nichts, was man sich mit Vernunft und Überlegung herleiten könnte; nichts, was vom mind gelernt oder gedacht, analysiert oder abgeleitet wird. Mit Wissen/Kennen ist auch nicht intuitiv-verstehen gemeint! Intuition ist immer noch instinkthaft an unsere Konditionierungen gebunden und im Zweifelsfall von emotionalen Verwundungen verzerrt. Dieses WissenKennen ist auch nicht FÜHLbar im Sinne von persönlichen GefühlsValenzen oder sonstigen inner-seelischen Erkenntnissen oder Dynamiken. Es bedeutet auch nicht, dass du danach allwissend bist und Wissenschaftlern endlich erklären kannst, wie das jetzt wirklich-wirklich war mit dem BigBang & Co. Es ist vielmehr ein Auftauchen von SpontanGewusstem in eben jener Leere und Durchlässigkeit des MentalKörpers, die in Abwesenheit aller Gedanken und intellektueller „Klugheit“ und Gelehrtheit verbleibt. Dabei dient unser EmotionalKörper als TransmitterEnzym in die persönl.-menschl. Frequenzen dessen, was gekannt/gewusst. WissenKennen taucht vom Göttlichen Urgrund her emotiv im seelischen EmotionalKörper auf und wird, ohne dass der MentalKörper darüber reflektiert und ohne Ziel und Agenda benannt oder bewohnt.

Lediglich zu dem Maß, wie ein nondualer Lehrer persönlich-emotional geheilt ist, wird sich dieses WissenKennen jedoch persönlich sauber und stimmig transagieren. Es kann inhaltlich Göttliche Weisheit enthalten und sich gleichzeitig persönlich schräg, missbräuchlich, machtverzerrt und samt sämtlicher ungeheilter, co-abhängiger Muster des „Meisters“ transagieren. Für Schüler kann es schwer sein, das GöttlicheWissen vom PersönlichSchrägen zu differenzieren. Aber dieses heilige WissenKennen durchläuft selbstverständlich unsere bislang ungeheilten „WundHäufchen“ im EmotionalKörper und ebenso unsere MachtKontraktionen im WillensKörper, bevor es physisch verbal-verkörpert „aus uns raus“ kommt. Nur durch einen geheilten EmotionalKörper (IndividualitätsDharma) und erlösten WillensKörper (HingabeDharma) gelangt es „unbehindert“ und demnach unverzerrt von WundLinsen und MachtAgendas hindurch nach „außen“. Dann und nur dann wird es lediglich noch von der puren, nackten Individualität jener Seele, die es transagiert, „gefärbt“, aber nicht mehr verzerrt.

Während der MentalKörper nun also leer, still und somit komplett durchlässig ist, kann alles, was sich vom stromaufwärts gelegenen EmotionalKörper aus verströmen möchte, umso deutlicher ans Tageslicht treten. Die Seele kann vielmehr ins MenschSein dringen. Das bedeutet u.a. auch, dass sich nach dem Nondualen Erwachen sämtliche zuvor ungeheilten persönlichen und meta-persönlichen (seelischen) Themen umso stärker und deutlicher zeigen. Dies kann man bei etlichen erleuchteten Meistern in ihren emotional unreifen Mustern deutlich erkennen. Würden sie sich in einem Paradigma bewegen, dass das PersönlichIndividuelle gerade nach der Erleuchtung ERNST nimmt, wäre dies die optimale Zeit, all das, was nun vollkommen ungefiltert hochkommt, zu fühlen, zu halten, um es zu heilen, statt es als aufsteigende Maya zu diagnostieren und es entrückt-lächelnd vorbeiziehen zu lassen, als hätte es nichts mit ihnen (im NonSelf) zu tun.


Sitz des Seins in GöttlicherLiebe als Ultimative Realität

Dass der Text hier noch etliche Seiten weitergeht, bedeutet, dass das WeltBild, das ihm zugrunde liegt, ernsthaft davon ausgeht und es auch noch recht kühn lehrt, es gäbe „etwas“ prior zu/meta von NonDualität. Das Ding ist: wenn du vor der MentalkörperErleuchtung durch Heilung deines StrategischenSelbst hin zum NatürlichenSelbst deine persönlich-individuellen LiebesEssenzen gefunden hast und sie auch ständig im Alltag als Liebe, Freude, Unschuld und Gutheit fühlen kannst, dann (und -wie es scheint- wirklich ausschließlich dann) erwachst du bei der MK-Erleuchtung direkt ins GöttlicheLiebesSein hinein. NICHT in OnenessBliss; ein Zustand, der nur allzugern als Flucht vor allen persönlich-seelischen Herausforderungen missbraucht wird, wie oben näher beschrieben wurde. NICHT in universelle Liebe, welche eine Version von GöttlicherYinLiebe in Ihrem DivineMotherAspekt darstellt, aber nicht die tiefste LiebesRealität des GöttlichenWesens darstellt, welche eben NICHT universell, sondern individuell-bezogen und zutiefst intim ist. Universelle Liebe hingegen ist eine non-persönliche bzw. trans-persönliche Valenz von GöttlicherLiebe; unbezogen und alles-gleich-meinend, aber niemand Bestimmtes. Auch nicht „lediglich“ in pure consciousness/NonDualität/Leerheit/Stillheit.

ich spreche von einem Erwachen hinein in jene Ultimative LiebesFrequenz, die DICH auf eine Weise meint, wie sie niemand anderen meint. Die einzigartige Liebe, die SchöpferYangVaterGeliebter NUR mit dir hat und teilt. Um diese Frequenz von Ultimativer Liebe reinlassen und „ertragen“ zu können, MUSST du zuvor jede Form von persönlichem Unwert geheilt haben, ansonsten hast du keinerlei Kapazität dafür, Schöpfers Liebe FÜR dich in ihrer heißen Intensität und nackten Intimität fühlen und ertragen zu können. Du wirst sie unbewusst abwehren oder in universalisierte YinLiebesValenzen umlenken, die nicht DICH meinen, sondern alles-gleich. Die Kehrseiten von ungeheiltem Unwert, Narzissmus, Arroganz und Größenwahn, neigen dazu, zu fanatsieren, dass sie durch Schöpfers Liebe allmächtig und beliebt werden, unantastbar und anbetungswürdig, aber es ist wirklich das exakte Gegenteil bzw. die absolut geheilte Version davon: ultimativ verletzliche, splitterfasernackte Beziehung mit dem YangAspekt des Göttlichen, Der dich erschaffen hat und letztendlich unverteidigte HerzIntimität mit ALLEM-was-ist. Eine verletzliche und sehr intime Version von LiebeTeilen im LiebeSein. Diese ultimative LiebesBeziehung ist ein HingabeProzess an etwas Unkennbares in existientieller Tiefe.

Viele Menschen, die nondual erwacht sind, sprechen inzwischen davon, dass danach eine bestimmte Version von „Prozess“ weitergeht. Ein Prozess der Verkörperung des erwachten Zustands im Alltag des ganz normalen Lebens, beschäftigt zum Beispiel viele nonduale Lehrer und deren Schüler. Sie berichten davon, wie ihr „Level des MenschSeins“ immer mehr in das Unkonditionierte/NonDuale hineinkollabiert oder aber, wie sie aus dem NonDualen heraus mehr und mehr Frieden damit schließen, dass ihr „alter Charakter“ eben weiterhin so diese und jene Misere anrichtet, aber sie es mehr und mehr belächeln und sich davon schneller und leichter ent-identifizieren können; erkennen, dass das nicht SIE sind, sondern nur die alte Illusion des Egos. Andere beschreiben, wie das menschliche Ringen und Leiden zu einem gewissen Maß immer weiter geht, samit aller persönlicher, schräger Muster, co-abhängiger Beziehungen ect.pp., aber man eben genau damit nicht mehr identifiziert ist, während es nach wie vor in allen Factetten ausgelebt wird. Einige sehr wenige deuten an, dass es bei ihrem post-ErleuchtungsProzess um „die Auflösung der Illusion des Freien Willens“ geht, auf welchen sie sich als „tiefsten, hartnäckigsten Bestanteil des Egos“ beziehen (bitte beachte und unterscheide: Ego ist in deren WeltBild etwas ganz anderes, als das, was ich oben aus Sicht von HD beschrieben habe). Während sich die Symptome der beschriebenen Prozesse durchaus stark ähneln, sind die Schlussfolgerungen und Deutungen, die ich im Folgenden beschreibe, gänzlich von dem verschieden, was nonduale Lehrer oder devotive WeltBilder dazu bisher öffentlich verkündet haben.

Der Prozess, den ich als Folge des nondualen Erwachens beschreibe, ist jener, den wir in HD HingabePfad nennen. Du kannst ihn definitionsgemäß nur dann post-MentalKörper-erleuchtet beschreiten, wenn du ein Empfinden davon hast, weiterhin als Individuum zu existieren, während du dich als ALLES und NICHTS erfährst. Wenn diese Dreiheit (Individuum, ALLES (Oneness) und NICHTS (NonDualität)) gleichzeitig wahr und direkt für dich erfahrbar ist. Wenn es überhaupt keinen davon abgespaltenen „menschlichen Zustand“ VERSUS Verweilen-im-Nondualen gibt, sondern sich das NonDuale und alles davon stromabwärts Gelegene IN deiner Individualität ausdrückt und du es verkörperst. Nur wenn du es nach wie vor so erfährst, dass du ein Jemand bist, der einen noch tieferen Pfad als den ErwachensPfad beschreiten kann, wirst du den HingabePfad bewusst prozessieren. Andernfalls wäre da niemand, der irgendeinen Pfad beschreiten bzw. sich irgendetwas hingeben könnte. Dies kann -so nehme ich an- nur dann geschehen, wenn bereits vor der MentalKörperErleuchtung ein gewisses kritisches Maß an persönlich-individueller SelbstLiebe, an ewiglich-individueller SeelenEssenz direkt erlebbar und verkörperbar war.

Der HingabePfad ist gekennzeichnet und begleitet von der meta-mentalen (also nicht philosophischen, sondern direkt gefühlten und völlig unausgesprochenen/ungedachten) Frage: Warum existierst du? Was ist die tiefste Bedeutung deiner Existenz? Wo „hinein“ fällst du, wenn die BewusstseinsErfahrung deines Selbst bei der nondualen MentalkörperErleuchtung wegfällt? WAS bist du dann? Leere? Stille? Frieden samt aller PersönlichkeitsKnoten, die weiter fortbestehen, dich aber von diesem neuen Sitz des Seins aus nicht mehr kümmern und belasten? SinnesIntensität? Ekstase? Glückseligkeit? Liebe? Falls du dich als Liebe erfährst; was für eine Art von Liebe ist das? Ist sie universell? Individuell-bezogen? Heiß oder neutral? Meta-persönlich?

Dort, wo du nach der Erleuchtung des MentalKörpers „hineinfällst“, zeigt auf, wie weit, umfassend und tief du zuvor persönlich-individuell geheilt und aus deinen SchutzKnoten erlöst warst. Wenn es noch eine SchattenMacht in dir gibt, wird sie sich nun umso deutlicher mit ihren MachtThemen (Rache, Gewalt, Dunkelheit, Dominanz, Arroganz, Krieg, Kontrolle, mein Wille geschehe) zeigen und wenn du dich in einem Weltbild bewegst, dass das PersönlicheSelbst ernst nimmt (erleuchtet hin oder her), dann wirst du dich darum kümmern, statt es entweder als „mein altes Ego“ zu belächeln, das aufsteigt, Schaden anrichtet und wieder vergeht oder es in existentiellem GrößenwahnNarzissmus als das Göttliche selber zu diagnostizieren, das sich nun durch deinen Körper ausagieren möchte.

Dieser Tanz; diese Interaktion mit dem Sein; dieses als-Schöpfer-Leben und IHN verKÖRPERn, während du voll DU bist; diese ultimativ sinnlich-intime LiebesBeziehung MIT dem GöttlichenYang und die Verkörperung dessen im MenschSein ist unmöglich, solange du mit deinen KernIdentifizierungen verheiratet bist. Und das bist du auch nach der MentalkörperErleuchtung noch. Die meisten BewusstseinsKonditionierungen fallen beim nondualen Erwachen weg; die Inhalte des MentalKörpers. Aber das ganze emotional Unbewusste; deine KernVerwundungen und deine WillenskörperHaltungen (Macht, Kontrolle, Arroganz...) bestehen genauso unbewusst fort und wirken sich aus. Anders gesagt: Die Verwundungen des EmotionalKörpers und die Kontraktionen des WillensKörpers bleiben von der MentalKörperErleuchtung VOLLSTÄNDIG unberührt. Zu dem Maß, wie die KernThemen deiner SchutzKnoten dich haben, kann Schöpfer dich NICHT haben und du IHN nicht. Die Inhalte/Überzeugungen deiner SchutzKnoten sind DER falsche Gott schlechthin. Du hast mit ihnen eine (ungesunde, unbewusste) MachtBeziehung, statt mit dem Göttlichen eine gesunde LiebesBeziehung zu bewohnen. Du gibst dich deinen KernThemen/SchutzKnoten hin, während du dich Liebe, Wahrheit, Verletzlichkeit und Intimität verweigerst. Du überlässt dich ihnen, verschmilzt mit ihnen und bist nicht mehr zu HABEN. Kannst dich dem Sein nicht schenken. Bist nicht frei, um dich dem Leben, dem Sein, dem Göttlichen, DIR-in-tiefster-Essenz hinzugeben. Du bist (unbewusst) mit Angst-basierter Macht vermählt, statt mit Liebe FREI zu tanzen. Wir geben unsere Allianz an unsere SchutzKnoten ab; wir folgen ihnen, als wären sie Gott; wir projizieren auf sie, unsere Retter und Erlöser zu sein und zwar zu exakt dem Maß, wir wir das Göttliche selber nicht (mehr) direkt fühlen/erfahren können. Oder andersherum: Zum dem Maß, wie du deinen SchutzKnoten folgst und ihren Geboten/Verboten/WerteSystemen glaubst, kannst du gerade den SchöpferYangAspekt des Göttlichen NICHT direkt fühlen/erleben (auch wenn du vielleicht etwas Gegenteiliges glaubst bzw. damit identifziert bist).

Wenn es also nach deiner MentalkörperErleuchtung auch nur eine einzige unerlöste SeelenQuelle in dir gibt, die an Kontrolle festhält, Macht bunkert, alte, unerlöste GottesThemen hat, so geht der Prozess jetzt erst richtig los. Ob „Gott“ nun noch „außen“ wahrnehmbar ist oder nicht. MentalKörperErleuchtung ist eine reine BewusstseinsVeränderung; sie ändert absolut gar nichts in Bezug auf deine unerlösten Willens-basierten und emotionalen Themen, welche stromAUFwärts des MentalKörpers liegen. In einem Paradigma, das emotionale Reife VOR spirituelle Errungenschaften stellt, kannst du nun, da es post-erleuchtet kein Konzept mehr davon gibt, was gut und nicht gut ist, alles ungefiltert ans Tageslicht bringen, was sich in dir zeigt. Ohne BewertungsDualismus. Mit nackter (nicht-dualisierender) Emotionalität. Existientielle Zustände und tiefe Emotionalität sind nicht länger erschreckend oder irgendetwas, was du jemals vermeiden würdest; sie sind einfach und schlicht nur noch das, was sie sind. In einem WeltBild, das emotionale, individuelle Reife lehrt und ein Dharma dafür anbietet, wirst du um einen Weg ringen, alles, was du fühlst, tief zu fühlen, es angemessen (!) auszudrücken und du wirst versuchen, deinen ungeheilten Emotionen eine reale, heilsame Beziehung anzubieten. Wer sich jemals „zu erleuchtet“ findet, um seine persönlichen unerlösten emotionalen und willens-basierten Themen tiefer und tiefer zu bearbeiten, der benutzt in meinen Augen seine vielleicht ganz reale Erleuchtung als Droge, um vor dem MenschSein zu flüchten bzw. um aus ungeheiltem persönlichen Unwert heraus das Indivduelle (unbewusst) abzuwerten und abzuwehren. Was trotz realer spiritueller Errungenschaft emotional unreif und zutiefst lieblos ist.

Wenn du dich INNERLICH in einem Paradigma bewegst, dass das Persönliche zu jedem ProzessZeitpunkt ernst nimmt und einlädt, sich stetig vertiefend zu zeigen, um zu heilen, so ruft es dich in dieser Phase des Prozesses „auf den Martkplatz des Lebens“; unter die Menschen, in PeerBegegnungen, in AutoritätsKonflikte (auf beiden Seiten des Pols), in Liebes“Verstrickungen“, in ungelöste Konflikte, in Herausforderungen des ganz normalen Lebens. Du wirst dort, gerade wenn du noch unerlöste Themen oder blinde Flecken in dir als Seele hast, stetig vertiefend mit Situationen konfrontiert werden, die dich ultimativ und ständig vor die Wahl stellen: Wenn dich jemand angreift, wenn dir jemand ungesund begegnet, wenn jemand seine Themen auf dich projiziert, wenn du ungerecht behandelt wirst, wenn dir jemand schräg kommt... von wo aus in dir reagierst du? Ohne zu überlegen (denn deine mind-Filter sind ohnehin nicht mehr in der Lage zur SelbstReflektivität und folglich nur noch im responsiven ReflexModus); einfach in dem, was reflexhaft und unkontrolliert aus dir herausgezogen wird. Ohne dass du dich kontrollierst, regulierst oder dosierst, ohne dass du darauf bedacht bist, dich angemessen, höflich, politisch korrekt, vorzeigbar ect.pp. zu verhalten: Woher in dir kommst du: Von Liebe/Wahrheit/Offenheit/ Vertrauen/Neugierde/Unschuld/Intimität/Hingabe/Mitgefühl? Oder von Macht/Kontrolle/Strategie/SicherheitsBestreben/Widerstand/Rache/Dominanz/Angst/Manipulation/Verführung/ Arroganz?

Je geheilter deine IndividualitsAngst VOR deiner MentalkörperErleuchtung bereits gewesen ist; je mehr du dich bereits zuvor als persönliche/seelische Valenz von Liebe/Unschuld/Gutheit erfahren hast und aus deinem geheilten Natürlichen(Seelen)Selbst heraus gelebt hast, desto klarer und tiefer, eindeutiger und selbstverständlicher wird deine Wahl an jeder WegGabelung aus Liebe aufsteigen. Je ungeheilter zuvor deine persönlichen Themen waren, desto deutlicher wird sich das nun in Schrägheiten und MachtBestreben äußern; vermutlich auch in spiritueller Arroganz und im GottSpielen. Wenn du grundsätzlich die Bereitschaft, Liebe zur Wahrheit und gesunde Demut hast, deine Schatten zu beLEUCHTen, damit ehrlich und integer zu sein und sie zu fühlen, dann wird dich der Pfad der Hingabe herausfordern, jegliche ungesunde, kompensatorische Form von Macht nach und nach zu heilen, so dass sie sich in Herz-basierte Hingabe transmutieren kann.

Je mehr deine natürliche, unkontrollierte, undosierte, unüberlegte Wahl reflexartig Liebe & Wahrheit ist, desto mehr und tiefer breitet sich das Göttliche-als-ultimative-Liebe nun „in dir“ aus, während das strukturell-energetische Selbst (von dem du seit der MentalkörperErleuchtung kein Bewusstsein mehr hast, welches aber selbstverständlich weiter existiert) immer „dünner“ (im Sinne von energetisch durchlässiger) wird. Mit strukturellem Selbst meine ich das, was energetisch unsere Seele begrenzt: unser Freier Wille. Der Freie Wille bildet unsere energetisch-strukturelle SeelenGrenze hin zu allem anderen, was existiert (also der Schöpfung = Christus = der KindAspekt des Göttlichen) und hin zum GöttlichenWesen in Yang & Yin. Dieser Freie Wille ist ein GeburtsGeschenk des SchöpferVaters an uns als Seine Kinder. Er hilft uns dabei, als Seele erwachsen zu werden. Erst wenn wir erwachsen genug sind und uns selber wirklich kennen, sind wir bereit, diese strukturelle Abgrenzung zu unseren GöttlichenEltern zu öffnen. Das heißt: WIR grenzen uns durch unseren Freien Willen von allem anderen und von Gott ab. Wir wurden weder verstoßen, noch hat der Freie Wille und die gefühlte ZweiHeit zwischen uns und Gott etwas mit EgoEitelkeit zu tun. Sie beruht auch nicht auf einer „illusionären Separiertheit“. Diese Grenze war vielmehr bisher nötig, um genügend gesundes SelbstGefühl als ewiger MikroKosmos im MakroKomos zu erlangen (zu heilen!), bevor wir es dann schließlich, als ErwachseneSeele, nicht mehr brauchen. Je mehr wir geheilt und erwachsen, gesund GANZ und VOLLständig wir selbst sind, desto weniger künstliche Grenzen brauchen wir, um dieses SelbstSein zu „beweisen“ bzw. um es selber zu erfahren.

Paradigmen und spirituelle Lehrer, die „die Illusion der Sapariertheit“ als Ursache menschlichen Leidens deklarieren, statt zu erkennen, dass es darum geht, das UrWertlosigkeitsEmpfinden-als-Individuum zu heilen, werten MenschSein und IndividuumSein immer und ausnahmslos ab, egal wie sehr sie proklamieren, dass das „human level“ samt Fühlen durchaus wichtig sei. Zu dem Maß, wie wir uns als Individuen verkennen (abspalten, zu transzendieren versuchen, negieren, hassen, verabscheuen, Lösung in Oneness/NonDualität sehen, Individualität in welcher Form auch immer überwinden und loswerden wollen), verkennen wir ebenso den SchöpferYangAspekt und erfahren bestenfalls universelle Liebe. Mit anderen Worten: Der Wunsch, dein IndividuumSein transzendieren zu wollen, ist in Wahrheit blasphemisch. Nur wenn du dein UrwertlosigkeitsEmpfinden-als-Individuum geheilt (nicht transzendiert!) hast und folglich persönlich-seelische SelbstLiebe fühlen und von dort aus leben und existieren kannst, bist du in der Lage, den SchöpferYangAspekt des GöttlichenWesens zu fühlen und reinzulassen und irgendwann (wenn die strukturell-energetische SeelenGrenze schließlich durch Heilung der HingabeAngst gänzlich durchlässig geworden ist) direkt zu verkörpern. Alle anderen Versionen von Liebe sind universalisierte Valenzen; alle anderen Versionen von „das Göttliche Verkörpern“ betreffen das DivineYin, NICHT die tiefste YangSchöpferVaterGeliebterFrequenz des Göttlichen. Das klingt für dich absolutistisch? Größenwahnsinnig? Komplett irre? Wie kann man es wagen, sowas zu behaupten? Nun, diese Wertung stammt genau von den Stellen deiner Seele, von denen ich gerade sprach: von jenen mit ungeheiltem Unwert. ich lade dich innigst ein, sie kennenzulernen und zu fühlen, um sie zu heilen und dann selber zu erfahren, was ich hier beschreibe.

Auf dem Pfad der Hingabe an das UltimativeGöttlicheYang in Seinem VaterSchöpferGeliebterAspekt geht es um die Frage nach deiner tiefsten Bedeutung: Warum existiert du? Ist deine eigene Existenz als Seele überhaupt von Bedeutung oder unterliegt dein scheinbarer eigener Wille letztendlich doch der Göttlichen Autorität? Bist du nur eine Marionette? Ein Blatt im Wind? Ein Tropfen im Dao/TaoStrom des Seins? Diese Fragen heilsam tiefer zu erforschen, bedeutet, dass du deine seelisch-individuellen Wünsche, deine irdischen HerzensAnliegen in den verschiedenen Domänen deines Lebens (SelbstHeilung & Spiritualität, Passion/Berufung, LiebesBeziehung & Sexualität, Beziehung zu deinen Kindern, Freundschaften, Kreativität, sämtliche Themen deines Interesses...) VOLL durchblutest, ihnen absolute Bedeutung schenkst, dich gänzlich einbringst, ALLES hineingibst, riskierst, dich voll mit allem zeigst, was dazu in dir auftaucht... all dein gesundes HerzYang einbringst in das, WAS du dir in diesen Domänen jeweils wünschst… eine tief-intime Liebes-und LeidenschaftsBeziehung mit ALLEM, was dir am Herzen liegt, eingehst... und das Ergebnis dann VOLLENDS dem Sein/dem Göttlichen/dem Leben überlässt: Gänzlich Yin wirst und reinlässt, was das Sein dir antwortet. Dich komplett und widerstandslos HINGIBST. Dich der Antwort des Seins schenkst. Dich davon voll haben lässt. Ohne dich zurückzuziehen, ohne beleidigt zu sein, ohne aufzugeben. Es geht um HINGABE, nicht um dich-Ergeben oder Unterwerfung. Es geht um Beziehung. Um Union. Es geht darum, FREI zu wählen, dass dich das Göttliche voll haben darf und FREI zu wählen, dass du das Göttliche voll nimmst (reinlässt). Dich-voll-haben-lassen bedeutet, dass du mutig alles fühlst und bewohnst, was die Antwort des SEINS in dir auslöst. Dass DU in dieser intimen LiebesBeziehung mit dem Göttlichen VORKOMMST. Nicht als Indiviuum aus dem Weg gehst, sondern lebendiger Tanz-/LiebesPartner bist. In diesem LiebesTanz werden schließlich, nach und nach, all deine verbleibenden Schatten und blinden Flecken umso tiefer entdeckt, ans Tageslicht und ins Bewusstsein geholt, gefühlt und … geheilt. Durch diese abwechselnde HerzYang–HingabeYin-Bewegung zwischen dir und dem Göttlichen wird die StrukturGrenze deines Freien Willens immer mehr ausgedünnt.

Das dich-voll-Einbringen in aller LiebesLeidenschaft, wenn du deine Wünsche bewohnst und das dich TiefHingeben und dich von der Antwort existentiell berühren lassen, während du alles fühlst und das, was du fühlst, mit deinem UltimativenGeliebten, dem GöttlichenYangSchöpfer teilst, wird immer leichter, tiefer, geschmeidiger, natürlicher. Es ist eine FREIE Wahl von deinen Essenzen aus, ihre ultimative Allianz dem GöttlichenYangSchöpferGeliebten zu schenken und sich IHM hinzugeben, um die verbleibenden SchutzKnoten mit ihren unerlösten MachtThemen ins Bewusstsein zu bringen und zu heilen. Wann immer du einen WillensKonflikt zwischen dir und der Realität wahrnimmst, ist er in Wahrheit system-intern: du willst/wünschst an der einen (bewussten) Stelle deiner Seele das eine und woanders (verborgen/unbewusst/isoliert) wird etwas anderes gewollt. Manche empfinden das ganz bewusst als SelbstSabotage, oftmals wird es aber auch nach außen projiziert und als „Strafe vom Göttlichen“ fehlgedeutet. Durch diese FehldeutungsLinse kann es sich dann tatsächlich so anfühlen, als gäbe es einen realen Widerspruch und Konflikt zwischen deinen Wünschen und Gottes Willen. Dabei ist es ein Konflikt zwischen deinen Essenzen und deinen SchutzKnoten. SchutzKnoten führen zumeist Krieg gegen die Realität, was ein Synonym dafür ist, Krieg gegen die Wahrheit zu führen. Krieg gegen das-was-ist. Wahrheit ist wiederum die andere Seite der Medaille von Liebe. Also ist Krieg gegen die Realität in der Tiefe Krieg gegen Liebe.

Der Prozess des HingabePfads kann sich wie (physisches/energetisches) Sterben anfühlen: Je mehr der eigene Wille auf dem HingabePfad ausgedünnt wird/durchlässig wird, desto schwächer fühlst du dich (vorübergehend!) körperlich und energetisch. Je mehr die energetische WillensStrukturGrenze deiner Seele sich öffnet, um mit dem Göttlichen Willen energetisch EINS zu werden, desto mehr hast du das Gefühl, energetisch-physisch-strukturell zu verschwinden; in dir zusammen zu fallen; zu sterben; absolut und existentiell machtlos und schwach, ausgeliefert und ohnmächtig zu sein; energetisch „niedergerungen“ zu werden von einer Quelle, die unkennbar und doch ultimativ erfahrbar ist. Es ist eine ständige BeziehungsFrage, in jeder LebensSituation: Wenn du wählen musst, wählst du dies (weltliche Vorteile, Kontrolle, Macht, Manipulation, Verführung, Ansehen, Strategien, Sicherheit) oder MICH? Dieses „MICH“ ist weder ausgesprochen, noch personifiziert. Es ist kein eifersüchtiger Gott, der über allem anderen stehen will. ER ist auch kein Narzisst, der deine Liebe oder gar Unterwerfung braucht, um sich besser oder stärker zu fühlen. ER will dich nicht unterwerfen oder dominieren. ER will nicht, dass du folgsam und brav bist. Dass ist alles ungeheilter projektiver Stoff deiner unerlösten (Eltern- u./o. Macht-)Themen. Bei dieser Frage geht es um DICH. ER hilft dir mit dieser Frage, deinem eigenen FREIEN Wunsch nach der Ultimativen Wahrheit zu dienen: Was ist deine tiefste Essenz? Wille/Macht oder Liebe/Wahrheit? Warum existierst du? Welche Bedeutung hast du für dich selber und das Göttliche? Du wirst diese Fragen nicht laut hören. Keine Stimme aus dem Busch, kein Wispern im Feuer. Es ist überhaupt keine reale Frage, die auftaucht. Kein mind-Inhalt. Keine Überlegung. Mehr eine ständige energetisch-situative WegGabelung, die deinen FreienWillen sekündlich vor die Wahl stellt. In Millionen Kleinigkeiten des ganz ordinären Alltags.

Während dein WillensKörper sich ausdünnt, durchlässig und gänzlich OFFEN wird, kollabieren die letzten verbleibenden SchutzKnoten und mit ihnen jegliche Form von energetischer Abwehr und kompensatorischem Yang in deiner Seele. Es gibt dann keine VerteidigungsMechanismen mehr. Die SchutzKnoten werden mit allen Verdrehungen und all ihren Kämpfen und Kriegen Stück für Stück gelöst und geschmolzen. Abwehr, Widerstand, Yang, Verteidigung brechen zusammen und lösen sich auf. Persönliches Yang schmilzt hinweg und verbindet sich mehr und tiefer mit Ultimativem/Göttlichem Yang bzw. macht IHM Platz. Wenn du nicht zuvor auf deinem IndividualitätsPfad gelernt hast, der strategischen Welt gegenüber gesunde IchGrenzen zu setzen, besteht durchaus die reale Chance, in diesem Prozess entweder wahnsinnig zu werden oder zu sterben. Kein Wunder, dass sich Menschen in früheren Zeiten für fundamentale spirituelle Prozesse aus dem Weltlichen in die Natur oder Klöster zurückgezogen haben. Damals fanden jegliche spirituelle Prozesse jedoch auf dem Boden emotionaler Unreife statt. Heute brauchen wir diesen Rückzug nicht mehr. Heute können wir uns vorab und parallel soweit persönlich gesunden, dass wir gesunde IchGrenzen setzen und halten können. Nochmal zur Deutlichkeit: Gesunde IchGrenzen basieren immer und ausnahmslos auf non-narzisstischer SelbstLiebe und Caring/Mitgefühl für andere. Auf dem Wunsch, dass jeder Beteiligte durch diese Grenzen wächst und gesundet. Es geht nicht um Verteidigung, Macht, Abwehr, Sicherheit oder Schutz, ganz sicher nicht um Rache, Gewinnen oder Bestrafung. Die Wahl ist: Liebe und Wahrheit. Wachstum und Heilung.

Dieser Willens/Yang/Energie/VerteidigungsKollaps des HingabePfads ist kein einmaliges Event, sondern eine Phase der Ausdünnung und des WegFallens und des immer-durchlässiger-Werdens. Eine zunehmende Schwächung der Energie/Willens/YangStrukturen, bis du das Gefühl hast, der einzig mögliche nächste Schritt ist physisches Sterben/energetische Auslöschung. Zu dem Maß, wie du zuvor bereits ins auragetische SeeleSein hinein erwacht bist bzw. bei deiner MentalkörperErleuchtung die Angst davor geheilt hast, als Individuum zu verschwinden, gibt es keine Furcht vor physischem Sterben mehr. Die Angst, die es nun zu heilen gilt, ist jene vor absolutem KontrollVerlust; vor (gefühlter!!) Unterwerfung durch die AbsoluteAutorität; vor dem Ende jeglicher „Eigenständigkeit“ durch „mein Wille geschehe“; vor letztendlicher MachtLosigkeit.

Selbst wenn es kein bewusstes IchErleben von „mein“ mehr gibt; der Mechanismus wirkt dennoch weiter und je mehr du nach der MK-Erleuchtung damit idendifiziert bist, kein Individuum zu sein, umso schwerer ist es, an die HingabeAngst überhaupt wirklich bewusst ranzukommen. Der Prozess taucht dennoch auf, du wirst ihn nur nicht als den hier beschrieben diagnostizieren können. Es scheint entscheidend zu sein, in was für einem WeltBild du dich bewegst, wie du die Prozesse und Symptome nach der MentalKörperErleuchtung deutest und behandelst: ich habe speziell von einigen Menschen gehört/gelesen, die nicht innerhalb eines nondualen WeltBildes, sondern in einem, das eine persönliche GottAutorität beinhaltet, Mentalkörper-erleuchtet sind und im Anschluss daran von einem persönlich-emotional ungeheilten Platz des Seins aus Realität so erfahren haben, als ginge der Freie Wille zunehmend verloren, obwohl er einem bewusst ist: Als täte man Dinge, die man nicht tun will und täte Dinge nicht (mehr), die man gern täte. Als „zwinge einen Gott, dies zu tun und das zu lassen“. Als gäbe es einen ultimativen AutoritätsKonflikt. Und „man selber“ (obwohl man sich ja nicht mehr als jemand erfährt) ist ein zunehmend willenloser (ausgeliefter) trotziger Teenager, der eigentlich nicht will/etwas anderes will, aber von GottAutorität „genötigt wird“. Diese Beschreibung stammt von einem Menschen, der „in Gott aufgegangen ist“, ohne seine persönlichen Themen vorab geheilt zu haben. Von dort, wo ich schaue, ergibt sich -wie oben beschrieben- ein gänzlich anderes Bild: Nämlich jenes, dass der Wille der individuellen SeelenQuellen tatsächlich im Widerspruch zu Schöpfers Willen steht, weil die SchutzKnoten des StrategischenSelbst ganz sicher anderes wollen als die Essenzen deiner Seele, welche in natürlichem Einklang mit Gott sind. Genau genommen ist es die FREIE Wahl deiner Essenzen, die StrukturGrenze zum Göttlichen verschwinden zu lassen, eben WEIL sie fühlen, dass sie und das Göttliche dasselbe WOLLEN: Liebe. Insofern war und ist das ganz real niemals ein Konflikt zwischen dir und Gott gewesen und wird es auch niemals sein, sondern es ist ein System/Seelen-interner Interessen-/PriotätenKonflikt (aus Sicht der SchutzKnoten wird es durchaus auch als Krieg wahrgenommen, während die Essenzen kein Interesse an Krieg haben, sondern lediglich Wünsche im Herzen halten) zwischen SchutzKnoten deines StrategischenSelbst und deinen individuellen SeelenEssenzen.

Nochmal: Es GIBT keine realen AutoritätsKonflikt zwischen deiner Seele und dem YangSchöpferVater. Der ganze empfundene Konflikt existiert ausschließlich Seelen-intern zwischen MachtSeiten und Essenzen. Essenzen sind von Natur aus in WunschEinklang mit dem Göttlichen, weil sie Liebe und Wahrheit wählen. Immer. In Liebe und Wahrheit LIEGT ihre ultimative Freiheit. Von Essenzen aus betrachtet ist es blanker Irrsinn gegen das-was-ist (Wahrheit) jemals Krieg zu führen. Stattdessen erkennen sie das-was-ist ALS Liebe; egal welches Gesicht Liebe gerade annimmt. Das, was auf dem HingabePfad also wie eine Unterwerfung VON Schöpfer AN deine Seele erscheinen kann (aus Sicht deiner verbleibenden SchutzKnoten) ist in Wahrheit eine Unterstützung Schöpfers deiner Essenzen auf dem Weg der Heilung deiner SeelenÄngste. Eine Unterstützung dazu, als Seele erwachsen zu werden und keine künstliche, teenagerhafte Abgrenzung mehr zu brauchen, sondern wahrlich FREI zu sein. Ewiglich DU, während du durch nichts beweisen musst, du zu sein, sondern einfach du BIST, ohne „Ich“ zu denken und mittels MK-Inhalten zu „beweisen“ und ohne „Ich“ durch „mein Wille ist anders als DEINER!“ zu behaupten. Du BIST einfach du. Und darin bist du FREI in LIEBE, aus Liebe, als Liebe.

Die (weitestgehende) Heilung dieser HingabeAngst geht mit der WillenskörperErleuchtung einher. Mit Erleuchtung meine ich, dass dieser SeelenKörper absolut durchlässig wird, keine Kontraktionen mehr aufweist, durch keine unerlösten Macht/KontrolleKonflikte mehr verdichtet ist. Bei der WillenskörperErleuchtung fällt der Dualismus von eigener-Wille-VS-Gottes-Wille weg: Der Freie Wille definierte bis dahin energetisch-strukturell deine SeelenGrenzen, welche dich für dich selbst als individuell erlebbar machen: „Ich habe einen eigenen Willen, also bin ich. Ich kann dagegen sein, also bin ich verschieden von dir. Ich sage Nein, während du Ja sagst, also existiere ich als eigenständiges Wesen. Ich wähle Macht, während du Liebe bist, so unterscheide ich mich von DIR.“ Während du dich seit der MentalkörperErleuchtung nicht mehr als Objekt auf dich selber beziehen kannst, erfährst du aber direkt, dass du eigene Wahlen treffen kannst, besonders über ganz ultimative ExistenzFragen und SeinsPrioritäten. Zu dem Maß, wie du nach der Erleuchtung des MentalKörpers damit idendifiziert bist, Gott zu sein, wirst du dir einfach einreden, es sei Gottes Wahl/Wille. Damit wird der unerlöste/ungeheilte WillensKörperKonflikt recht elegant aber unfassbar fatal umgangen.

Das Wegfallen dieser StrukturGrenze bei der WillenskörperErleuchtung bedeutet nicht, dass du danach keine „eigenständige“ Seele mehr bist, sondern nur, dass du dich nicht mehr als solche erfährst, indem du deinen eigenen Willen einsetzt, um dich vom Ultimativen abzugrenzen. Wenn diese StrukturGrenze wegfällt, verlagert sich dein Sitz des Seins permanent (aber nach wie vor switch-bar) in das GöttlicheLiebesYang hinein. Zum Beginn deiner Reise hast du das Göttliche VON deiner Seele aus erlebt, nun erfährst du deine Seele VOM Göttlichen aus. Dabei ist wissbar, dass sie individuell ist, aber es ist nichts, was im GöttlichenBewusstsein als direktes Erleben auftaucht oder irgendeine Wichtigkeit hat. Individualität ist etwas SO selbstverständlich Göttliches, dass es niemals separat auftaucht. Ein köstliches Paradoxon. Das GöttlicheYang IST ultimativ einmalig-individuell und so alles, was ER jemals erschaffen hat auch. Alles was ist und was geteilt und verkörpert wird, ist Liebe. In trilliarden Valenzen des Seins.

In diesem ultimativen Sitz des Seins gibt es weder ein Erleben von Selbst noch von Gott. Strikt genommen ist es also kein GöttlichesSelbst, sondern eher ein SeinsSitz, welcher auf das NonSelf nach der nondualen Erleuchtung folgt: Ein göttlicher Sitz des Seins am EssenzBoden von Ultimativer Wahrheit und Liebe ohne ein Selbst und ohne Erleben von Gott. Lasst es uns einfach mal Divine Meta-NonSelf nennen. Das Göttliche hat wie gesagt keine SelbstReflektivität; ES ist Ultimatives KENNEN und ER kennt sich durch Fühlen. Und was gefühlt wird, ist Liebe. Nicht BlissLiebe der OnenessErfahrung. Göttliche Liebe ist nicht spezifisch blissfull. Sie ist ALLES: Nüchtern und heiß, streng und schützend, herausfordernd und haltend, bezogen und distanziert, leidenschaftlich und unspektakulär, selbstverständlich und ekstatisch, erotisch und väterlich, herausfordernd und weich, brüllend und wild, vulkanisch und ozeanisch, feurig und nass, lustvoll und verschmitzt ... sie ist jede Valenz von Liebe und sie ist all das gleichzeitig und meta-nondual und jenseits all dieser Gegensätze. Dabei ist wichtig, zu betonen, dass diese ultimative Liebe das Resultat ist: Sie darf niemals das Ziel sein, sonst wird es eine willens-basierte Performance oder ein schöner-Leben-Mantra oder eine HarmonieDroge. GöttlicheLiebe ist SO real, dass sie einfach übrig bleibt, wenn alles andere weggefallen ist. Wenn du mit spirituellen Valenzen von Liebe medikamentierst, dann nicht mit GöttlicherYangSchöpferLiebe, sondern mit Oneness/universeller Liebe. Die Liebe Schöpfers ist erst empfangbar, wenn kein Unwert mehr da ist, aus dem heraus du jemals wählen würdest, mit Liebe irgendetwas zu betäuben oder „besser“ zu machen.



Der Weg hin zum Ultimativen – schwerwiegende Missverständnisse in der SymptomDeutung

Symptome auf dem Weg zur NonDualErleuchtung/MentalköperErleuchtung

  • Vergesslichkeit, GedächtnisVerlust, Aussetzer des Bewusstseins, BlackOuts, Orientierungslosigkeit

  • Verlust der Boxen des minds, Auflösung von Dualismen, Konzepten, SelbstBildern und Vorstellung ÜBER das Leben

  • Gefühl von Grenzenlosigkeit: zuvor durch den mind definierte SelbstGrenzen fallen weg, Gefühl von Auflösung und Auslöschung, IdentitätsVerlust

  • Panik davor, nicht zu existieren und sich an nichts und niemanden und an keine Wahrheit klammern zu können... alles verschwindet, was im mind gelebt hat und du fürchtest existentiell, dass du damit auch verschwinden wirst

  • SchlafStörungen/Schlaflosigkeit

Nach der MentalkörperErleuchtung gibt es einige dramatische SinnesVeränderungen, da man nun ohne die vorherige Rasterung des MentalKörpers in die Welt schaut, die vorher in Boxen und Konzepte, Muster, Vorstellungen und Ideale, SelbstBilder und ScheinRealitäten aufgegliedert war. Nun ist sie nackt und filterlos und während man mit den physischen Augen natürlich genau dasselbe sieht, was man vorher auch gesehen hat, „hält“ nun gleichzeitig das SeelenAuge das Gesehene. Oder anders: du siehst alles Irdische und Feinstoffliche vor dem unendlichen hell-weißem, magisch-leuchtendem Hintergrund der NonDualität, welche von Schöpfers Liebe angestrahlt wird. Du siehst das LiebesLeuchten des Göttlichen IN allem. Alles, was gesehen wird, ist heilig und leuchtet. Unabhängig von gesellschaftlicher, kultureller, zeitgeistiger Schönheits/AsthetikNorm; sondern einfach, weil es existiert und sich genau so ausdrückt, wie es sich ausdrückt. Die Existenz in ihrer Natural Sexyness wird in sinnlicher Intimität nackt und ohne Boxen, Filter, Kontrolle, Dosierung... erfahren. Ständig. Überall. Mit allem und jedem.

Das ist der Blickwinkel, wenn man von der Seele aus auf Realität schaut. Es ist -mit etwas Übung- genau so möglich, den inneren Sitz des Seins hin zum NonDualen selbst zu verlagern und „von dort aus“ zu schauen. Einige fusionieren damit nach ihrer Erleuchtung auch gänzlich; besonders jene, die damit irgendetwas Persönliches betäuben/überdecken/medikamentieren. Dann erscheint alles vor allem LEER. Unendlich leer und unendlich still. Strikt und ausschließlich von dort aus betrachtet, kann es auch leblos und bedeutungslos wirken, weil alles so radikal einfach nur IST, was es ist, ohne dass dein mind irgendetwas daraus macht. Es ist absolut undramatisch und unaufgeregt äußerst neutral genau was-es-ist. Es ist weder gut noch schlecht. Es löst weder Begeisterung noch Enttäuschung aus. Es IST. Allem wohnt von diesem Blickwinkel aus diese Leere und Stillheit und unendliche Weite inne. Gerade Menschen, die mit zuvor ungeheilten BedeutungslosigkeitsWunden MK-erleuchten, erfahren diesen Blickwinkel offenbar als erschreckend leblos und tot. Als wäre alles tot und vollkommen gottlos. Es hat aber lediglich jegliche Bedeutung verloren, die unser MentalKörper den Dingen/Menschen/Umständen zuvor auf-gelabelt hat: Der mind neigt dazu, Dinge/Beziehungen/Erfahrungen mit ScheinBedeutung aufzublasen, eine völlig eigene erfundene Geschichte aus der Realität zu machen, um das eigene ungeheilte WertlosigkeitsEmpfinden nicht fühlen zu müssen. Wenn diese künstliche BedeutungsBlase von jetzt auf gleich brutal wegfällt, ist alles nur noch das, was es ist, ohne persönliches BedeutungsLabel. Dein MentalKörper hat keine Beziehung mehr zu den Dingen; das kann sie tot und grau, schal und leer wirken lassen, wenn du ungeheilte Wunden im EmotionalKörper hast, die dich selber nicht deine eigene Fülle erleben lassen.

Hier scheint mir auch eine große Rolle zu spielen, wie wir uns bislang (also bereits vor der Erleuchtung) inner-seelisch auf unsere persönlichen Wünsche bezogen haben bzw. wie tief wir unseren WillensKörper bereits geheilt haben: Natürlich Fülle auszudrücken hat umfassend damit zu tun, den eigenen Willen als in Essenz gut zu erfahren; angebunden an Liebe, heilig-als-solches. Von einem derart geheilten Platz aus erscheint es stets wertvoll, den individuellen Wünschen nachzugehen und sie zu gestalten und manifestieren, weil sie direkt aus Liebe entspringen und wir das unmittelbar erfahren. Da wir jedoch als Kinder zumeist keine gesunde Unterstützung für unseren eigenen, freien Willen bekommen haben und er stattdessen entweder gebrochen, beschämt, unterdrückt wurde; zu viel strategische Anpassung erzwungen wurde oder ihm -ausweichend und aus Angst oder DesInteresse- völlig freien Lauf ohne gesunde Grenzen zum sich-daran-ausrichten gelassen wurde, hat das zur Folge, dass wir als Erwachsene unseren Willen entweder machtvoll für Kontrolle oder für Rückzug/Unsichtbarkeit; für NichtWollen oder für ungesundes/kompensatorisches auf-jeden-Fall-haben-müssen-Wollen missbrauchen. Jegliche ungesunde Formen von Wollen stammen aus Narzissmus, also zu WENIG SelbstGefühl/SelbstLiebe. Wir müssen uns kompensatorisch wollend um uns selber drehen, weil wir zu WENIG von uns selber HABEN/SIND. Wenn eine MentalkörperErleuchtung auf dieser verwundeten Basis geschieht, kann es sich danach so anfühlen, als wäre nun „niemand mehr zuhause“ und als gäbe es keinen Freien Willen, sondern alles, was nun geschieht, ist scheinbar (!) spontanes ImpulsVerhalten des NonDualen (mir hat sich bis heute nicht erschlossen, wieso bzw. woher das NonDuale Impulse haben soll; definitionsgemäß ist das grober metaphysischer Unfug, denn das NonDuale ist absolut eigenschaftloses Nichts) selber bzw. reines InstinktVerhalten des Körpers, wie so viele Lehrer vermitteln (besonders die, die gerne Sex mit ihren AnhängerInnen haben). Von dort, wo ich schaue, sieht es vielmehr so aus, dass „der“, der zuvor mit dem ungesunden Wollen identifziert war, nun im Erleben weggefallen ist, das ungesunde Wollen aber weitergeht, nur nicht mehr als „mein Wollen“ erlebt wird, sondern als „Es gibt keinen freien Willen, das Sein-als-solches bewegt diesen Körper hier dazu, dies und das zu tun...“. Dass das absolut gar nichts mit einer Erlösung/Erleuchtung in Form eines gesunden EndZustands zu tun hat, sondern mit einem bereits vor der Erleuchtung herrschenden ungesunden SelbstMangel, kommt dabei nie zur Sprache.

Wenn du dich in einem Paradigma bewegst, dass deine Individualität ernst nimmt, ist nun eine wundervolle Zeit, dich der „brutal“ aufsteigenden eigenen Leere und Wertlosigkeit stromaufwärts des ungesunden Wollens-oder-NichtWollens zu widmen, sie zu fühlen, um sie IN dir zu heilen.


Symptome auf dem Weg zur WillenskörperErleuchtung

  • beständige Ausdünnung des Yang und des Willens in der individuellen Seele; Kollaps der eigenen Kraft und Energie, endloses Fallen hinein ins Göttliche...

  • konstante „WegGabelungen“, die dich immer und immer wieder in den herausfordernsten Momenten/mit den Themen, die dir am allermeisten am Herzen liegen, vor die SeelenWahl stellen, woher in dir du aus purem Reflex und ohne Überlegung und bewusste Wahl auf die Welt responsiv bist: aus Liebe und Wahrheit oder aus Macht/Strategie/Wille/Kontrolle?

  • Körperlich-energetische Schwäche bis kurz vor dem ErschöpfungsTod (unabhängig von physischer/psychischer Aktivität oder Entspannung, nicht zu verwechseln mit Überarbeitung/ungesundem LebensWandel u.ä.): Verlust aller persönlichen Energie, während das SelbstZentrum sich immer mehr zurückzieht und das Göttliche sich immer mehr ausbreitet

  • Aufforderung und Einladung zu kompletter Hingabe an das GöttlicheYang/die Realität/das SEIN; ohne Krieg, ohne Gegenhalten, ohne eigenen Willen, WÄHREND du all deine individuellen SeelenWünsche mit vollem HerzBlut FÜHLST, aber NICHT versuchst, deinen WILLEN durchzusetzen

  • Kollaps des WillensKörpers und „EinStrömen“ des GöttlichenYang in das individuelle SeelenFeld: es ist von da ab unmöglich zu sagen, was „hier“ und was „dort“ ist bzw. wessen Wille geschieht...

  • SchlafStörungen/Schlaflosigkeit

  • PanikAttacken im Kontext von ultimativem KontrollVerlust

Während dies einige typische Symptome darstellt, sind die Dharmae hoch individuell. Ganz grundsätzlich ist meine Empfehlung simpel und letztendlich immer dieselbe: Der Weg, der in die Tiefe führt, ist alles zu fühlen, was du fühlst, während du es fühlst und dies stetig und proaktiv zu vertiefen. Das bedeutet, zu existentiell bedrohlichen Symptomen und Zuständen, emotionalen AusnahmeZuständen umfassend Ja! zu sagen; sie sogar einzuladen, sich zu vertiefen und zu verstärken, damit sie heilen können. Die Heilung deiner SeelenÄngste zur ultimativen Priorität deines Lebens machen und deine tiefste Wahrheit wichtiger zu nehmen als alles andere, ist meine auf eigener Erfahrung beruhende Empfehlung. Bequem wird Leben dadurch nicht gerade. Deine Beziehung zu „unbequem“ ändert sich jedoch umfassend.


Divine-Meta-NoNSelf im Alltag des Lebens

Nur um das noch einmal überdeutlich zu machen: Wirklich erwachsene, ehrliche Spiritualität hat absolut gar nichts damit zu tun, ein netter Mensch zu sein oder Gutes zu tun oder lächelnd durch den Alltag zu schweben oder SelbstAufopferung zu betreiben. Nicht einmal damit (auf VerhaltensEbene bemessen) liebevoll zu sein. In jedem Jetzt und jeder Situation direkt AUS GöttlicherYangSchöpferGeliebterLiebe aufzusteigen und von dort aus zu interagieren, kann sich speziell für die SchutzKnoten eines Gegenübers komplett unliebevoll anfühlen. Brutal. Schockierend. Ernüchternd. Erdbeben-artig erschütternd. Ungerecht. Irre. Garantiert komplett unhöflich. Alles andere als gemütlich, angenehm, tröstend und kuschelig. GöttlicheYangLiebe ist nicht kuschelig, sie ist REAL mit dir, genau SO wie du BIST; sie schont dich kein bisschen. Sie schaut dir direkt in die Augen und mitten ins Herz, geradewegs an allen Masken und Spielen VORBEI KENNT sie dich jenseits und inklusive aller Strategien und nennt die Dinge gnadenlos beim Namen, während sie vorbehaltlos und endlos geduldig und ohne jemals einen Funken Zweifel im Herzen zu tragen, Raum für deine Größe und deine Heilung hält. Sie schont dich nicht, weil SIE an dich glaubt und um dich weiß. DAS ist UltimativeLiebe. Es ist gleichzeitig die blanke Hölle für SchutzKnoten. Ironisch, oder? GöttlicheYangLiebe ist die Hölle für SchutzKnoten und somit für das StrategischeSelbst als solches. Das StrategischeSelbst wird nicht zögern, jene LiebesValenzen für den Satan persönlich zu halten. Zu verfluchen. Zu flüchten. Die (Seelen)Türen zu verbarrikadieren.

Das Divine Meta-NonSelf ist oder hat kein Bewusstsein über sich selbst und hat oder macht keine Erfahrungen. Es gibt kein Bewusstsein darüber und keine Erfahrung davon, als indviduelle Verkörperung Schöpfers zu existieren. Der Erfahrende, die Erfahrung und das Erfahrene (Selbst und Gott) sind verschwunden. Es bleibt die nackte Existenz, ohne dass es jemanden gibt, der sie erfährt. Da ist niemand im mind Erfahrbares, der sich durch SelbstReflektion selber als das Göttliche oder als Seele/Selbst erkennen könnte und da ist niemand vom Göttliche-Abgrenzbares, der sich durch Willen vom Göttlichen/vom Sein distanziert/separiert und sich darüber als Individuum erfährt. Du drückst dich jedoch als Individuum aus. Das GöttlicheYang verkörpert sich als Individuen. Die alle aus demselben „Ton“, demselben Webstoff gemacht sind. Liebe. Auch der Webstoff der feinstofflichen Welten besteht aus Liebe. Das Göttliche FÜHLT sich als Individuum. ES macht keine Erfahrungen. ES ist die Erfahrung, der Erfahrende und das, was erfahren wird; gleichzeitig und ohne Dualismus.

Wenn der HingabeProzess weitestgehend abgeschlossen ist, bleiben lediglich noch individuelle Wünsche und Impulse im SeelenSelbst zurück, aber es gibt kein Erleben mehr von eigenem, abgegrenztem (und abgrenzendem) Willen. Schöpfers Wille speißt von Liebe und Freiheit getragen alles, was in deinen SeelenQuellenEssenzen als Wünsche aufsteigt und sich ewiglich individuell ausdrückt. Die SeelenEssenzen fühlen genau darin ihre tiefste Bedeutung und ExistenzBestimmung und Ultimative Freiheit. Es geht dir ausschließlich und allumfassend ständig und überall um die Wahrheit und die Realität im Kontext von UltimativerLiebe. Nichts anderes interessiert dich mehr. Darum geht es in JEDER Situation des Alltags. Nichts erscheint profan, banal oder simpel. Alles ist natürlich bedeutungsvoll. In jedem Moment ist es die tiefste Bestimmung, Liebe und Wahrheit zu dienen. Das ist es, woraus du bestehst: wie könntest du dir selber anders dieden, als dem zu dienen, woraus du bestehst?

Wenn du einmal ist das Divine Meta-NonSelf erwacht bist, ist UltimativeLiebe dein ständiger StandbyModus, aus dem heraus jedes Jetzt geboren wird und in das hinein jedes Jetzt auch wieder stirbt. NonSelf und SeelenSelbst sind gleichzeitige Wahrheiten. Es ist möglich (mit einer gewissen Übung und dem paradigmatischen Kontext davon, dass das Individuelle SeelenSelbst eine gleichzeitige Wahrheit zu den GöttlichenSeinsSitzen ist und ewiglich bleibt), lebendig und flexibel dazwischen zu shiften. Während du im entspannten Modus also permanent im GöttlichenLiebeSein „baumelst“ und dies dein natürlicher SeinsPlatz geworden ist, kannst du dich ebenso in die Leere und NonDualität „bewegen“ oder in dein SeelenSelbst verdichten/individualisieren, für ganz alltägliche Interaktionen mit anderen Seelen in MenschForm.

Das Selbst verwandelt sich zu keiner Zeit dieses Prozesses IN das Göttliche; vielmehr wird Realität irgendwann und schließlich mehr VOM Göttlichen aus bzw. als das Göttliche erfahren als vom Selbst, WÄHREND das SeelenSelbst gleichzeitig bestehen bleibt. Während wir mehr und mehr mutig und vollständig, eindeutig und tief unser Leben von diesem Göttlichen Zentrum aus leben, ist Schöpfer immer mehr HIER und das, was du bisher als dein Selbst erlebt hast, ist immer mehr „dort“. Oder anders: dein Sitz des Seins verlagert sich nach immer „tiefer“ zum Göttlichen hin und vom SeelenSelbst weg. Das SeelenSelbst ist jetzt weit stromabwärts deines neuen natürlichen SeinsSitzes. Das SeelenSelbst selber erfährt sich also als zentrums-los, während das Göttliche das Ultimative Zentrum IST. Während wir früher vom SeelenSelbst aus betrachtet das Göttliche für etwas, das IN uns ALS Selbst existiert, erlebt haben, so erfahren wir Realität vom Divine Meta-NonSelf aus nun so, dass unser SeelenSelbst IM Göttlichen ist; also etwas stromabwärts unseres Sitz des Seins. Die individuelle Seele selber löst sich jedoch zu keiner Zeit jemals in das Göttliche auf; sie wurde geboren, um in die Ewigkeit hinein zu existieren. Und diese Version von Einheit/Ungetrenntheit MIT dem UltimativenGöttlichen ist EINzigartig und somit individuell. Jede Seele hat eine EINzigartige Version von EINheit mit dem Göttlichen.

Während jeder Moment ganz natürlich im Divine Meta-NonSelf startet und dies der immerwährend tiefste Sitz des Seins geworden ist, rufen viele AlltagsSituationen nach sehr persönlichen, geerdeten Frequenzen der Interaktion. In meinem Erleben gibt es kein NatürlichesSelbst mehr. Es ist irgendwann aus meiner Erfahrbarkeit verschwunden und dort ist jetzt lediglich noch das SeelenSelbst, welches sich überall gleich ausdrückt: Im Himmel, wie auf Erden. ich beziehe mich hier, im Irdischen, nicht anders auf andere Seelen als „zuhause“ in den HeimatFrequenzen jenseits von Matrix und Inkarnation. Himmel ist für mich kein Ort jenseits von mir. Himmel ist ein BewusstseinsZustand, der ständig mein inneres Zuhause ist und die Frequenz, in die ich andere Seelen einlade, mit mir zu verweilen, wenn ich mit ihnen interagiere. Unabhängig davon, ob mein Gegenüber mein Liebster ist oder eine Freundin oder ein Facilitant oder ein Fremder. Unabhängig davon, ob der Kontakt privat oder auf einem Seminar/in einer Session stattfindet, ob er „geschäftlich“ oder „bürokratisch“ ist. Die Inhalte und AlltagsSettings sind für mich nebensächlich, der Kontext ist immer derselbe: meine BegegnungsFläche ist von Seele zu Seele. ich spreche aus meiner SeelenEssenz zur SeelenEssenz des Gegenübers. Dass das für die Mehrheit jener Seelen in ihrer MenschForm aktuell nicht erlebbar ist, weil sie selber so mit ihrem irdischen StrategischenSelbst innerhalb der Matrix identifiziert sind und ihre sonstige SeelenDimension ihnen nicht bewusst ist, steht auf einem anderen Blatt. Es geht nicht darum, was für andere wahrnehmbar ist, sondern von WO in mir die Interaktion geschieht. Nicht WAS damit dann passiert, sondern was REAL ist. Gerade tiefste SchattenmachtProzesse wären undenkbar ohne diese InteraktionsFläche, bei der ich in den Himmel einlade, um dort deine Hölle zu prozessieren. Das heißt nicht, dass es sanft, flauschig und rosa zugeht. Sondern auf dem Teppich von immerwährender Liebe extrem REAL. DAS ist Himmel: miteinander in Liebe ganz nackt echt sein. Himmel braucht keine Höflichkeit und keinen SchonWaschgang, keine SamtHandschuhe und keinerlei VerhaltensKodex. All das braucht es nur in Abwesenheit von realer Liebe.

mein Empfinden ist, dass das NatürlicheSelbst irgendwann seine Funktion erfüllt und vollendet hat und in das SeelenSelbst übergeht. Dies geschieht graduell und ist kein plötzliches spirituelles ErwachensEvent. Es ist ein graduelles Erwachen dahin, dass du in tiefster Essenz Seele bist und dein MenschSein vorübergehend/impermanent ist. Bedeutsam in jeder Form und jedem irdischen Kapitel, aber nicht deine tiefste Essenz als Individuum. Dein IndividuumSein ist nicht durch dein MenschSein definiert, sondern in deinem SeeleSein begründet. Seelen beziehen sich gänzlich anders aufeinander als Menschen in ihrer strategischen Version. Seelen beziehen sich auch anders aufeinander als Menschen in ihrem NatürlichenSelbst in rein 3-dimensionalen Frequenzen. Im NatürlichenSelbst ist immer noch der Split enthalten, dass es keine DirektErfahrung der non-errathischen Dimension gibt. Egal wie sehr wir uns über Seelen, Himmel, Spiritualität inhaltlich-verbal unterhalten und philosophisch austauschen mögen; was ich hier meine, ist, dass wir uns selber immer und ganz selbstverständlich als Seele in MenschForm ERFAHREN, ohne darüber nachzudenken oder uns daran erinnern zu müssen. Ohne dass mit irgendwelchen SelbstBildern, Gedanken, Ideen, Konzepten, Hoffnung, Trost oder sonst etwas zu verbinden. Sondern es einfach als ständige natürliche Realität erfahren und von dort aus auch alle anderen Seelen in MenschForm als genau das erkennen und uns so auf sie beziehen. Im Zweifelsfall ohne es jemals inhaltlich zu verbalisieren. Entscheidend ist, von WO in dir es kommt, nicht worüber du sprichst.

Abschließend kann ich von meinem aktuellen Sitz des Seins aus feststellen, dass NonDualität zwar die tiefste Realität in Bezug auf den ultimativsten BewusstseinsZustand, den wir erlangen können, ist, aber nicht in Bezug auf den tiefsten, ultimativsten Sitz unseres Seins: Dieser ist Liebe. Und Liebe ist eine Emotion, kein BewusstseinsZustand. Zu dem Maß, wie wir unsere Individualität verleugnen oder zu transzendieren versuchen und das dann Spiritualität nennen, verleugnen wir auch Gott (in Seinem SchöpferVaterBelovedYangAspekt) und und können IHN nicht direkt erfahren, geschweige denn verkörpern. Dabei ist es das, wonach unsere Seele am meisten hungert und sich sehnt; wonach sie überall im Außen (vergeblich) sucht. Diese UltimativeYangSchöpferLiebe ist also kein Inhalt des NonDualen, sondern existiert als das Ultimative meta von/prior zu NonDualität. Das Göttliche LiebesYang drückt sich IN NonDualität (GöttlichesYin) aus, entfaltet sich in IHR und manifestiert sich schließlich ALS Schöpfung samt aller Indivduen in IHR. Es ist die Ultimative LiebesBeziehung zwischen Yang & Yin, samt Kind... und du BIST all das: KindIndividuum, Alles-was-ist (KindAspekt=Christus), GöttlichesYin/NonDualität und GöttlicheYangLiebe.


Iona von der Werth, Sommer 2019

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