GrundAnnahmen über die Realität, auf denen alles in InDivinality fußt

 

 

Es ist für einen emotional erwachsen werdenden Menschen unumgänglich, sich damit auseinanderzusetzen, auf welchen BasisPrämissen die WeltBilder, in denen er sich bewegt, basieren, weil man sich, wenn man diese BasisPrämissen nicht kennt (bzw. sie einem unbewusst sind, denn sie existieren in jedem WeltBild), ausschließlich auf einer Verhaltens-/Meinungs-/InhaltsEbene verschiedener mind-Positionen bewegt und nicht auf jener der tieferliegenden Motivationen hinter einzelnen Einstellungen und Wahrheiten, die vertreten werden. BasisPrämissen bilden sozusagen den Teppich, auf dem jede weitere Transaktion stattfindet. Es ist Teil des menschlichen BewusstseinsEvolutionsProzesses, darin zu reifen und sich darin emotional zu schulen, zu untersuchen, was Inhalten und Meinungen WIRKLICH zugrunde liegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

InDivinality fußt auf einigen grundlegenden Prämissen, die Kontext und Grundlage des WeltBildes bilden, aus dem alle davon stromabwärtsgelegenen einzelnen inhaltlichen Meinungen und Positionen entspringen:

  1. Menschliche Seelen bestehen in Essenz aus GöttlicherLiebe. Diese GöttlicheLiebe speist seelisch-individuelle EssenzLiebe. Aus der SeelenEssenzLiebe gehen sämtliche Emotionen hervor.
    Menschliche (selbst-reflektive) Seelen sind also primär emotional.
    Sekundär energetisch.
    Tertiär aus Wille/SeelenStärke/Macht bestehend.
    Quartär drückt sich diese Realität in prä-mentalen Visionen/Fantasien/Bildern aus.
    Daraus entstehen quintär konkrete mental/mind-Gedanken/Analysen/Konzepte
    und schließlich wird darauf basierend sixtär physisch gehandelt.
    Realität wird grundsätzlich in dieser Reihenfolge erfahren; innere und äußere BeziehungsInteraktion läuft stets in dieser Hierarchie ab. Bewusst sind vor der inneren Erforschung zumeist lediglich die mentalen und physischen Ausprägungen dessen sowie flüchtige GefühlsStimmungen und Launen, welche innerhalb des MentalKörpers auftreten, also weit stromABwärts der eigentlichen KernEmotionen des EmotionalKörpers, welcher bislang für menschliches Bewusstseins weitestgehend unsichtbar war.
    Das bedeutet 1), dass Emotionen, WillensHaltungen und Gedanken NICHT in unserem Körper/Gehirnen ihren Ursprung haben, sondern in unserer Seele/unseren SeelenKörpern (Emotional-, Willens-, MentalKörper) und 2) dass uns das meiste, was uns emotional und willens-basiert wahrlich antreibt komplett unbewusst ist, während wir es ständig ausagieren.

     

  2. Menschliche Seelen setzen sich aus einzelnen SeelenQuellen zusammen; es gibt kein übergeordnetes oder zentrales, kein höheres oder niederes Selbst: Die SeelenQuellen bilden gemeinsam das Selbst. Sie sind ihrer Natur nach maskulin, feminin, spirituell, animalisch und kindlich: In jeder Seele existieren all diese schein-polaren Eigenschaften, zumeist in mehreren, verschiedenen Valenzen und Mischformen (z.B. feminin-spirituell oder kindlich-magisch).
    Mit der konditionierten Welt konfrontiert, schützen und tarnen die einzelnen SeelenQuellen ihrer jeweiligen Natur nach ihr ursprüngliche, unbewusste LiebesEssenz durch ihren ebenso unbewussten Willen mit Strategien und AbwehrMechanismen (SchutzKnoten).
    Diese strategische Version der SeelenQuellen kann nur heilen, wenn die SeelenQuellen damit sowohl eine ResonanzErfahrung machen als darin auch gefühlt werden, so dass sie selbst ein gefühltes Bewusstsein über ihre Strategien, ihre verdrängten, emotionalen Wunden und letztendlich über ihre LiebesEssenz mit ihren individuellen Geschenken und Bedürfnissen erlangen: So können sie in sich selbst hinein und aus sich selbst heraus erwachen.

     

  3. Ein emotional geheiltes Selbst (NatürlichesSelbst) stellt niemals ein Hindernis/einen Widerspruch zu Spiritualität/dem Göttlichen dar, sondern bildet vielmehr die Voraussetzung für emotional reife, nicht-kompensatorische Spiritualität. Einzig ein ungeheiltes/unvollständiges/blindes Selbst und das daraus per Definition resultierende ungeheilte Ego verhindern ein direktes Erleben des eigenen individuellen Göttlichen Ursprungs sowie die gesunde Verkörperung jeglicher Spiritualität.
    Ein ungeheiltes Selbst wird jegliche noch so wahre Version von Spiritualität automatisch benutzen, um seine eigene Ungeheiltheit/Unvollständigkeit zu kompensieren; den persönlich empfundenen Unwert /die menschliche Falschheit mit göttlicher/universeller Liebe oder einer nondualen Position überstrahlen oder vermeiden.

     

  4. Die individuelle Seele ist immerwährend-ewiglich und das SeelenSelbst löst sich niemals in das Göttliche/NonDuale/universelle Liebe/Oneness hinein auf, sondern heilt stattdessen zu ihrer tiefsten, wahrhaftigsten Version hin, um sich von dort aus wieder und wieder in MenschForm zu verKÖRPERn und der Liebe, aus der sie besteht, auf immer neue Weise zu dienen, während sie sie für sich selbst genießt und lebt.
     

  5. Jegliches menschliche Leiden basiert auf vier existientiellen UrSeelenÄngsten, woraus sämtliche inner-seelischen Splits und AbgespaltenheitsZustände resultieren. Die Heilung dieser vier UrSeelenÄngste kann letztendlich zur Verkörperung von InDivinality führen, was man als den emotio-spirituell reifsten Zustand beschreiben kann, den es für menschlichen Seele gibt. In SeinsPlatz gibt es kein Leiden mehr am Leiden, sondern die umfassende Kapazität des SeelenHerzens, alles zu fühlen, was man fühlt, während man es fühlt und warum man es fühlt.
     

  6. Jede Inkarnation hat als ultimativen Kontext und tiefstes Ziel die Heilung der UrSeelenÄngste, um letztendlich als ewiglich individuelles SeelenWesen im Kontext des NonSelf das GöttlicheWesen zu verkörpern: Eine unfragmentierte, widerspruchsfreie Ganzheit als Seele innerhalb der Ganzheit der Schöpfung innerhalb der Ganzheit des GöttlichenElternwesens.
     

  7. Das GöttlicheWesen besteht aus einem YangSchöpferVaterAspekt (individuell bezogene, bedingungslose Liebe, Wille und Freiheit) und einem YinAspekt (NonDualität, Göttliche Mutter, universelle Liebe). Diese beiden Aspekte sind gemeinsam Eltern für die unmanifestierte und manifestierte Schöpfung (KindAspekt des Göttlichen/Christus). 
    Das GöttlicheWesen machte allen selbstreflektiven Seelen zu ihrer SeelenGeburt das Geschenk Seines göttlichen Erbgutes: ES erschuf uns ausLiebe, als Bewusstsein und mit freiem Willen. Jenem freien Willen nämlich, in ES zu tun und zu lassen, zu sein und zu werden, was immer wir wählen und die entsprechenden Konsequenzen dafür zu tragen.
    Das Geschenk des freien Willens entspringt Schöpfers auf SelbstLiebe basierendem Wunsch, Sich in und durch uns und als wir bestmöglich Selbst erkennen zu können. Dazu müssen wir als Seine SpiegelFragmente in ES frei sein und keine bloßen Marionetten.
    Das SchöpferWesen hat sich also aus SelbstLiebe heraus Selbst zuerst gedient und durch dieses Geschenk an Sich Selbst sekundär uns als Seinen Kindern das Geschenk der Existenz und des freien Willens gemacht. Dies stellt in InDivinality eine GrundFaustregel der Schöpfung dar -sowohl intraseelisch als auch interseelisch: Primär sich selbst aus emotional reifer SelbstLiebe heraus zu dienen und dadurch sekundär anderen zu dienen. Das ist das Ende des Irrglaubens an Altruismus und Selbstlosigkeit jeglicher Form. Gleichzeitig macht es die essentiell wichtige Unterscheidung zwischen auf UnwertigskeitsGefühl basierendem, narzisstischem EgoZentrismus und essenzhafter, beziehungsfähiger SelbstLiebe deutlich! Letzteres ist naturgemäß ein überfließender Kelch, der automatisch anderen dient, während er sich selbst dient.
    Unser freier Wille hat eine bedeutsame NebenWirkung: Das GöttlicheWesen wird uns nicht retten und erlösen. Auch keiner Seiner Söhne oder Töchter. Kein Guru, kein Therapeut. Niemand wird kommen, um dich zu retten. Der, auf den du wartest, bist DU! 
    Dich selbst zu finden und als das zu realisieren, was du wirklich bist und warum du wirklich existierst, stellt Sinn, Inhalt und Kontext einer jeden Inkarnation dar. Der Pfad dorthin ist die Heilung deiner grundlegenden vier UrSeelenÄngste.

     

  8. NonDualität ist nicht die tiefste, ultimative spirituelle Wahrheit. Prior und meta zu NonDualität und Leerem Bewusstsein existiert GöttlicheLiebe und AbsoluteFreiheit. Dies sind "Zustände", die zu LebZeiten als Seele erreichbar, erfahrbar und verkörperbar sind.

© Iona und Leon von der Werth 2012-2020. Alle Rechte vorbehalten. Kein Inhalt dieser Seite darf ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung weder ganz noch in Auszügen kopiert oder verwendet werden. Die Begriffe "Heart Dialogue" und "Auragetic Dialogue" sind rechtlich geschütztes Eigentum.  Keiner der EigenNamen (Heart Dialogue, Auragetic Dialogue, Source Dialogue, InDivinality, Soul Sang u.ä.) dürfen in irgendeiner Weise in ähnlichem oder anderem Kontext verwendet werden.