Was ist ResonanzBegegnung und welche Rolle spielt das DivineSelf des Begleiters dabei?

Aktualisiert: März 22

Auf dem Heart Dialogue Dharma zur BewusstWerdung und Heilung der IndividualitätsAngst spielt in Sessions und HD-ProzessGruppen die ResonanzBegegnung ein wichtige enzymatische Rolle auf deinem TransmutationsPfad vom StrategischenSelbst zum Natürlichen(Seelen)Selbst. ich selber halte während dieser ResonanzBegegnung von einem Platz aus Raum für dich und unsere Interaktion, den ich DivineSelf nenne. Um Vorurteilen, Projektionen, Fantasien, Unklarheiten, Verwirrungen, Missverständnissen und FehlDeutungen zu begegnen, die trotz mannigfaltiger ErklärungsVersuche sowohl in Bezug auf die ResonanzBegegnung als auch auf den SeinsPlatz des DivineSelf immer wieder auftauchen, möchte ich in diesem Essay gerne versuchen, in Worte zu fassen, was ich bisher über diese BegegnungsArt gelernt und verstanden habe und warum ich den DivineSelf-Platz-des-Seins für unabdingbar halte, um sie verkörpern zu können. ich hoffe, dadurch etwas mehr Klarheit zu schaffen.



Was genau IST nun eigentlich ResonanzBegegnung?


Einige therapeutische Richtungen und viele Gesprächs/KommunikationsSchulen arbeiten mit Pacing/Spiegeln/Reflektionen. Gemeinsam ist diesen ReflektionsMethoden, dass sie zu fast 100% auf reiner mind-Ebene ablaufen und von dort aus Verhalten oder oberflächliche Gefühls/StimmungsZustände beschreiben. Es wird auf InhaltsEbene von einem möglichst neutralen Fleck aus reflektiert, was man am anderen wahrnimmt. Es wird geschildert und beschrieben, empathisch nachvollzogen und gedeutet, beobachtet und rückgemeldet. In manchen Methoden wird auch nachgeahmt, geschauspielert, nachgestellt oder überspitzt dargestellt, um Verhalten zu verdeutlichen. Einige arbeiten mittels ProvokationsTherapie und kitzeln verborgene Seiten am anderen heraus. In manchen Fällen wird am zuvor Beobachteten dann herumgedeutet und spekuliert, was das alles auf tieferer, unbewusster Ebene bedeuten könnte, was die Zusammenhänge zu Kindheit & Co sein könnten, wie das alles wohl psychisch ineinandergreifen könnte. Aus meiner Sicht hat jede dieser Methoden ihre ganz eigene Berechtigung und ihren partiellen Nutzen und ist auf die eine oder andere Weise für bestimmte Zwecke oder in bestimmten LebensSituationen hilfreich.

ResonanzBegegnung ist jedoch etwas ganz anderes. Inspiriert ist sie übrigens von dem, was Artho und Veeta Wittemann gleich-zu-gleich getauft haben. Die Wittemanns haben das gleich-zu-gleich in ihrer therapeutischen Arbeit über viele Jahre hinweg entdeckt, entwickelt, erforscht und später beschrieben und gelehrt. Von ihnen habe ich die Grundzüge dessen gelernt. In Heart Dialogue haben wir diese BegegnungsArt dann auf unsere Weise relativ stark abgewandelt, was vor allem auch damit zusammenhängt, dass wir sie in den Kontext des holistischen, meta-konfessionellen, spirituellen WeltBildes InDivinality gesetzt haben, welches davon ausgeht, dass Menschen in Essenz emotionale Wesen sind. ResonanzBegegnung repräsentiert also nicht Wittemanns gleich-zu-gleich und deren gleich-zu-gleich ist nicht dasselbe wie ResonanzBegegnung. Aber die ResonanzBegegnung ist davon inspiriert und entspringt diesem Boden und ich möchte das an dieser Stelle mit tiefer Wertschätzung und Dankbarkeit benennen und mit großem Respekt würdigen.


Wir bezeichnen die ResonanzBegegnung als eines der HeilungsEnzyme. Andere HeilungsEnzyme sind die YinYangConnection und ReParenting. Der Grundsatz für ein jedes HeilungsEnzym in HD ist, dass deine SeelenQuellen (SQ) die Erfahrung machen können, fühlen zu können, dass der Begleiter fühlt, was sie fühlen, während sie das fühlen (Fußnote 1) und warum sie es fühlen (das Warum macht die Verbindung zu ihrer individuellen EssenzQuelle aus): Das bedeutet, dass sich die eigene RealitätsWahrnehmung mit der der BezugsPerson deckt und dabei eine pure, ungeschützte, berührbare HerzVerbindung zustande kommt, ohne energetische oder mind-basierte Abwehr-/Abstands- oder/und VerzerrungsFilter seitens des Facilitators dazwischen. Dies ist viel tiefgehender als Empathie oder Mitgefühl, denn es bedeutet wirklich, in einem anderen menschlichen Herzen landen zu dürfen. Voraussetzung dafür ist, dass der Begleiter im Herzen seiner Seele dafür geöffnet und transparent ist, zu fühlen, was immer deine SQ fühlt und es die SQ auch fühlen lässt, dass er sie darin fühlt. Nicht lediglich versteht, nachvollzieht, wahrnimmt oder empathisch mit ihr ist, sondern wirklich fühlt, WAS die SQ fühlt, WÄHREND sie das fühlt. Somit kommt ein FühlKreislauf zustande, der die Herzen emotio-energetisch verbindet. Die Erfahrung, dass ein anderer Mensch keinerlei Scheu davor hat, exakt das zu fühlen, was du fühlst, macht Realität letztendlich in dir selber sicher, unabhängig davon, ob sie gerade „schön“ oder „nicht-so-schön“ ist. Dies ist nur dann möglich, wenn ein Begleiter natürlicherweise durch seine eigene emotio-energetische Heilung; also ohne irgendetwas spezielles dafür „tun“ zu müssen, sondern weil es sein natürlicher SeinsZustand in jeder LebensLage geworden ist, derart emotio-energetisch ungeschützt geöffnet, präsent und erreichbar ist.


ResonanzBegegnung bedeutet zudem einen radikalen Shift in der KommunikationsDynamik, weil wir nicht vor allem „über“ etwas (Probleme, Muster, Dynamiken, LebensSituationen) sprechen, sondern jene SeelenQuelle, die das Geschehen aktuell gerade schildert und sich damit auf ihre ganz eigene Weise auseinandersetzt, direkt in den Fokus rücken und unmittelbar mit ihr/ihm in Beziehung gehen. Und zwar zu ihren (unbewussten) Bedingungen; auf ihre Art und Weise. Das heißt, wir stellen das WER vor das WAS. Die Quelle selber ist uns wichtiger als der Inhalt, den sie gerade hervorbringt. Und noch etwas interessiert uns mehr als das Was (der Inhalt): Nämlich das WIE. Wie genau setzt sich diese spezielle SQ mit diesem bestimmten Inhalt auseinander? Um das näher zu erforschen wird der Facilitator dir/deiner SQ so ähnlich wie möglich. Jedoch nicht dadurch, dass er dich beobachtet und dann dein Verhalten imitiert. Ganz sicher nicht dadurch, dass er oder sie schauspielert. Sondern indem er/sie dir seinen/ihren inneren Raum vollständig zur Verfügung stellt und zu dir WIRD. Auf seine ewiglich-individuelle Weise so umfassend mit dir Seelen-resoniert, dass er partiell zu deiner SQ wird. Er/sie erlaubt dir, ihn/sie mit diesem Aspekt von dir gänzlich auszufüllen, so dass nichts eigenes mehr von ihm/ihr mit in den BeziehungsRaum hineinwirkt (abgesehen natürlich von seinem/ihren individuellen SeelenGeschmack schlechthin); keinerlei eigene Wünsche, Präferenzen, kein eigener Wille, keine KommunikationsPrämissen, keine Regeln, keine Konzepte, keinerlei Vorgaben darüber, wie Beziehung abzulaufen hat, keine Meinungen und Ansichten, keine Grenzen und KomfortZonen, keinerlei Kontrolle: Die Begegnung geschieht gänzlich zu den (unbewusst) vorgegebenen Bedingungen deiner SeelenQuelle. Für mich persönlich ist dies das umfassendste und radikalste JA, das ein Wesen einem anderen gegenüber zum Ausdruck bringen kann.


Das kann (je nach SchutzKnoten deiner SQ) z.B. bedeuten, dass Facilitator und Facilitant sich eine Session lang in heftigem Widerstand, dickem Nein, mit fetter AbwehrProtestMauer gegenübersitzen und sich feindselig anstarren oder sich in gelangweilter EgalHaltung bedeutungslose Floskeln um die Ohren schmeißen, die ganz sicher niemals irgendwo in die Tiefe führen oder etwas preisgeben werden, weil die SQ (unbewusst) darauf beharrt, belanglos und flach zu bleiben, um nichts Verletzliches, Bedeutsames von sich preiszugeben. Der Facilitator dient dabei als resonierender ZoomSpiegel für die SQ des Facilitanten; er ist noch etwas mehr in AggroFeindseligkeit oder betonter Langeweile oder gekonnter Flachheit als die SQ. So knurrt, faucht, säuselt, schnracht, labert man sich dann durch die SeelenLandschaft und ergibt sich ganz den Regeln der entsprechenden SQ, ohne zu versuchen, das Ganze zu verstehen, zu verändern oder zu lösen. Man IST damit; verweilt damit; verneigt sich vor dem, was in und für diese SQ aktuell REAL ist.

Der riesige Unterschied zwischen mir als Facilitatorin und dir als FacilitantIn ist hierbei: ich stelle mich dafür lediglich zur Verfügung, bin damit selber jedoch nicht fusioniert oder identifiziert; es ist und bleibt DEINE Realität, in die ich mich sowohl mit hineinbegebe und bewusst wähle, mich ihr auch völlig hinzugeben, während ich gleichzeitig stets mit meinem eigenen inneren EssenzLiebesTeppich als Basis jeglicher noch-so-absurd-erscheinenden (Nicht-)Beziehung präsent bin und Raum für das halte, was deine SQ uns beiden als BeziehungsDynamik vorgibt.

Dieser resonierende ZoomSpiegel funktioniert nicht -wie normale Spiegel- auf rein optischer Ebene/VerhaltensEbene. Es ist vielmehr ein umfassender, mit deiner gesamten Seele resonierender Spiegel, der selber ein Individuum ist. Dieser individuelle SeelenSpiegel resoniert mit deinen Emotionen, deinem Willen, deinen inneren Bildern, deinen Gedanken und deinem Körper/deinem Verhalten gleichzeitig und bringt das alles direkt und mit ungeschütztem, unverteidigten Herzen und ohne den Anspruch, irgendetwas zu verstehen oder zu kontrollieren, in den Kontakt ein.

So kann es also genauso gut auch sein, dass du „vorne“ freundlich und harmlos grinsend zur Tür reinkommst, dir auch über keinerlei Unfreundlichkeit bewusst bist, jedoch gleichzeitig im Hintergrund/Untergrund Feindseligkeit und AngriffsLust wabert und energetische KriegsBereitschaft lauert. ich werde das (je nach ProzessPunkt und Stimmigkeit) aufgreifen und dich entweder ebenso angrinsen, während ich feindselig lauere (und somit deine Inkongruenz resonieren) oder aber die ganze Sache kongruent machen und nicht grinsen, sondern dich feindselig anbellen: „Was ist los? Was grinst du so blöd?!“ Das wird deine betont harmlose Front vermutlich zunächst etwas erschrecken (schließlich diente sie vermutlich bisher in deiner Seele u.a. dafür, eben jenes Feindselige zu vertuschen); das Feindselige dahinter aber kurz danach tief erleichtern. Warum? Nun, weil es endlich RAUS darf und jemand bereit ist, ihm ohne HöflichkeitsGeplänkel und AnstandsRegeln wirklich zu begegnen.

Hier gibt es ein häufig wiederkehrendes Missverständnis: Oft halten FacilitantInnen, die gerade aus einer (bislang weitestgehend unbewussten) SQ heraus einen MachtKampf oder KriegsSchauplatz angezettelt haben, meine „Reaktion“, wenn ich sie dann z.B. anbelle: „Du machst hier nicht die Regeln! Hier läuft´s nach MEINEN Regeln, Freundchen...!!!“ aus ihrer eigenen ungeheilten MachtKonditionierung heraus für einen persönlichen Streit. Vielleicht denken sie sogar, ich ticke da ähnlich wie sie. Oder ticke gar nicht mehr richtig. Oder ich will die Oberhand behalten. Irgendeinen eigenen Krieg ausagieren. Gewinnen. Oder ich habe einen miesen Tag. Oder sie haben mich auf dem falschen Fuß erwischt. Oder ich bin getriggert. Oder ein machtbesessenes Arschloch. All das sind FehlAnnahmen. In Wahrheit ist mein Bellen (oder zischen oder fauchen oder schnauzen, je nachdem, was für eine Quelle mir da gerade gegenüber sitzt...) nicht meine persönliche Antwort (privat und ohne die Voraussetzung, dass du mich ja genau für diese ResonanzBegegnung bezahlst, wenn du bei mir eine Session buchst, gehe ich mit ähnlichen Dynamiken erfahrungsgemäß ganz anders um), sondern sie geschieht auf Basis der Bedingungen deiner SeelenQuelle, die da gerade die Regeln machen will. Deine SQ energetisiert (unbewusst machtvoll), dass sie die Regeln machen will, die Beziehung kontrollieren will und ich belle sie an (und bringe es damit verbal, offiziell, eindeutig und direkt in den BeziehungRaum, was zuvor nur energetisch vibrierte und vielleicht überhaupt nicht auf deinem Radar war): „ICH mach hier die Regeln, klaro?“

DAS ist ResonanzBegegnung. Sie bedeutet weder, dass ich mich den Regeln deiner SQ unterwerfe, noch dass ich sie nachahme und ihr nach dem Mund quatsche und mich somit energetisch-inhaltlich auf ihre Seite schlage, noch dass ich ihr lediglich neutral-freundlich und mit angemessener Distanz reflektiere, dass sie offenbar gern die Zügel in der Hand hat, sondern dass ich auf IHRE Art auch Regeln mache und mich somit ihren Regeln auf ihre Weise in den Weg stelle. Sinn und Zweck davon ist, dass deine SQ sich so darin erfahren kann, WIE sie Regeln macht und versucht, dein Leben zu kontrollieren. Die Inhalte sind mir dabei vollkommen schnuppe. Du kannst dich über alles und nix mit mir streiten oder zanken. Über das Wetter. Über Geld. Über Termine. Über meine Klamotten oder deinen LebensPartner. Über TierVersuche oder deinen Chef. Über Politik oder VerschwörungsTheorien. Über was-auch-immer dir an mir gerade nicht passt. Oder was du an Gott scheiße findest. Über Aliens oder Ernährung. Über Ausländer oder die Rettung des Planeten. Über Erleuchtung oder wie dämlich du Spiritualität findest. mir ist das egal. Es sind DEINE Inhalte und DEINE Regeln, zu denen wir darüber streiten und DEINEN MachtKampf ausführen.

Warum ist es so wichtig, so einen MachtKampf auszutragen? Warum ihn nicht besser stoppen? Erkunden, wo er herkommt? Die Verletzlichkeit und Verletztheit darunter anpeilen? Uns an die Liebe erinnern? Das Ganze möglichst schnell in Kontext setzen? Warum ihn ausagieren? Nun: Damit du ihn wirklich FÜHLST, natürlich. Damit du dich selbst darin erfährst, erlebst und spürst. Damit jene SQ, die dahintersteckt, aus ihrer Trance aufwacht, diese Kämpfe vollständig automatisiert und wahrscheinlich auch meist sehr viel subtiler als nun mit mir anzuzetteln. Damit die SQ ein Gefühl für ihre Macht bekommt, die sich vor langer Zeit von ihrer EssenzLiebe abgespalten hat und nun im AlleinGang dein Leben führt. Damit du dir der tatsächlichen Dynamik samt Hintergrund bewusstwirst. Damit deine SQ die lebendige und wiederholbare Erfahrung macht, dass ALLES beziehungsfähig ist, wenn ein Gegenüber bereit ist, sich darauf einzulassen; auch gemeinsam rach-/herrsch-/gewinnsüchtiges Arschloch zu sein. Damit deine SQ mit ihrer festgefahrenen Strategie gegen ihre eigene innere Wand läuft und dieser Wand endlich ins Gesicht schaut. Zufällig hat diese Wand dann in diesem Moment meine Augen.


mir persönlich geht es zu keiner Sekunde darum, dass die SQ ihre Strategien aufgibt oder sich ändert, wenn sie das nicht möchte. mein Ziel ist es nicht, dass sie sich verletzlich zeigt und zwangsläufig ihre Essenz wiederfindet. mein Fokus ist nicht, dass es wieder „gut“ und „harmonisch“ wird. meine oberste Priorität ist, dass sich die SQ selber ehrlich anschaut und darin fühlt wie sie wirklich gerade IST. Ein JA zu dieser MomentAufnahme ihrer eigenen Realität findet. Ohne sie schönzureden, wegzudiskutieren, verändern zu wollen, Erklärungen oder Ausreden dafür zu finden. Genau mit dem fühlend zu verweilen, was wirklich IST! Alles andere und weitere geschieht im ZweifelsFall von selbst. Es gibt nichts zu tun, als das zu fühlen und bewusst zu erfahren, was wirklich im Jetzt echt und real ist. Veränderung beginnt da, wo wirkliche, Herz/Seelen/emotiv-basierte Akzeptanz für das, was real ist, entsteht. mind-basierte Akzeptanz genügt bei Weitem nicht. Und genau dafür ist DirektBegegnung damit so unersetzlich wichtig: Damit sichtbar zu sein, es zu fühlen und darin gesehen und gefühlt zu werden und die Erfahrung zu machen, dass Beziehung bestehen bleibt; egal was für schräge Formen sie für den Augenblick annehmen mag.

Selbstverständlich haben wir dabei einige grundlegende Sicherheits- bzw. StimmigkeitsGrenzen vereinbart, innerhalb derer jegliche Interaktion in InDivinality und somit auch die ResonanzBegegnung abläuft: Keine Selbst/Fremd/GegenstandsVerletzung und keinerlei sexuelle Intimität. Diese Absprachen beziehen sich jedoch lediglich auf die VerhaltensEbene; selbstverständlich darf jeder Gewalt/ZerstörungsImpuls GEFÜHLT und auch BENANNT werden, ebenso jede erotische Regung, jeder sexuelle Impuls - es darf lediglich nicht physisch ausagiert werden. Es darf aber im Raum SEIN. Es darf geteilt werden. Es darf gefühlt werden. Es darf DA sein, sich emotio-energetisch transagieren. Es darf unzensiert und vollständig barrierefrei im Herzen deines Gegenübers landen. Es darf ehrlich angeschaut werden. Du darfst damit zu deinen Bedingungen in Kontakt gehen, während ich (auf meine Weise) zu dir „werde“, so dass du mit was-auch-immer-du-da-gerade-von-dir-zeigst nicht allein bist. Das fühlt sich für SQ so an, als würden sie sich selbst direkt in einem anderen Menschen erkennen, wiederfinden, fühlen, sehen und erleben können. Spiegeln auf allen SeelenEbenen; resonieren mit deinem gesamten Wesen. Samt all jener Aspekten, die dir bislang komplett unbewusst sind. Nicht rein optisch. Sich darin sehen, ja. Aber auch sich darin hören. Sich darin spüren. Sich darin erfahren. Ihren Willen darin widererkennen. Ihre mind-Aktivitäten darin realisieren. Ihre Strategien erleben. Sich emotional gefühlt fühlen.


Durch diese Erfahrung -eine direkte Antwort in ihrer eigenen StrategieArt auf sich selber in ihrer SchutzErstarrung zu bekommen- kommt Bewusstsein, Bewegung und schließlich Emotionalität in deine SeelenKnoten. Somit kann die jeweilige SQ sich über ihre verschiedenen Strategien, Muster und AbwehrMechanismen sowie die genaue Beschaffenheit ihrer LinsenVerzerrung fühlend bewusst werden. Gleichzeitig wächst dabei ein Vertrauen in den Facilitator, dass, wenn dieser herzverbunden da bleibt, wenn man sich mit so „unangenehmen“ Seiten zeigt, ihm/ihr auch zu vertrauen ist, wenn man auf die tieferen, verwundeten, bislang geschützten und verdrängten Emotionen stößt oder sich anschließend die ursprüngliche Natur und Essenz in voller Schönheit und Fülle zeigt.


ich nehme dich immer als ganzes SeelenWesen wahr, während ich mich auf deine PersönlichkeitsKnoten beziehe. Während du also vielleicht komplett mit der Schicht einer SQ fusioniert/identifiziert bist und unseren Kontakt ausschließlich durch diese verzerrte Linse wahrnimmst, empfindest und deutest, so ist meine eigene Wahrnehmung ständig und Situations-unabhängig, dass mir dort eine Seele gegenübersitzt, die im Großen und Ganzen, an der Essenz, unterhalb von allem anderen, ganz, heil, gut und richtig ist. Das ist kein Mantra. Es ist eine EchtzeitWahrnehmung, mit der ich Raum dafür halte, dass du DU werden kannst. Es ist ein LiebesTeppich, der den Boden für was-auch-immer-gerade-darauf-stattfindet bildet. Während ich mich also radikal nur auf die eine Schicht deiner einen Quelle beziehe, mit der wir gerade arbeiten und wir uns folglich oft in bizarren, dunklen, leeren, einseitigen, tauben, nichtssagenden oder auch feindseligen Interaktionen befinden, die für dich VOLL dein WahrnehmungsSpektrum ausfüllen können und dürfen, so dass nichts anderes mehr in dir DA ist, so weiß ich zu jeder Sekunde, dass ich da gerade mit EINER Schicht EINER SeelenQuelle interagiere.

Damit keine Verwirrung aufkommt: Dieser LiebesTeppich ist keine flauschig-rosa-weiche WeichspülerDecke. Sie ist in den meisten Interaktionen für deine SQ wahrscheinlich nicht mal erkennbar, weil die Quellen in ihren SchutzKnoten gar nicht (mehr) wissen, wie emotional gesunde, nicht-co-abhängige, reife Liebe wirklich schmeckt. Sie kennen nur noch Freundlichkeit. Energetische Wärme. Höflichkeit. (Gespielte) Wertschätzung. Empathie. (Scheinbar) liebevolles Verhalten. Wirkliche nackte Liebe ist etwas völlig anderes. Liebe ist bereit, ALLES mit dir zu teilen. Liebe ist meta-nondual vollständig wertfrei und heißt da heraus willkommen, mit was auch immer du zur Tür reinkommst. Liebe ist ein umfassendes JA zu allem: sie unterscheidet nicht zwischen „gut vs böse“, „Licht vs Schatten“. Liebe ist das, in was du mit deiner SQ schließlich hineinfällst, wenn sie ihre Strategien und Abwehr aufgibt. Wenn die SQ aus ihrer eigenen KontrollErstarrung heraus kollabiert. Liebe hält Raum dafür, dass du groß sein kannst, während du verletzlich bist. Dann erst wird erkennbar und direkt erfahrbar, dass Liebe die ganze Zeit den Teppich, Untergrund und Kontext der Interaktion gebildet hat. Sie war immer da. Du konntest sie nur nicht mehr direkt erfahren. Weder in dir, noch im Kontakt mit einem Gegenüber.



ResonanzBegegnung – ein systematischer Weg in die Tiefen des Unbewussten


ResonanzBegegnung ist eine Art der Begegnung, die es ermöglicht, das Unbewusste der Seele systematisch zu erforschen und bewusst zu erfahren. Dies geschieht zum einen dadurch, dass Facilitator und Facilitant strikt bei dem bleiben, was direkt erfahrbar ist (statt zu deuten, zu spekulieren, zu trancen, zu hypnotisieren, zu tracken, zu analysieren, zu channeln o.ä.) und sich von dort Schritt für Schritt an dem entlang-fühl-tasten, was als Nächstes sichtbar und direkt erlebbar wird. So wie eine SQ-Schicht ganz natürlich die nächst tiefere Schicht preisgibt, wenn eine Haltung durchgefühlt/durchbewohnt ist, so zieht die Essenz einer SQ systematisch den nächsten SchattenAspekt nach sich ans Tageslicht... eine SQ nach der anderen, bis alle von ihren Knoten erlöst und in ihrer Essenz ruhend sind. Dann hört das Schatten- und KnotenSpektakel ein für alle Mal auf.

Dieses Schritt-um-Schritt in die Tiefe gelangen ist dadurch möglich, dass wir in HD auf 5 KommunikationsEbenen gleichzeitig kommunizieren (Fußnote 2): Über KörperSprache/Mimik/Gestik/Verhalten, über Gedanken/Sprache/Überlegungen/Verstand/ Stimmungen/Launen/oberflächliche GefühlsValenzen – sprich: den mind, über Fantasien/Träume/Visionen/Symbole/Bilder, über die WillensHaltung/energetische Austrahlung und über Emotionen, die tiefste und zumeist auch unbewusstete Sprache unserer Seele. Diese verschiedenen KommunikationsEbenen sind in ungeheiltem Zustand oft hochgradig inkongruent; sie sagen komplett verschiedene Dinge aus. Oder aber es wird nur über 1-2 Ebenen kommuniziert und der Rest wird komplett rausgehalten. Ein erfahrener und innerlich selber freier und weitestgehend geheilter Begleiter kann mühelos fühlen und erkennen, welche Ebenen mit-kommunizieren und welche nicht und welche Ebene was sagt und inwiefern sie zusammenpassen oder einander widersprechen.

Dabei ist es elementar wichtig, das WIE stets und radikal über das WAS zu stellen. mich interessiert und ich höre, WAS du sagst, was dich bewegt, womit du inhaltlich gerade in deinem Leben beschäftigt bist. mich interessiert jedoch noch viel mehr, WIE du davon erzählst, wie du dich dabei fühlst, wie du es erfährst, wie du dich darauf beziehst, wie es in dir lebt und wie du es bringst. Das WIE ist für mich immer wichtiger, weil REALER als das WAS. Das WIE führt vom Inhalt zum Kontext (zur Vertiefung vgl auch hier). Vom Mentalen zum Emotionalen. Vom Allgemeinen zum sehr Speziellen. Vom Bewussten ins Unbewusste. Zu einer einzelnen, sehr speziellen SeelenQuelle hin.

Denn: Verschiedene SQ können auf vollkommen unterschiedliche Art mit ein- und demselben Thema/Inhalt beschäftigt sein. Die eine aus einem Ja heraus, die andere aus einem Nein. Die eine möchte eine Lösung und Heilung, für die andere ist dasselbe Thema der ultimative RacheTeppich, die Rechtfertigung für ihre AntiHaltung. Die eine ist wirklich verletzt über etwas, die andere benutzt genau das als Anlass für DauerKrieg. Eine Dritte hat dasselbe Geschehen vielleicht überhaupt nicht tangiert. Wenn man sich nur mit dem Thema (dem Was) beschäftigt, statt danach zu fragen, WER sich in dir WIE damit fühlt und darauf bezieht, dreht man sich inhaltlich auf ewig im Kreis. Das ist auch ganz klar die deutliche Grenze von Themen-bezogener Psychotherapie.

Ganz wichtig dabei: Wir stellen diese Frage nach dem WER nicht mental, sondern indem wir beide zu deinem WIE werden. Das ist die wesentliche ShiftBewegung: Vom mentalen DrüberSprechen (und dabei innerlich distanziert/außen vor/überlegen bleiben) zum DirektSoSEIN innerhalb einer BeziehungsBegegnung. Wir erfahren und erforschen es DIREKT und in Beziehung, nicht mental-abstrakt-analytisch, meta, außen vor, aus Abstand und mit guten Thesen. Wir WERDEN gemeinsam dazu und schauen dann, während wir mit absolutem NichtWissen starten, was geschieht. Was sich vertieft. Was sich verdeutlicht. Was stärker wird. Oder auch: Wie genau du Themen, Probleme, Gespräche auf immer dieselbe Weise im Sande verlaufen und verstranden lässt. Wie nichts jemals irgendwohin führen SOLL. Wie du ausweichst, vernebelst und dich selbst und andere verwirrst, ablenkst, loszuwerden versuchst. Kurzum: Wir werden zu dem, wohin dein WIE uns in dein Unbewusstes führt.

„ich und du, hier und jetzt“ ist die fundamentale Regel der ResonanzBegegnung (Fußnote 3): Wir wühlen nicht im Abstrakten, stellen keine Thesen zum Zusammenhang mit deiner Kindheit auf, schauen nicht anderswo im Vergangenen, wir reden auch nicht allzu ausführlich über deine Partnerschaft oder inwiefern es mit dem Chef schwierig ist. Wichtig ist, WIE diese Schwierigkeiten in deinen verschiedenen SQ leben. Nicht WAS schwierig ist. Das WAS ist lediglich der StartPunkt.

Alles, was in deinem EmotionalKörper noch nicht zum Abschluss gekommen ist, zeigt sich ständig HIER und JETZT, in jedem Kontakt, mit jedem Gegenüber, weil die Vergangenheit ständig von deinem mind in die Gegenwart und Zukunft projiziert wird. Also zeigt sich alles Unerlöste, jedes Kindheits- und pastlifeThema auch im Hier und Jetzt mit mir, in der Facilitation. Du kannst gar nicht anders, als es auch auf mich zu projizieren. Weil du immer weiter durch die verwundeten Filter schaust und die scheinbare Vergangenheit auf jedes Jetzt der Ewigkeit projizierst, bis die verzerrte Linse heilt und die Realität schließlich wieder so wiedergibt, wie sie wirklich IST. Genau das nutzen wir in unserer Begegnung, um uns von deinen ganz normalen und speziellen, banalen und heftigen AlltagsProblemen (Was/Inhalt) in die Tiefe deines Unbewussten zu den SQ, die es direkt betrifft, leiten zu lassen (Wer), indem wir dem Wie folgen. Der Art und Weise, wie du dich damit innerlich beschäftigst. Auf allen fünf KommunikationsEbenen. Das führt uns immer und ausnahmslos von deinem mind zu deinem Willen und von dort aus zu den Emotionen und schließlich zur Essenz.

Die einzige (und durchaus relevante) Ausnahme: Eine SQ WILL partout nicht mehr. Ist nachhaltig und für dieses Leben ausnahmslos fertig mit den Menschen und der Welt und mit Gott ganz besonders. Dann wird die Erforschung in der WillensEtage enden und bestenfalls findet die Quelle ein Ja zu sich selber in dieser erstarrten Haltung und versteht direkt fühlend, wie sie ist und was das für Auswirkungen für das GesamtSystem deiner Seele hat. Vielleicht erinnert sie sich sogar an das Warum und kann damit zumindest Frieden schließen, auch wenn sie sich nicht ändern möchte. Mit so einem (aktuell) endgültigen NEIN! direkt in Beziehung zu gehen und sich damit zu zeigen und die Erfahrung zu machen, dass man gesehen und gefühlt wird, ist immens bereichernd und heilsam, selbst wenn die Quelle sich nicht bewegt. Es bewegt dennoch in der GesamtSeele vieles.


Wir wenden die ResonanzBegegnung also an, um dein persönliches Selbst zu erforschen und mittels dieser BegegnungsArt deine IndividualitätsAngst zu heilen. Wir nutzen sie, um dein Unbewusstes bewusst erfahrbar und direkt fühlbar für dich zu machen. Um dich innerlich freier und beweglicher zu machen. Um ans Tageslicht zu holen, was lange verdrängt und verborgen war. Verboten. Für schlecht, dunkel, böse, nicht gesellschaftsfähig, zu machtvoll oder zu verletzlich gehalten wurde. Um in Beziehung zu bringen, was lange unbewusst geschworen hatte, niemals wieder Beziehung einzugehen und Verletzung und Sichtbarkeit zu riskieren. Die ResonanzBegegnung dient ultimativ dazu, dein Unbewusstes bewusst zu machen und dich für dich selber fühlbar zu machen, in ALLEM, was du bist (weiblich, männlich, animalisch, spirituell, machtvoll und kindlich), auf allen Ebenen des Seins (körperlich, mental, visionär, willens-basiert, feinstofflich-energetisch und emotional). Um deine ganze Seele für dich fühlbar und bewusst zu machen und aus dem Bereich des Mysteriösen heraus ins DirektErfahrbare hinein zu erwecken. Das alles findet im Kontext des Dharmas der IndividualitätsAngst statt. Die ResonanzBegegnung hat jedoch einen tieferen und weiteren spirituellen Kontext.



Die spirituelle Dimension der ResonanzBegegnung


Aus meinen zahlreichen und lebhaften Erinnerungen an das, was nach einem Leben bzw. zwischen zwei Inkarnationen geschieht, weiß ich, wie es sich anfühlt, nach einem Leben in der irdischen Dimension „nach Hause zu kommen“ (in die ewige SeelenHeimat) und dort das zuletzt gelebte Leben aufzuarbeiten. Die inneren SchutzKnoten lösen sich (sie verschwinden nicht: sie lockern sich lediglich, weil die SeelenHeimat weniger dicht ist als der IrdischeLogos); alles, was verdrängt wurde, kommt hoch und ins Bewusstsein; du fühlst alles, was du zu Lebzeiten nicht fühlen wolltest und konntest. Dein eigenes Leid ebenso wie alles, was du in anderen an Schmerz und Frustration verursacht hast; verpasste Chancen, Unausgesprochenes, Ungelebtes, Reue, Bedauern, Wut, Verlangen... aber auch Glück und Liebe in viel tieferen und vollständigeren Valenzen als es die meisten Menschen zu Lebzeiten zulassen (können und/oder wollen).

Die beste Nachricht unserer Zeit ist: Dafür müssen wir nun nicht mehr warten, bis wir mal wieder „tot“ sind, sondern diese KnotenLösung und alles-in-wahrhaftigster-Tiefe-fühlen ist nun bereits zu Lebzeiten möglich. Was nach dem Tod ca. 2-4 ErdenJahre dauert, dauert in irdischen Dimensionen leider einige Jahre länger. Die Knoten sind hier einfach „dichter“ (weil die ErdDimension als solche eben dichter ist als deine SeelenHeimat), ihre Lösung daher schwieriger und zäher; die Widerstände bedeutend dicker; die Ängste im wahrsten Sinne des Wortes schwerwiegender... aber es ist MÖGLICH!

UND: Hier lockern sich die Knoten nicht lediglich, sondern sie können wirklich heilen und verschwinden. Das ist NUR hier, in der dichtesten aller Dimensionen möglich: Hier sind sie in aller Regel entstanden, nur hier können sie wieder heilen.

ResonanzBegegnung ist also eine irdische Variante dessen, was im Auragetischen in post-life-Sessions geschieht. Und ebenso wie dich dort jemand (einer deiner SeelenBegleiter) mit Flügeln oder feinstofflichen Armen umfängt und hält, wiegt und dein Haar küsst, während du schluchzt und fühlst, was immer es zu fühlen gibt, so kannst du nun bereits hier, auf Erden, wirklich loslassen und dich ohne jegliche Kontrolle und SicherheitsMaßnahmen für erholsame und heilsame Momente gänzlich in die Arme/Flügel und den emotio-energetischen Halt des SeelenSelbst deines Facilitators hineinfallen lassen, um die Erfahrung zu machen, dass jemand dich, während du gänzlich verletzlich und ohne Kontrolle bist, gleichzeitig als groß und kraftvoll wahrnimmt: Dass jemand dafür Raum hält, dich selber als stark, heil und ganz wahrzunehmen, während du ganz offen und schutzlos bist. So dass du nach und nach da hineinwachsen kannst, dich selber auf diese Weise zu halten. In voller Größe ganz verletzlich und offen. Und schließlich und letztendlich erwachsen zu werden. Als Mensch. Als Mann/Frau. Als Seele.


Vielleicht hast du bereits während des Studiums des bisher Gelesenen ein Gefühl dafür bekommen, warum es unumgänglich ist, dass ein HD-Begleiter alle 4 UrSeelenÄngste weitestgehend durchgefühlt und geheilt haben und diese geheilte Version in allen SeelenQuellen bewusst auf dem Boden primärer Emotionalität verkörpern und selber leben muss, um ResonanzBegegnung als SeelenBegleitung anbieten zu können:

Erst durch die tiefgehende eigene Heilung der IndividualitätsAngst ist es einem SeelenBegleiter möglich, andere Seelen sowohl in die tiefste Verzweiflung, Urwertlosigkeit, Panik, Scham, Dunkelheit samt Rache, Boshaftigkeit, MachtMissbrauch u.ä., als auch in die tiefste Liebe zu begleiten.

Erst durch das eigene Erwachen ins SeelenSelbst nimmt man ganz natürlich auch jedes andere Gegenüber immer primär als SeelenWesen wahr und geht vollkommen Situations-unabhängig immer von dort aus in Beziehung; lange bevor man sich weit stromabwärts davon auf menschlich-persönliche CharakterEigenschaften samt SchutzKnoten bezieht. Mit „wahrnehmen“ meine ich, dass das kein Mantra und kein GlaubensSatz, keine mind-Position und keine Überzeugung im Begleiter ist, sondern eine vollkommen selbstverständliche Realität des ständigen Erlebens, ohne dass man darüber jemals nachdenken muss.

Erst durch nonduale Erleuchtung und weitestgehende Heilung der AuslöschungsAngst fallen MentalkörperKonzepte, vorgefärbte Meinungen und Annahmen über Realität und MenschSein, sowie SelbstBilder und Ansprüche an die Realität weg. Die mind-Boxen gehen verloren und es gibt keine Vorstellung ÜBER oder VON etwas; kein Erleben mehr von gut-vs-böse bzw. innen-vs-außen/Subjekt-versus-Objekt. Dadurch ist man als BegleiterIn innerlich letztendlich frei und barrierelos genug; „leer“ und auf geheilte Weise zum Selbst-Verschwinden bereit, um überall mit hinzugehen und nichts als besser oder schlechter zu bewerten; nicht das eine dem anderen vorzuziehen und dadurch den Facilitanten in die eine oder andere Richtung zu manipulieren. Es braucht die Erfahrung davon, gänzlich abwesend zu sein und in dieser Abwesenheit die ewigliche Existenz realisiert zu haben; die Leere des Seins als Raum der Fülle erkannt zu haben; vollständig nicht-da sein zu können, so dass du mich mit deinem DuSein ausfüllen darfst und nichts von mir im Weg steht, um vorbehaltlos zu allem zu werden, was du mitbringst, ohne dass eigene Vorlieben oder Vermeidungen jemals den Kontakt bestimmen.

Nähere Infos zu MentalkörperErleuchtung findest du in diesem Essay: „Wenn die Welt plötzlich nackt ist...“.

Erst durch die weitestgehende Heilung der HingabeAngst (i.B.a. das Göttliche/die UltimativeSeinsAutorität) verlagert sich der eigene SitzDesSeins schließlich ins DivineSelf. Dies bringt es mit sich, ein Gegenüber für jemanden sein zu können, das tief genug in GöttlicherLiebe, SeelenMut und SelbstFreiheit verankert ist, es wagen zu können, dir in ZoomFormat und aller Tiefe jene bewusste Erfahrung davon zu ermöglichen, die du subtil und zumeist eher unbewusst die ganze Zeit mit Schöpfer (dem Vater/MaskulinAspekt des Göttlichen), der Schöpfung, dem Leben, dem Sein tanzt: Du gibst etwas von dir in den Raum und es kommt etwas zu dir zurück, was ultimativ mit deiner Schwingung zu tun hat: Was mit dir resoniert. Dir auf deine Art antwortet. Eine direkte Antwort auf DICH in deinem SoSein darstellt. Oft in Resonanz damit, was dir unbewusst ist. (hierzu findest du Vertiefung im Artikel "Dein Wille geschehe“).

ich muss es dazu wagen, für dich immer wieder und in aller Tiefe vorübergehender SchöpferRepräsentant zu sein. Dein ultimatives Göttliches Gegenüber. Dein mit deiner Seele resonierender SeinsSpiegel. Hier-und-Jetzt-ich-und-du ist die ständige natürliche BeziehungsArt zwischen dir und Schöpfer; du hast nur vermutlich aktuell kein ständiges, bewusstes Erleben davon. Solange bis du das direkt und dauerhaft selber im Sein erfahren kannst, halte ich als SeelenBegleiterin dafür Raum für dich. Dieses Wagnis, für jemand anderen vorübergehend Schöpfers irdischer StellVertreter zu sein, ist nur dann wahrhaftig und gesund möglich, wenn es absolut non-narzisstisch, in gesunder Demut, auf SelbstLiebe und in Resonanz mit dem GöttlichenSein verkörpert wird. Dazu wiederum muss man eigenes UnwertEmpfinden in Wesenhaftigkeit, Gender und SeeleSein sehr umfassend geheilt haben. Was hier möglicherweise beim ersten Lesen komplett größenwahnsinnig erscheinen mag, kostet in Wahrheit unvorstellbaren SeelenMut und die Bereitschaft, alles von sich selber in kompletter Verletzlichkeit, seelisch ungeschützter Nacktheit und ohne jegliche Kontrolle oder Konzepte einzubringen. Für jemand anderen so tiefe Bedeutung zu haben; sich so nachhaltig in ein Leben einzumischen; eine Seele so fundamental „aufzumischen“; alles vom Kopf auf die Füße zu stellen und dabei ENDLICH das Herz ins Zentrum zu setzen; es zu wagen, das Ultimative für jemanden zu sein (natürlich nur stellvertretend, für Momente) ist immens verletzlich und kostet absolut ALLES, was mich ausmacht.

Es ist unbeschreiblich herausfordernd, ständig gleichermaßen verletzlich UND kraftvoll und dabei stets eindeutig in Kontakt zu gehen und unter egal-welchen-Umständen weiter in Beziehung zu bleiben. In VOLLständigem Bewohnen einer MomentWahrheit; mit absoluter Demut und Bereitschaft, diese zutiefst bewohnte Wahrheit im nächsten Moment wieder aufzugeben, wenn sie sich nicht vertieft, erfordert die innere Bereitschaft, ständig neu zu sterben. In die tiefsten Höllen und höchsten Himmel eines anderen Individuums zu folgen; dazu zu werden; in die Abgründe der dunkelsten Schatten voranzugehen, um dort Licht zu SEIN. Wehrlos, ohne die Spur von Kontrolle, ohne Durchblick, Überblick oder einen Plan. In radikalem NichtVerstehen und NichtWissen. Vollständig zu den (unbewussten) Bedingungen des anderen. In umfassendem, auf eigener Erfahrung beruhendem Vertrauen darauf, dass Seelen zutiefst und immer emotio-logischen SINN ergeben, wenn man ihnen nur wirklich tief genug in ihr Labyrinth hinein folgt. Dort, wo der MentalKörper längst übergeschnappt ist und in komplettem Kurzschluss kapituliert hat. Jenseits von jeglichem Stolz, von Kontrolle, MachtAnsprüchen, Verstecken, Ansprüchen darüber, wie die Realität gefälligst zu sein hat, abseits von SelbstBildern, Images, Konzepten über Beziehung; fern von BenimmRegeln und guten Manieren und ganz sicher in radikaler Abwesenheit davon, Überblick oder die Oberhand zu behalten, führen zu müssen, den Moment im Griff haben zu müssen, gut dazustehen oder auch nur irgendetwas zu verstehen, während es geschieht ect.pp..

Für die ResonanzBegegnung ist es unumgänglich, dass es keinen Aspekt mehr in der Seele des Begleiters gibt, der Nein! sagt, Kontrolle behalten und die Regeln machen will oder unerlöste Themen mit dem Göttlichen hat. Wenn auch nur ein einziger Aspekt in einem SeelenBegleiter unerlöst ist, kann man ResonanzBegegnung nicht anwenden bzw. verkörpern: Etwas wird innerlich bremsen. Er/sie wird beginnen, eigene Regeln zu machen. Etwas zurückhalten. Etwas raushalten. Sich nicht in aller Tiefe einlassen. Sich nicht hingeben. Einengen. Kleinhalten. Manipulieren. Etwas schönreden. Etwas verschleiern. Gekonnt professionell und angemessen bleiben. ScheinKlarheit in VerwirrungsNebel bringen. Zwangshaft freundlich bleiben. In den Verstand fliehen, wenn es eigentlich darum geht, sich im Herzen zu verirren, um schließlich die Wahrheit zu finden. Begrenzen. Flach halten. Normal halten. Das alles hilft nicht dabei, DU zu werden. Denn du bist alles andere als „normal“ - im allerbesten Sinne!


Zum Abschluss ist mir noch wichtig, zu klären, dass -all dies gesagt und bewohnt habend- der SeinsPlatz des DivineSelf nicht so „speziell“ oder „Wow!!“ ist wie dein MentalKörper das vielleicht denkt. Keinesfalls bedeutet er, dass jemand irgendein SuperMensch ist. Auch nicht, dass er/sie Wunder vollbringt (jedenfalls nicht so, wie dein MentalKörper „Wunder“ definiert). Ebenso wenig, dass er/sie allwissend ist, auf alles eine Antwort oder gar für deine AlltagsSorgen eine schnelle Lösung hat (oder auch nur irgendein Interesse daran, solche Lösungen überhaupt finden zu wollen). Ganz bestimmt nicht, dass er er/sie auch nur versuchen wird, dich zu retten. Von hier aus betrachtet brauchst du nämlich überhaupt keine Rettung. Alles, was du brauchst, ist IN dir. Du brauchst lediglich etwas Hilfe dabei, dich daran zu erinnern, WER, WIE, WAS und WARUM du wirklich bist. Hilfe dabei, deine UrSeelenÄngste zu heilen, deren kontraktive WillenskörperKnoten aktuell noch im Weg stehen, dich selber und das Göttliche als das zu erkennen, was DU und Er/Sie wahrlich ist.

Was der Platz des DivineSelf bedeutet, ist einfach einige sehr wesentliche Hindernisse/Knoten/Verdrehungen und UrSeelenÄngste innerhalb der eigenen Seele in Bezug auf IndividuumSein, MenschSein, SeeleSein, das Leben und das Sterben, das NichtSein, Macht/Wille vs. Liebe und das GöttlicheWesen sowohl auf den BewusstseinsRadar bekommen als auch geheilt zu haben. Eine „Verkörperung“ dieser vier SeinsSitze bedeutet für mich, es ständig zu SEIN, in JEDER LebensLage, nicht nur in Sessions/Seminaren! DivineSelf/nonSelf/SeelenSelbst sind keine Technik, sondern Sitze des Seins, von denen aus eine bestimmte, lediglich für Sessions gedachte, BegegnungArt (ResonanzBegegnung) angewendet wird. Jemand der das DivineSelf wahrlich als Mensch verkörpert, ist vor allem scham- und hemmungslos und mit Leichtigkeit GANZ menschlich und verkörpert genau darin jene GöttlicheLiebe, aus der er als Individuum besteht.

Wenn dich das DivineSelf tiefergehend interessiert, gibt es hier ein ausführliches Essay dazu.



Iona von der Werth, Dezember 2018 Update März 2020




  1. Dieser „FühlKreislauf“ geht wiederum zurück auf Daniel S. Barron, welcher auch -nach meinem Wissen als erster Mensch auf diesem Planeten- betonte, dass Menschen primär emotional sind und Emotionen in ihrer geheilten Version das Fundament unserer Spiritualität darstellen und kein Hindernis zu ihr. Während Daniels Lehren HD in seinen Ursprüngen und im spirituellen Kontext in vielerlei Hinsicht beeinflusst haben, sympathisieren wir in umfassender Hinsicht überhaupt gar nicht damit, wie er sie letztendlich selber verkörpert und transagiert hat und möchten dementsprechend betonen, dass seine Arbeit keineswegs HD repräsentiert und natürlich auch nicht umgekehrt.

  2. das ist von den Wittemanns erstmals in dieser Deutlichkeit benannt und gelehrt worden, allerdings beschreiben sie nicht exakt dieselben KommunikationsKanäle wie wir und es gibt bei ihnen keinerlei Hierarchie; was u.a. bedeutet, Emotionen bilden bei ihnen nicht die Essenz. Wenn überhaupt hat die Energie/Energetik in ihrem WeltBild eine SonderRolle. Den Willen beschreiben sie gar nicht als KommunikationsEbene.

  3. auch das geht auf das gleich-zu-gleich der Wittemanns zurück


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